DE83149C - - Google Patents

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DE83149C
DE83149C DENDAT83149D DE83149DA DE83149C DE 83149 C DE83149 C DE 83149C DE NDAT83149 D DENDAT83149 D DE NDAT83149D DE 83149D A DE83149D A DE 83149DA DE 83149 C DE83149 C DE 83149C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/58Contacts spaced along longitudinal axis of engagement
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2107/00Four or more poles

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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Vielfachumschalter für Fernsprechanlagen, welcher durch den Aufbau der Stöpsel und Stöpsellöcher ein einheitliches Schaltungssystem für Fernsprechanlagen jeder Art ermöglicht und mit Hülfe einer einzigen Art von Stöpseln sowohl das Verbinden des aurufenden Theilnehmers mit dem Vermittelungsamt, als auch das Verbinden zweier beliebiger Theilnehmer unter einander erreichbar macht, wodurch die Handhabung des Beamten wesentlich vereinfacht wird.
In beiliegender Zeichnung ist die zu diesem Zwecke getroffene Einrichtung des Stöpsels und Stöpselloches in gröfserem Mafsstabe ersichtlich gemacht, und zwar stellt Fig. 1 den Stöpsel und Fig. 2 das Stöpselloch im Längenschnitt dar, während Fig. 3 eine Draufsicht des letzteren giebt.
Fig. 4 zeigt das Schema der Verbindung eines Stöpselpaares und Fig. 5 eine über das Stöpselloch zu legende Isolirungskappe zur Verhinderung des Mithörens.
Wie ersichtlich, besteht der Stöpsel A (Fig. 1) aus vier von einander isolirten Metallstücken abcd, welche durch die Verbindungen 1, 2, 3, 4 ihren Anschlufs an die viertheilige Kabelschnur C finden.
Von diesen Metallstücken dienen α und b zur Einschaltung des Fernhörers zum Abfragen und c und d zum Einschalten der Schlufsklappe.
Das Stöpselloch B (Fig. 2 und 3) besteht aus zwei Metallteilen/ und/1, welche sammt der dazwischen gelegten Isolirung g durch die Schrauben h und h1 zu einem Ganzen vereinigt werden.
Die auf diese Weise verbundenen und von einander isolirten Metalltheile sind zur Aufnahme des Stöpsels A bei b durchbohrt.
An dem Metalltheil / ist die Stromschlufsfeder i angebracht, welche das Ausschalten der Theilnehmerklappe bei Einstecken eines Stöpsels durch Aufheben des Stromschlusses bei k bewirkt. An dem anderen Metalltheil/1 ist die Feder e befestigt, welche den als Anschlag für den Stöpsel A bildenden Ansatz j trägt und bei der Handhabung mit dem Stöpsel ein zweimaliges Einstecken bedingt. Beide Federn i und e sind von den bezüglichen Metallteilen isolirt.
Die Leitungsverbindungen werden zu den Schrauben s1 s'2 s3 geführt.
Zur Handhabung bei einer Vermittelungsstelle gehören immer zwei zusammengeschaltete Stöpsel der beschriebenen Art.
In dem in Fig. 4 gezeigten Schema stellen i
abcd und a1 bl c1
die isolirten Metallstücke
der beiden Stöpsel dar; C1 C2 C3 C versinnlicht die viertheilige Kabelschnur, von welcher C1 zur Verbindung von d mit dl, C2 zur Verbindung von c mit cl, C3 zur Verbindung von b mit bl und C* zur Verbindung von α mit a1 dient. Zwischen C3 und C4 der Kabelschnurleitung liegt das Mikrophon M und zwischen C1 und C'2 die Schlufsklappe S.
Wird ein Stöpsel A in das Stöpselloch B eingeführt, so findet er an dem Ansatz j der Feder e einen Anschlag, und bei dieser Stellung
des Stöpsels ist dann die Verbindung von dem isolirten Theil a1 des Stöpsels zu dem isolirten Theil y des Stöpselloches, an welchen die Theilnehmerleitung angeschlossen ist, hergestellt. Der isolirte Theil bl des Stöpsels findet seine Verbindung mit dem isolirten Theil f des Stöpselloches, an welchen die zweite Theilnehmerleitung angeschlossen ist.
Durch diese Verbindung ist das Mikrophon M mit der Theilnehmerleitung verbunden. Wird mit Erdleitung gearbeitet, so wird entweder der isolirte Theil f oder fl des Stöpselloches an Erde gelegt.
Sollen zwei Theilnehmer mit einander verbunden werden, so wird der Stöpsel unter Ueberwindung des Druckes der Anschlagfeder e ganz eingesteckt, wodurch dann die Theile c1 mity1 und d1 mit f verbunden werden, so dafs der Strom über die Brücke geht, in welcher die Schlufsklappe S liegt.
Der zweite Stöpsel wird in derselben Weise gehandhabt.
Bei Vielfachumschaltern wird, um zu horchen, ob eine Linie besetzt oder frei ist, an die Theile α und a1 der beiden Stöpsel in bekannter Weise eine Ortsbatterie geschaltet.
Das Mithören des Gespräches wird mittelst eines Stöpsels bewirkt, der zwei Ansätze hat und mit denselben an die isolirten Theile f und f1 des Stöpselloches angehalten wird.
Für den Fall, dafs das Mithören des Gespräches nicht gestattet sein soll, wird über die die Bohrung b des Stöpselloches B umschliefsenden' Metallteileyy1 eine Isolirkappe K gelegt, welche das Anhalten der Ansätze an die Theile ff1 verhindert. Diese Kappe kann erforderlichen Falles auch dauernd auf den Theilen//1 des Stöpselloches befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vielfachumschalter für Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch einen Stöpsel (A), welcher mit vier isolirten StromschlufsstUcken versehen ist, von welchen die beiden vorderen (a und b) zur Einschaltung eines Mikrophons und die beiden anderen (c und d) zur Einschaltung der Schlufsklappe dienen, und durch ein vermittelst des Ansatzes (j) das zweimalige Stecken des Stöpsels bedingendes Stöpselloch (B), zum Zwecke, durch das erstmalige Stecken des Stöpsels bis zum Anschlag (j) den rufenden Theilnehmer mit der Vermittelungsstelle und durch vollständiges Einschieben zwei Theilnehmer mit einander verbinden zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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