DE816633C - Sieb fuer Griessputzmaschinen - Google Patents

Sieb fuer Griessputzmaschinen

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Publication number
DE816633C
DE816633C DES93A DES0000093A DE816633C DE 816633 C DE816633 C DE 816633C DE S93 A DES93 A DE S93A DE S0000093 A DES0000093 A DE S0000093A DE 816633 C DE816633 C DE 816633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
sections
section
cleaning machines
transition points
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES93A
Other languages
English (en)
Inventor
John Stephen Ball
Joseph Flawith Lockwood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Simon Corrugating Machinery Ltd
Original Assignee
Henry Simon Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henry Simon Ltd filed Critical Henry Simon Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE816633C publication Critical patent/DE816633C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Siebe für Putzmaschinen, wie sie in Getreidemühlen zur Ausscheidung der leichten Kleieteilchen aus dem Grieß sowie zur Abführung des durch die.Brechwalzen gebildeten Schrotes dienen.
  • Bei derartigen Maschinen wird durch das Sieb ein Luftstrom geleitet, durch welchen das zu reinigende-Siebgut geht. Infolge der Aufwirbelung des Siebgutes besteht auf dem Sieb die Neigung, daß eine Schichtung eintritt, indem die leichten Kleieteilchen an die Oberfläche treten, von wo sie durch den Luftstrom abgehoben werden, und die schwereren Endospermteilchen auf den Boden sinken, wo sie durch das Sieb abgehen. Um die Schichtung wirk-' sam zu gestalten, muß auf dem Sieb eine gewisse Tiefe an Siebgut gleichmäßig verteilt werden. Weil bei einem Sieb mit parallelen Seiten die Dicke des Gutes fortschreitend geringer wird, da das Gut infolge des Putzvorganges das Sieb entlang läuft und die Kleieteilchen herausgehoben werden, ergibt sich, daß die Wirksamkeit der Schichtung ebenfalls ausfällt und die gegen das hintere Ende des Siebes vollzogene Ausscheidung viel weniger befriedigend ist, als diejenige am Kopfende. Versuche sind angestellt worden, um diesen Übelständen abzuhelfen, und zwar durch die Verwendung von Sieben, die sich in der Breite vom Kopfende bis zum hinteren Ende verjüngen, jedoch hat sich bei dieser Anordnung herausgestellt, daß das Siebgut zur Anhäufung an den Längsseiten neigte und in der Mitte als dünne Schicht verblieb.
  • Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt. Zu diesem Zwecke wird ein Sieb vorgesehen, das aus zwei oder mehreren, in Reihe angeordneten Abschnitten mit parallelen Seiten besteht, wobei die Abschnitte vom Kopfende bis zum hinteren Ende fortschreitend enger werden und zwischen je zwei Abschnitten Übergangsstellen sich befinden, von welchen jede mit einer Anzahl zusammenlaufender Kanäle versehen ist. Der Betrag des Zusammenlaufens eines jeden Kanals ist gleich dem Verhältnis der Breiten der durch die Übergangsstellen verbundenen Abschnitte.
  • Durch diese Ausbildung können verhältnismäßig enge Abschnitte genügend gleichmäßig von dem hinteren Ende des vorhergehenden verhältnismäßig breiten Abschnittes gespeist werden, so daß die Änderung in der Tiefe des Siebgutes über dem ganzen Sieb auf die Linderung bei einem einzelnenAbschnitt beschränkt wird, und durch Auswahl kann eine genügende Anzahl von Abschnitten innerhalb der Grenzen gehalten werden, in welchen eine befriedigende Schichtung eintritt.
  • In der Regel wird die normale Neigung des Siebes gegen die Waagerechte ausreichen, um eine Zunahme des Siebgutes in der Tiefe herbeizuführen, wenn das Siebgut von einem breiteren zu einem schmäleren Abschnitt des Siebes übergeht. Andernfalls wird das Sieb so gestaltet, daß an den Übergangsstellen seiner Abschnitte eine stärkere Neigung gegen die Waagerechte oder eine Abstufung der Siebabschnitte vorgesehen wird.
  • Die Zeichnung läßt die Erfindung beispielsweise erkennen, und zwar zeigt -Fig. i ein Sieb in Draufsicht, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. i, Fig. 4 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform.
  • Gemäß Fig.-i bis 3 besteht das Sieb aus einem Rahmen a, einem Einführungsabschnitt mit einem feinmaschigen Siebabschnitt b und einem Siebabschnitt c mit weniger feinen Maschen, sowie aus einer Übergangsstelle, welche einen Holzblock d aufweist, über den das Siebgut läuft. Ferner sind Leitflächen e vorgesehen, die die Siebbespannung überragen und zur Führung des Siebgutes dienen. Auch ist ein Endabschnitt mit einem Siebabschnitt f angeordnet, welcher gröber als die Bespannung des Siebabschnittes c ist. Ferner ist ein Siebabschnitt g vorgesehen, der noch gröber ist. Die Breite der Siebabschnitte f und g ist geringer als diejenige der Abschnitte b und c. Die Leitflächen e bilden Kanäle, die sich verjüngen, um das Siel)gut in den engeren Abschnitt zu überführen. Holzleisten La sind auf jeder Seite der Siebabschnitte f und g angeordnet, um den Rahmen nach oben abzuschließen. Die Breite des Siebes f kann beispielsweise zwei Drittel der Breite des Siebes c betragen.
  • Fig.4 zeigt ein Sieb mit drei Abschnitten und zwei Übergangsstellen. In diesem Fall kann der Abschnitt f zwei Drittel der Breite des Abschnittes c und der Abschnitt g zwei Drittel der Breite des Abschnittes f betragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sieb für Grießputzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus zwei oder mehreren, hintereinander angeordneten Abschnitten (b, c und f, g) mit parallelen Seiten besteht, wobei die Abschnitte vom Kopfende bis zum hinteren Ende fortschreitend enger werden und zwischen den jeweiligen Abschnitten übergangsstellen vorgesehen sind, von denen jede mit einer Anzahl von zusammenlaufenden Kanälen (e) ausgestattet ist, und der Betrag der Verengung eines jeden Kanals gleich dem Verhältnis der Breiten der durch die Übergangsstellen verbundenen Abschnitte ist.
  2. 2. Sieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebabschnitte an den Übergangsstellen stärker gegen die Waagerechte geneigt oder abgestuft sind.
DES93A 1948-10-15 1949-10-15 Sieb fuer Griessputzmaschinen Expired DE816633C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB816633X 1948-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816633C true DE816633C (de) 1951-10-11

Family

ID=10527109

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES94A Expired DE808311C (de) 1948-10-15 1949-10-15 Griessputzmaschine
DES93A Expired DE816633C (de) 1948-10-15 1949-10-15 Sieb fuer Griessputzmaschinen

Family Applications Before (1)

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DES94A Expired DE808311C (de) 1948-10-15 1949-10-15 Griessputzmaschine

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DE (2) DE808311C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE808311C (de) 1951-07-12

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