DE815694C - Ausziehbare Holzstuetze - Google Patents

Ausziehbare Holzstuetze

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DE815694C
DE815694C DESCH1670A DESC001670A DE815694C DE 815694 C DE815694 C DE 815694C DE SCH1670 A DESCH1670 A DE SCH1670A DE SC001670 A DESC001670 A DE SC001670A DE 815694 C DE815694 C DE 815694C
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DE
Germany
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shaft
wooden support
round
round timbers
timbers
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Expired
Application number
DESCH1670A
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English (en)
Inventor
Cuno Schueckhaus
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G25/00Shores or struts; Chocks
    • E04G25/04Shores or struts; Chocks telescopic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Ausziehbare Holzstütze Es ist ein oft beklagter Nachteil des Betonierens, daß die zum Abstützen der Schalung erforderlichen Holzstützen immer wieder zugeschnitten werden müssen, so daß ein sehr großer Verschnitt an Holz unvermeidlich ist.
  • Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Holzstütze derart auszubilden, daß sie in ihrer Höhe verstellbar ist, so daß sie also beispielsweise zum Betonieren von Decken von Geschossen verschiedener Höhe Verwendung finden kann. Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die ausziehbare Holzstütze der Erfindung auf die jeweils gewünschte Höhe eingestellt werden kann.
  • Die Holzstütze der Erfindung besteht im wesentlichen aus zwei teleskopartig ineinander geführten Teilen, nämlich einem Unter- und einem Oberteil. Das Unterteil besteht aus zwei muldenartig ausgehöhlten Halbrundhölzern; zwischen den Halbrundhölzern liegt an ihrem unteren Ende ein vorzugsweise kegelstumpfförmiges, mit der kleineren Kreisfläche auf dem Boden aufliegendes Futterstück; zwischen den Rundhölzern ist ferner ein Schaft geführt, der mit einem Kreuzstück an seinem oberen Ende versehen ist; durch um die Halbrundhölzer gelegte Zugbänder werden die den Schaft und das Futterstück umfassenden Rundhölzer zusammengehalten, so daß der Schaft in der einmal eingestellten Höhe unverrückbar zwischen den Halbrundhölzern liegenbleibt.
  • Nach einer weiteren Ausführungform der Erfindung ist der Schaft nach unten verjüngt; hierdurch wird verhindert, daß der Schaft nach unten abrutschen kann. Sollte der Schaft durch übermäßigen Druck nach unten geschoben werden, so ist eine solche Verschiebung sofort an einer federnden Stahllamelle zu erkennen, welche gemäß der Erfindung mit einem Ende an den Schaft genagelt ist und mit dem andern Ende auf dem oberen Rand eines Rundholzes steht. Wird der Schaft nach unten gedrückt, so biegt sich sofort dieses federnde Stahlblech. Um den Schaft, der von den Halbrundhölzern gehalten wird, auf verschiedene Höhe bringen zu können, sieht der Erfinder eine Vorrichtung vor, die im wesentlichen aus folgenden Elementen besteht: Einem von dem Futterstück getragenen Fuß, zwei an den Fuß angelenkten und an den Rundhölzern anliegenden Profileisen, zwischen welchen über ihre ganze Höhe verteilt Bolzen vorgesehen sind, einer unter dem Schaft liegenden Platte und einem an diese Platte angelenkten Hebel, der je nach der Höhe, die der Schaft einnehmen soll, auf einem der Bolzen liegt.
  • Eine beispielsweise Verwirklichungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher weitere Ausbildungen der Erfindung berücksichtigt sind. Es zeigt Fig. i die Ansicht einer ausziehbaren Holzstütze, Fig. 2 die Ansicht der das Unterteil der Holzstütze bildenden beiden Rundhölzer mit dem an ihrem unteren Ende zwischen ihnen liegenden Futterstück, Fig. 3 einen Schnitt A-A gemäß Fig. 2, Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Schaft, Fig. 5 einen Schnitt B-B durch ein Zugband gemäß Fig. 2, Fig. 6 die Ansicht eines oberen Teiles einer Holzstütze mit einer Lamelle, Fig. 7 eine Vorrichtung zum Heben des Schaftes einer Holzstütze teilweise im Schnitt, Fig. 8 eine Ansicht der beiden Profileisen der Hebevorrichtung, Fig. 9 die Seitenansicht eines Fußes für die Hebevorrichtung, Fig. io eine Klemmvorrichtung.
  • Wie aus der Zeichnung zu erkennen, besteht das Unterteil der ausziehbaren Holzstütze aus zwei muldenartig ausgehöhlten Halbrundhölzern i und 2. Zwischen den Halbrundhölzern i und 2 liegt an ihrem unteren Ende ein Futterstück 3, dessen Durchmesser etwas größer ist als der lichte Durchmesser der beiden Halbrundhölzer, so daß diese durch das Futterstück in einem Abstand voneinander gehalten werden. Das Futterstück 3, welches als Auflager dient, ist vorzugsweise kegelstumpfförmig ausgebildet und liegt mit der kleineren Kreisfläche auf dem Boden. Das hat den Vorteil, daß die durch Zugbänder zusammengehaltenen Halbrundhölzer beim Lösen der Zugbänder auseinanderklaffen. Zwei Zugbänder sind in der Zeichnung mit 4 und 5 bezeichnet. Die Zugbänder sind vorzugsweise mit selbsthemmenden Trapezschrauben versehen, die in Fig. 5 mit 9 und io bezeichnet sind. Wie aus Fig. i ersichtlich, ist zwischen den Halbrundhölzern ein Schaft ii geführt, der sich vorzugsweise nach unten verjüngt. Das hat den Vorteil, daß der Schaft, wenn die um die Halbrundhölzer gelegten Zugbänder gespannt sind, auch bei einer verhältnismäßig großen Überbelastung nicht nach unten abrutschen kann, weil der Anlauf des Schaftes als Keilpresse wirkt. Da andererseits die Halbrundhölzer i und 2 infolge der Spannung, unter welcher sie wegen des kegelstumpfförmigen Futterstückes 3 stehen, beim Lösen der Zugbänder auseinanderklaffen, fällt der Schaft ii ohne weiteres nach unten.
  • Um den Halt des Schaftes in den Rundhölzern noch zu verbessern, sind die Rundhölzer nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit vertikalen Schlitzen 12, 13 usw. versehen. Durch die Längsschlitze werden eine Reihe von Lamellen 14, 15 usw. gebildet, die sich beim Festziehen der Zugbänder eng an den Schaft legen. Die Längsschlitze laufen in Bohrungen 16, 17 aus, um zu verhindern, daß das Holz weiter einreißt.
  • Auf den Schaft ist ein Kopfholz 18 aufgesetzt, das in bekannter Weise mit Querstreben i9 und 2o noch versteift werden kann.
  • Um sofort erkennen zu können, ob der Schaft sich durch eine Überbelastung gesenkt hat, ist gemäß Fig. 6 eine aus Stahlblech bestehende Lamelle 25 einerseits an den Schaft ii genagelt und andererseits auf die Oberkante eines Rundholzes gesetzt. Sobald sich der Schaft senkt, wird die Lamelle gebogen, wie es in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt ist, so daß sofort Maßnahmen zur Abstützung der überbelasteten Decke getroffen werden können.
  • Um den Schaft mit seinem Kopf fest an die zu stützende Decke andrücken zu können, kann von der in den Figuren 7 bis io dargestellten Vorrichtung Gebrauch gemacht werden.
  • Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Winkeleisen 30 und 31, welche an einem Fuß aus einem rechtwinkligen Profileisen 32 mittels eines Bolzens 33 angelenkt sind. Das Profileisen 32 liegt mit einem Schenkel, welcher durch den zwischen den Halbrundhölzern i und 2 gelassenen Schlitz 34 in die Holzstütze hineingeschoben ist, auf dem Futterstück 3, während es mit seinem anderen Schenkel an dem Futterstück 3 anliegt. Die beiden Winkeleisen 30 und 31 sind durch Schraubenbolzen 134, 135 usw. miteinander verbunden, die über die gesamte Höhe der an den Halbrundhölzern anliegenden Winkeleisen verteilt sind.
  • Zum Hochdrücken des Schaftes ii dient ferner eine gemäß Fig. 7 unterhalb des Schaftes ii dargestellte Platte 35, welche einen Ansatz 36 hat, an welchen ein Hebel 37 angelenkt ist. Der Hebel 37 wird durch den Bolzen 135 abgestützt. Zur Verlängerung des Hebels 37 dient ein Rohr 38.
  • Um den Hebel 37, mit welchem der Schaft ii gegen die abzustützende Decke gedrückt ist, feststellen zu können, damit die Zugbänder angezogen werden können, ist über das Rohr 38 eine Rohrschelle 39 geführt, die durch einen Schraubenbolzen 42 und -mutter 43 angezogen wird. Ferner ist zum Feststellen des Hebels eine an ihren beiden Enden umgebogene Eisenstange 44 mit einem Ende um den Schraubenbolzen 138 gelegt und mit dem anderen Ende um den Schraubenbolzen42; dieses Ende liegt vorteilhafterweise zwischen den Schenkeln 40 und 41 der Rohrschelle 39. `Fenn die Zugbänder angezogen sind, kann die Hebevorrichtung abgenommen werden und zum Hochstellen einer anderen Holzstütze Verwendung finden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausziehbare Holzstütze, gekennzeichnet durch zwei muldenartig ausgehöhlte Halbrundhölzer (1, 2), ein zwischen den Halbrundhölzern (1, 2) an ihrem unteren Ende liegendes, als Auflage dienendes Futterstück (3), ein zwischen den Halbrundhölzern (1, 2) geführter, mit einem Kopfholz (18) versehener Schaft (ii), Zugbänder (.4, 5), welche um die Halbrundhölzer (1, 2) gelegt sind, um diese fest auf das Futterstück (3) und den Schaft (ii) zu pressen.
  2. 2. Holzstütze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Futterstückes (3) größer ist als der lichte Durchmesser der Halbrundhölzer (1, 2).
  3. 3. Holzstütze nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterstück (3) kegelstumpfförmig ausgebildet ist und mit seiner kleineren Kreisfläche aufliegt.
  4. 4. Holzstütze nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen sich nach unten verjüngenden Schaft (11).
  5. 5. Holtstütze nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch Halbrundhölzer (1, 2), in deren oberem Ende vertikale und in Bohrungen (16, 17) auslaufende Schlitze (12, 13) vorgesehen sind.
  6. 6. Holzstütze nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch eine federnde Stahllamelle (25), welche einerseits an den Schaft (ii) genagelt ist und andererseits auf dem oberen Rand eines Halbrundholzes (i) steht.
  7. 7. Holzstütze nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch mit selbsthemmenden Trapezschrauben (9, io) versehene Zugbänder (4, 5). B.
  8. Vorrichtung zum Heben des Schaftes (ii) der Holzstütze der Ansprüche i bis 7, gekennzeichnet durch zwei Profileisen (30, 31), welche an ein auf dem Futterstück (3) liegendes Fußstück (32) angelenkt sind, an den Halbrundhölzern (1, 2) anliegen und zwischen welchen Bolzen (134, 135) angeordnet sind, einer unter dem Schaft (ii) liegenden Platte (35), einem an die Platte (35) angelenkten und auf einem der Bolzen (135) liegenden Hebel (37).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein den Hebelarm (37) verlängerndes Rohr (38), eine über das Rohr (38) geführte Rohrschelle (39), ein Rundeisen (44), welches einerseits an einem der die Profileisen (30, 31) verbindenden Bolzen (i38) eingehakt ist und andererseits von der Rohrschelle (39) gehalten wird.
DESCH1670A 1950-04-01 1950-04-01 Ausziehbare Holzstuetze Expired DE815694C (de)

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