DE815485C - Spaltfilter - Google Patents
SpaltfilterInfo
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- DE815485C DE815485C DEP24072D DEP0024072D DE815485C DE 815485 C DE815485 C DE 815485C DE P24072 D DEP24072 D DE P24072D DE P0024072 D DEP0024072 D DE P0024072D DE 815485 C DE815485 C DE 815485C
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- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 1. OKTOBER 1951
p 240j2 IVb j 12dD
Spaltfilter
Die Erfindung bezieht sich auf Spaltfilter für Flüssigkeiten von stufenförmiger zylindrischer Oberfläche
mit Reinigungsschabern. Es handelt sich um feststehende Filter, welche lediglich zum Zwecke der
Reinigung drehbar eingerichtet sind.
Bei bekannten Spaltfiltern mußte die Flüssigkeit ganz oder teilweise Schlitze von solcher Länge durchströmen,
daß ein erheblicher Druckverlust in diesen Schlitzen auftrat. Außerdem griffen die Reinigungsschaber in diese Schlitze ein, mußten daher mit zungenartigen,
schmalen Fortsätzen versehen sein, so daß die Schlitzbreite nur soweit verringert werden konnte,
als es die Festigkeit der Schaberzungen zuließ.
Demgegenüber bringt die Erfindung einen erheblichen Fortschritt dadurch, daß die die Filterspaltöffnungen
begrenzenden Kanten zweier übereinanderliegender feststehender Filterscheiben derartig angeordnet
sind, daß die inneren Kanten der einen und die äußeren Kanten der zweiten Filterscheibe mit
gleichen Abmessungen in gleichem Achsenabstand ao übereinanderliegen, und daß die zugeordneten Reinigungsschaber
mit mindestens einer der begrenzenden Kanten eines Paares benachbarter Filterscheiben in
Berührung kommen, jedoch nicht in den Filterspalt hineingreifen. as
Ein Druckverlust in der strömenden Flüssigkeit ist dadurch weitgehend herabgesetzt und der Schaber
kann sehr einfach ausgestaltet, andererseits der Flüssigkeitsspalt bis auf die praktisch geringst
brauchbare Breite vermindert werden.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung berührt die Arbeitskante der Schaber beide
schlitzbegrenzenden Kanten nebeneinanderliegender Filterelemente, so daß der Schaber besonders breit
und robust ausgebildet werden kann.
Ferner können Mittel vorgesehen sein, um während
der Drehung der Filterscheiben die Arbeitskanten der Schaber von den Filterelementen abzuheben. Hierdurch
läßt sich der Filterrückstand leicht zur Seite bringen.
5 Obwohl in dieser Beschreibung die Filterelemente mit Scheiben bezeichnet werden, die zu zylindrischen
Stoßen oder Paketen zusammengesetzt sind, können auch rechteckige oder anders geformte Stöße oder
Pakete solcher Elemente verwendet werden. In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren
Beispielen dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen Spaltfilter;
Abb. 2 zeigt einen Querschnitt nach Linie II-II
der Abb. 1;
Abb. 3 zeigt einen Teillängsschnitt einer anderen Ausführungsform der Filterelemente und Reinigungsschaber ;
Abb. 4 zeigt einen Querschnitt nach Linie V-V ao der Abb. 3;
Abb. 5 zeigt eine erweiterte Ausführungsform im Teillängsschnitt;
Abb. 6 zeigt einen Querschnitt nach Linie VII-VII der Abb. 5;
Abb. 7 zeigt einen Teillängsschnitt mit innen angeordneten Reinigungsschabern;
Abb. 8 zeigt einen Querschnitt nach Linie IX-IX der Abb. 7;
Abb. 9 zeigt einen Teillängsschnitt mit anderer Reinigungsschaberanordnung;
Abb. 10 zeigt einen Querschnitt nach Linie XVII-XVII
der Abb. 9;
Abb. 11,12,13 zeigen Einzelheiten der Ausführungsform nach Abb. 9.
Wie in Abb. 1 gezeigt ist, besteht eine im wesentlichen
zylindrische Siebwand aus den Randteilen von radähnlichen Scheiben mit abwechselnd größerem
und kleinerem Durchmesser, die durch spinnenartige Zwischenstücke getrennt sind und nicht drehbar auf
einer in geeigneter Weise abgeflachten Mittelspindel 1 mittels einer an einem vergrößerten Teil 3 der Spindel
anstoßenden Endplatte 2 und eines radförmigen Endstückes 4, das durch eine auf das innere Ende
der Spindel 1 aufgeschraubte Schraubenmutter 5 festgehalten wird, befestigt sind. Die Spindel 1 ist drehbar
eingebaut in eine Platte 6, durch die sie mit Hilfe einer Stopfbüchse mit Dichtung durchgeführt ist,
und ist am äußeren Ende mit einem Griff 8 versehen. Mittels der Platte 6 wird in vorliegendem Beispiel
die Siebvorrichtung in bekannter Weise in einen passenden Behälter montiert, durch den die zu
siebende Flüssigkeit Zutritt zur Außenseite der Siebwand hat, wo sie beim Eintritt in die von der vorerwähnten
Wand eingeschlossene Kammer durch die ringförmigen Zwischenräume zwischen den Scheiben
gesiebt wird. In der Platte 6 auf einer Seite und in diesem Beispiel außerhalb der Siebwand, ist ein
quadratischer Bolzen 9 angeordnet, der eine Reihe von Schabern oder Reinigungsklingen 10 abwechselnd
mit Trennscheiben 11 trägt, wobei diese zwischen den Endstücken 12, die durch ringförmige Ansatzflächen
an den Teilen 2 und 4 gehalten werden, festgeklemmt sind. Wenn nötig, wird die Reinigung der
Siebvorrichtung in bekannter Weise durch Drehen der Siebwand mittels des Griffes 8 gegen die feststehenden
Reinigungsklingen 10 bewirkt. Ein weiterer Satz der letzteren kann auf einem zweiten gleichen,
dem Bolzen 9 diametral gegenüberliegenden Bolzen angeordnet werden, wobei dann die Klingen 10 abwechselnd
auf den Bolzen so angeordnet werden, daß keine zwei Klingen, die benachbarte Paare von
Filterschlitzen zwischen den die Siebwand bildenden Elementen zu reinigen haben, auf den gleichen Bolzen
befestigt sind. Dies hebt alle stärkeren Seitendrücke, die hervorgerufen werden können, wie aus der britischen
Patentschrift 527 639 bekannt ist, auf.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit dem Aufbau und der Anordnung der Siebwand und der
Schaber 10.
Im Beispiel der Abb. 1 und 2 besteht die Siebwand aus abwechselnd angeordneten Randteilen 13 von
radähnlichen Scheiben 14 mit größerem Durchmesser und Randteilen 15 von radähnlichen Scheiben 16
mit kleinerem Durchmesser, die voneinander durch spinnenartige Zwischenstücke 17 getrennt sind. Die ■
Randteile 13 der größeren Scheiben 14 haben einen inneren Durchmesser, der gleich ist dem äußeren
Durchmesser der Randteile 15 der kleineren Scheiben 16, so daß die Filterschlitze 18 (Abb. 1) begrenzt
werden durch die inneren Kanten der größeren Scheiben und die äußeren Kanten der benachbarten
kleineren Scheiben. Die Schaber 10 haben die Form von Klingen, die zwischen die nebeneinanderliegenden
größeren Scheiben 14 reichen und sich gegen die äußeren Kanten der zwischen diesen angeordneten
kleineren Scheiben 16 legen, und sind, wie schon beschrieben, auf dem Bolzen 9 befestigt. Wie bereits
erwähnt wurde, kann eine relative Bewegung zwischen der Siebwand und den Schabern nach Wunsch ausgeführt
werden, um die Filterschlitze 18 zu reinigen. Die Spitzen ioa (Abb. 2) der Klingen 10 sind mit
pflugähnlichen Spitzen in bekannter Weise versehen, und es wird vorgeschlagen, ihre Dicke gleich dem Abstand
zwischen den Gegenflächen der benachbarten größeren Scheiben 14, d. h. gleich der axialen
Dicke der kleineren Scheiben 16 plus zweimal der axialen Breite eines Filterschlitzes 18, wie in Abb. 1
gezeigt ist, zu machen.
Ein anderes, in Abb. 3 und 4 gezeigtes Beispiel unterscheidet sich von dem der Abb. 1 und 2 dadurch,
daß Scheiben von drei oder, mehr verschiedenen Durchmessern vorgesehen sind, wobei hier die Zahl
drei gewählt ist und die zwei größeren Scheiben den Scheiben der Abb. 1 und 2 entsprechen. Der innere
Durchmesser des Randteils 13 der größten Scheibe 14 ist gleich dem äußeren Durchmesser des Randteils 15
der mittelgroßen Scheibe 16 und der innere Durchmesser
des letzteren Randteils 15 ist gleich dem äußeren Durchmesser des Randteils 19 der kle.ir.sten
Scheibe 20. Diese Scheiben sind stufenförmig angeordnet mit der kleinsten Scheibe 20 zwischen zwei
mittelgroßen Scheiben 16 und dieser ganzen Gruppe zwischen zwei der größten Scheiben 14, wobei die
Zwischenstücke 17 in geeigneter Weise entsprechend in der Größe abgestuft sind. In diesem Fall können
die Schaber eng nebeneinander angeordnet werden,
wobei eine mittlere Kling" io zur kleinsten Scheibe
20 reicht und die Gegenflächen der mittelgroßen Scheiben 16 berührt und zwei dünnere Klingen 21
zu den mittelgroßen Scheiben 16 reichen und die anliegende Fläche der zugehörigen größten Scheiben
14 berühren. Die Filterschlitze 18 sind, wie vorher,
durch die Kanten benachbarter Scheiben begrenzt. In noch einer anderen Bauart, die in den Abb. 5
und 6 abgebildet ist, ist die Siebwand im wesentlichen, wie im ersten Beispiel beschrieben, ausgebildet,
• jedoch ist wie bei 22 in Abb. 6 gezeigt, ein kleines Bogenstück des äußeren Umfangs eines jeden Randteils
13 der mit großem Durchmesser konstruierten Scheiben 14 weggeschnitten, und zwar an einer vorausbestimmten
Stelle, die in der Abbildung als dem Ende eines Speichenteils der Scheibe gegenüberliegend
liegend gezeigt ist, um einen Durchgang 23 für die Ausscheidung des im Reinigungs- oder Schabeprozeß
entfernten Schmutzes usw. vorzusehen. Die Randteile 13 der Scheiben 14 sind an dieser Stelle,
wie bei 24 in Abb. 6 gezeigt ist, mit größerer radialer Tiefe ausgeführt, so daß in den Filterschlitzen 18
keine Lücke entsteht. Ferner sind in der abgebildeten Konstruktion die Zwischenstücke nicht mehr spinnenförmig,
sondern bestehen aus Ringstücken 25, die auf Bolzen 26 aufgeschraubt sind, welch letztere
durch in geeigneter Weise vergrößerte Teile der Speichenglieder der Scheiben 14 und 16 hindurchgehen,
um sie zusammenzuklammern. Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele haben äußere Schaber, aber es können auch innere Schaber
verwendet werden, wenn die Strömungsrichtung der Flüssigkeit vom Innern der zylindrischen Siebwand
nach außen geht. In einer in Abb. 7 und 8 gezeigten passenden Anordnung reicht jede Schaberklinge
10 zur Innenkante einer Scheibe mit größerem Durchmesser und reinigt die Gegenflächen der anliegenden
kleineren Scheiben. In einer passenden Abart der Filterelemente zum Zwecke der Anwendung
dieser inneren Schabevorrichtung werden sie als größere Ringe 13 und kleinere Ringe 15 ausgebildet,
wobei jeder Ring äußere Ansätze oder Ohren 27 hat, durch die sie auf Bolzen oder Spindeln 26 unter
Zwischenlage von je nach Notwendigkeit beigegebenen Trennstücken 25 befestigt sind. In dem gewählten
Beispiel ist der äußere Durchmesser der Ringe 15 gleich dem inneren Durchmesser der Ringe
13, wobei die Filterschlitze 18, wie vorher, durch die
entsprechenden Kanten begrenzt sind. In einem weiteren, in Abb. 9 bis 13 gezeigten Beispiel wird
vorgeschlagen, die Schaberklingen 10 in Form von Sperrklinken auszubilden, deren scharfe Kante auf
der Außenwand der zugehörigen kleineren Randteile 15 liegt und die den Raum zwischen den größeren
Randteilen 13, die auf beiden Seiten des vorerwähnten kleineren Randteils angeordnet sind, ausfüllen. Die
Klinge 10 ist von ihrem Tragbolzen 9 aus der durch den Pfeil in Abb. 10 angedeuteten Drehrichtung der
Scheiben beim Reinigungsvorgang entgegengerichtet. Jeder Schaber 10, io° wird durch eine auf einem
feststehenden Träger 31 montierte Feder 30 (s. Abb. 10)
in Berührung mit der zugehörigen Scheibe 16 gedrückt, und diese Scheibe und, falls gewünscht,
auch das anliegende Zwischenstück 17 sind, wie in der Abbildung gezeigt, mit einem nach außen gehenden
rampenförmigen Vorsprung 32 an passender Stelle versehen, wodurch im Reinigungsvorgang der Schaber
10, io° nach außen geschoben wird und dabei den angesammelten
Schmutz von den Filterschlitzen 18 abhebt. Die Scheiben 14 und 16 werden im Reinigungsvorgang
in der in Abb. 10 durch den Pfeil angedeuteten Richtung gedreht.
Mittels der nach dieser Erfindung getroffenen Anordnungen kann die erforderliche feinste Siebung
ohne Beschränkung durch die Erfordernisse der Festigkeit und Dicke der Reinigungsklingen erreicht
werden und der durch den Durchgang der Flüssigkeit durch die Siebwand bedingte Druckverlust ist auf
ein Minimum herabgesetzt.
Die Scheiben und/oder Schaber oder ähnliche Vorrichtungen können durch hand- oder mechanisch
betätigte Vorrichtungen bewegt werden und die Schaber können irgendeine passende Form haben.
Außerdem können die Schaber, die normalerweise in Berührung mit den Scheiben sind, auf Trägern
montiert sein, die es gestatten, daß die Schaber nach Wunsch von den Scheiben abgehoben werden können,
entweder um die Belastung der Scheiben zu vermindern oder um angesammelten Schmutz oder Fremdkörper
abzuwerfen. go
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Spaltfilter für Flüssigkeiten von stufenförmiger zylindrischer Oberfläche mit Reinigungsschabern, dadurch gekennzeichnet, daß d;e die Filterspaltöffnungen (18) begrenzenden Kanten (13, 15) zweier übereinanderliegender feststehender Filterscheiben (14, 16) derartig angeordnet sind, daß die inneren Kanten der einen (14) und die äußeren Kanten der zweiten Filterscheibe (16) mit gleichen Abmessungen in gleichem Achsenabstand übereinanderliegen und daß die zugeordneten 'Reinigungsschaber (10) mit mindestens einer der begrenzenden Kanten eines Paares benachbarter Filterscheiben (14, 16) in Berührung kommen, jedoch nicht in den Filterspalt (18) hineingreifen.
- 2. Spaltfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskante der Schaber (10) beide schlitzbegrenzenden Kanten (13, 15) nebeneinanderliegender Elemente (14,16) berührt.
- 3. Spaltfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (32) vorgesehen sind, um während der Drehung der Filterscheiben, deren Drehung zum Zwecke der Reinigung des Filters stattfindet, die Arbeitskanten der Schaber (10) von den Filterelementen (14, 16) abzuheben.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 608 097.Hierzu 2 Blatt ZeichnungenO 1659 9.
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ID=10142573
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