DE830232C - Sicherung gegen Beschaedigung der Kettenglieder und Bruch der Presswerkzeuge an vollautomatischen Kettenschweissmaschinen - Google Patents

Sicherung gegen Beschaedigung der Kettenglieder und Bruch der Presswerkzeuge an vollautomatischen Kettenschweissmaschinen

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Publication number
DE830232C
DE830232C DEP38318A DEP0038318A DE830232C DE 830232 C DE830232 C DE 830232C DE P38318 A DEP38318 A DE P38318A DE P0038318 A DEP0038318 A DE P0038318A DE 830232 C DE830232 C DE 830232C
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DE
Germany
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chain
welding
holding piece
breakage
stop
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Expired
Application number
DEP38318A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Wattler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meyer Roth and Pastor Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Meyer Roth and Pastor Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
Application filed by Meyer Roth and Pastor Maschinenfabrik GmbH filed Critical Meyer Roth and Pastor Maschinenfabrik GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE830232C publication Critical patent/DE830232C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
    • B21L3/02Machines or devices for welding chain links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Sicherung gegen Beschädigung der Kettenglieder und Bruch der Preßwerkzeuge an vollautomatischen Kettenschweißmaschinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ,ist eine Sicherung an vollautomatischen Kettenschweißmaschinen, welche hei schlechtem :aufliegen des zu schweißenden Kettengliedes, hervorgerufen durch Störungen imKettentransport, die Maschine selbsttätig stillsetzt. Es sollen mittels einer solchen Sicherung Beschädigungen sowohl .von falsch liegenden Gliedern wie auch der Schweiß- und Preßwerkzeuge verhindert werden.
  • Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß man an der Maschine eine in Vorschubrichtung der Kette zu betätigende Ausschaltvorrichtung anordnet, die über einen am Haltestück für die Glieder angeordneten Anschlag stets dann betätigt wird, wenn dieses Haltestück nicht die normale Lage einnimmt.
  • Es sei hierzu bemerkt, daß beim Schweißen von Ketten die Glieder auf einem sog. Schweißstuhl zur Auflage kommen, über den die Kette Glied. für Glied hinweggezogen wird. .Der Längenanschlag für das zu schweißende Glied wird dabei durch eines von zwei Haltestücken gebildet, gegen das das zu schweißende hochstehende Glied anstößt, während dieses Haltestück nach Beendigung des Schnveißvorgan.ges angehoben und aus dem Wege der Kette .gebracht wind, ,damit diese weiter vorgezogen werden kann. Das andere Haltestück bewegt sich in entsprechender Weise, beide vollführen aber außer dieser Hub- und iSenkbewegung noch eine Bewegung parallel der Transportbewegung der Kette, um auf diese Weise das Kettenglied vor dem Schweißen festzuspannen. Wenn nun ein Glied infolge Störungen im Transport o. dgl. nicht ordnungsgemäß auf dem Schweißstuhl aufliegt, so kann dies nur in der Weise sein, @daß das Glied zu wenig vorgezogen ist, da ein zu starkes Vorziehen im Hinblick auf den -Anschlag gegenüber dem ersterwähnten Haltestück nicht möglich ist. In diesem Falle aber ist das zweiterwähnte Haltestück nicht in der Lage, sich vollends abzusenken, weil das Kettenglied es an dieser Bewegung hindert. Hier :oll nun gemäß der Erfindung, wie oben erwähnt, an diesem Haltestück, wenn es sich beim Festspannen des Gliedes in Vorschubrichtung der Kette bewegt, der Anschlag angebracht sein, der den Ausschalter betätigt.
  • Es ist hierbei ohne Belang, ob der Ausschalter selbst mechanisch, elektrisch, hydraulisch, pneuinatisch oder auf sonstige Weise arbeitet; es ist ferner belanglos, wo diese Ausschaltvorrichtung angebracht ist, d. h. ob sie am Maschinengestell oder an einem anderen Teil befestigt ist. Es kommt vielmehr lediglich darauf an, daß zum Hervorrufen der Ausschaltbewegung die nicht ordnungsgemäße Bewegung des sich in Vorschubrichtung zier Kette bewegenden Haltestückes benutzt wird. Gegebenenfalls kann man auch bei entsprechender .\usbildung der Maschine auf einen Anschlag verzichten und diesen durch ein anderes Organ ersetzen. Zum Beispiel wäre dies bei einer optischen Steuerung durch eine Fotozelle ohne Schwierigkeiten möglich und würde in gleicher Weise unter den Erfindungsgedanken fallen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung soll insbesondere in Anwendung von Kettenschweißniaschinen mit angewinkeltem, aber auch mit ,geradem Kettendurchzug die Möglichkeit gegeben sein, nicht nur in der Normallage eine Betätigung der Ausschaltvorrichtung unmöglich zu machen, sondern die Maschine auch in einer anderen ausgezeiclineten Lage des in Kettenvorschubrichtung arbeitenden Haltestückes weiterlaufen zu lassen, olitie claß also die Ausschaltvorrichtung betätigt würde. Eine derartige Ausführung läßt sich dann lx-nutzen, wenn kurze Kettenstücke herzustellen sind, bei denen nach einer gewissen Anzahl von Schweißungen ein Glied im Leerlauf durchgegeben, d. h. also nicht geschweißt wird, so daß an dieser Stelle die Kettenstücke abgetrennt werden können, obwohl die Kettenschweißung allgemein fortlaufend geschieht. Diese Möglichkeit läßt sich dadurch schaffen, <laß man den -Anschlag so ausbildet, daß e r in der Normallage z. B. über den in Vorschubrichtung angeordneten Ausschaltknopf hinwegstreicht, in der für den Leerlauf vorzusehenden Hochlage des Haltestückes unterhalb dieses Ausschaltknopfes durchtritt und in sämtlichen @Endzwischenlagen eine Ausschaltung vornimmt. Es handelt sich hierbei also lediglich um eine Dimensionierung der Teile des Anschlages und damit seines Wirkungsbereiches, wobei die absolute Breite in dem Falle insofern verschieden sein kann, als in der Regel dieser Anschlag z. B. als Hebel ausgebildet werden kann und es bei der Bemessung der Breite auf den Abstand vom Drehpunkt ankommt.
  • In der Zeichnung ist eine besondere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherung an einer Kettenschweißmaschine wiedergegeben. Hierbei zeigt Abb. i eine schematische Vorderansicht einer derartigen KettenSChNveißinaschlne, Alb. 2 eine Ansicht gemäß Linie II-II der Abb. i, Abb.3 die Lage eines Kettengliedes und der Haltestücke gemäß _\N). t bei nicht ordnungsgemäßem Transport, Abb.4 die Aufsicht auf den Anschlag nach Abb. i in Richtung des Pfeiles IV, Abb. 5 den gleichen Ausschnitt in einer anderen Stellung des Anschlages.
  • Wie die Abbildungen zeigen, wird beim üblichen Schweißen von Ketten ohne Benutzung besonderer Vorrichtungen die Kette 11 auf Führungsschienen 12 von links nach rechts vorgezogen, bis das zu schweißende, senkrecht stehende Glied mit Schweißnaht nach oben in die Mitte des Schweißstuhles 13 vorgerückt und gegen den zuerst herunter gekommenen Halter 14 als =\tischlag angestoßen ist. Nun setzt sich der linke Halter 1,3 ebenfalls herunter. und beide Halter lx#wegen sich zum Festhalten und Nachdrücken "viiliretid des Schweißvorganges gegeneinander. Anschließend kommen die Elektroden 16 von oben herunter und umfassen den Gliedschenkel beiderseits der Schweilistelle. Der Schweißstrom wird eingeschaltet und bringt das Glied auf die erforderliche Schweißtemperatur. Ein kurzer Schlußdruck der I-Ialter 14 und i 5 vollendet die Vereinigung der Gliedenden bei gleichzeitigem Abschalten des Scliweißstrones. Die Elektroden i<, heben sich von dem Glied ab. Zwei Preßstähle 17 gehen nun vor, um den entstandenen Schweißwulst zu beseitigen. Nach dein Pressen gehen diese Stähle wieder zurück, anschließend gleichfalls auch die Halter 14 und 15. Diese werden dabei hochgehoben, um den jetzt einsetzenden Kettentransport nicht zu behindern. Die Kette wird wieder vorgezogen, bis das nächste senkrecht stehende Kettenglied seine richtige Lage gegen den inzwischen bereits gesenkten Halter 14 als Anschlag erreicht hat. Wird nun infolge Hängenbleibens der Bette, z. B. durch Schrott und Zunder, die beim Pressen und Abgraten des Schweißwulstes entstehen, oder bei Vorliegen einer Kette mit ungenau gebogenen Gliedlängen der Vorschub der Kette so stark behindert, daß das Kettenglied seine richtige Lage nicht erreicht, so wird sich die Kette, wie Abb. 3 zeigt, schräg auf den Kettenstuhl auflegen und von den Haltern nicht gefaßt werden. Sie kommt nicht mehr zum Anschlag gegen den rechten Halter 14. Infolgedessen legt sich der linke Halter 15 beim Herunterkommen auf das Glied und rutscht beim Zusammenrücken der Halter ab, während der rechte Halter das Glied überhaupt nicht anfaßt. Die nachfolgend herunterkommenden Elektroden t6 können den schrägliegenden Sclietikt-l des Gliedes nicht umfassen und beschädigen das Glied durch Brandstellen. Die Maschine läuft selbsttätig weiter, da der mit den Haltern verbundene Schweißhebel durchfällt, die Preßhebel kommen vor, setzen sich, anstatt den Wulst zii pressen. auf das kalte Glied und brechen ab oder 'führen zu einem Bruch der Schweißhebel.
  • Dies wird nun durch die erfindungsgemäße Sicherung in folgender Weise verhindert: Erreicht das zu schweißende Kettenglied die bei der Arbeitsweise beschriebene richtige Lage gegen den Halter 14 als Anschlag nicht, so legt sich der Halter 15 bei seiner Abwärtsbewegung auf das falsch liegende Glied auf, kann also seine normale Tieflage zum Anfassen und Zusammendrücken des Gliedes nicht einnehmen. Der Halter ist nun mit einem Winkel 18 aus-gestattet, welcher bei ordnungsgemäßer 'Tieflage des Halters 15, wie die Abb. i und 4 zeigen, über den Kontaktstift eines am Montagegestell befestigten Endschalters i9 hinweggeht. Bei falscher Lage des Halters 15 wird der Winkel i8 jedoch, wie Abb. 3 und 5 zeigen, beim Vorgehen der Halter den Endschalter 19 betätigen und damit der Strom zum Motor abgeechaltet und die Nfaschine stillgesetzt.
  • Bei Herstellung von kurzen Kettenstücken wird beim Einspannen des nicht zu schweißenden Gliedes der Halter 15 durch eine nicht dargestellte Anordnung hochgehalten und gleichzeitig der Schweißstrom ausgeschaltet, so daß .dieses @Glied nicht aufgeheizt und geschweißt wird. Beim Zusammenrücken der Halter geht der Winkel 18 in diesem Falle unter dem Kontaktstift i9 her. 'Der Stromkreis für den Transport der Kette @bleibt aber ge-:chlossen. Motor und Maschine laufen weiter.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherung gegen Beschädigung der Kettenglieder und Bruch der PreSwerkzeuge an vollautomatischen Kettenschweißmaschinen. , gekennzeichnet durch eine in Vorschubrichtung der Kette durch den sich in der gleichen Richtung bewegenden Halter dann auszulösende Ausschaltvorrichtung, wenn der Halter nicht die übliche Tieflage einnimmt.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Ausschaltvorrichtung, z. B. einen in Vorschubrichtung der Kette angeordneten elektrischen Ausschaltknopf, der über einen an dem in der gleichen Richtung arbeitenden Haltestück vorgesehenen und mit diesem verbundenen Anschlag o. dgl. in der üblichen Tieflage des Haltestückes nicht, in allen anderen Stellungen dagegen geschaltet wird.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch i oder 2 zur fließenden Herstellung kurzer Kettenstücke, bei welchen der Schweißvorgang über besondere Schaltvorrichtungen durch Anheben des genannten Haltestuckes ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung außer in der normalen Tieflage auch in der der Ausschaltung des Schweißstromes entsprechenden Lage des Haltestückes unbeeinflußt bleibt.
  4. 4. Sicherung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Anschlag o. dgl. gemäß Anspruch 2 am Haltestück, der in der normalen Tieflage an der einen, z. B. der Oberseite des Kontaktstückes vorbeigeht, während er in der bei Ausschaltung des Schweißstromes erforderlichen Hochlage des Schweißstückes an der anderen. z. B. der unteren Seite des Schaltknopfes vorbeigeht.
DEP38318A 1949-03-31 1949-03-31 Sicherung gegen Beschaedigung der Kettenglieder und Bruch der Presswerkzeuge an vollautomatischen Kettenschweissmaschinen Expired DE830232C (de)

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