DE831040C - Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung - Google Patents

Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung

Info

Publication number
DE831040C
DE831040C DEG118A DEG0000118A DE831040C DE 831040 C DE831040 C DE 831040C DE G118 A DEG118 A DE G118A DE G0000118 A DEG0000118 A DE G0000118A DE 831040 C DE831040 C DE 831040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
pairing
piece
graduated
opposing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG118A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hussmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEG118A priority Critical patent/DE831040C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE831040C publication Critical patent/DE831040C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2/00Friction-grip releasable fastenings
    • F16B2/02Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
    • F16B2/14Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening using wedges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Abgestuftes Keilstück einer gegenläufigen Keilpaarung Abgestufte Keilstücke mit zwei oder mehreren gleichlaufenden Keilsteigungen werden in der Technik vielfach verwendet. Sie ermöglichen eine Verringerung der Keilkräfte durch Aufteilung der Keilanzugsfläche und stufenweises Zurückverlegen der Teilflächen.
  • Bei besonders großen Lasten, die von Keilen aufgenommen werden, z. B. bei der Verwendung von Keilen als Feststellelement des Innenstempels eines eisernen mehrteiligen Grubenstempels gegen den Außenstempel, würde infolge der Forderung eines kleinen Keilwinkels, da derartige , Keile Selbsthemmung haben müssen, die Länge eines Keilstückes auch !bei der Verwendung eines abgestuften Keiles zu groß sein, um ihn in einem Gegenlager für die Keildrücke von erträglichem Ausmaß anzuordnen. Man hat deshalb bei derartigen Verhältnissen eine nochmalige Unterteilung der Keilflächen durch Anordnung zweier gegenläufiger Keile mit albgestuften Keilflächen vorgenommen.
  • Zwischen den abgestuften Keilstücken einer solchen gegenläufigen Keilpaarung bildet sich ein Hohlraum, der zur Aufnahme eines Verriegelungsstückes geeignet ist, mit welchem die beiden Keilstücke gegen Gleiten ihrer Flächen aufeinander festgestellt werden können. Besonders geeignet hierfür ist ein in Form eines Querkeiles ausgebildetes Verriegelungsstück, dessen Keilsteigungen in Richtung des Keilanzuges der Feststellkeile wirken. In _bezug auf den eisernen Grubenstempel wurde diese Möglichkeit der Feststellung des Keilpaares dazu benutzt, die als Raubkeil mit großen Keilwinkeln ausgebildeten abgestützten Keilstücke der gegenläufigen Keilpaarung beim Setzen des Stempels und bei der Lastaufnahme von ihrer Funktion durch Eintreiben des Querkeils auszuschalten, so daß lediglich der beliebig flachkeilig zu gestaltende Innenstempel zur Übertragung der Lastkräfte auf das Schloß und den Außenstempel bei;Selbsthemmung herangezogen wird. Zum Rauben des Stempels wird die Sperre aufgehoben, und es sinkendiebeiden Keilstücke der Keilpaarung infolge ihres großen Keilwinkels momentan zusammen.
  • Die abgestuften Keilstücke einer derartigen gegenläufigen Keilpaarung wurden bisher in Stahlformguß hergestellt. Zu diesem "Zweck und zur Ersparung von Material formte man sie aus zwei die Keilflächen bildenden Seitenwangen, die in der Nähe ihres Rückens durch einen etwa gleich starken Steg miteinander verbunden waren. Die durch Stahlformguß erzielbare Genauigkeit der äußeren Form wie auch die Oberflächenbeschaffenheit derart hergestellter Keilstücke reichte jedoch nicht dazu aus, diese ohne weitere Bearbeitung zu paaren. Für einen Mas,senfertigungsartikel ist aber eine derartige mechanische Bearbeitung und Oberflächenglättung untragbar sowohl aus Zeitgründen als auch pekuniär.
  • Erfindungsgemäß würde das Schmieden im Gesenk das einzige z. Z. brauchbare Verfahren zur Herstellung dieser abgestuften Keilstücke sein. Die Hohlräume zwischen ihren Seitenwangen und dem Steg haben aber für das Gesenkschmiedeverfahren eine zu große Tiefe, um eine gleichmäßige und lückenlose Verteilung des verdrängten Materials zu gewährleisten. Hier setzt die Erfindung ein und erteilt dem Fachmann die Lehre, den Verbindungssteg der beiden die Keilanlageflächen bildenden Seitenwangen des Keil,stüekes derart an diese anzusetzen, daß die Tiefe der Materialaussparungen zu beiden Seiten des Steges etwa die gleiche ist. Auf diese Weise wird die Schmiedetiefe auf etwa die Hälfte herabgesetzt, und eine gute Ausschmiedunggerade der als Keilanlagefläche dienenden Stirnflächen der Seitenwangen ist gewährleistet. Durch die Verringerung der Schmiedetiefe wird auch erreicht, daß die stirnseitigen Keilflächen eine genügend große Breite halben. Derart im Gelenk geschmiedete abgestufte Keilstücke lassen sich daher ohne weitere Bearbeitung zu einem gegenläufigen Keil paaren und gestatten trotzdem die Einhaltung der geforderten Keilwinkel. Wenn die Keilflächen im halbwarmen oder auch im kalten Zustande nachgepreßt werden, wird die Genauigkeit und die Oberflächenbeschaffenheit verbessert, so daß geringere Keilwinkel ausgeführt werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigt Abb. i@ ein abgestuftes Keilstück in der bisherigen: :Ausgestaltung als Stahlformgußstück mit nachträglich. "bearbeiteter Oberfläche und rückwärtigein Verbindungssteg der beiden Seitenwangen im Längsschnitt, Abb. 2 einen Längsschnitt durch ein abgestuftes Keilstück gemäß der 1?rfindung.
  • Abb. 3 eine Vorderansicht, Abb. 4 eine Seitenansicht.
  • Abb.5 eine Rückenansicht des einen abgestuften Keilstückes gemäß der Erfindung.
  • _'@bb.6 eine Rückenansicht. Abb. 7 eine Seitenansicht.
  • Abb.8 eine Vorderansicht des anderen Keilstückes gemäß :der Erfindung, wobei sich das eine und das andere Keilstück zu einem Keilpaar zusammensetzen, Abb.9 einen Querschnitt durch ein Gru@benstempelschloß mit eingebautem Keilpaar gemäß der Erfindung.
  • Bei der bisherigen :-Xusgestaltung des Keilstückes (Abb. 1) war es ohne Bedeutung für das Stahlform,gießverfahrerl, daß tiefe Ausnehmungen zwischen Steg und Seitenwangen sind, während das Schmieden dieser Form im Gesenk auf Schwierigkeiten stoßen würde, da die 'Materialverdrängung in die hohen Seitenwangen nicht gesichert ist und die Keilflächen 1 zu schmal werden. Hierzu ist erfindungsgemäß der Steg 3 derart an die Seitenwangen 2 angesetzt, daß die Tiefe der Materialaussparung zu beiden Seiten des Steges 3 etwa die gleiche ist. Die Prägung der Oberflächen im Gelenk gestattet die Verwendung derart Azeugter abgestufter Keilstücke ohne besondere Bearbeitung, insbesondere als Element einer gegenläufigen Keilpaarung zum Feststellen des Innenstempels eines eisernen Grubenstempels gegen dessen Außenstempel.
  • Zur Bildung eines Keilpaares liegen die Anlageflächen i der beiden Keilstücke aneinander. Diese Anlageflächen 1 sind auf den beiden Seitenwangen 2 angeordnet, die durch den Steg 3 miteinander verbunden sind. Während letzterer bisher an dem Rücken 4 des Keilstückes (Abb. i) entlang angeordnet war, ist er erfindungsgemäß bei Ausbildung des Keilstückes als Gesenkschmiedestück bis etwa zur Hälfte zwischen Rücken und Anlagefläche vorverlegt.
  • Dieses aus den Keilstücken gemäß der Erfindung gebildete Keilpaar wird z. B. in einen Grubenstempel nach Abb. 9 eingebaut. 6 und 7 sind die Keilstücke des Keilpaares, das einerseits an dem Innenstem,pel8 und andererseits an der Schloßtasche 9 anliegt. In die Stufen der Keilstücke 6 und 7 ist z. 13. der Querkeil 1o eingeschlagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abgestuftes Keilstück einer gegenläufigen Keilpaarung mit zwei oder mehreren gleichlaufenden Keilsteigungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg (3) der beiden die Keilanlageflächen (i) bildenden Seitenwangen (2) des Keilstückes derart an diese angesetzt ist, daß die Tiefe der Materialaussparungen zu beiden Seiten des Steges etwa die gleiche ist. ?. Aus zwei abgestuften Keilstücken (6, 7) nach Anspruch i mit großer Keilsteigung gebildete Keilpaarung in Verbindung mit einem in den Hohlraum zwischen den Stufen angeordneten Verriegelungs-Querkeil (to) als Feststellelement des Innenstempels (8) gegen den Außenstempel eines eisernen Grubenstempels mit an der Stirnwand des Außenstempels angeordneter Tasche (9) zur Aufnahme des Keildruckes.
DEG118A 1949-10-20 1949-10-20 Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung Expired DE831040C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG118A DE831040C (de) 1949-10-20 1949-10-20 Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG118A DE831040C (de) 1949-10-20 1949-10-20 Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE831040C true DE831040C (de) 1952-02-11

Family

ID=7115658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG118A Expired DE831040C (de) 1949-10-20 1949-10-20 Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE831040C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1282861B (de) Stranggiesskokille zur Herstellung eines spaeter zu verwalzenden Profilrohlings
DE2604670C3 (de) Rahmenprofil
DE1296753B (de) Zweiteilige, plattenfoermige Giessform aus Metall fuer duenne, Durchbrechungen aufweisende Gussstuecke, und Verfahren zum Herstellen eines plattenfoermigen Teiles einer solchen Giessform
DD297348A5 (de) Anlage zum stranggiessen metallischer, duenner gegenstaende und verfahren zum stranggiessen
DE831040C (de) Abgestuftes Keilstueck einer gegenlaeufigen Keilpaarung
DE906372C (de) Vorrichtung zum Spalten von Werkstoffen, insbesondere von Holz
DE1296779B (de) Zum Herstellen von Buersten aus Kunststoff bestimmte Spritzgiessform
DE2349498B2 (de) Walze mit einem Formring aus Hartmetall o. dgl. für Draht- oder Walzwerke
DE2240582A1 (de) Futter fuer pressformen zum herstellen von kunststeinen
DE1939777C3 (de) Anordnung und Ausbildung von Übergangsstücken in einer Stranggießkokille
DE673211C (de) Gesenk zum Umschmieden von dickstegigen Schienenprofilen in solche groesserer Hoehe
DE2759363C2 (de) Gußkasten für Gipsform- und GipsguBmaschinen zur Herstellung von Gipsplatten
DE899484C (de) Grubenstempel
DE813539C (de) Nachgiebiger, zweiteiliger Grubenstempel
DE2556511A1 (de) Futter zum auskleiden von pressformen fuer die herstellung von kunststeinrohlingen
DE2634569A1 (de) Gesenkpresse sowie formbacken fuer eine gesenkpresse
DE804305C (de) Brikettstrangpresse mit schwenkbarem Pressblock
DE19860851A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Formteilen
DE463626C (de) Formkasten fuer Steinpressen mit mehreren nebeneinanderliegenden Formraeumen zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Presslinge
DE866933C (de) Mehrteiliger Grubenstempel
DE77492C (de) Form zum Giefsen von Gittern für Elektricitätssammler
DE459966C (de) Backenbrecher mit umwechselbaren Brechplatten
DE565857C (de) Kreuzkopf
DE494006C (de) Giessform mit Kernstueck und Formblatt zum Herstellen von Typenkoerpern mit Hohlraeumen
DE2361707C3 (de) Formwerkzeug mit einem von Nuten gebildeten gitterartigen Formhohlraum zum Herstellen gitterartiger, insbesondere aus Kunststoff bestehender Formlinge, mit über die Formwerkzeugnuten verteilten Auswerfern