DE830366C - Hysteresisspitzenzaehler - Google Patents

Hysteresisspitzenzaehler

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DE830366C
DE830366C DEP33740A DEP0033740A DE830366C DE 830366 C DE830366 C DE 830366C DE P33740 A DEP33740 A DE P33740A DE P0033740 A DEP0033740 A DE P0033740A DE 830366 C DE830366 C DE 830366C
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DE
Germany
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hysteresis
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hysteresis peak
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Expired
Application number
DEP33740A
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English (en)
Inventor
Friedrich Schmidt
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Hysteresisspitzenzähler Bei Hysteresissiptzenzählern wird ein Teil aus hysteretischem Material relativ zu einem magnetfeld bewegt. Der Zähler beginnt erst dann zu laufen, wenn sein Drehmoment das durch die Hysteresis bedingte Hemmoment übersteigt. Er registriert also nur den oberhalb einer bestimmten Leistungsgrenze entnommenen Verbrauch. Bei den bekannten Hysteresiszählern. die bisher kaum Eingang in die Praxis gefunden haben, wirken auf den Hysteresisteil nur zwei diametral gegenüberliegende Pole ein.
  • Diese bekannten spitzenzähler leiden an dem Mangel, daß sie je nach der Stellung des Ankers bei verschiedenen Leistungen anlaufen, die Anlaufgrenze also nicht immer mit der Registriergenze zusammenfällt. Diese Erscheinung ist durch Ungleichmäßigkeiten des Hystereisteils durch unvermeidliche Toleranzen des Luftspaltes zwischen dem Hysteresisteil und dem Ngnetpol o. dgl. bedingt.
  • Es sit bereits vorgeschlagen worden, auf der Zählerachse wenigstens zwei magnetisch voeninander abhängige Hystereishemmvorrichtungen an zubringen, deren Hysteresismaxima und -minima derart gegeneinander versetzt sind, daß sie sich ganz oder nahezu ausgelichen. Man braucht hier also mehrere Hysteresishemmteile. Auch läßt sich der Ausgleich in der Massenfertigung kaum mit genügender Genauigkeit durchführen.
  • Nach einem älteren Vorschlag werden diese Mängel dadurch beseitigt, daß rings um den Hysteresisteil ein Kranz von magnetpolen mit verhältnismäßig kleine Polabständen angeordnet wird.
  • Der Hysteresisteil ist dann über seinem ganzen umfang magnetisch gleichmäßig beaufschlagt. Dadurch können die Ungleichmäßigkeiten des Anlaufs besser ausgeglichen werden.
  • Die Erfindung macht von diesem früheren Vorschllag Gebrauch. Erfindungsgemäß ist jedoch der Polkranz innerhalb eines trommeLförmigen Hysteresisteils angeordnet. Man kann auf diese Weise eine Hysteresishemmvorrichtung mit einem Minimum an magnetischer Streuung, an Baustoff und Platzbedarf herstellen.
  • Um die Analufgrenze mittels einer Skala ein- stellen zu können, um also zu erzielen, daß auch nach wiederholter Verstellung einer bestimmten Einstellung immer eine bestimmte Anlaufgrenze entspricht, kann man erfindungsgemäß dem mit dem Anker umlaufenden trommelförmiges Hystereisteil eine feststehende Trommel aus magnetischem Werkstoff oder mit magnetischem Belag gegenüberstellen und den Polkranz axial zwischen beiden Trommeln verstellbar machen. Die beiden Trommeln bilden dann gewissermßen eine Kapsel für den Polaaran, Dies ergibt eine baullich günstige An ordnung.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. I zeigt in vergrößertem Maßstab einen Hysteresissiptzenzähler lilm Schnitt; Fig. 2 zeigt bas Hysteresishemmwerk in einer anderen Ansicht. Ein Anker 1 eines Zählers mit dem Traggestell 2, der Gehäusegrundplatte 3 und der Gehäusekappe 4 trägt am oberen Achsende eine Nabe 5 einer Trommel 6, die auf der Innenseite einen dünnen Hystereslisbelag 7. beispielsweise in Form von mehreren Stahldrahtwindungen hat. In Ider Nabe 5 ist der eine Teil 8 des Ankeroberlagers mit Ölkammer g angebracht. Tn eine Plabte 10 ist Ider andere Teil des Oberlagers, ein Gewindeteil 11 mit Nadel I2, eingeschraubt. Die Platte 10 ist durch Streben 13 mit einer feststehenden Trommel 14 verbunden, die bei 15 am Traggestel 2 2 befestigt ist. Sie hat auf der Innenseite einen Belag 16 aus magnetisch leitfähigem Baustoff. Im Boden I7 der Trommel ist drehbar ein mit einer Skalentrommel 18 und mit eimer hohlen Gewindespindel 19 verbundener Butzen 20 mit Schraubenschlktze 21 gelagert, der am anderen Ende durch den Teil 1 1 geführt ist. Der Skala 22 der Trommel 18 steht ein feststehender Zeiger 23 gegenüber. Skala und Zeiger sind druch das Fenster der Kappe 4 sichtbar. Die Kappe 4 hat oberhalb des Schlitzes 21 einen plombierbaren Verschluß 25, nach dessen Öffnung mittels eines Schraubenziehers die hohle Gewindespindel 19 verdreht wenden kann.
  • In den Gewindegang 26 der Spindel 19 greift ein an einem Polkranzsystem 27 befestigter Finger 28.
  • Das Polkranzsystem besteht aus einem ringförmigen, in Richtung der Ringachse magnetisierten Hochleistungsdawuermagneten 29 und an den Stirnseiten des magneten angebrachten Klauenblechen 30, 31, die mit ihren Klauen die den Hysteresisteil 7 magnetisierenden Pole bilden. Zwischen den Klauen hindurch greifen die Streben 13, die den Polkranz 27 bei der Axialverschiebung führen und ihn gegen Drehung sichern.
  • Bei der Drehung der Spindel 19 wird der Polkranz 27 in axialer Richtung verstellt. Je höher er geschraubt wind. um so mehr Feldlinien des Polkranzes schließen sich statt durch den Hysteresisbelag 7 durch den feststehenden Belag I6, um so kleiner ist das Hemmoment und um so tiefer liegt d'ie Analfugrenze. Die magnetischen Konstanten der Beläge 7 und I6 sind derartig abgeglichen. daß sich der magnetische Widerstawnd für die Feldlinien des Polkranzes bei der Axialverschiebung möglichst wenig ändert, um Schwächungen des Magnetsystems bei wiederholter Verstellung zu vermeiden und um dadurch hleilbend jeder Stellung des Polkranzes eine bestimmte Anlaufgrenze zuzuordnen.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt. werden bei der Anordnung des Polkranzes innerhalb der Hysteresistrommel fast alle Feldlinien des Polsystem ausgenutzt. Es ergibt sich also eine kleine Streuung. die beschniebene Hemmvorrichtung kann, wie ebenfalls die Zeichnung erkennen läßt, sehr klein gebaut werden, da die Hysteresistrommel das Magnetsystem und dias Oberlager des Zählers umschließt. Das Magnetsystem ist ferner durch die bewegliche und fest stehende Trommel gewissermaßen eingekapselt und geschützt.
  • PATENTANSPRÜ@ HEi 1 Hysteresisspitzenzähler mit einem Polkranz mit verhältnismäßig kleinen Pol abständen, der einen aus hysteretischem Werkstoff bestehenden Teil magnetisiert, dadurch gekennzeichnet. daß der Polkranz (27) innerhalb eines trommelförmigen huysteresisteil (Trommel 6 mit Hysteresibelag 7) angeorndet ist.

Claims (1)

  1. 2. Hysteresisspitzenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß dem mit dem Anker (1) umlaufenden trommelförmigen Hysteresisteil (6, 7) eine feststehende Trommel (I4) aus magnetischem Werkstoff ode rmit magnetischem Belag (16) gegen2bersteht und der Polkranz (27) axial zwischen beiden Trommeln (6, I4) verstellbar ist.
    3. Hysteresisspitzenzähler nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Hysteresistrommel (6) ein ankerlager (Oberlager 11, 2) umgreift. das mittels axial verlaufender Streben (I3) am Zählertragkörper (2) befestigt ist, und daß diese Streben (130 zwischen den Polen des Polkranzes 27 hindurchgeführt sind und ihn gegen Drehung sichern.
    4. hysteresisspitzenzählerp- nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Polkranz (27) von einer zu seiner Verstellung dienenden Spindel (19) durchdrungen ist.
    5. Hysteresisspitzenzähler nach Anspruch I his 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Nahe (5) der Hysteresistrommel (6) gleichzeitig einen Teil (8) des Zählerlagers (X, 11. 12) bildet.
    6. Hysteresisspitzenzähler nach Anspruch 1 bis 5. dadurch gekennziechnet. daß der Polkranz (27) aus einem ringförmigen Dauermagnetkörper (29) und daran angesetzten, die Pole bildenden Klauenblechen (30. 31) besteht.
    7. Hysteresisspitzenzähler nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet. daß die Spindel (I9) mit einer die feststehende Trommel (14) umschließenden Skalentrommel (22) verbunden ist.
DEP33740A 1949-02-10 1949-02-10 Hysteresisspitzenzaehler Expired DE830366C (de)

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DE830366C true DE830366C (de) 1952-03-10

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