DE825296C - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Seife - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Seife

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DE825296C
DE825296C DE1948P0000190 DEP0000190D DE825296C DE 825296 C DE825296 C DE 825296C DE 1948P0000190 DE1948P0000190 DE 1948P0000190 DE P0000190 D DEP0000190 D DE P0000190D DE 825296 C DE825296 C DE 825296C
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soap
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/26Drying

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Detergent Compositions (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Seife Die Erfindung bezieht sich zunächst auf ein neues Trockenverfahren, mit dem die Seife gleichmäßig durchgetrocknet wird, ohne durch zu starke Verdunstung an ihren wertvollen Bestandteilen zu verlieren. Man hat bisher bei allen Trockenverfahren dieser Art streichende Luft, warm oder kalt, zum allmählichen oder raschen Trocknen der Seife verwendet. Hierbei benutzte man vorzugsweise erhitzte Luft, die einerseits unter Einblasen in eine Trockenmaschine über das fortlaufende Seifenband getrieben und andererseits am anderen Ende auch wieder abgesaugt wurde. Durch diese Doppelwirkung, wurden nicht nur Stauungen hervorgerufen, sondern auch Unregelmäßigkeiten veranlaßt, die ein gleichmäßiges Trocknen des Seifenbandes nicht erreichen konnten und die der Seife notwendigen Bestandteile raubten. Für eine gut schäumende Seife ist ein gewisser Bestand einer bestimmten Mischung erforderlich, der aber bei den bekannten Verfahren mit Trockenluftabsaugung sich durch Verdunsten mit gleichzeitigem Sauerstoffentzug stark minderte. Andererseits erfolgte die Trocknung durch mehrfach auf den Förderbändern angeordnete Heizkörper, die also etwa bei einem bekannten, mit Förderbandstufen versehenen Trockner auf allen Stufen gleichzeitig erfolgte und so z. B. an dem Einlauf der Seife eine allzu rasche Oberflächentrocknung verursachte, die dann die Trocknung nicht weit genug in den Kern eindringen ließ. Eine gleichmäßige Trocknung konnte damit also nicht erreicht werden. Andererseits hat man die Luft, wie erwähnt, eingeblasen und auch gleichzeitig abgesaugt, was auch wieder ein ungleichmäßiges Seifenband ergab.
  • Das Verfahren nach der Erfindung bezweckt nun in der Hauptsache die Erzeugung eines durchaus gleichmäßig getrockneten und gleichförmig ausgebildeten Seifenbandes, das seine erforderlichen Anteile an den Bestandteilen unverändert enthält. Hierfür sieht die Erfindung in Verbindung mit nur einer Reizquelle ein Einblasen der Trockenluft derart vor, daß im gesamten Trockenraum ein nur geringer Druck vorhanden ist, der, wie beim Absaugen, nicht nur keine übermäßige, unerwünschte Verdunstung zuläßt, sondern auch hierdurch ein besseres Durchdringen der Trockenwirkung im Seifenband fördert. Durch die einmalige Erhitzung der Trockenluft ergibt sich im bekannten Gegenstromprinzip die Möglichkeit, das Seifenband am Füllort mit geringerer und am Auslauf, also im Zustand fast hinreichender Trocknung, mit der höchsten Hitze bearbeiten zu können, so daß an keiner Stelle eine Überlastung mit allzu großer Feuchtigkeit in der Trockenluft gerechnet werden kann. 'Man erhält auf diese Weise ein vollkommen gleichmäßig durchgebildetes und getrocknetes Seifenband von gewünschter Güte. Hierbei ist beachtlich, daß im gesamten Trockenraum auch unterschiedliche Druckverhältnisse vorhanden sind, da ein oberer Trockenraum, der gegen einen unteren durch eineTrennwand abgeteilt ist, größerenRauminhalt als der untere hat und daher dort eine gewisse Expansion vorhanden ist, die sich auf den Feuchtigkeitsgehalt der Trockenluft auswirkt.
  • Zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung dient andererseits eine Maschine, in der eine an sich bekannte, gestufte Fördereinrichtung mit endlosen Bändern angeordnet ist, bei der aber am Auslauf des Seifenbandes eine Heizvorrichtung beliebiger Bauart vorgeschaltet ist, über die durch ein Gebläse die Luft in die Trockenkammer eingeblasen wird. Durch entsprechende Einrichtungen kann in dieser ein gewisser Luftdruck regelbar aufrecht erhalten werden, ebenso wie für eine dauernde Regelung der Wärme gesorgt sein kann. Dies kann an sich von der Seifensorte abhängig sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung im Beispiel dargestellt.
  • In dieser Zeichnung ist in einem geschlossenen Maschinengehäuse (Trockenkammer) i eine Förderanlage mit immer in ungerader Zahl, z. B. sieben, stufenweise übereinanderliegenden, endlosen Förderbändern 2 angeordnet, die über angetriebenen Walzen 3 in abwechselnd entgegengesetzter Richtung (Pfeile a, b) umlaufen. Der Trockenraum ist in zwei unterschiedlich große Einzelräume I und II durch die Trennwand 4 unterteilt, so daß im oberen Raum I etwa vier und im unteren Raum 1I etwa drei Förderbänder 2 vorhanden sind. Vor dem untersteil Förderband 2 liegt ein Gebläse 5 und eine Heizung 6.
  • Durch den Füller 7 wird die flüssige Seife zugegeben, die dann stufenweise über die Förderbänder 2 als fortlaufendes Seifenband bei gleichmäßig die Seife durchdringender Trocknung nach unten, dem Strom der Trockenluft entgegen, gefördert und bis zum gewünschten Grad getrocknet wird. Diese Einrichtung ist bekannt. Die durch das Gebläse 5 eingeblasene, durch die Heizung erhitzte Trockenluft streicht nun unter leichtem, regelbarem Druck, der in der Trockenkammer i entsteht, von unten her über das Seifenband, bis sie am oberen Auslaß 8, wo eine Drosselvorrichtung angeordnet sein kann, abzieht, aber nicht abgesaugt wird. Die von der Heizung 6 erzeugte Trockenluft zieht in Richtung des Pfeiles c durch die Trockenkammer, wobei wegen des kleineren Raumes 1I in diesem ein etwas höherer Druck herrscht, der sich im Raum I durch Expansion verringert. Dies hat den Vorteil, daß die im Raum 1I schon härtere Seife auch noch gut durchdrungen wird, bis sie aus dem gedichteten Auslaß 9 abgeführt wird. Des weiteren fördert die Expansion die Feuchtigkeitsaufnahme der im Raum I noch nassen Seife, wobei dort aber immer noch ein Überdruck herrscht.

Claims (6)

  1. PATENTA\SPRt'CHE: i. Verfahren zum Trocknen von Seife mittels erhitzter Trockenluft im Gegenstrom zur Fördereinrichtung des Seifenbandes, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Trocknen der Seife erforderliche Luft am Auslaß des Seifenbandes über eine Heizvorrichtung derart eingeblasen wird, daß in der Trockenkammer ein geringer Überdruck entsteht, wobei die Luft die höchste Wärme am Ende des Seifenbandes und die geringste Wärme am Füllort des Gutes aufweist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trockenkammer (i) durch Unterteilung in zwei Kammern gleichen oder ungleichen Inhalts ungleicher Druck der eingeblasenen Trockenluft hervorgerufen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme an der einzigen vorgelagerten Wärmequelle regelbar ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Trockenkammer herrschende Luftdruck regelbar ist.
  5. 5. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer an sich bekannten, mit stufenweise übereinanderliegenden Förderbändern (2) versehenen Trockenkammer (i) ein Gebläse (5) angeordnet ist, das die Blasluft über nur eine unmittelbar angeschlossene Heizvorrichtung (6) am untersten Förderband einbläst (2).
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenkammer (i) durch eine mit Durchlaß versehene Zwischenwand (4) in zwei Räume gleichen oder ungleichen Inhalts unterteilt ist.
DE1948P0000190 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Seife Expired DE825296C (de)

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