DE82032C - - Google Patents
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- DE82032C DE82032C DENDAT82032D DE82032DA DE82032C DE 82032 C DE82032 C DE 82032C DE NDAT82032 D DENDAT82032 D DE NDAT82032D DE 82032D A DE82032D A DE 82032DA DE 82032 C DE82032 C DE 82032C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/12—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
- D03D47/24—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick by gripper or dummy shuttle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
KLASSE 86: Weberei.
hindurchgeführt ist.
Um beim Weben den Einschlag- oder Schufsfaden nicht von einer im Schützen liegenden
Spule, sondern aus einem an geeigneter Stelle im Webstuhl oder auch über demselben aufgemachten
gröfseren Fadenvorrath zu verarbeiten, hat man den Schufsfaden in Schleifenform entweder mit Hülfe zwangläufig bewegter
Nadeln (s. z. B. Patentschrift Nr. 57844), oder durch einen Schützen mit Greifervorrichtung
(s. z. B. Patentschrift Nr. 62295) eingetragen, wobei der Schützen abwechselnd zwei Fäden
einlegt, indem er bei jedem Hin- und Hergang einen derselben durch das Kettenfach
mitnimmt und wieder losläfst. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Schützen,
durch welchen der Schufsfaden hindurchgeführt ist und welcher bei seinem Hingang durch das
Kettenfach den Schufsfaden in dieses einträgt, beim Rückgang auf dem Schufsfaden gleitet.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird der von einer auf der einen Seite des Gewebes oder
der Kette g angeordneten Spule α entnommene, zunächst ein an der Lade / befestigtes Führungsauge
ο passirende Schufsfaden f von einem freifliegenden Schützen b geführt und die Schleife
dadurch gebildet, dafs der Schützen innerhalb der Zeit der Offenhaltung des Kettenfaches einen
Hin- und Hergang durch dasselbe ausführt. Beim Hingang (von Stellung Fig. 3 nach Stellung
Fig. 4) legt der Schützen den Faden in das Kettenfach, und nachdemletzterer in der Schleifenbiegung
geeignet gehalten wird, gleitet der Schützen auf dem zur Spule führenden Theil
des Schufsfadens zurück. Das Halten der Fadenschleife kann mittelst, einer Auffangvorrichtung
nach Art der in der Patentschrift Nr. 57844 beschriebenen geschehen, oder es
wird nach der Zeichnung in die Fadenschleife ein von einem geradlinig oder im Bogen hin-
und hergehenden Schiffchen.? (Fig. 1) getragener
besonderer Faden eingelegt, welcher die Schufsfadenschleife festhält. Hierauf erfolgt der Vorschlag
der Lade und damit die feste Eintragung der Schleife.
Die Bewegung des Schiffchens s wird von der Hauptwelle w des Webstuhles vermittelt,
indem von einem auf derselben angebrachten Daumen d ein Hebel e entsprechend bethätigt
wird, dessen freies Ende mit einem unter der Lade angebrachten Hebel k verbunden ist,
welcher eine Zahnstange t auf- und abbewegt, die durch die Rädchen r r ihre Bewegung auf
das Schiffchen s überträgt, so dafs dieses einmal über, das andere Mal unter die Laufebene
des Schützens steigt bezw. niedergeht, um so zu geeignetem Zeitpunkt durch die Fadenschleife
des Schufsfadens zu treten und mit dem Schiffchenfaden die Schleife aufzunehmen.
Das Durchschiefsen des Schützens erfolgt durch die Schläger m, welche im Einklang mit
der von der Kurbelwelle wl vermittelten Ladenbewegung
von der Hauptwelle n> des Webstuhles betrieben werden.
Bei der beschriebenen Art und Weise der Bildung und Eintragung der Schufsfadenschleife
mittelst des vorliegenden Webschützens sind nur einfache, leicht in Gang zu setzende
Einrichtungen erforderlich, die den Webstuhl nicht complicirt machen, die sicher functioniren
und die Herstellung einer gleichmäfsigen brauchbaren Waare ermöglichen sollen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Webschützen, durch welchen der von einer Vorrathspule (a) entnommene Schufsfaden (f) hindurchgeführt ist und welcher bei seinem Hingang durch das Kettenfach den Schufsfaden in dieses in Schleifenform einträgt, bei dem Rückgang auf dem zur Vorrathspule führenden Theil des Schufsfadens gleitet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82032C true DE82032C (de) |
Family
ID=354466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82032D Active DE82032C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82032C (de) |
-
0
- DE DENDAT82032D patent/DE82032C/de active Active
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