DE822949C - Schnuerverschluss fuer Schuhe - Google Patents

Schnuerverschluss fuer Schuhe

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DE822949C
DE822949C DESCH404A DESC000404A DE822949C DE 822949 C DE822949 C DE 822949C DE SCH404 A DESCH404 A DE SCH404A DE SC000404 A DESC000404 A DE SC000404A DE 822949 C DE822949 C DE 822949C
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DE
Germany
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shoe
lace
holes
additional body
additional
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DESCH404A
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Max Schnitzler
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MAX SCHNITZLER
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MAX SCHNITZLER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C7/00Holding-devices for laces

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schnürverschluß für Schuhe [)er Frhndung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schnürverschluß für Schuhe zu schaffen, der durch den Wegfall der Notwendigkeit des Bindens des Schuhriemens mit Knoten und Schleife ein rasches und leichtes Ein- und Ausziehen der Schuhe ermöglicht, <las Ausschlüpfen des Schuhriemens verhindert, in einer besonderen Ausführungsform das Anziehen des Schuhes und das Festziehen des Verschlusses mit einer Hand gestattet sowie eine Abdeckung der Schuhriemen und Schuhriemenlöcher bewirkt.
  • Der grundsätzliche Lösungsgedanke besteht darin, claß der Schnürriemen außer durch die üblichen Löcher an den Rändern des Schlupfschlitzes des Schuhes durch Uicher eines zusätzlichen Körpers, z. 13. einer Lasche, Schließe, Spange oder eines Knopfes, gezogen und an den freien Enden verbunden ist, so daß ein Zug an diesem Ende den zusätzlichen Körper unter Herstellung des Verschlusses gegen den Schuh drückt, ein Zug an dem Körper selbst den Riemenverschluß öffnet. Der zusätzliche Körper kann dadurch zugleich als Verschlußsicherung dienen, daß das freie Riemenende um denselben ein oder mehrere Male gewunden wird. Zweckmäßig ist der zusätzliche Körper als Lasche an dem Schuh angelenkt und als Abdeckung für den Barunterliegenden Schlupfschlitz nebst Verschnürung ausgebildet; er kann seinerseits einen zweckmäßig als Abdeckung ausgebildeten Bügel o. dgl. zum Umwickeln mit den freien Riemenenden tragen.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel, und zwar Fig.i einen Schuh von oben gesehen bei abgehobener Lasche, Fig. 2 die Lasche in Einzeldarstellung vergrößert im Grundriß, Fig. 3 die Seitenansicht zu Fig. 2.
  • Gemäß den Figuren ist am unteren Ende des Schlupfschlitzes a des Schuhes b eine zusätzliche Lasche c bei d angelenkt; diese Lasche ist mit Löchern e1 zum Durchziehen des Schnürriemens f versehen. Im Beispielsfalle besitzt die Lasche zwei Lochpaare e1 und ein oberes Loch g. Der Schnürriemen f wird nicht nur durch die Löcher e an den Rändern des Schlupfschlitzesa gezogen, sondern auch durch die Lochpaare e1 der Lasche c; aus diesem Grunde ist darauf zu achten, daß die erwähnten Lochpaare sich ungefähr decken mit korrespondierenden Lochpaaren des Schuhes selbst, also gemäß Ausführungsbeispiel mit dem zweiten und dritten Lochpaar von oben. Ist der Schuhriemen durchgefädelt, so wird er nach Verlassen des obersten Lochpaares des Schuhes durch das Loch g, an dessen Stelle auch ein Lochpaar vorhanden sein könnte, gezogen; die freien Enden werden miteinander verbunden, z. B. verknüpft. Mit dieser Anordnung ergibt sich folgende Möglichkeit: Ein Zug an dem freien verknoteten Ende des Schuhriemens drückt die Lasche gegen den Schuh; die Lasche deckt dabei zugleich die darunterliegende Verschnürung des Schuhes ab; wird an der Lasche ein Zug im Sinne des Wegschwenkens von dem Schuh ausgeübt, so öffnet sich der Schnürverschluß am Schuh, und letzterer kann mühelos ausgezogen werden.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die angegebene Zahl der Löcher in der zusätzlichen Lasche beschränkt; es können auch mehrere oder weniger Löcher vorhanden sein. Bei dem Ausführungsbeispiel trägt die Lasche c einen Bügel h, der seinerseits als Abdeckung i für die Löcher ei und g der Lasche c ausgebildet ist und als Sicherung des geschlossenen Verschlusses dient, was dadurch erreicht wird, daß das freie Ende des Riemens einmal oder mehrere Male um den erwähnten Bügel geschlungen wird. Der Bügel kann auswechselbar an der Lasche befestigt sein.
  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß der zusätzliche Körper (Lasche c) an dem Schuh befestigt (angelenkt) ist; die einfachste Ausführungsform besteht beispielsweise darin, daß als zusätzlicher Körper ein Knopf mit drei nebeneinander oder in Dreiecksform angeordneten Löchern Verwendung findet. Der Schuhriemen wird nach Durchführung durch die obersten Löcher des Schuhes durch zwei der Löcher des Knopfes nach oben geführt; dann werden die beiden Enden gemeinsam durch das mittlere Loch des Knopfes nach unten gezogen.
  • Beim Festhalten der zusammengenähten oder geknüpften Enden des Schuhriemens mit einer Hand und Ausübung eines Gegenzuges auf den Knopf preßt sich letzterer gegen den Schuh; die freien Enden des Riemens werden einmal oder mehrere Male um den Knopf gewickelt; der zugezogene Verschluß ist dann gesichert. Das Öffnen erfolgt durch Hochziehen des Knopfes nach Abwickeln der um denselben herumgewickelten linden des Schuhriemens; der Schuh kann dann mühelos ausgezogen werden.

Claims (5)

  1. PATE\TAISPPCCHE: i. Schnürverschluß für Schuhe, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnürriemen (f) außer durch die üblichen Löcher (e) an den Rändern des Schlupfschlitzes (a) des Schuhes (b) durch Löcher (ei) eines zusätzlichen Körpers (c), z. 13. einer Lasche, Schließe, Spange oder eines Knopfes, gezogen und an den freien Enden verbunden ist, so daß ein Zug an diesem Ende oder Gegenzug an dem zusätzlichen Körper letzteren unter Herstellung des Verschlusses gegen den Schuh drückt, ein Zug an dem Körper selbst den Riemenverschluß öffnet.
  2. 2. Schnürverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Körper (c) dadurch als Verschlußsicherung dient, daß das freie Riemenende um denselben gewunden wird.
  3. 3. Schnürverschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Körper (c) als Lasche o. dgl. an dem Schuh (b) angelenkt ist. :I.
  4. Schnürverschluß nach :\nspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Körper (c) als Abdeckung für den Barunterliegenden Schlupfschlitz (a) ausgebildet ist.
  5. 5. Schnürverschluß nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Körper (c) seinerseits einen zweckmäßig als Abdeckung (i) ausgebildeten Bügel (h) o. dgl. zum Umwickeln mit den freien Riemenenden trägt.
DESCH404A 1949-11-09 1949-11-09 Schnuerverschluss fuer Schuhe Expired DE822949C (de)

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