DE830685C - Vorrichtung zur Behandlung kranker Menschen von den hyperalgetischen Zonen aus - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung kranker Menschen von den hyperalgetischen Zonen aus

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DE830685C
DE830685C DEG735A DEG0000735A DE830685C DE 830685 C DE830685 C DE 830685C DE G735 A DEG735 A DE G735A DE G0000735 A DEG0000735 A DE G0000735A DE 830685 C DE830685 C DE 830685C
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DE
Germany
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heating
heat
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Expired
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DEG735A
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English (en)
Inventor
Dr Med Max Kibler
August Mueller
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Gross A G
Original Assignee
Gross A G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F7/007Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body characterised by electric heating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F2007/0001Body part

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Behandlung kranker Menschen von den hyperalgetischen Zonen aus Bei zahlreichen Erkrankungen, besonders an den Gelenken und den inneren Organen, kommt es zu Zonen von Hautüberempfindlichkeit (Haedsche Zonen). Von diesen Zonen aus ist eine Behandlung solcher Enkrankungen in vielen Fällen möglich.
  • Die Anwendung von Massage, Kurzwellen, subkutane Injektionen u. dgl. verursacht erhebliche Kosten. Auch Wärmebehandlung durch elektrische Heizkissen wurde angewandt. Doch führt eine allgemeine Erwärmung der Haut nicht zum Ziel. Die einzelnen Zonen müssen isoliert erwärmt werden.
  • Es wurden auch schon elektrisch beheizte Hals-, Augen- und Ohrenkompressen verwandt, deren äußere Abmessungen den zu behandelnden Organen angepaßt waren. Hierbei war jedoch die Wärmeleistung nicht regelbar, sondern auf eine bestimmte Höchstgrenze festgelegt.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß möglichst alle hyperalgetischen Zonen gleichzeitig so erwärmt werden müssen, daß es an den erwärmten Stellen, und nur an diesen, zu einer starken Durchblutung (Hyperaemie) kommt. Die Wärme muß für jede Stelle verschieden ; geregelt werden können, da nicht alle Hautstellen gleich wärmeempfindlich sind.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht daher aus einer Vielzahl von kleinflächigen elektrischen Heizkissen, die gleichzeitig, aber unabhängig voneinander an verschiedenen, räumlich getrennten Körperstellen aufgelegt werden können und von denen jedes für sich mittels einer ihm allein zugeteilten eigenen Regelvorrichtung auf die erforderliche, für die Anwendungsstelle individuelle Wärmeleistung eingestellt werden kann.
  • Die Größe der einzelnen Heizkissen soll dabei 150 cme nicht überschreiten. Da es wesentlich darauf ankommt, die von jedem Heizkissen erzeugte Wärme auf die von ihm bedeckte Körper zone zu l>eschränken und zu konzentrieren, ist es gemäß der Erfindung vorteilhaft, Heizkissen zu verwenden, deren Wärmeabgabe auf der dem Körper zugekehrten Kissenseite durch eine den Wärmedurchgang möglichst wenig behindernde Umhüllung erleichtert, auf der entgegengesetzten, vom Körper weggekehrten Seite dagegen durch eine den Wärmedurchgang verhindernde Schutzschicht erschwert wird. Infolge des geringen Stromverbrauchs solcher kleinflächiger Heizkissen ist es zweckmäßig, eine Vielzahl von ihnen parallel geschaltet an der Niederspannungsseite eines Schutztransformators anzuschließen und durch diese geringe Spannung, vorzugsweise 24 V, jede schädliche Berührungsgefahr für den Benutzer auszuschließen.
  • I) er Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der Anwendung von sechs Kleinheizkissen an einem menschlichen Arm, Fig. 2 ein Schaltschema für ein dreistufig regelbares Einzelheizkissen, Fig. 3 eine Draufsicht auf ein schichtweise aufgcl>rochenes Heizkissen, Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt durch das gleiche Kissen.
  • Die dargestelite Vorrichtung besteht aus einer Vielzahl elektrischer Heizkissen 1, die gleichzeitig, aber unabhängig voneinander an verschiedenen, räumlich weit voneinander getrennten Stellen des Körpers. z. B. des Rückens und des Oberschenkels, aufgelegt werden können und von denen jedes einzeln für sich durch eine ihm zugeordnete Regelvorrichtung auf die für die betreffende Körperstelle gewünschte Temperatur einstellbar ist. In Fig. o sind allerdings der Einfachheit halber sechs Kissen verhältnismäßig nahe beieinander auf einem Arm angeordnet. Die Regelvorrichtung für die einzelnen Kissen wird an sich deshalb gewählt, weil der menschliche Körper bekanntlich nicht überall gleich wärmeverträglich ist, sondern Stellen hoher und ebenso Stellen geringer Wärmeempfindlichkeit hat, und weil die Wärmeempfindlichkeit der verschiedenen Körperstellen durch Krankheitserscheinungen (hyperalgetische als hypalgetische Erscheinungen) sich noch wesentlich ändert. Bei einer gemeinsamen, einheitlichen Temperaturregelung für alle Heizkissen zugleich würde die Temperatur einiger Heizkissen weit über, bei anderen dagegen erheblich unter der Verträglichkeitsgrenze der bedeckten Körperstelle liegen, während es gemäß dem Grundgedanken der Erfindung ganz wesentlich darauf ankommt, daß jeder für das Anlegen eines Heizkissens ausgewählten Körperstelle die optimale Wärme zugeführt wird. Die Regelvorrichtung für die einzelnen Heizkissen kann z. B. aus einem verstellbaren Regelwiderstand bestehen.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten. Ausführungsbeispiel ist in rlie schmiegsame Zulei toll 2 jedes Heizkissens ein Stufenschalter 3 eingefügt. der es ermöglicht. die S Stromzuführung wahlwei über einen von mehreren auf verschieden hoh@ Schalttemperaturen eingestellten. selbsttätigen Temperaturreglern 4 mit dem Heizwiderstand 5 des Kissens zu verbinden, In In Fig. 2 ist z. B. d;r Schalthebel 6 des Stufenschalters 3 aiif die Heizstufe 111 eingestellt. In dieser Stellung ist die eine Anschlußklemme 7 7 iles Anschlußkal )el s 2 über die Kontaktbrücken 8 und 9 mit der Klemme 10 einer Kabelader 11 verbunden. die über den auf die höchste Temperaturstufe eingestellten Wärmeregler 4/III zu dem einen Ende des Heizwiderstandes 5 führt. Das andere Ende des Heizwiderstandes 5 ist über ehe Rückleitung 12 2 mit der Schalterklemme I3 und uber die Kontaktbrücke 14 mit der zweiten Anschlußklemme 1 5 des Stufen -schalters 3 verbunden In. der Schaltstellung, 11 würde die Anschlußklemme 7 über die Kontaktbrücke 9 mit der Schalterklemme 16 und über die Kabelader 17 mit dem auf eine niederere Schalttemperatur eingestellten Wärmeregler 4/II, in der Schaltstellung I mit der Klemme 1 18 und einer die Ader 19 mit dem auf eine noch niedrigere Schalttemperatur eingestellten Wärmeregler 4/1 verbunden werden. Alle drei Temperaturregler 4/I, 4JII und 4/III sind parallel zueinander an das gleiche Ende des Heizwiderstandes 5 angeschlossen und können mittels der Schaltwalze @0 des Stufenschalters 3 wahlweise iii die Stromzuführung ciiigeschaltet werden, so daß immer nur einer von ihnen den Stromdurchgang beherrscht und durch seine Schalttemperatur die Wärmeleistung des Heizkissens begrenzt. 1 )ie Temperaturregler können in an sich bekannter Weise in das Heizkissen eingebaut werden, wol>ei man z. 1<. eine Anordnung gemäß Fig. 3 wählen kann. nie Anschlußkabel 2 sämtlicher Heizkissen werden vorteilhaft an die Niederspannungsseite eines Schutztransformators 21 angeschlossen. der nur eine geringe Spannung, vorzugsweise 24 V, aligil't.
  • Der Widerstandsdraht, jedes Heizkissens ist in an sich bekannter Weise auf eine Stoffunterlage (Molton) 22 aufgenäht und durch eine zweite Stofflage 23 abgedeckt. Auf der vom Körper abgewandten Seite des Heizkissens ist eine Wärme schutzschicht 24 aus Asbestwolle o. dgl. an"eordnet, welche den Wärmedurchgang nach dieser Seite verhindert und durch eine weitere Stoffschicht 25 abgedeckt ist. Das ganze Kissen ist zweckmäßig noch in einen waschbaren Stoffüberzug 26 gesteckt. der leicht gereinigt werden kaiiii.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Vorrichtung zur i Heilbehandlung von den hyperalgetischen Zonen des menschlichen Körpers aus, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Vielzahl von kleinflächigen elektrischen Heizkissen (1) besteht. die gleichzeitig, aber unabhängig voneinander auf verschiedene, räumlich getrennte Stellen des (erkrankten) menschlichen Körpers aufgelegt werden können. und von denen je eines einzelne für sich mittels einer ihm allein zugeordneten Regelvorrichtung (3) auf die erforderliche, für die Anwendungsstelle individuelle Wärmeleistung eingestellt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 . dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der einzelnen Heizkissen 150 cm2 nicht überschreitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. <laß die Heizkissen in Parallelschaltung an eine gemeinsame Niederspannungsquelle, vorzugswese die Niederspannullgsseite eines Transformators (21) angeschlossen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch geliellnzeicllllet, daß zur Wärmeregelung für jedes einzelne Heizkissen (1> ein dem Kissen zugeodneter eigener Regelwiderstand vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspurch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die Wärmeleistung jedes einzelnen Hiezkissens durch einen dem Kissen zugeordneten eigenen Stufenschalter (3) einstellbar ist, der gestattet, den Heizwiderstand (5) des Kissens wahlweise über einen von mehreren parallel geschalteten, auf verschiedene Grenztemperaturen eingestellten, selbsttätigen Wärmereglern (4) mit der Stromzuführung zu verbinden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch l bis 5, dadurch gekennzeichnet. daß die Wärmeabgabe des Heizwiderstandes (5) auf der dem Körper zugekehrten Seite des Heizkissens durch eine besonders schwache Umhüllung (22) erleichtert. auf der entgegengesetzten, von dem Körper ahgekehrten Seite dagegen durch eine starke Wärmedämmschicht (24) gehemt wird.
DEG735A 1949-12-31 1949-12-31 Vorrichtung zur Behandlung kranker Menschen von den hyperalgetischen Zonen aus Expired DE830685C (de)

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