DE828281C - Handschutz fuer Stanzmesser - Google Patents

Handschutz fuer Stanzmesser

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DE828281C
DE828281C DE1948P0002497 DEP0002497D DE828281C DE 828281 C DE828281 C DE 828281C DE 1948P0002497 DE1948P0002497 DE 1948P0002497 DE P0002497 D DEP0002497 D DE P0002497D DE 828281 C DE828281 C DE 828281C
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DE
Germany
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rubber
hand protection
knife
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punching knife
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Expired
Application number
DE1948P0002497
Other languages
English (en)
Inventor
August Habenicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Behrens AG
Original Assignee
C Behrens AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/02Stamps or dies for leather articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Stanzmesser in bestimmten Abmessungen müssen zur Unfallverhütung einen sog. Finger- oder Handschutz erhalten. Verschiedene Ausführungen eines derartigen Handschutzes, sind allgemein bekannt und in Benutzung. Gewöhnlich besteht ein derartiger Handschutz aus Blech, Aluminium, Leder, Gummi oder ähnlichen Stoffen. Nach den bisherigen Erfahrungen ist ein Handschutz aus Gummi bevorzugt worden, weil er den Anforderungen bezüglich der Unfallverhütung am besten genügte.
  • Der Nachteil der bisher bekannten Ausführungsformen eines Handschutzes aus Gummi bestand darin, daß .die Befestigung dieses Gummihandschutzes am Stanzmesser durch einen gewöhnlichen Niet vorgenommen wurde. Bei der Verwendung von Niete erfolgte jedoch nach verhältnismäßig kurzer Gebrauchsdauer ein Ausreißen bzw. Beschädigen des Gummis um den Schaft der Niete. Es ist auch eine Befestigungsart bekanntgeworden, .bei der das Gummiprofil mittels einer Zwinge an dem Stanzmesser befestigt wurde. Aber auch hierbei erfolgte sehr rasch eine Beschädigung des Gummis an der Anpreßstelle der Zwinge an den Gummi. In allen Fällen zeigte sich jedenfalls, daß die bisher bekannten Befestigungsarten des Gummiprofils an den Stanzmessern den besonderen Eigenheiten des Gummimaterials nicht gerecht wurden.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt .diese Nachteile. Nach der Erfindung werden im waagerecht liegenden Steg des Gummiprofils in bestimmten Abständen Öffnungen zur Aufnahme von Haltebügeln vorgesehen, die .den senkrechten Steg des Gummiprofils mit einer großen Auflagefläche möglichst vollständig an zwei oder drei Seiten umfassen. Die Haltebügel ihrerseits werden am Stanzmesserrücken durch Schweißen oder in ähnlicher Weise befestigt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand eines Stanzmessers besonderer Form dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch ein Gummiprofil gemäß Schnitt I-II in Abb. 2; Abb.2 zeigt eine Draufsicht des Winkelprofils; Abb. 3 zeigt einen Teilschnitt durch ein Stanzmesser mit montiertem Handschutz aus einem Gummiprofil gemäß Abb. i und 2; Abb. 4 zeigt die vollständige Ansicht eines Stanzmessers mit montiertem Gummihandschutz ; Abb. 5 zeigt eine Draufsicht des Stanzmessers gemäß Abb. 4.
  • Wie aus den Abb. i und 2 hervorgeht, werden in bestimmten Abständen, die sich nach der Form der Stanzmesser richten, durch ein Aushaumesser Öffnungen 3 in den waagerechten Steg 2 des Gummiprofils eingestanzt. Bei der -Montage wird sodann der senkrechte Steg i des Gunimil)rofils au das Messer angelegt. Wie die Abb.3 zeigt, werden durch die Öffnungen 3 Bleclil)iigel .4 gesteckt. Die Enden dieser Blechbügel 4 werden bei 6 am Messer 5 zweckmäßig durch Punktschwei(ßung befestigt. In derselben Weise werden nacheinander in den Öffnungen 3 die Bügel 4 durchgesteckt und ebenfalls befestigt. Der Vorteil dieser Befestigungsart liegt darin, daß der ungeschwächte senkrechte Steg i des Gummiprofils im vorliegenden Fall von zwei Seiten durch den Bügel 4 umfaßt und gegen den Messerrücken gepreßt wird. Da die Anpreßfläche infolge ,der besonderen Form des Bügels sehr groß ist, wird praktisch ein Einreißen -des Gummis unmöglich gemacht.
  • Bei Stammessern nach den Abb. 4 und 5 wird ein vollkommen geschlossener Handschutz dadurch erreicht, daß zunächst, wie vorher beschrieben, ein hufeisenförmiger Handschutzstreifen 2 am Messer befestigt wird. An dem noch freien Teil wird sodann ein Zwischenstück 2' eingefügt. Der letzte Teil des senkrechten Steges i beim Handschutzstreifen 2, ,der durch das Einsetzen des Zwischenstückes 2' überflüssig ist, wird herausgeschnitten. Die Nahtstellen zwischen dem Handschutzstreifen 2 und 2' werden sodann durch kleine -Metallbügel 7 miteinander verbunden.
  • Der .derart beschaffene Handschutz ist vollkommen. Er kann selbst durch häufiges Umfallen der Messer oder unsachgemäßes Weglegen nicht beschädigt werden. Auch beim ungewollten Auflegen der Finger auf den Gunimihandschutz werden diese nicht verletzt «-erden. Es « ird lediglich das Gummiprofil nach unten gedrückt werden, wobei eine ernste Gefährdung der Finger nicht zu 1 fürchten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handschutz für Stanzmesser unter Verwen- dung von Gummi mit Winkelprofil, dadurch gekennzeichnet, daß ini waagerecht liegenden Steg (2) des Guininiprotils in bestimmten Ab- ständenÜffnungen (3) zurAufnahine vonI-Ialte- bügeln (4) vorgesehen sind. die den senkrechten Steg (i) des Gummiprofils möglichst vollständig umfassen und am Stanzmesserrücken durch Schweißen o. dgl. 1>efe:ti#,t werden.
DE1948P0002497 1948-10-02 1948-10-02 Handschutz fuer Stanzmesser Expired DE828281C (de)

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