DE82832C - - Google Patents

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DE82832C
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Germany
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water
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saucepan
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/38Parts, details or accessories of cooking-vessels for withdrawing or condensing cooking vapors from cooking utensils
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/10Cooking-vessels with water-bath arrangements for domestic use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Auf beiliegender Zeichnung ist ein Kochtopf mit Heifswasserbad dargestellt, welcher durch einen ringförmigen, capillaren Raum am Rande des Speisebehälters diesen während des Kochens hermetisch abschliefst und in seinem Innern eine constante Wärme von ioo° unterhält.
    Fig. ι der Zeichnung stellt einen Aufrifs desselben, Fig. 2 einen Verticalschnitt, Fig. 3 einen Grundrifs der drei den Kochtopf bildenden Theile dar. Fig. 4 ist eine schematische Darstellung des hydraulischen Verschlusses.
    A ist ein Wasserbehälter, welcher als Heifswasserbad dient. Der Rand desselben ist mit einer Rinne α versehen, welche aufser den Stellen der beiden schnabelförmig gebildeten Ausgüsse a1 rundum geht. Durch diese Ausgüsse steht das Innere des Behälters mit der Rinne in Verbindung. B ist die zum Aufwärmen oder Kochen der Gerichte dienende Schüssel, deren rund nach unten umgebörtelter Rand b in der Rinne α der Heifswasserschüssel A ruht. C ist der abnehmbare Deckel, dessen Rand c sich der runden Umbörtelung b genau anpafst. Der Deckel ruht mit diesem Rand c ebenfalls in der besagten Rinne a, jedoch derartig, dafs zwischen diesen beiden Rändern b und c nur ein capillarer Raum rundum verbleibt.
    Die Wirkungsweise dieser zusammengesetzten Theile ist leicht zu erklären. Der das Wasser aufnehmende Behälter A wird über das Feuer gebracht, die Gemüse oder anderen Speisen.in die Schüssel B eingefüllt und letztere mit dem Deckel C zugedeckt. Das auf Siedehitze gebrachte Wasser theilt diese Temperatur der SchüsselB und deren Inhalt mit. Die wässerigen Theile der Speisen verdunsten und schlagen sich als Schwaden unter dem Deckel C nieder. Infolge der gewölbten Form des letzteren läuft dieser Schwaden am Deckel ab und gelangt als Wasser zwischen die umgebogenen Ränder der Theile b und c und bildet hier rundum einen hydraulischen Verschlufs (Fig. 4). Würde hierbei der im Innern erzeugte Dampfdruck den Atmosphärendruck übersteigen, so würde das Wasser theilweise aus dem zwischen den beiden Rändern b und c vorhandenen capillaren Raum hinausgedrückt werden und in die Rinne a und von hier wieder in den Behälter zurückfliefsen. Nie kann sich der condensirte Dampf aufsen am Apparat ansetzen oder ins Feuer abtropfen. Nie sind die Speisen einer höheren Temperatur wie ioo° C. ausgesetzt. Geruch und würziger Geschmack verbleibt ganz der Speise, nichts entweicht wie einige Tropfen Wasser. Dieser Kochtopf kann aus jedem beliebigen geeigneten Material hergestellt werden und wird mit Henkel oder dergleichen zur besseren Handhabung versehen.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Kochtopf mit Heifswasserbad, in welchem die gleichförmig umgebörtelten, in eine Rinne a tauchenden Ränder c des Deckels und der Schüssel b einen capillaren Raum bilden, welcher das durch das Kochen erzeugte Niederschlagwasser zurückhält und dadurch einen hydraulischen Verschlufs bildet, wobei das etwa entweichende Wasser aus der Rinne α durch Oeffnungen a1 in das Wasserbad läuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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