DE830487C - Kappschuh - Google Patents

Kappschuh

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Publication number
DE830487C
DE830487C DEW2346A DEW0002346A DE830487C DE 830487 C DE830487 C DE 830487C DE W2346 A DEW2346 A DE W2346A DE W0002346 A DEW0002346 A DE W0002346A DE 830487 C DE830487 C DE 830487C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
plate
cap shoe
shoe according
displaceable
Prior art date
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Expired
Application number
DEW2346A
Other languages
English (en)
Inventor
August Hunscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalenhuette Dortmund A G
Lorenz Polygon Ausbau GmbH
Original Assignee
Westfalenhuette Dortmund A G
Lorenz Polygon Ausbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalenhuette Dortmund A G, Lorenz Polygon Ausbau GmbH filed Critical Westfalenhuette Dortmund A G
Priority to DEW2346A priority Critical patent/DE830487C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE830487C publication Critical patent/DE830487C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/34Joints between vertical props and horizontal top bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Kappschuh Die Erfindung bezieht sich auf Kappschuhe, wie sie für den Streckenausbau mit Türstöcken zur Verbindung von Türstock mit Kappe verwendet werden. Diese Kappschube, in die die Kappe eingelegt wird, sind an den Türstöcken (Stempeln) befestigt und bilden bei den bekannten Konstruktionen eine Relativverschiebungen zwischen den beiden Teilen verhindernde Verbindung derselben. Diese Art der Verbindung von Stempel und Kappschuh weist aber e hebliclie Nachteile auf, die sich insbesondere beim r, eisernen Türstockausbau auswirken, bei welchem die Ausbauelemente selbst unnachgiebig sind, weil sich derart ein praktisch völlig starrer Ausbau ergibt, bei dein die Ausbauelemente, und zwar sowohl der Kappschüh wie Kappe und Stempel in hohem Maße der Bruchgefahr ausgesetzt sind. Die Erfindung schafft einen Kappschuh, welcher es ermöglicht, die Verbindung zwischen Stempel und Kappe und damit den ganzen Ausbau in gewissem Grade in vorrbestimmbarer Weise nachgiebig zu gestalten. Hierdurch wird nicht nur eine vorzeitige Zerstörung der Kappschühe bzw. auch der Stempel und Kappen selbst verhindert, sondern vor allem auch ein vorteilhaftes Druckverhalten des ganzen Ausbaugestells erzielt.
  • Vorschläge mit dem gleichen Ziele sind bereits gemacht worden. So ist beispielsweise ein zweiteiliger Kappschuh bekannt, bei welchem der die Kappe tragende, in einer Führung an dem am Stempel festen Teil gleitbare Teil eine 'keilförmige Auspressung aufweist, so daß er sich in Richtung mach dem Innern des Ausbaurahmens verdickt und dadurch bei der Verschiebung der Teile zueinander der ReibungsschluB verstärkt wird. Diese Verbindung, die sich infolge ihrer Bauart nur für eine einmalige Verwendung eignet, ermöglicht keine Einstellung des Reibungsschlusses von vornherein. Sie ist ferner vergleichsweise teuer und wegen der bleibenden Deformierung des Gleitstückes nur für einmaligen Gebrauch verwendbar.
  • Diese Nachteile werden bei dem zweiteiligen Kappschuh nach der Erfindung, dessen die Kappe tragender und haltender Teil ebenfalls in einer durch den am Stempel festen Teil gebildeten Führung unter zunehmendem Reibungsschluß verschieblich ist, dadurch vermieden, das der gegenüber dem Stempelkopf verschiebliche Teil aus einer sich allmählich in Richtung nach dem Innern des Ausbaurahmens verbreiternden Platte besteht, die von verstellbar gegen ihre Kanten angepreßten Führungen eingefast wird.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den sich verbreiternden Teil dieses Plattenkörpers längs geschlitzt auszubilden, so das sich zwei Schenkel ergeben, die in einem Winkel, der je nach der gewünschten Nachgiebigkeitscharakteristi'k getvählt wird und in der Regel zwischen ; und 1,5' liegt, auseinanderstreben.
  • Die Wirkung dieser nachgiebigen Verbindung von Kappe und Stempel für das ganze Druckverhalten des Ausbauelements wird, insbesondere wenn schwierige Druckverhältnisse vorliegen, wie bei Strecken in mächtigen, steil gelagerten Flözen, vorteilhafterweise noch dadurch ergänzt, das die Kappe selbst in sich nachgiebig ausgebildet ist, d. h. aus zwei teleskopartig ineinander oder aneinander verschieblichen und gegeneinander verspannten Teilen besteht, wie dies beim eisernen Pol_vgonausbau an sich bekannt ist.
  • -\Can hat es durch die Kombination dieser Mittel in der Hand, die Nachgiebigkeit des ganzen Ausbaus völlig den jeweiligen Gebirgsverhältnissen anzupassen, und zwar so, das der Anfangsdruck durch die Relativverschiebung von Kappe und Stempel zueinander ausgeglichen wird, bis der Widerstand, den das Gleitstück des Kappschuhs in einem gewissen Zeitpunkt bietet, so .groß wird, (las er nun den der Verspannung der beiden Kappenteile übersteigt und so die Nachgiebigkeit der Kappe' in sich einsetzt.
  • Kappschuhe der erfindungsgemäßen Art können sowohl für normale Streckengerüste wie auch für solche, bei denen, wie z. B. im steilen Einfallen, nur ein eiserner Stempel mit einer eisernen Kappe verwendet und der zweite Stempel durch einen Hol`zstempel gebildet wird, Verwendung finden.
  • In den Figuren ist der Ausbau unter Verwendung des neuen Kappschurhs und der Kappschtrh selbst dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Ausbaugestell, das aus einem eisernen Stempel, einer in sich nachgiebigen eisernen Kappe und einem Holzstempel besteht.
  • Fig.2 ein ebensolches .,#Lusbaugestell, bei dem #iie Kappe starr ist, Fig. 3 ein normales eisernes Streckengestell mit zwei eisernen Stempeln und dementsprechend auch zwei Kappschuhen, Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Draufsicht und Fig.6 eine Ansicht voti unten des Kappschtihs selbst; Fig.7 ist ein Schnitt gemäß Linie _9-ß der Fig. 4.
  • Wie aus den Figuren ersichtlich. besteht der Kappschuh aus einem an dem eisernen Stempel a des Ausbaugestells befestigten konsolenartigen Teil b und einem plattenförmigen Gleitschub c, der mit diesem konsolenartigen Teil verschieblich verbunden ist.
  • Die Befestigung der Konsole b an dem Stempel erfolgt mittels eines Paar: von Greifklauend, die den Kopf des Profils des Stempels a umfassen. Diese Greifklauen bestehen aus einem Stück mit den Klemmführungen e für die Gleitplafte c. Sie tverden gleichzeitig mit den Klemmführungen e durch Schraubenbolzen f zusammengezogen. Der plattenförmige Gleitscliuli c, der beispielsweise aus Stahlblech aus hinreichender Stärke besteht, weist an seinem vorwärtigen Ende einen Hakenförmig umgebogenen Hakenansatz g auf, der als Widerlager für das Ende der Kappe h dient. Nach rückwärts verbreitert er sich, wie Fig. 5 und 6 erkennen lassen, allmählich. Gemäß der dargestellten vorzugsweisen Ausführungsform weist er einen spitz ' zulaufenden Schlitz i von einem Winkel von etwa 5 bis i5° auf. Diese Ausbildung hat sich für die Erzielung der gewünschten Widerstandscharakteristik, die sich beim Verschieben des Gleitschuhs c in den Kl@emmführtili"en e ercibt, als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Die Kappe 1a besteht bei der in Fig. i dargestellten vorzugsweisen Ausführungsform aus den beiden ineinander geführten Profilabschnitten h' und h", die durch eine Spannverbindung k der beim eisernen Polygonausbau üblichen Ausführung miteinander verbunden sind.
  • Wie die Fig. i bis 3 erkennen lassen., wird zweckmäßig stirnseitig der Kappe zwischen dieser und dem Gebirge noch ein Quetschholz i eingelegt.
  • Die dargestellte Ausführungsform ist selbstverständlich nur eine beispielsweise, insbesondere hinsichtlich der Befestigung des Kappschu'hs am Stempel. So 'können selbstverständlich die beider Schrauben statt, wie dargestellt, seitlich von dem eisernen Stempel zu liegen, auch in .der gleichen `'eise, wie bei den Laschen der Polygonschuhe und -gelenke üblich so angebracht werden, das sie zwischen Schienenkopf und Fuß liegen. Ebenso sind weitere Änderungen gegenüber den dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich, ohne von dein Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (5)

  1. PATENTAVSPl;UC11E: i. Zweiteiliger Kappschuh für den Türstockausbau, vorzugsweise den eisernen Türstockausbau. dessen die Kappe tragender und haltender Teil in einer durch den am Stempel festen Teil gebildeten Führung unter zunehmendem Reibungsschluß verschieblich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber dem Stempelkopf verschiebliche Teil aus einer sich allmählich in Richtung nach dem Innern des Ausbaurahmens verbreiternden Platte bestellt, die von verstellbar gegen ihre Kanten angepreßten Führungen eingefaßt wird und deren Widerstand gegen Gleiten sich derart im Zuge der Druckaufnahme des Ausbaues allmählich entsprechend der Verbreiterung erhöht.
  2. 2. Kappschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitplatte in ihrem rückwärtigen Ende einen Schlitz, dessen Schenkel der Verbreiterung der Platte parallel laufen, aufweist.
  3. 3. Kappschuh nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten der Gleitplatte und gegebenenfalls die Schenkel des Schlitzes um einen Winkel von etwa 5 bis i5° divergieren.
  4. 4. Kappschuh nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ein am Ende der Platte angeordnetes hakenförmiges Widerlager für die Kappe.
  5. 5. Kappschuh nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch seine Verwendung in Kombination mit einer in sich nachgiebigen, beispielsweise aus zwei teleskopartig ineinander oder aneinander geführten und gegeneinander verspannten Teilen bestehenden Kappe. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 490 181, 495 091, 504678-
DEW2346A 1950-06-08 1950-06-08 Kappschuh Expired DE830487C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW2346A DE830487C (de) 1950-06-08 1950-06-08 Kappschuh

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DEW2346A DE830487C (de) 1950-06-08 1950-06-08 Kappschuh

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DE830487C true DE830487C (de) 1952-02-04

Family

ID=7591593

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DEW2346A Expired DE830487C (de) 1950-06-08 1950-06-08 Kappschuh

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DE (1) DE830487C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE490181C (de) * 1930-01-24 August Kauls Zweiteiliger Gleit-Kappschuh
DE495091C (de) * 1926-10-13 1930-04-02 Hueser & Weber Nachgiebiger Kappschuh fuer den Streckenausbau, bestehend aus einem Z-foermigen Blechstreifen und einer Klammer
DE504678C (de) * 1929-08-25 1930-08-15 Alfred Thiemann Kappschuh fuer den Grubenausbau

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE490181C (de) * 1930-01-24 August Kauls Zweiteiliger Gleit-Kappschuh
DE495091C (de) * 1926-10-13 1930-04-02 Hueser & Weber Nachgiebiger Kappschuh fuer den Streckenausbau, bestehend aus einem Z-foermigen Blechstreifen und einer Klammer
DE504678C (de) * 1929-08-25 1930-08-15 Alfred Thiemann Kappschuh fuer den Grubenausbau

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