DE820520C - Verstellbare Einrichtung an Feinbohrmaschinen fuer Pleuelstangen - Google Patents

Verstellbare Einrichtung an Feinbohrmaschinen fuer Pleuelstangen

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DE820520C
DE820520C DEP47425A DEP0047425A DE820520C DE 820520 C DE820520 C DE 820520C DE P47425 A DEP47425 A DE P47425A DE P0047425 A DEP0047425 A DE P0047425A DE 820520 C DE820520 C DE 820520C
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slide
clamping
clamping bolts
adjustable
connecting rods
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DEP47425A
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Matra Werke GmbH
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Matra Werke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B41/12Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for forming working surfaces of cylinders, of bearings, e.g. in heads of driving rods, or of other engine parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Die Erfindung- betrifft eine. verstellbare Einspannvorrichtung für Pleuelstangen zur Verwendung an Feinbohrmaschinen. Die bisher benutzten Einspannvorrichtungen ähnlicher Bauart hatten keine Möglichkeit der Verstellung der Spannbolzen in zwei Richtungen, so daß die Zentrierung meist mit Auswechslung- von Spannteilen verbunden, zeitraubend oder aber die Vorrichtung aus zu viel Einzelteilen bestand und zu umständlich und unübersichtlich war.
  • Die Einspannvorrichtung nach der Erfindung kann für alle gängigen Größen von Pleuelstangen verwendet werden, und man kann mit ihr das Feinbohren von allen Pleuellagern und Kolbenbolzenbohrungen vornehmen, da zwei kreuzweise laufende Schlitten angeördnet sind, mit denen sowohl die Spannbolzen für den Pleuelkopf als auch die Zentrierbolzen für die Pleuelstangenbohrungen bei unterschiedlicher Stangenlänge einstellbar sind. Da die Spannbolzen etwas seitlich der Bohrachse liegen können, kann der Pleuelkopf oder das andere Stangenende immer an seinem stärkeren Querschnitt erfaßt werden, wodurch ein Verformen vermieden wird. Die ganze Einspannvorrichtung wird vorzugsweise schräg gestellt, wodurch eine zweckmäßige Sicht auf den Arbeitsvorgang erreicht und die ganze Einrichtung räumlich klein wird. Da die Spannbolzen in zwei Achsen verstellbar sind, ist die gesamte Feineinstellung mit wenig Griffen möglich, wobei diese, wie üblich, mit Nonius, Einstellmikrometer und Meßuhr usw. erfolgt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung als Beispiel einer Ausführungsform veranschaulicht.
  • Fig. i ist eine Ansicht der an der Maschine schräg angebrachten Einspanrivorrichtung; Fig.2 zeigt die Einspannvorrichtung mit dem Kolbenbolzenende des Pleuels vor der Bohrstange. Auf dem Maschinenrahmen i ist eine Schlittenführung oder ein Bett 2 angeordnet, auf der ein Schlitten 3 mit Feineinstellung 4 in Längsachse der Pleuelstange verschiebbar ist, der den Zentrierbolzen 5 für die Bohrung des#Pleuelkopfes oder des Kolbenbolzens trägt. Der Bolzen 5 ist auswechselbar und sein Abstand von der Bohrachse je nach der Pleuellänge verstellbar. Am Ende der Schlittenführung oder des Bettes 2 sitzt ein zweiter Schlitten 6, mit dem die Backen 7, 8 in einer und auf dem sie in einer zweiten, dazu senkrechten Richtung verschiebbar sind. Der Schlitten 6 dient hierbei zugleich als Bett für die Verschiebung der Backen. An diesen Backen sitzen die Futter 9, io für die beiden miteinander fluchtenden Spannbolzen 11, 12. Der Abstand ihrer gemeinsamen Achse 13 (Fig. i) von der Bohrachse 14 ist beliebig einstellbar. Durch diese Anordnung kann der Pleuelkopf oder das Kolbenbolzenende 15 (Fig. 2) an nicht verformbaren, starren Teilen der Pleuelstange von den Spannbolzen 11, 12 erfaßt werden, so daß Durchbiegungen durch die Spannbolzen vermieden werden. Die Feineinstellung der Bolzen erfolgt in bekannter Weise durch die Mikrometerschrauben 16, 17.
  • Aus der vorangegangenen Beschreibung und der Darstellung geht hervor, daß der Schlitten 6 einschließlich seiner Schlittenführung 2 und die auf dem Schlitten 6 kreuzweise zur Schlittenführung 2 beweglichen Backen 7, 8 einen Kreuzschlitten bilden, wobei der Schlitten 6 als Unter- und die zugleich die Futter für die Spannbolzen aufweisenden Backen 7, 8 als Oberschlitten anzusehen sind. Aus dieser Anordnung ergibt sich die gemäß der Erfindung angestrebte kreuzweise Verstellbarkeit der Spannbolzen i i, 12 zur Einstellung der Vorrichtung für verschiedene Pleuelstangengrößen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜGHE: i. Verstellbare Einspannvorrichtung an Feinbohrmaschinen für Pleuelstangen, bei der die Pleuelstange in ihrer freien Bohrung von einem Zentrierbolzen und an ihrem entgegengesetzten, auszubohrenden Ende zwischen zwei Spannbolzen aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (i 1, 12) durch zwei im Kreuz laufende Schlitten o. dgl. (6, 7, 8) in zwei Richtungen verstellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Spannbolzen (i 1, 12) gemeinsame Spannachse (13) senkrecht zur Bohrachse (14) verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschlitten (6) des Kreuzschlittens (6, 7, 8) auf der gleichen Schlittenführung o. dgl. (2) wie eine Verstellvorrichtung (3, 4) für den Zentrierbolzen (5) verstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschlitten (6) des Kreuzschlittens (6, 7, 8) das Bett für zwei als Oberschlitten angeordnete Backen (7, 8) bildet, die in an ihnen vorgesehenen Futtern (9, io) die Spannbolzen (11, 12) tragen.
DEP47425A 1949-06-30 1949-06-30 Verstellbare Einrichtung an Feinbohrmaschinen fuer Pleuelstangen Expired DE820520C (de)

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