DE684430C - Prallflaechenfilter zum Reinigen von Luft oder Gasen - Google Patents

Prallflaechenfilter zum Reinigen von Luft oder Gasen

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DE684430C
DE684430C DEST55322D DEST055322D DE684430C DE 684430 C DE684430 C DE 684430C DE ST55322 D DEST55322 D DE ST55322D DE ST055322 D DEST055322 D DE ST055322D DE 684430 C DE684430 C DE 684430C
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DE
Germany
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liquid
gases
filter
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Expired
Application number
DEST55322D
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English (en)
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THEODOR STAUDENMEYER
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THEODOR STAUDENMEYER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Praliflächenfilter zum Reinigen von Luft oder Gasen Die zur Entstaubung von Luft oder eines anderen Gases mittels Ablagerung der Verunreinigungen auf ölbenetzten Flächen dienenden bekannten Filter, die am häufigsten in Form von Platten mit Durchbrechungen für den Durchfluß verwendet werden, enthalten die zur Bindung g der Ablagerung nötige Flüssigkeit, meist Ö1, in Gestalt eines dünnen Flüssigkeitsfilms auf verhältnismäßig großer Oberfläche. Wenn die zur Blindung der Ablagerung auf diesen Flächen nötige Flüssigkeitsmenge aufgesogen ist, was bei der Dünne des Bindungsfilms bald eintritt, kann eine weitere Ablagerung nicht oder nur mehr ungenügend erfolgen, es tritt also eine rasche Mnahme des Reimgungsgrads auf.
  • Es sind ferner Filter für Luft, Gas o. dgl. bekannt, welche aus gitterartigen flüssigkeitsbenetzten Platten bestehen, an denen noch besondere Behälter für die Flüssigkeit angeordnet sind. Das zu reinigende Gas streicht bei diesen Filtern über den Flüssigkeitsspiegel in diesen Behältern hinweg. Die Zuleitung der Benetzungsflüssigkeit von den Behältern zu den Filterflächen erfolgt mittels Dochten, oder es können auch mit Flüssigkeit getränkte Dochte allein angeordnet sein.
  • Bei Verwendung von Flüssigkeitsbehältern auf den Filterplatten können jedoch die Platten immer nur in einer solchen Lage benutzt werden, daß dieBenetzungsflüssigkeit aus den Behältern nicht ausfließt, außerdem bilden die Behälter samt den Dochten besondere Bestandteile, die Gewicht und Abmessungen der Filterplatten vergrößern.
  • Abgesehen davon kann aber auch durch Anbringen besonderer Behälter oder Dochte die Benetzungsflüssigkeit nicht gleichförmig auf sämtliche Filterflächen verteilt werden, da nur verhältnfsmäßig wenig Stellen der Filterflächen mit den flüssigkeitabgebenden Teilen in Berührung kommen.
  • Da die Dochte, welche die Flüssigkeit den Filterflächen zuführen sollen, aus einem anderen Werkstoff als die Filterflächen selbst bestehen, so ist die Adhäsion der Faserkörper, wie sie die Dochte darstellen, wesentlich höher als diejenige der metallischen Filterflächen.
  • Die Dochte haben daher weniger Idas Bestreben, Flüssigkeit abzugeben, als diese auszusaugen und bei sich zu behalten. Auch dieser Umstand wirkt sich hemmend auf die Flüssigkeitszufuhr zu den Filterflächen aus.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einFlächenfilter zum Reinigen von Luft oder Gasen, welches aus dem Gas strom entgegengerichteten und mit Öffnungen für den Durchtritt der Gase versehenen flüssigkeitsbenetzten Filterflächen besteht, deren dem Gasstrom zugekehrte Seiten von Flüssigkeitsspeichern aus selbsttätigebenetzt werden, wobei diese Filterflächen außer den Öffnungen für den Durchtritt der zu reinigenden Gase eine Anzahl kleiner Durchbrechungen solcher Form und Größe aufweisen, daß sie die Benetzungsflüssigkeit kapillarartig zu halten vermögen. Die Oberflächen Ider Filterplatten zwischen den Öffnungen für den Durchtritt der Gase werden zweckmäßig so gestaltet, daß sie entgegen der Gas.strömungsrichtung gewölbt sind, wobei die zwiscben zwei Durchströmö Lfnungen liegenden kleinen Durchbrechungen, welche die Benetzungsflüssigkeit halten, auf dem Wölbungsscheitel angeordnet sind.
  • Die Abbildungen stellen ein erfindungsgemäß es Ausführungsbeispiel dar. Es bedeuten Abb. I den Querschnitt einer Filterfläche, Abb. 2 deren Ansicht von ollen, Abb. 3 und 4 einen Schnitt nach der Linie 1-1 der Abb. I für zwei verschiedene Ausbil, dungsmöglichkeiten, Abb. 5 eine weitere Gestaltungsart einer Filterfläche in Ansicht von oben.
  • Das Filter kann aus einer oder mehr Platten von jeweils zweckentsprechender Größe und Form, z. B. eben oder gewölbt, kreisrund, quadratisch oder rechteckig gebildet werden. Ferner kann das Filter aus gerolltem Band gefertigt werden, wodurch ebenfalls eine beliebige Zahl durchströmter Schichten erhalten wird. Die zwischen den Durchflußöffnungen a verbleibenden Flächen, die am besten gewölbt sind oder eine andere versteifende Form von großer Oberfläche besitzen, sind mit kleinen Durchbrechungen b versehen, welche, wie Abb. 3 darstellt, nur Öffnungen bilden oder nach Abb. 4 die Form kleiner Kanäle haben können. Diese Durchbrechungen werden nicht durchflossen, sondern es setzt sich in ihnen eine bestimmte Menge der Flüssigkeit ab, mit der das Filter benetzt werden muß, und bildet durch Kapillarwirkung jeweils die Idoppelt schraffiert dargestellte Längsschnittform. Die Flüssigkeitsspeicherwirkung ist bei Ausführung nach Abb. 4 größer, als wenn nur mittels Öffnungen nach Abb. 3 gespeichert wird, die Speichermenge hängt außerdem noch von der Querschnittsform der Durchbrechungen b ab, letztere werden zweckmäßig als möglichst lange Schlitze ausgeführt. Statt die Speicherdurchbrechungen von den Durchfluß öffnungen zu trennen, können mit derselben Wirkung auch beide verbunden werden, wie Abb. 5 zeigt.
  • Die Speicheröffnungen b schließen hier in Form von Kapillarschlitzen an die Enden der Durchflußöffnungen a an, stehen also mit diesen in Zusammenhang. Herstellungstechnisch hat diese Anordnung den Vorzug, daß beide Öffnungen gleichzeitig erzeugt werden können.
  • Wird nun beim Betrieb die dünne Flüssigkeitsschicht der Filterflächen durch Ablagerung-von Verunreinigungen aus dem durchströmenden Gas, die dabei gebunden werden, verringert, so strömt im gleichen Maß, wie sich die Trocknung der Filterflächen vollzieht, von den Speicheröffnungen b Flüssigkeit infolge der hohen Adhäsionskraft der durch die abgelagerten Beimengungen wie Staub usw. gebildeten porösen Schicht auf denFilterflächen rasch nach, so daß ein stetiger Ausgleich stattfindet und der Wirkungsgrad stets auf gleicher Höhe gehalten wird.
  • Die Anordnung der Speicheröffnungen erfolgt, wenn diese von den Durchflußöffnungen getrennt sind, wie die Abb. I und 2 zeigen, zwecks gleichmäßigen Nachströmens der ausgleichenden Flüssigkeitsmenge am besten derart, daß sich ein Teil dieser Öffnungen, wie aus Abb. 2 ersichtlich, in der Mitte zwischen zweien der Durchflußöffnungen a befindet. Bei gewölbten, zwischen den Durchflußöffnungen a verbleibenden Filterflächen nach Abb. I hat diese Anordnung außerdem noch den Vorteil, daß die von den Speicheröffnungen b zu den gewölbten Flächen nach strömende Flüssigkeit vom Gasstrom, der sich an der Scheitellinie der gewölbten Flächen in je zwei Ströme teilt, beschleunigt und trotzdem gleichmäßig verteilt wird.
  • Bei Verbindung der Speicheröffnungen mit den Durchflußöffnungen wählt man bei länglicher Form der letzteren am besten die in Abb. 5 gezeigte Anordnung der Speicheröffnungen an den längs liegenden Enden, bei kreisrunder, quadratischer oder anderer allachsig symmetrischer Form können die Speicheröffnungen beliebig an die Durchfluß öffnungen anschließen.
  • Gegenüber Filtern bekannter Art mit Flüssigkeitsbehältern oder Dochten, welche die Aufgabe haben, die Flüssigkeit den Filterflächen zuzuführen, ergibt sich beim oben beschriebenen Filter der Vorteil, daß Idie Filterplatten in jeder Lage zur Anwendung kommen können, ohne daß ein Ausfließen von Benetzungsflüssigkeit erfolgen kann. Als Vorteil ist ferner die Entbehrlichkeit aller zusätzlichen Teile zu bezeichnen, die Filterplatten können samt den Durchflußöffnungen und den Speicheröffnungen für die benetzende Flüssigkeit aus einem und demselben Werkstoff gleichzeitig hergestellt werden.
  • Infolge der gleichförmigen Verteilung der zahlreichen, als Flüssigkeitsspeicher wirkenden Offnungen auf den Filterflächen wird außerdem eine völlig gleichmäßige Verteilung der Benetzungsflüssigkeit und infolgedessen auf der gesamten Filterfläche der Höchstwert an Wirkung erzielt.
  • Durch die Ausbildung sowohl der Filterflächen als auch wider Flüssigkeitsspeicherorgane aus ein und demselben Werkstoff ergibt sich weiterhin der Vorzug einer überall gleich großen Adhäsion. Damit ist auch stets ein einwandfreies Nachströmen der Flüssigkeit von den Speicheror, ganen zu den Filterflächen bei Verringern der Benetzüngsschicht durch Ablagerung gewährleistet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Prallflächenfilter zum Reinigen von Luft oder Gasen, das aus mehreren dem Gasstrom entgegengerichteten, mit Öffnungen für den Durchtritt der Gase versehenen flüssigkeitsbenetzten Prallflächen besteht, deren dem Gas strom zugekehrte Seiten von Flüssigkeitsspeichern aus selbsttätig benetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Prallflächen außer den bekannten Offnungen (a) für den Durchtritt, der zu reinigenden Gase eine Anzahl von kleinen Durchbrechungen (b) solcher Form und Größe aufweisen, daß sie Idie Benetzungsflüssigkeit kapillarartig zu halten vermögen.
  2. 2. Prallflächenfilter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Prallplatten zwischen den Offnungen (a) für den Durchtritt der Gase entgegen der Gasströmungsrichtung gewölbt sind und die zwischen zwei tiffnungen (a) liegenden Durchbrechungen (b) auf dem Wölbungsscheitel liegen.
DEST55322D 1936-09-30 1936-09-30 Prallflaechenfilter zum Reinigen von Luft oder Gasen Expired DE684430C (de)

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DE (1) DE684430C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746886C (de) * 1940-03-01 1944-08-28 Karl Weiss Dipl Ing Staubfilter fuer Luft und gasfoermige Stoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE746886C (de) * 1940-03-01 1944-08-28 Karl Weiss Dipl Ing Staubfilter fuer Luft und gasfoermige Stoffe

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