DE827770C - Druckluftgesteuerte Umgleisschiebebuehne, besonders fuer Ladestellen - Google Patents

Druckluftgesteuerte Umgleisschiebebuehne, besonders fuer Ladestellen

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DE827770C
DE827770C DEG1028A DEG0001028A DE827770C DE 827770 C DE827770 C DE 827770C DE G1028 A DEG1028 A DE G1028A DE G0001028 A DEG0001028 A DE G0001028A DE 827770 C DE827770 C DE 827770C
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DE
Germany
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trolley
platform
compressed air
rerailing
stop contact
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Expired
Application number
DEG1028A
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English (en)
Inventor
Fritz Gruender
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Druckluftgesteuerte Umgleisschiebebühne, besonders für Ladestellen hie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umgleisen von Förderwagen in Bergwerksbetrieben unter Tage, vornehmlich an Ladestellen, und bezweckt, die Leistung und die Betriebssicherheit im LTntertagebetrieb zu erhöhen.
  • Es ist bekannt, in Bergwerksbetrieben unter Tage zum Umsetzen von Förderwagen von, einem Gleis in das andere bei nebeneinanderliegenden Gleisen sogenannte Umgleisschiebehühnen zu verwenden. Bei diesen Umgleisschiebebühnen werden die Förderwagen von Hand aufgeschoben und, abgezogen und das Umsetzen der Umgleisschiebebiihne entweder von Hand oder durch Druc.kluftzylinder bewerkstelligt. Es ist weiter bekannt, an solchen Betriebspunkten Vorziefhvorrichtungen einzusetzen, die der LTmgleisschiebebühne die Förderwagen zubringen. Ferner ist bekannt, daB eine ansteigende Rampe mit einer selbsttätigen Vorschubeinrichtung, einer Umsetzvorrichtung, einem Fördermittel zum Beladen der Wagen und einer Ablaufvorrichtung zu einer Arbeitseinheit mit selbsttätigem Wagenumlauf zusammengefaßt sind, zu deren Steuerung Schaltmittel in der Bahn der ablaufenden Förderwagen angeordnet sind; ferner, daB eines der in -der Bahn der ablaufenden Förderwagen angeordneten Schaltmittel mit der Steuerung der Vorschubeinrichtung in Verbindung steht.
  • Bei der Erfindung erfolgt dagegen das Aufschieben des Förderwagens, das Umsetzen der Umgleisschiebebü'hne, das Abdrücken des Förderwagens und das Zurückführen der Umgleisschiebebühne vollautomatisch. Die Erfindung bezieht sich auf eine Kombination von Steuervorgängen., die in der Technik der Druckluftsteuerungen mehr oder weniger im einzelnen bekannt sind.
  • Die gesamte Anlage wird an Hand der Abbildungen eingehend erläutert.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen schematisch ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb. 2 und 3 die Einlauf- und Ablaufseite der Vorrichtung in Seitenansicht.
  • In der Zeichnung stellen i und 2 Druckluftzylinder dar, die mittels eines Seiles 3 die Umgleisschiebebühne 4 betätigen. Mit 5 und 6 sind Ansc'hlal,ikontalCte, mit 7 ist ein Vierwegesteuerschieher oder ein ähnlich arbeitendes Steuerorgan, mit 8 ist ein Betätigungszylinder bezeichnet, der mit dem Vierwegesteuerkörper 7 verkuppelt ist. Mit 9 ist eine Abdrückvorrichtung, mit io eins Schleifventil, mit i i ein Selbstschlußventil, mit 12 eine Vorziehvorrichtung bezeichnet. Mit E ist die Einlaufseite (Abb. 2), mit A Aie Ablaufseite (Abb. 3) bezeichnet. I) bezeichnet die Hauptdruckluftleitung.
  • Die vollautomatische d@ruckluftgesteuerte Umgleisschiebebühne arbeitet wie folgt: Der auf der Einlaufseite E ankommende Förderwagen wird durch den Vorzieher 12 auf die Umgleisschiebebühne 4 aufgeschoben, wobei der aufgeschobene Wagen gegen den Betätigungszylinder 8 drückt, der zwangsläufig den Vierwegesteuersc'hieber 7 oder ein ähnlich wirkendes Steuerorgan umlegt und dem Druckluftzylinder 2 durch die Leitung 7a Frischluft zuführt, der die Umgleisschiebebübne 4 durch das Seil 3 zur Ablaufseite A zieht. Beim Verlassen der Umgleisschiebebühne 4 von der Einlauf seite E wird dem Vorzieher 12 mittels Anschlagkontaktes $ durch die Leitung 5a die Luft entzogen, so daß dadurch kein neuer Wagen mehr aufgeschoben werden kann. In der Endstellung dier Umgleisschiebebühne 4 auf der Ablaufseite A wird der Anschlagkontakt 6 betätigt, der seinerseits dem Selbstschlußventil i i über die Leitung 6a Luft gibt. Erst durch das Anschlagender Umgleisschiebebühne 4 an dem Anschlagkontakt 6 kann der Bedienungsmann mittels Selbstschlußventil i i über die Leitung 1 ja die Abdrückvorrichtung 9 betätigen, wodurch der Förderwagen von .der Umgleissc!hiebebühne 4 abgedrückt wird. Beim Ablaufen dies Förderwagens wird das Schleifventil io betätigt, wodurch über die Leitung loa einmal der Stößel der Abdrückvorrichtung 9 zurückgezogen und zum, anderen durch den Betätigungszylinder 8 der Vierwegesteuerschieber 7 in seine dargestellte Lage zurückgestellt wird. Der Druckluftzylinder i erhält dadurch durch die Leitung 76 Frischluft und führt die Umgleisschiebebühne 4 durch das Seil 3 zur Einlaufseite E, wie dargestellt, zurück, wobei in der Endstellung der Anschlagkontakt 5 betätigt wird, der dem Vorzieher 12 über die Leitung 5a Luft gibt und einen neuen Wagen zubringt. Ein neuer Umsteuervorgang kann alsdann, wie beschrieben, erfolgen, so d@aß nach und nach die einzelnen Wagen des Förderwagenzuges umgesetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRL-C11E: i. Druckluftgesteuerte t,7lngleisschiebebühne, besonders für Ladestellen, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Förderwagen hei dem Aufschiebevorgang einen Betätigungszylinder (8) und einen damit verbundenen Vierwegesteuerschieber (7) verstellt, wodurch einem Druckluftzylinder (2) Luft zugeführt wird, der über ein Seil (3) die Umgleissc-hielrel)iihne (4) zur Ablaufseite (A) zieht, wobei gleichzeitig ein Anschlagkontakt (6) betätigt wird, der die Luft zu einem Selbstscblußventil (ii) freigibt, so daß beim Betätigen desselben die Abdrückvorric'htung (9) wirksam wird und den Förderwagen auf d.ie Ablaufseite abdrückt, wobei durch den ablaufenden Wagen ein Schleifventil (io) betätigt wird, wodurch die Abdrückvorrichtung sowie der Betätigungszylinder mit seinem Vierwegesteuerschieber (7) in ihre Ursprungsstellungen zurückgehen, so daß dem Druckluftzylinder (i) Luft zugeführt wird und die Umgleisschiebebübne über das Seil in die ursprüngliche Lage zurückgeführt wird' und über einen Anschlagkontakt (5) dem Vorzieher (12) Luft gibt für einen neuen .Arbeitsvorgang.
  2. 2. Umgleisschieljebühne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderwagenvorzieher (12) erst dann einen Förderwagen auf die Umgleisschiebebühne (4) schieben kann, wenn die Umgleisschiebebühne gegen deal Anschlagkontakt (5) drückt.
  3. 3. Umgleissohiebebühne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abdrücken des Förderwagens durch die :lbdrückvorrichtung (9) mittels Selbstschlußventil (i i) erst dann erfolgen kann, wenn die Umgleisschiebebühne (4) gegen den Anscblagkontakt (6) drückt.
DEG1028A 1950-02-09 1950-02-09 Druckluftgesteuerte Umgleisschiebebuehne, besonders fuer Ladestellen Expired DE827770C (de)

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