DE825291C - Vorrichtung zur Waermebehandlung einer fluessigen Substanz in einem elektrischen Wechselfeld - Google Patents

Vorrichtung zur Waermebehandlung einer fluessigen Substanz in einem elektrischen Wechselfeld

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DE825291C
DE825291C DEP6428A DEP0006428A DE825291C DE 825291 C DE825291 C DE 825291C DE P6428 A DEP6428 A DE P6428A DE P0006428 A DEP0006428 A DE P0006428A DE 825291 C DE825291 C DE 825291C
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DEP6428A
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Dr Rudolf Kuehnhold
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BRAUNSCHWEIGER GES fur ANGEWA
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BRAUNSCHWEIGER GES fur ANGEWA
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating
    • H05B6/60Arrangements for continuous movement of material

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  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer flüssigen Substanz in einem elektrischen Wechselfeld Für viele Zwecke, bei denen eine möglichst schnelle und vor allem in allen Teilen gleichmäßige Erwärmung einer flüssigen Substanz durchgeführt werden soll, ist deren Aufheizung im hochfrequenten bzw. ultrahochfrequenten elektrischen Wechselfeld vorgeschlagen worden. Die Vorzüge einer derartigen Behandlung gegenüber der normalen Wärmebehandlung mit Zuführung der Wärmeenergie von außen her sind hinreichend bekannt. Sie bestehen im wesentlichen in der Möglichkeit einer an allen Stellen der Substanz gleichzeitig und gleichmäßig wirksam werdenden Aufheizung.
  • Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß diese in der gesamten Fachwelt bislang verbreitete Ansicht nur unter bestimmten Voraussetzungen zutreffend ist. Eine solche Aufheizung wird nämlich in flüssigen Substanzen, in denen Konvektion auftreten kann, bereits stark gestört, wenn durch geringfügige Inhomogenitäten des Feldes oder überhaupt durch irgendeine Störstelle eine Konvektionsströmung eingeleitet wird. Dadurch wird die an allen Stellen gleichmäßige Aufheizung völlig gestört. Es treten dann bei einer auch nur kurzzeitigen Einwirkung des Wechselfeldes Wärmeansammlungen an der Oberschicht der Substanz auf, weil die Wärme nach oben steigt und dort eine höhere Temperatur entstehen läßt. Dies kann leicht zu einseitigen Veränderungen, beispielsweise zu Koagulationen der somit übererhitzten Substanzanteile führen.
  • Eine solche Überheizung kann nach den Feststellungen des Erfinders außerdem auch noch durch andere Einflüsse erfolgen, beispielsweise durch Luftblasen, die während der Aufheizung in der Substanz aufsteigen können, oder infolge einer Feldverzerrung, die zwischen der Substanz und einer Grenzschicht mit anderen elektrischen Daten entstehen karm.
  • Diese unerwartete Feststellung ist insbesondere für die Herstellung von Seren und für gewisse Sterilisierungsverfahren vion größter Bedeutung. In derartigen Fällen ist häufig die Einhaltung einer bestimmten Temperatur, auf die die Substanz aufgeheizt werden soll, vorgeschrieben. Wird sie überschritten, so treten Veränderungen ein, die die Wirkung der Substanz herabsetzen oder die letztere sogar unbrauchbar machen können. Bislang war es wegen dieser erst jetzt durch den Erfinder erkannten Vorgänge vielfach unmöglich, Substanzen, z. B. Seren, ohne gewisse chemische Zusätze steril zu machen, die jedoch gesundheitsschädliche Eigenschaften haben und somit die Anwendbarkeit der Seren vielfach nur in engen Grenzen gestattete.
  • Es wäre nun an sich denkbar, sowohl alle Inhomogenitäten des Feldes als auch alle Störstellen, die die Ursache für den Einsatz einer Konvektionsströmung sein können, zu vermeiden. Dies würde jedoch gar nicht einfach sein, da im Zuge einer Fabrikation fortlaufend andere, vielfach wechselnde Voraussetzungen auftreten. Aus der erfinderischen Erkenntnis heraus ergibt sich dagegen die neue technische Regel, eine Substanz, in der Konvektion stattfinden kann, während einer Aufheizung in einem hochfrequenten bzw. ultrahochfrequenten elektrischen Wechselfeld in Be-,vegung zu halten. Dabei kann es vorteilhaft sein, die Substanz um die durch den Feldlinienverlauf gegebene Achse rotieren oder auch Pendelbewegungen ausführen zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer flüssigen Substanz, in der Konvektion stattfinden 'kann, in einem hochfrequenten bzw. ultrahochfrequenten elektrisc'heii Wechselfeld, dadurch gekennzeichnet, daß man die Substanz während des Einflusses des Wechselfeldes in Bewegung hält. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz, zweckmäßigerweise um die durch den Feldlinienverlauf gegebene Achse, in Rotation bzw. in Pendelbe-,vegungen versetzt wird.
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