DE828673C - Verfahren zur Verstaerkung des Edelmetallbelages keramischer Gegenstaende - Google Patents

Verfahren zur Verstaerkung des Edelmetallbelages keramischer Gegenstaende

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DE828673C
DE828673C DED3528A DED0003528A DE828673C DE 828673 C DE828673 C DE 828673C DE D3528 A DED3528 A DE D3528A DE D0003528 A DED0003528 A DE D0003528A DE 828673 C DE828673 C DE 828673C
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DE
Germany
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precious metal
silver
tablets
strengthening
welding
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DED3528A
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English (en)
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Dr-Ing Eugen Duerrwaechter
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EUGEN DUERRWAECHTER DR ING
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EUGEN DUERRWAECHTER DR ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/52Multiple coating or impregnating multiple coating or impregnating with the same composition or with compositions only differing in the concentration of the constituents, is classified as single coating or impregnation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B41/80After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone of only ceramics
    • C04B41/81Coating or impregnation
    • C04B41/89Coating or impregnation for obtaining at least two superposed coatings having different compositions

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Description

  • Verfahren zur Verstärkung des Edelmetallbelages keramischer Gegenstände Die Erfindung betrifft die Verstärkung von nach dem Einbrennverfahren oder auf andere Weise auf keramischen Gegenständen hergestellten Edelmetallbelägen an bestimmten Stellen derselben, an denen Stromzuführungsleitungen angelötet werden. Sie erübrigt das bis jetzt übliche Verstärken der gesamten Belagoberfläche und ermöglicht eine große Ersparnis an teuerem Edelmetall.
  • Es ist bekannt, keramische Gegenstände dadurch mit Edelmetallen zu belegen, daß man geeignete Lösungen der Edelmetallresinate in ätherischen Ölen allein oder in Verbindung mit feinverteilten Edelmetallpulvern und geeigneten Lötrnitteln auf den keramischen Teilen einbrennt. Neuerdings werden hierzu auch die niedermolekularen organischen Edeltnetallsalze in Verbindung mit Alkoholen, Äthern oder anderen Lösungsmitteln verwendet, wodurch die Einbrenntemperatur herabgesetzt werden kann.
  • Auch andere Verfa!hren, wie die chemische Verspiegelung durch Reduktion von Edelmetallsalzlösungen, die Kathodenzerstäubung und thermische Metallverdampfung haben eine gewisse Bedeutung erlangt. Alle diese Verfahren werden in ausgedehntem Maße in der Elektrotechnik, insbesondere in der Hochfrequenztechnik, verwendet.
  • An die so hergestellten Edelmetallbeläge, die aus Platinmetallen, Gold, Silber oder Legierungen dieser Metalle miteinander bestehen können, müssen sehr häufig Stromzuführungsleitungen in Form von dünnen Metallbändern oder Drähtep angelötet werden, was jedoch nur dann möglich ist, wenn die Beläge eine gewisse Dicke aufweisen. Da die nach den oben geschilderten Verfahren -hergestellten Edelmetallschichten nur sehr dünn sind, müssen sie zuerst verstärkt werden. Zu diesem Zweck nimmt man das Einbrennen der Edelmetalle mehrfach hintereinander vor, oder man verstärkt die zu dünnen Schichten durch nachträgliche Behandlung, in einem entsprechenden galvanischen Bad oder mit Hilfe des Schoopschen Metallspritzverfahrens.
  • Diese Nachbehandlungen bedeuten eine wesentliche Verteuerung in der Herstellung und einen großen Verbrauch an teuerem Edelmetall.
  • Man hat auch versucht, die Verstärkung der Edelmetallbeläge nur an den für die Lötung nötigen Stellen vorzunehmen, indem man vor der galvanischen Verstärkung alle anderen Stellen mit einem Isolierlack abdeckte, der nach erfolgter Verstärkung durch ein geeignetes Lösungsmittel wieder abgelöst wird. Hierdurch werden aber drei neue Arbeitsgänge eingeschaltet, die den herzustellenden Artikel, insbesondere keramische Kondensatoren, Trimmer usw., wesentlich verteuern.
  • Die Erfindung schlägt einen völlig neuen Weg ein. Sie benutzt die leichte Schweißbarkeit der Edelmetalle, um in einfachster Weise beliebig dicke, festhaftende und gut lötbare Verstärkungen an bestimmten Stellen der Beläge zu erzeugen.
  • Es ist bekannt, Feinsilberteilchen durch Anwendung eines genügend hohen Druckes schon bei Zimmertemperatur zu einem einheitlichen Körper zusammenzuschweißen. Mit steigender Temperatur nimmt die Sohweißneigung rasch zu, und von 500' C an können einwandfreie Verschweißungen mehrerer Teile schon bei yerhältnismäßig niederen Drücken erfolgen. Ganz ähnliche Eigenschaften wie Silber zeigen auch Gold und die Platinmetalle.
  • Versuche haben nun gezeigt, daß die nach den verschiedenen Verfahren auf keramischen Gegenständen hergestellten Edelmetallbeläge diese Schweißeigenschaft in besonderem, Maße. dann zeigen, wenn geeignet beschaffene Edelmetalle, insbesondere Silberpulver oder leicht zu Silber reduzierbare Silberverbindungen, auf die erhitzten Silberbeläge aufgepreßt werden.
  • Erhitzt man einen mit einem Edelmetallbelag, beispielsweise Silberbelag, versehenen keramischen Gegenstand auf eine Temperatur Über 500' C und preßt auf den Silberbelag einen Silberdraht oder ein Silberplättehen auf, so findet - auch bei sehr hohem Druck keine oder eine nur ganz gering-fügige Verschweißung mit dem Belag statt. überraschenderweise hat es sich nun gezeigt, daß beim Aufpressen einer aus feinstem Silberpulver geformten kleinen Tablette eine sehr gute, unlösbare Verschweißung eintritt. Verwendet man an Stelle von Silberpulver eine Tablette aus Silberoxyd oder Silbercarbonat, so tritt unter gleichzeitiger Reduktion zu Feinsilber sogar noch eine innigere Verschweißung mit dem Belag des keramischen Gegenstandes ein.
  • Durch den ausgeübten Druck wird die poröse Tablette gleichzeitig verdichtet. Auch Mischungen von Silberpulver mit Silberoi#y,-d und/oder Silbercarbonat -oder von Silberoxyd mit Silbercarbonat lassen sich auf Edelmetallbeläge unlösbar aufschweißen.
  • An die so hergestellten Verstärkungen der Edelrnetallbeläge lkeramischer Körper lassen sich Stromzuführungsleitungen ohne jede Schwierigkeit mittels Hartlot oder Weichlot anlöten.
  • Die Herstellung der Schweißtabletten aus Silberpulver, Silberoxyd, Silbercarbonat oder Mischungen dieser Stoffe in den verschiedensten Verhältnissen soll unter möglichst geringem Druck derart ,erfolgen, daß derselbe noch ausreicht, um gut zusammenhaftende, nicht bröckelnde Tabletten zu erhalten. VorteiLhafterweise inischt man die Pulver mit etwas Wasser, Glycerin oder einer anderen klebrigen und leicht verdampfenden Flüssigkeit. Es hat sich gezeigt, daß sehr stark zusammengepreßte Tabletten weniger gut schweißen als poröse Tabletten. Auch die Feinheit der Pulver, aus denen die Schweißtabletten hergestellt werden, ist von großem Einfluß auf die Güte der Schweißung. Am zweckmäßi.-sten verwendet man mögn lichst feine Pulver, die eine bessere Schweißung ergeben als grobe Pulver.
  • Die Schweißtabletten -können beliebige Formen haben. Sie können rund, viereckig oder rechteckig sein. Ihre Dicke richtet sich nach der gewünschten Verstärkung des Edelmetallbelages.
  • Das Aufschweißen der Tablette auf die Edelmetallschicht der keramischen Körper kann in verschiedener Weise erfolgen. Kleinere Körper erhitzt man vollkommen, während bei größeren keramisch-en Körpern auch eine Erhitzung nur derjenigen Stelle möglich ist, an der die Aufschweißung der Tablette erfolgen soll.
  • Die Schweißtemperatur soll zwischen 5oo0 und 8oo' C liegen. Der benötigte Druck wird mittels eines der Form und Größe der Schweißtablette angepaßten Stempels ausgeübt. Der Stempel' selbst besteht vorteilhafterweise aus einem schlecht wärmeleitenden Material, vorzugsweise Kohle oder Speckstein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Verfahren zur Verstärkung des Edelmetallbelages keramischer Körper durch Aufschweißen von Schweißtabletten ausSilberoxyd bzw. Silbercarbonat oder Mischungen aus diesen Stoffen von beliebiger Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißtabletten aus feinsten, mit Glycerin angefeuchteten Pulvern bestehen, die nur so stark gepreßt sind, um eine Zerbröckelung der Tabletten zu vermeiden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufpressen der Schweißtablette auf die Edelmetallschicht des keramischen Körpers mittels eines aus schlecht wärmeleitendern Material bestehendenStempels erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß (lie Einbrenntemperatur über 700' liegt.
DED3528A 1942-05-23 1942-05-23 Verfahren zur Verstaerkung des Edelmetallbelages keramischer Gegenstaende Expired DE828673C (de)

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