DE824124C - Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spuelung und Einlassschiebersteuerung - Google Patents
Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spuelung und EinlassschiebersteuerungInfo
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- DE824124C DE824124C DEK6807A DEK0006807A DE824124C DE 824124 C DE824124 C DE 824124C DE K6807 A DEK6807 A DE K6807A DE K0006807 A DEK0006807 A DE K0006807A DE 824124 C DE824124 C DE 824124C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L5/00—Slide valve-gear or valve-arrangements
- F01L5/04—Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
- F01L5/045—Piston-type or cylinder-type valves arranged above the piston and coaxial with the cylinder axis
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Description
- Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spülung und Einlaßschiebersteuerung
Gegenstand tler l?rfitrdttrrg bildet eine durch ein (@eli!üse mit _'\rttriei> vom Motor oder durch eine .@ligasturltitte aufgeladene Zweitakt-13rennkraft- rnaschine mit Gleichstrom-Spüluirg, bei welcher der l:inl:tl.i mittels eitles in der Zylinderachse beweg- lichem, den oli@ren Teil der Zvlinderhüchse nun hin hin und lt:,r g:henden Rohrschiebers ge:tcuert wird. @dti@l>@rgcsteuerte \lcmiren insbesondere 2woi- Caktt22@)tort'il, sind zU"ar allgctneht bekannt, Sie !ta!@c°n @c°tttilge@teucrten Motoren gcgenül>er zweifel- los dkn Vorteil (!_r )tesseren _1usspülut2g der Rest- :;ase. «-cts eittt- ftiiltere 1_cistung verspricht, jedoch lrcreit@t bei diesen diU .Altdichtung gegenüber den @erlrrennung#g<t:;n und die @@'ürmeabfuhr, die wegen. Die Antriebsorgane der Rohrschieber werden hierbei infolge der vom Kolben, hervorgerufenen nicht unerheblichen Reibungsarbeit zusätzlich belastet, abgesehen davon, daß die dünnwandigen Schieber sehr kostspielige Verschleißteile bilden.I' meist über die Schieber erfolgt, große Schwierig- kehen. I eueres gilt hauptsächlich für die hin und her gehenden Kolbenschieber, deren Abdichtung zwar durch Kolbenringe gewährleistet ist, bei denen aber die M'ärmeabfuhr vorn ßrennrauin zum Kühlmittel tunst üb.#r zwei oder mehr Trennfugen erfolgt, @sodurch aber, infolge der @Värmestaumig, ungleich- mäßige .Ausdehnungen der sich berührenden Teile auftreten und weshalb die Schieber leicht zum Fressen neigen. Ein weiterer Nachteil vieler bekannter hin und her gehender Rohrschieber ist noch der, daß sich die Kolben in diesen wegen der Alassenkräfte sehr dünnwandig ztt haftenden langen Rohrschiebern be- - Durch den Gegenstand der Erfindung werden diese Nachteile vermieden.
- Der verhältnismäßig kurze und dünnwandige und daher leichte Rohrschieber ist außerhalb der Kolbenlaufbahn angeordnet und umschließt den oberen Teil der Zylinderbüchse, woraus sich außerdem noch der Vorteil ergibt, daß der Schieber nach Abheben des Zylinderdeckels leicht zugänglich bzw. leicht auszubauen ist. Da die Zylinderbüchse verhältnismäßig kräftig gehalten werden kann, ist ein mehrmaliges Ausschleifen der Zylinderlaufbahn wie ;bisher möglich.
- Da nun weiterhin gemäß der Erfindung der thermisch am meisten beanspruchteTeil des hydraulisch oder mechanisch gesteuerten Schiebers von der auch als Kühlmittel benutzten Druckflüssigkeit umspült wird, als Druckmittel aber 01 zur Anwendung kommt, ist nicht nur eine einwandfreie Kühlung, sondern auch eine sichere Schmierung des Schiebers gewährleistet. Für luftgekühlte Maschinen kann der Schieber auch .durch einen geführten Luftstrom gekühlt werden, hierbei kann der Schieber zur Aufrechterhaltung einer guten Schmierung-zweckmäßig mit seinem unteren. Ende in einen Ölsumpf tauchen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
- Abb. i ist ein Schnitt durch den oberen Teil der Brennkraft.maschine mit hydraulischer Steuerung des Rohrschiebers; Abb. 2 ist ein Schnitt durch die gleiche Partie mit mechanisch gesteuertem Rohrschieber; Abb. 3 stellt einen Schnitt durch dieselbe Partie der Brennkraftmaschine mit Luftkühlung des Rohrschiebers dar.
- In Abb. i bedeutet a die Zylinderbüchse der Brennkraftmaschine, die in ihrem oberen Teil von dem verhältnismäßig kurzen und dünnwandigen Rohrschieber b umschlossen ist. Sowohl in der Zylinderbüchse als auch in dem Schieber befinden sich Steuerschlitze c und d, durch welche in bekannter Weise die vom Ladegebläse kommende Luft beim Überdecken der Schlitze in den. Zylinder einströmen kann..
- Zur Abdichtung des Schiebers gegenüber dem Brennraum sind in der Zylinderbüchse Dichtungsringe e nach Art der Kolbenringe angeordnet.
- Ein großer Teil .der Schieberoberfläche wird von dem Druckmittel zur Bewegung .des Schiebers, zweckmäßig ein entsprechendes Schmieröl, welches sich in dem ringförmigen Druckraum f befindet, umspült.
- Die Steuerung des hydraulisch bewegten Schiebers erfolgt in bekannter Weise durch eine Druckpumpe unter Zwischenschaltung eines Steuerschiebers, welcher jedoch die Druckflüssigkeit so lenkt, daß sie den Ringraum f durchströmt. Das Druckmittel tritt liierliei bei g in den Ringraum und verläßt denselben an der entgegengesetzten Seite bei nt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird beim Aufwärtsgang de; Schiebers auch der heißeste Teil der Zylinderbüchse von dem Drucköl umspült, was nicht nur eine sehr wirksame Kühlung .der Zylinderbüchse, sondern auch eine gute Schmierung des Schiebers beim \\'iederabwärtsgehen gewährleistet. Da: Drucköl wird nach Verlassen .des Druckraumes in bekannter Weise rückgekühlt.
- Wird gemäß Abb. 2 der Schiel),°r b von ein:i-Steuerwelle aus, beispielsweise mittels eines bekannten Exzenters o. dgl., und einem Gestänge h mit Schalthebel ; :bewegt, so kann der Schieber zur Beförderung des Kühlmittels, da er als Verdrängerkolben wirkt, herangezogen «erd,^n. In dies°m Fall wäre bei g in bekannter Weise ein Saugventil und bei m ein Druckventil vorzusehen. Ein ringförmiger bzw. annähernd ringförmiger Windkessel k könnte beispielsweise oberhalb der Kühlflüssigkeit angeordnet werden.
- Es ist natürlich auch möglich, den beispielsweise von einer Zahnradpumpe komm:nden Ölstrom ohne Zwischenschaltung von Ventilen durch den Raum f zu leiten. In diesem Falle würde der Windkessel ebenfalls ausgleichend wirken.
- Schließlich könnte auch zur Kühlung des Schi:°-bers gemäß A:bb. 3 ein geführter Luftstrom benutzt werden, der in bekannter Weise durch ein Gebläse erzeugt wird. ZurAufrechterhaltun g einer einwandfreien Schmierung würde der Schieber hierli,ei zweckmäßig mit seinem unteren Ende in eitlen Ölsumpf L tauchen.
- Die Bewegung des lZohrschiebers bezieht sich nicht nur auf solche in parallel geradliniger Richtung zur Zylinderachse. Der Schieber kann sich vielmehr auch schraul)enfhrniig oder in anderen Kurven bewegen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufgeladene Zweitakt-Brentikraftmaschine mit Gleichstrom-Spülutig und Einlaßschiebersteuerung, gekennzeichnet durch einen den oberen Teil der Zylinderbüchse umschließenden, in der Zylinderachse hydraulisch bewegten Rohrschieber, bei welchem die Druckflüssigkeit gleichzeitig als Kühl- und Schmiermittel v-,--rwendet wird.
- 2. Aufgeladene Z,weitakt-I@rennkraftinaschin: mit Gleichstrom-Spülung und Einlaßschiebersteuerung, gekennzeichnet durch einen den oberen Teil der Zylinderl>iiclise umschließenden, in der Zylinderachse mechanisch bewegten Rohrschieber, bei welchem der Steuerschieber als Verdrängerkolben zum l@efiirdern des ihn zum Teil umgebenden Kühl- und Schmiermittels dient.
- 3. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich oberhalb der Druck- oder Kühl- liz,w. Schmierflüssigkeit ein ringförmiger oder annähernd ringförmiger, einen Windkessel bildender Raum befindet, welcher mit dem die erwähnte Flüssigkeit enthaltenden Raum ungedrosselt in Verbindung steht. .1. Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spülung und Einlaßschiebersteuerung, gekennzeichnet durch einen den oberen Teil der Zylinderbüchse umschließenden, in der Zylinderachse mechanisch bewegten Rohrschieber, welcher zwecks Kühlung von einem geführten Luftstrom umspült wird und zwecks Schmierung mit seinem unteren Ende in einen Olsumpf taucht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK6807A DE824124C (de) | 1950-09-29 | 1950-09-29 | Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spuelung und Einlassschiebersteuerung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK6807A DE824124C (de) | 1950-09-29 | 1950-09-29 | Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spuelung und Einlassschiebersteuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE824124C true DE824124C (de) | 1951-12-10 |
Family
ID=7211409
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK6807A Expired DE824124C (de) | 1950-09-29 | 1950-09-29 | Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom-Spuelung und Einlassschiebersteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE824124C (de) |
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1950
- 1950-09-29 DE DEK6807A patent/DE824124C/de not_active Expired
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