AT67808B - Verfahren zum schnellen Sterilisieren von vorwiegend kleinen medizinischen Instrumenten, wie z. B. Kanülen, durch trockene Hitze. - Google Patents
Verfahren zum schnellen Sterilisieren von vorwiegend kleinen medizinischen Instrumenten, wie z. B. Kanülen, durch trockene Hitze.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum schnellen Sterilisieren von vorwiegend kleinen medizinischen Instrumenten, wie z. B. Kanülen, durch trockene, Hitze. Bisher wurden kleine medizinische Instrumente, wie z. B. die für zahnärztliche Zwecke verwendeten Kanülen, wenn sie aus Edelmetall hergestellt waren, vor dem Gebrauch durch kurzes Ausglühen keimfrei gemacht. Aus unedlen Metallen hergestellte Kanülen und dgl. mussten einer längeren Auskochung, z. B. in Sodalösung, unterworfen werden. Diese Methode hat grosse Nachteile. Bei dem geringen Innenraum kann die Sodalösung nicht in das Innere der Kanüle eindringen oder aber, wenn dies doch geschieht, kann die Oxydation nicht verhindert werden. Die sonst bekannten Verfahren zur Sterilisation erfordern verhältnismässig lange Zeit und sind nicht bequem genug, um im letzten Augenblick kurz vor der Verwendung der Kanüle und dgl. Anwendung finden zu können. Nach vorliegender Erfindung ist es möglich, vorwiegend kleine Instrumente, wie Kanülen und dgl. aus unedlen Metallen, sehr schnell, z. B. direkt in der Flamme, zu sterilisieren. Zu diesem Zweck wird die Kanäle usw. in einen Behälter gebracht, der derselben so sehr angepasst ist, dass der gefüllte Behälter nur äusserst geringe Mengen Luft enthält. Die von diesem hülsenartigen Behälter umgebene Kanüle wird für kurze Zeit, z. B. 8 bis 10 Sekunden, auf etwa 1500 erhitzt. Man erzielt so eine bisher für Stahlkanülen und dgl. unerreichte schnelle und sichere Sterilisation. Die Erhitzung kann direkt in der Flamme erfolgen und kann der Behälter zu diesem Zweck aus Glas, Porzellan, Stahl usw. hergestellt sein. Die Erwärmung kann auch, indem der Behälter selbst stromleitend ist oder mit einem Heizwiderstand umgeben ist, auf elektrischem Wege erfolgen. Hiedurch wird erreicht, dass auch für empfindliche Instrumente, wie Kanülen usw. aus unedlen Metallen, die fur Edelmetallkanülen usw. vorteilhaft bekannte Sterilisationmethode durch trockene Erhitzung Anwendung finden kann. Die Behälter brauchen nicht das ganze Instrument zu umgeben, sondern nur diejenigen Teile, welche wirklich steril sein müssen. Bei Kanülen hat der Behalter daher die Form einer Hülse, die auf der einen Seite geschlossen ist. Vorliegende Erfindung ist besonders bei einer Sterilisation kleiner medizinischer Instrumente, wie Kanülen, Nervnadeln usw., von vorteilhafter Wirkung. Diese wurden bisher infolge der erwähnten Übelstände häufig nach einmaligem Gebrauch fortgeworfen, werden aber bei der Sterilisation nach vorliegendem Verfahren so geschont, dass sie häufiger verwendet werden können. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum schnellen Sterilisieren von vorwiegend kleinen medizinischen Instrumenten, wie z. B. Kanülen, durch trockene Hitze, dadurch gekennzeichnet, dass die- selben innerhalb eines ihnen möglichst vollkommen angepassten Behälters aus Glas usw. erwärmt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnt ; t, dass die Erhitzung durch einen elektrischen Strom herbeigeführt wird, indem die Hülse selbst den Strom leitet oder von einem Heizwiderstand umgeben ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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