DE815683C - Endschalterantrieb fuer Foerderhaspeln, Foerdermaschinen o. dgl. - Google Patents

Endschalterantrieb fuer Foerderhaspeln, Foerdermaschinen o. dgl.

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Publication number
DE815683C
DE815683C DEP1899A DEP0001899A DE815683C DE 815683 C DE815683 C DE 815683C DE P1899 A DEP1899 A DE P1899A DE P0001899 A DEP0001899 A DE P0001899A DE 815683 C DE815683 C DE 815683C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
limit switch
arrangement according
switch
rope
conveyor
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1899A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr-Ing Genthe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/48Adaptations of mechanically-operated limit switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Endschalterantrieb für Förderhaspeln, Fördermaschinen o. dgl. Bei elektrischen Förderhaspeln und Fördermaschinen wird ein Endschalter vorgesehen, um bei Überfahren der normalen Haltestellung die Förderkörbe stillzusetzen. Zu diesem Zweck öffnet der Endschalter, sobald er vom Förderkorb betätigt wird, den Stromkreis für den Lüftmagneten der Druckluftbrecnse, so dafl die Sicherheitsbremse aufgelegt wird. Da für das Stillsetzen beider Förderkörbe im allgemeinen nur ein einziger Endschalter verwendet wird, ist nach dessen Öffnen jede Bewegung des Korbes gesperrt. Bei Verwendung von zwei Endschaltern, und zwar für jeden Korb bzw. für jede Fahrtrichtung einen, ist beim Überfahren der normalen Haltestellung ein Zurückfahren möglich. Aber auch dies genügt nicht, da betriebsmäßig zum Einbringen von sperrigem Gut, das man unter den Korb hängt, ein Hinausfahren über die normale Haltestellung um einige Meter, z. B. . m, erforderlich ist.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, hat man bisher den Endschalter so ausgebildet, daß er normalerweise unter der Einwirkung eines Gewichtes geschlossen ist. Bei Überfahren der normalen Haltestellung wird durch den Förderkorb das Gewicht abgehoben, so daB der Schalter unter Einwirkung einer eingebauten Feder öffnet. Zum Wiederanfahren, gleichgültig in welcher Richtung, wird nun durch Handbetätigung der . Schalter wieder in die Einschaltstellung gebracht, die Kraft des jetzt gelüfteten Gewichtes also durch die Handkraft ersetzt. Vielfach hat man auch mit Hilfe von Hölzern und Zwischenstücken den Schalter in der Einschaltstellung festgeklemmt. Bei dieser bekannten Anordnung ist das Öffnen des Endschalters nicht zwangläufig von der Stellung des Förderkorbes abhängig, so daß durch Rostansatz, durch Verschmutzung u. dgl. es vorkommen kann, (laß der Schalter in seiner geschlossenen Stellung verharrt, obwohl der Förderkorb über die normale Haltestellung hinausgefahren ist.
  • Zum Antrieb des Endschalters hat man eine den Schacht überbrückende Welle benutzt, die zwei Hebel besitzt, gegen welche die Förderkörbe fahren können. C%erfährt der Förderkorb die normale Haltestellung, so wird durch Verdrehen der Welle das Gewicht vom Endschalter abgehoben und dieser öffnet. Wenn nun zum Einhängen von sperrigem Gut die normale Endlage um einige Meter überfahren wird, besteht bei der Rückfahrt die Gefahr, (iaß der Hebel vom Boden des Förderkorbes mitgenommen wird. Man hat daher den Hebel durch zusätzliche Gelenke als Ausweichhebel ausgeführt. Wegen der unzugänglichen Anordnung der Hebel ist jedoch ihre Pflege erschwert, die Gelenke verschmutzen und sitzen häufig fest. Außerdem verlagern sich durch die Bodenbewegung leicht die Lagerungen der Welle. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, quer durch den Schacht ein Seil zu spannen, gegen das die Körbe fahren. Beim Überfahren der normalen Haltestellung wird durch das Seil (las Gewicht, welches den Endschalter geschlossen hält, abgehoben, der sich durch Federkraft öffnet. Aber auch bei dieser Anordnung fehlt die Kraftschlüssigkeit, d. h. das zwangläufige Öffnen des Endschalters durch den Förderkorb.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Endschalterbetätigung, die nicht nur einfach im Aufbau ist, sondern auch eine zwangläufige Öffnung des Endschalters in Abhängigkeit von der Stellung des Förderkorbes gewährleistet. Gemäß der Erfindung wird der Endschalter durch eine Kurvenbahn betätigt, die einerseits unter der Wirkung eines quer zum Schacht gespannten, vom Förderkorb beein-Ilußten Seiles und andererseits unter der Wirkung eines Kraftspeichers (Gewicht, Feder o. dgl.) steht. Durch diese Kurvenbahn, welche die Bewegung des Förderkorbes bei Überschreiten der normalen Haltestellung nachbildet, wird also eine zwangläufige Öffnung des Endschalters bei Überschreiten dieser Grenze gewährleistet. Vorteilhaft bildet man dabei die Kurvenbahn so aus, daß bei Bewegung des Förderkorbes über die Haltestellung hinaus zunächst der Endschalter aus der Nullstellung in eine erste Schaltstellunggeführt wird und bei Weiterbewegung in eine zweite Schaltstellung. In der ersten Schaltstellung ist dabei eine begrenzte Weiterfahrt und auch Rückfahrt möglich, während bei Weiterfahrt um ein bestimmtes Maß, z. B. über ,4 m von der normalen Haltestellung aus gerechnet, der Endschalter in die zweite Schaltstellung kommt, in welcher er verriegelt ist. Die Weiterfahrt und die Rückfahrt kann man in der ersten Schaltstellung durch ein Schütz erreichen, das in der ersten Schaltstellung erregt werden kann und den durch die Öffnung des Endschalters spannungslos gewordenen Bremslüftinagneten wieder erregt, während in der zweiten Schaltstellung der Stromkreis des Schützes unterbrochen wird. Vorzugsweise wird man als Kurvenbahn eine Nockenwelle verwenden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in den Fig. i und 2 schematisch dargestellt. Mit i ist der Schacht bezeichnet, in welchem zwei Förderkörbe 2 bewegt werden können. Die elektrisch angetriebene Fördermaschine mit den zugehörigen Bremsvorrichtungen ist nicht dargestellt. Quer über den Schacht, etwas oberhalb der normalen Haltestellung, ist ein Seil 3 gespannt, das über Rollen oder Walzen 4 und 5 geführt ist. Die Rollen 4 sind nur erforderlich, wenn zwischen den beiden Förderkörben im Endschaltungsbereich Versteifungen im Schacht angebracht sind. Das Seil 3, das einerseits an dem Punkt 6 des Schachtes befestigt ist, ist anderseits nach einigen Umschlingungen auf der Seiltrommel 7 festgelegt. Auf der Seiltrommel ist ferner ein zweites Seil 8 festgelegt, das nach einigen Umschlingungen das Gewicht 9 trägt, welches das Seil 3 straff gespannt hält. Mit der Seiltrommel ist eine Nockenscheibe io fest verbunden, welche zwei Nocken i i und 12 und einen weiteren Nocken 13 trägt. Durch die Nockenscheibe wird der Endschalter 15 betätigt, und zwar besitzt der Endschalter drei bewegliche Schalthebel 16, 17 und 18, die durch einen Rollenhebel 2o von der Nockenscheibe betätigt werden. Der Rollenhebel 20 wird dabei durch die Feder 21 an die Nockenscheibe atigepreßt.
  • Der Schalter 15 besitzt eine Nullstellung und drei weitere Schaltstellungen, die mit I, 1I und III bezeichnet sind. In der Nullstellung ist die Spule 25 des Bremslüftmagneten an die Spannung angeschlossen. In der ersten Stellung I und in der zweiten Stellung 1I ist der Lüftinagnet zweipolig von dem Drehstromnetz abgeschaltet. Mit 26 ist ein Überbrückungsschütz bezeichnet, dessen Kontakte 27 die Kontakte 16 und 17 in der Stellung o überbrücken. Im Stromkreis des LTberbrückungsschützes liegt der Kontakt 18 und ein Kontakt 28, der geschlossen wird, wenn der nicht dargestellte Fahrbremshebel in die Stellung »Bremse fest« gebracht wird. Parallel zu dieseln Kontakt liegt ein Selbsthaltekontakt 29 des Überbrückungsschützes.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Fährt ein Korb gegen das Seil 3, dann wird die Seiltrommel 7 im Uhrzeigersinn gedreht und durch den Nocken i i der Endschalter in die Kontaktlage I gebracht. Dadurch wird die Spule 25 des Lüftmagneten zweipolig abgeschaltet und die Sicherheitsbremse aufgelegt. Gleichzeitig wird durch den Kontakt 18 die Erregung des Überbrückungsschützes 26 vorbereitet. Sobald der Maschinist den Fahrbrenisliebel auf »Bremse fest« gebracht hat, wird der Kontakt 28 geschlossen und das Überbrückungsschütz 26 erregt, wodurch es seine Kontakte 27 schließt. Außerdem schließt es seinen Kontakt 29, so daß es sich nach öffnen des Kontaktes 28@selbst hält. Der Fördermaschinist ist also in der Lage, ohne daß er seinen Platz zu verlassen braucht und ohne daß er einen Druckknopf betätigen muß, wieder anzufahren, und zwar in beiden Richtungen. Fährt er wieder zurück, so wird unter Einwirkung des Gewichtes 9 die \ockenwalze io wieder in die Nullstellung gebracht, wodurch unter Einwirkung der Feder :. i der Endschalter wieder in die Nullstellung kommt und das Cberbriickungsschütz abfällt.
  • Wird dagegen der Korb in entgegengesetzter Richtung bewegt, dann dreht sich die Nockenwalze weiter im Uhrzeigersinn. Der Nocken i 1 wird dabei so lang gewählt, daß die zum Einlegen von sperrigem Gut erforderliche Bewegung des Förderkorbes über die normale Endlage hinaus durchgeführt werden kann. Fährt jedoch der Förderinaschinist darüber hinaus, so wird durch den i\ockell 12 der Endschalter in die Stellung 1I gebracht. In dieser Stellung wird der Endschalter durch den Hebel 22 verklinkt. In dieser Stellung fällt das Überbrückungsschütz ab und kann nicht mehr eingeschaltet werden. Ein Anfahren ist erst dann möglich, wenn von Hand die Verklinkung aufgehoben und der Schalter 15 in die Stellung III gebracht und gegen seine Federkraft gehalten wird. In der Stellung 111 ist wieder der Lüftmagnet erregt. Baut man bei dieser Anordnung den Endschalter in den Schacht ein, so wird dadurch eine Kontrolle des Schachtes beim Überfahren des noch zulässigen Bereiches erzielt.
  • Es wird also durch die Anordnung erreicht, daß der Maschinist, ohne sich von seinem Platz zu bewegen, noch einen bestimmten Bereich über die normale Haltestellung hinaus fahren kann (Überfahrbereich); sobald er diesen aber verläßt, kann er nur wieder anfahren, wenn er von Hand die Verklinkung löst.
  • Wenn das Seil reißt, dann dreht das Gewicht g die :Nocken entgegen dem Uhrzeigersinn und bringt den Endschalter durch den Nocken 15 sofort in die Lage II, so daß also ohne Eingreifen von (Land ein Wiederanfahren ausgeschlossen ist.
  • Um das Seil zu schonen, können die Förderkörbe mit Rollen, Walzen oder Abweisblechen 30 versehen sein.
  • Da, wie erwähnt, zum Einhängen von sperrigen Lasten ungefähr .4 m Überhub erforderlich ist, wird der Durchmesser der Trommel, um mit einer Umdrehung auszukommen, sehr groß. Man wird deshalb vorzugsweise die Anordnung so ausbilden, daß mehrere Umdrehungen der Trommel für diesen @\'eg von .1 in erforderlich sind. Um eine Eindeutigkeit des Schaltprogramms zu erreichen, wird hierzu die Trommel nicht nur gedreht, sondern sie führt durch Führung in einem Gewinde 31 (vgl. F ig. 2) eine axiale Bewegung aus. Bei 5 in Cberhub sind dabei bei einem Trommeldurchinesser von 3o cm beispielsweise io Umdrehungen der Trommel erforderlich.
  • Um den Weg des Gewichtes 9 zu verringern, kann man zwischen Gewicht und Ende des Seiles 8 einen Flaschenzug anbringen. Man kann auch, wie in Fig. 2 dargestellt, den Trommeldurchmesser für das Seil 8 kleiner halten als den Trommeldurchmesser für das Seil 3, wodurch der Weg des Gewichtes im Verhältnis der Durchmesser verringert wird. Man kann auch beide Maßnahmen gleichzeitig anwenden.
  • Die Anbringung der erfindungsgemäßen Anordnung ist sehr einfach. Man ist ferner frei in der l-Vahl der Aufstellung des Endschalters. Man kann ihn an einer zugänglichen und geschützten Stelle, z. B. in der Haspelkammer, unterbringen. Da außerdem die Öffnung des Endschalters zwangläufig von der Stellung des Korbes abhängig ist, ist auch die gewünschte Sicherheit gewährleistet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Endschalterantrieb für Förderhaspeln, Fördermaschinen o. dgl., gekennzeichnet durch eine den Endschalter betätigende Kurvenbahn, die einerseits unter der Wirkung eines quer zum Schacht gespannten, von dem Förderkorb beeinflußten Seiles und anderseits unter der Wirkung eines Kraftspeichers steht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Kurvenbahn, daß bei Bewegung des Förderkorbes über die normale Haltestellung hinaus der Endschalter aus der Nullstellung in eine erste Schaltstellung und bei Weiterbewegung in eine zweite Schaltstellung gebracht wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter in der zweiten Schaltstellung verriegelt ist. .
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter eine dritte Schaltstellung besitzt, in welche er nachLösung der Verklinkung von Hand gebracht werden kann und deren Schaltung der Schaltung in der Nullstellung des Endschalters entspricht.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn so ausgebildet ist, daß bei Bewegung der Kurvenbahn durch den Kraftspeicher aus der Nullstellung heraus der Schalter sofort in die zweite Schaltstellung gebracht wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn eine Nockenscheibe ist, die fest mit einer Seiltrommel verbunden ist, an welche einerseits das über den Schacht gespannte Seil, anderseits ein zweites Seil, an welchem ein Gewicht hängt, angreifen.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht über einen Flaschenzug an das zweite Seil angreift. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommeldurchmesser für das zweite Seil kleiner ist als der Trommeldurchmesser für das über den Schacht gespannte Seil.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Endschalter ein Überbrückungsschütz vorgesehen ist, welches bei seinem Ansprechen die in der Nullstellung geschlossenen Kontakte des Endschalters überbrückt, und in dessen Erregerstromkreis ein Kontakt, vorteilhafterweise vom Fahrbremshebel betätigt, und ein Kontakt des Endschalters in Reihe geschaltet sind, der in der ersten Stellung des Endschalters geschlossen ist. io. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem vom Fahrbremshebel betätigten Kontakt ein Selbsthaltekontakt des Überbrückungsschützes liegt.
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