DE828641C - Hauptzylinder fuer hydraulische Bremsen, insbesondere Zusatzbremsen fuer Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhaengern - Google Patents
Hauptzylinder fuer hydraulische Bremsen, insbesondere Zusatzbremsen fuer Auflaufbremsen an KraftfahrzeuganhaengernInfo
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- DE828641C DE828641C DET55A DET0000055A DE828641C DE 828641 C DE828641 C DE 828641C DE T55 A DET55 A DE T55A DE T0000055 A DET0000055 A DE T0000055A DE 828641 C DE828641 C DE 828641C
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- B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
- B60T11/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
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Description
- Hauptzylinder für hydraulische Bremsen, insbesondere Zusatzbremsen für Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhängern Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische Hauptzylinder, insbesondere für hydraulische Bremsen, die als Zusatzbremsen für Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhängern bestimmt sind.
- Es ist bekannt, Bremsen hydraulisch zu betätigen, zu welchem Zweck beim Betätigen eines Bremshebels über einen entsprechend ausgebildeten Kolben Druckflüssigkeit in einem Arbeitszylinder verdrängt wird, die ihrerseits die Bremszylinder beaufschlagt. Es ist bei derartigen Bremsen erforderlich, daß unmittelbar beim Betätigen des Bremshebels ein Bremsdruck erzeugt wird, um die Bremsen ohne Zeitverlust zum Ansprechen zu bringen. Dieses Erfordernis ist in Einklang zu bringen mit der weiteren Forderung, in Ruhestellung der Vorrichtung eine Ausgleichsöffnung zwischen dem eigentlichen Bremssystem und einem Ausgleichsbehälter offen zu lassen. Die Ausgleichsöffnung kann beispielsweise vor der Kolbenmanschette in der Zylinderwand liegen oder auch bei zweiteiligen Kolben, hinter ctem Kolbenkopf, der aus diesem Grunde mit entsprechenden Bohrungen versehen ist. Um der Forderung nach sofortiger Bildung eines Bremsdruckes Rechnung zu tragen, müssen diese Öffnungen sehr klein sein und sich bei Betätigung der Vorrichtung alsbald schließen. Da normalerweise die aus dem Brems-System in den Ausgleichsbehälter oder in umgekehrter Richtung übertretenden Flüssigkeitsmengen außerordentlich gering sind, genügen bereits kleinste Öffnungen, um diesen Übertritt zu gewährleisten.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, insbesondere für Auflaufbremsen, für welche andere Bedingungen gelten. Bei Auflaufbremsen erfolgt die Bremsung durch das Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen. Ist außerdem zwischen Zugwagen und Anhänger eine hydraulische Bremse vorgesehen, die unmittelbar auf die Auflaufbremsvorrichtung einwirkt und deren Teile zur Kraftübertragung auf die Räder benutzt, so wird beim Ablauf des Anhängers jeweils eine gewisse Flüssigkeitsmenge aus dem Bremszylinder verdrängt. Diese Flüssigkeitsmenge muß irgendwohin ausweichen können, da sie andernfalls die Betätigung der mechanisch wirkenden Auflaufbremse verhindern würde. Die bei jedem Auflaufen des Anhängers aus dem Bremszylinder verdrängte Flüssigkeitsmenge muß von dort ungehindert in den Ausgleichsbehälter übertreten können.
- Während die bekannten Hauptzylinder das übertreten einer größeren Flüssigkeitsmenge in den Ausgleichsbehälter wegen der vorhandenen kleinen Durchgänge nur in einem längeren Zeitraum gestatten, sind erfindungsgemäß die Durchtrittsbohrungen vom Bremssystem nach dem Ausgleichsbehälter bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung so groß bemessen, daß der Ausgleich ungehindert erfolgen kann. Erfindungsgemäß ist zwischen dem Kolbenhinterteil und der Zylinderwand ein breiter Ringraum vorgesehen, der in Verbindung mit einer entsprechend großen Durchlaßöffnung zwischen diesem Rangraum und dem Ausgleichsbehälter innerhalb der Zylinderwand, einer entsprechend großen Längsbohrung im Kolbenkopf bzw. in dem den verschiebbaren Kolbenkopf tragenden Ansatzstück sowie einem entsprechend großen Spiel zwischen Kolbenhinterteil und Kolbenkopf den schnellen Durchtritt größerer Flüssigkeitsmengen in beiden Richtungen gestattet. Die Zeichnung zeigt eine .Ausführungsform der Erfindung.
- Am Zylindergehäuse i ist einAusgleichsbehälter 2 angeordnet, der über Bohrungen 3 von großem Querschnitt mit dem Zylinderraum in Verbindung steht.
- Im Zylinder i ist ein Kolbenhinterteil 4 verschiebbar angeordnet, der mit einem Flansch 5 im Zylinder geführt ist und der vor dem Flansch 5 eine Sekundärdichtung 6 besitzt. Zwischen dem Kolbenhinterteil 4 und dem Zylinder i besteht ein breiter Ringspalt. Am vorderen Ende des Kolbenhinterteiles 4 ist ein Ansatzstück 7 vorgesehen, welches in derrf im Zylinder geführten Kolbenkopf 8 verschiebbar gelagert ist. Der Kolbenkopf 8 ist gegenüber dem Zylinder mittels einer doppellippigen Manschette 9 abgedichtet.
- Das Ansatzstück 7 ist mit einer Längsbohrung io von verhältnismäßig großem Durchmesser versehen und besitzt ferner eine'Schulter i i, gegen welche sich der Federteller 12 der Kolbenrückführfeder 13 abstützt. Der Kolbenkopf besitzt eine Verlängerung 14, die sich ebenfalls am Federteller 1 2 abstützt. In dieser Stellung ist zwischen dem Kolbenhinterteil 4 und dem Kolbenkopf 8 ein Spalt 15 vorhanden, der die radialen Bohrungen 16 im Ansatzstück 7 frei läßt. Im Kolbenhinterteil 4 ist ferner eine Dichtung 17 angeordnet, die den Spalt 15 abdichten kann.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Vorwärtsbewegen des Kolbenhinterteiles 4 verschiebt sich das Ansatzstück 7 im Kolbenkopf 8, welcher infolge der Reibung der Manschette 9 im Zylinder i seine Stellung beizubehalten sucht. Der Spalt 15 wird nach Anlegen des Kolbenhinterteiles .+ an den Kopf 8 verschlossen und durch die Dichtung 17 abgedichtet. Beim Weiterbewegen des Kolbens wird die Flüssigkeit vor dem Kolbenkopf verdrängt und die Bremse betätigt.
- Wird nach Beendigung des Bremsvorganges der Kolben zurückgenommen, so bewirkt die Rückführfeder 13 in Verbindung mit dem Flüssigkeitsdruck die Rückbewegung des Kolbenhinterteiles sowie des Kolbenkopfes 8, jedoch verschiebt sich der Kolbenkopf 8 infolge der Manschettenreibung auf dem Ansatzstück 7 und wird erst nach Anlegen des Ansatzes 14 an den Federteller 12 mitgenommen. In dieser Stellung wird der Spalt 15 und damit die Verbindung zwischen dem Arbeitsraum des Zylinders i über die Bohrung io, die Radialböhrungen 16, den Spalt 15, den Ringraum 18 sowie die Zylinderöffnung 3 nach dem Ausgleichsbehälter 2 freigegeben.
- Infolge des großen Spieles zwischen dem Kolbenhinterteil 4 und dem Kolbenkopf 8 und infolge der großen Durchmesser der Bohrungen io, 16 und 3 können auch größere Flüssigkeitsmengen, die beim Ablauf des Anhängers aus dem Bremszylinder des Anhängefahrzeuges verdrängt werden, ohne wesentlichen Widerstand in den Ausgleichsbehälter 2 gefördert werden.
- Der Nachteil, daß beim Betätigen des Bremshebels die hydraulische Bremse nicht so schnell anspricht wie andere hydraulische Bremsen und daß ferner ein Teil des Hebelweges zum Verschließen des Spaltes 15 aufgewendet werden muß, ist unbeachtlich, da es sich lediglich um eine Zusatz hreinse zur Auflaufbremse des.'\riliängers handelt.
Claims (4)
- PATENTANSPR(JCHE: i. Hauptbremszylinder, insbesondere für Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhängern, mit einem aus Kolbenkopf und Kolbenhinterteil bestehenden Kolben und mit einer von den beiden Kolbenteilen gesteuerten Durchlaßöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kolbenhinterteil (.4) und der Zylinderwand (i) ein breiter Ringraum (18) vorgesehen ist, der in Verbindung mit einer entsprechend großen Durchlaßöffnung (3) zwischen dem Ringraum (18) und dem Ausgleichsbehälter (2), einer entsprechend weiten Längsbohrung (io) im Kolbenkopf bzw. in dem den verschiebbaren Kolbenkopf (8) tragenden Ansatzstück (7), entsprechend weiten Radialbohrungen (16) sowie einem entsprechend großen Spiel (15) zwischen dem Kolbenhinterteil (.I) und Kolbenkopf (8) den schnellen Durchtritt größerer Flüssigkeitsmengen in beiden Richtungen gestattet.
- 2. Hauptbremszylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzstück (7) im Kolbenkopf (8) geführt ist.
- 3. Hauptbremszylinder nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenkopf (8) eine Verjüngung besitzt, auf welcher ein Federteller (12) für die Kolbenrückführfeder (13) aufsitzt.
- 4. Hauptbremszylinder nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der auf dem Ansatzstück (7) verschiebbare Kolbenkopf (8) einen Ansatz (14) besitzt, der sich bei geöffnetem DurchlaB (io,16,15) gegen den Federteller (12) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET55A DE828641C (de) | 1949-10-21 | 1949-10-21 | Hauptzylinder fuer hydraulische Bremsen, insbesondere Zusatzbremsen fuer Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhaengern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET55A DE828641C (de) | 1949-10-21 | 1949-10-21 | Hauptzylinder fuer hydraulische Bremsen, insbesondere Zusatzbremsen fuer Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhaengern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828641C true DE828641C (de) | 1952-01-21 |
Family
ID=7542845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET55A Expired DE828641C (de) | 1949-10-21 | 1949-10-21 | Hauptzylinder fuer hydraulische Bremsen, insbesondere Zusatzbremsen fuer Auflaufbremsen an Kraftfahrzeuganhaengern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828641C (de) |
-
1949
- 1949-10-21 DE DET55A patent/DE828641C/de not_active Expired
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