DE8317268U1 - Bodenplatte fuer graeben oder dergleichen - Google Patents

Bodenplatte fuer graeben oder dergleichen

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DE8317268U1
DE8317268U1 DE19838317268 DE8317268U DE8317268U1 DE 8317268 U1 DE8317268 U1 DE 8317268U1 DE 19838317268 DE19838317268 DE 19838317268 DE 8317268 U DE8317268 U DE 8317268U DE 8317268 U1 DE8317268 U1 DE 8317268U1
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trenches
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Description

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Beschreibung
Die Neuerung betrifft eine Bodenplatte für Gräben, Vor-
fluter oder dergl« aus Beton, mit einer vorzugsweise ebenen "\
Unterseite und einer vorzugsweise eine Kontur aufweisende j
Oberseite. !
Für Gräben, aber auch für Vorfluter oder noch größere Wasserableitungs-Systemteile ist es bekannt, Bodenplatten aus Beton zu verwenden, um glatte Böden zu erhalten, die leicht zu reinigen sind und einen schnellen V/asserabfluß gewährleisten. !
Nachteilig an den bekannten Bodenplatten aus Beton ist es, daß die gesamte, in den Graben oder Vorfluter gelangende Wassermenge abgeführt wird. Die natürliche Versickerung des V/assers aus den Gräben, Vorflutern etc. heraus, die beispielsweise bei den schlecht zu reinigenden Gongossi-be- ί
festigten Gräben möglich ist, wird verhindert. So kommt es j zu Störungen im Wasserhaushalt des Bodens. j ;
Es ist Aufgabe der Neuerung, Bodenplatten für Gräben, ! ''
Vorfluter o.a. anzugeben, die eine einfache Reinigung :
erlauben, eine hohe Lebensdauer aufweisen und zusätzlich j ,
ein Versickern des Regenwassers, insbesondere bei leichten ,*
< if Regenfällen, in den Boden erlauben. Darüberhlnaus sollen . ' j.|j
die neuerungsgemäßen Bodenplatten leicht zu verlegen sein. p]
Die Hauptaufgabe v/ird dadurch gelöst, daß die neuerungs- f
gemäße Bodenplatte zwischen Ober- und Unterseite wasser- ■!
leitende Kanäle aufweist. Durch wasserleitende Kanäle wird f
vorteilhaft erreicht, daß das in dem Graben o. ä. gesammel- f
te Oberfächenwasser in dosierter Menge dem Boden zugeführt %
werden kann, während überschüssiges Wasser abläuft. Dabei '
ist es gleichgültig, ob es sich um profilierte oder glatte ■ % Platten handelt, die' nebeneinander verlegt werden. Der
t I
, _! 1} v.1 ·,.' '..' ·.·' Hes/83/lG
neuerungsgernäße Effekt der teilweisen Wasserabgabe in den Untergrund wird stets erreicht.
In Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß die wasserleitenden Kanäle in Lücken zwischen einzelnen Kieskörnern ausgebildet sind. So ist es besonders vorteilhaft möglich, ohne eingeformte wasserleitende Kanäle, die verstopfen können und die Herstellung verteuern würden, einen Sickereffekt des gesammelten Oberflächenwassers in den Grundwasserbereich zu erreichen.
In v/eiterer Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß die Bodenplatte aus Kieskörnern der Korngrößen 2 - 8 mm und 8 - 16 mm mit Zementbindung besteht. So ergibt sich, wie entsprechende Versuche gezeigt haben, ein sogenannter Einkornbeton, der in ausreichender Weise porös 1st, um den gewünschten Sickereffekt zu erreichen, gleichzeitig aber so fest ist, daß er eine lange Lebensdauer mit einwandfreier Funktion aufweist.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß die Größe der Kieskörner von oben nach unten steigend ist. So ergibt sich besonders vorteilhaft eine Ausbildung der neuerungsgemäßen Bodenplatte, bei der ein Offenbleiben der Spalte zwischen den einzelnen Kieskörnern gewährleistet ist. Das von oben in die Bodenplatte eintretende Wasser, auch wenn es stark verschmutzt ist, kann wegen der sich |
nach unten hin erweiternden Spalte an der Unterseite ungehindert austreten. Ein Rückstau nach oben tritt nicht auf.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, das die Oberseite der Bodenplatte muldenförmig ausgebildet ist und insbesondere trapezförmige Seitenteile aufweist. So , ergibt sich eine besonders günstige Geometrie der neuerungsgeraäßen Bodenplatte für Gräben, die eine leichte und einfache Anschüttung der Grabenseiten mit Mutterboden o.a. erlaubt. Gleichzeitig ist diese Form besonders günstig herzustellen und nach der Herstellung zu entformen.
II lit·
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß die Bodenplatte an einer der beiden Stirnseiten eine Nut sowie ^n der gegenüberliegenden Seite eine entsprechende Fedär aufweist. Durch diese Ausbildung ist eine leichte Und elnwandfreie Verlegung auch für ungeübte Arbeitskräfte möglich.
Zusammenfassend ist zu der Neuerung zu sagen, daß das wesentliche Grundelement darin besteht, daß das Material von Bodenplatten in Gräben, Vorflutern o.a. Einkornbeton mit einer Korngröße zwischen 2 und 16 mm 1st.
Die Neuerung wird in Zeichnungen in einer bevorzugten Ausführungsforra gezeigt, wobei aus den Zeichnungen weitere vorteilhafte Einzelheiten der Neuerung entnehmbar sind.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine in einem Graben verlegte Bodenplatte,
Fig. 2 eine Stirnseitenansicht und
Fig. 3 eine Aufsicht einer Bodenplatte.
25
In Fig. 1 bezeichnet 1 die auf der Oberseite mit trapezförmigen Seitenteilen ausgestattete Bodenplatte in einem Graben verlegt. Beidseitig weist der Graben eine Mutterbodenschicht 2 auf, z.B. von 10 cm Höhe, die auf dem durchgezeichneten Grabenplanen aufgeschüttet ist. Falls vorgesehen, wird die Bodenplatte 1 auf einem Unterbau 3 verlegt, der strichliert eingezeichnet ist.
In Fig. 2 bezeichnet 5 das Mittelteil, das vorzugsweise eben ausgebildet ist und 4 die muldenförmigen Seitenteile der Bodenplatte, deren Breite vorzugsweise 60 cm, deren Länge 50 cm und deren Seitenhöhe 18 cm ist. Das Mittelteil
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5 ist 15 cm breit, während die Seitenwangen oben 4 cm und ;,· unten 7 cm breit sind. So ergibt sich eine Bodenplatte, die gut mit herkömmlichen RÜttel-* oder Stämmpfvorrichtungen f herstellbar ist und trotz der Ausführung in Einkornbeton 'K 5 eine höhe Dauerfestigkeit aufweist. Das Gevricht einer neuerungsgemäßen Bodenplatte mit den angegebenen Maßen ist ca. 65 kg. Sie kann also ohne weiteres durch zwei Arbeitskräfte von Hand verlegt v/erden.
In Fig. 3j der Aufsicht, ist deutlich die Ausbildung von Nut 7 und Feder 8 erkennbar. So ergibt sich eine leichte und sichere Verlegbarkeit auch durch ungeübte Arbeitskräfte.
Die neuerungsgemäföe Bodenplatte ist in den Zeichnungen nur als Grabensohlplatte mit zwei Seitenwangen gezeichnet. Abweichend von der gezeichneten Ausführung kann sie jedoch auch, um den Boden von größeren Gräben, Vorflutern etc. zu bilden, als gerade Platte oder als Platte mit nur einer Seitenwange ausgebildet sein. Allen Ausfürungen gemeinsam ist der Vorteil, daß das Oberflächenwasser in den
* Untergrund unter der Platte einsickern kann und so für eine Verbesserung der Grundwasserverhältnisse im Grabenbereich sorgt.
25

Claims (1)

  1. Anlage zum Gebrauchsmustergesuch Hes/83/lG
    der Caspar Hessel GmbH & Co KG
    Münster / Westf.
    Bodenplatte für Gräben oder dergleichen Schutzansprüche
    1. Bodenplatte füY Gräben oder dgl. aus Beton, mit einer vorzugsweise ebenen Unterseite und einer vorzugsweise eine Kontur aufweisende Oberseite, dadurch g e -
    ] kennzeichnet, daß sie zwischen Ober- und
    5. Unterseite wasserleitende Kanäle aufweist.
    2. Bodenplatte nach Anspruch 1, dadurch g e kennzei.chnet, daß die wasserleitenden Kanäle in Lücken zwischen einzelnen Kieskörnern ausgebildet sind.
    3· Bodenplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kieskörnern der Korngrößen 2 - 8 mm und 8 - 16 mm mit Zementbindung besteht.
    4. Bodenplatte nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Kieskörner von oben nach unten steigend ist.
    Hes/83/lG
    5- Bodenplatte nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, d a durch gekennzeichnet, daß die Oberseite muldenförmig ausgebildet ist.
    6. Bodenplatte nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, d a durch gekennzeichnet, daß die Oberseite trapezförmige Seltenteile aufweist.
    7. Bodenplatte nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, d & durch gekennzeichnet, daß sie an einer der beiden Stirnseiten eine Nut sowie an eier gegenüberliegnden ^eite eine entsprechende Feder aufweist.
    8. Bodenplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Material Einkornbeton mit einer Korngröße zwischen 2 und l6 mm ist.
    - Beschreibung -
DE19838317268 1983-06-14 1983-06-14 Bodenplatte fuer graeben oder dergleichen Expired DE8317268U1 (de)

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DE8317268U1 true DE8317268U1 (de) 1983-12-22

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