DE815203C - Klein-UEberlagerungsempfaenger - Google Patents

Klein-UEberlagerungsempfaenger

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Publication number
DE815203C
DE815203C DEP14354A DEP0014354A DE815203C DE 815203 C DE815203 C DE 815203C DE P14354 A DEP14354 A DE P14354A DE P0014354 A DEP0014354 A DE P0014354A DE 815203 C DE815203 C DE 815203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiver according
intermediate frequency
anode
stage
rectifier
Prior art date
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Expired
Application number
DEP14354A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Priem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEP14354A priority Critical patent/DE815203C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815203C publication Critical patent/DE815203C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/26Circuits for superheterodyne receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Klein-Überlagerungsempfänger Die in der Rundfunkempfängertechnik vielfach benutzten kombinierten Endröhren enthalten entweder ein Trioden- und Tetrodensystem oder weisen zwei Tetrodensysteme auf. Diese Systeme sind für die übliche N iederfrequenzverstärkung ausgelegt.
  • Für die Güte eines Rundfunkgerätes ist bei dem umfangreichen Netz starker Sender, die oft nicht nur räumlich, sondern auch in den Wellenlängen benachbart sind, die Trennschärfe von erheblicher Bedeutung.
  • Es ist bekannt, bei kleinen Überlagerungsecnpfängern mit einem Bandfilter die Trennschärfe durch Rückkopplung der Zwischenfrequenz zu erhöhen, falls man aus Ersparnisgründen gezwungen ist, von einer Zwischenfrequenzverstärkung abzusehen. Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß zur Erzielung einer ausreichenden Trennschärfe die Bandbreite zu schmal wird, so daß die Klanggüte darunter leidet.
  • Um ohne Rückkopplung eine einwandfreie Trennschärfe zu erhalten, wird bei Verwendung einer zwei Systeme enthaltenden Endröhre gemäß der Erfindung das vor der Endstufe liegende System als Zwischenfrequenzverstärker benutzt. Dies ermöglicht die Anwendung je eines Bandfilters im Eingangs- und Ausgangskreis dieser Stufe und damit eine wesentliche Erhöhung der Trennschärfe, ohne die Klanggüte zu beeinträchtigen.
  • In diesem Zusammenhang wird noch bemerkt, daß es bereits bekannt ist, die vor der Endstufe liegende, in der Endröhre miteingebaute Entladungsstrecke als Anodengleichrichter zu verwenden, dem die Zwischenfrequenz unmittelbar nach der Mischung ohne vorherige Verstärkung zugeführt wird.
  • Da die Gitteranodenkapazität der ersten Entladungsstrecke der Endröhre, die, wie erwähnt, für die übliche Niederfrequenzverstärkung ausgelegt ist, verhältnismäßig groß ist, besteht die Gefahr der Selbsterregung der Zwischenfrequenz. Eine solche Selbsterregung läßt sich entweder durch Bedämpfung der Bandfilter oder durch die Neutralisation der Gitteranodenkapazität beseitigen. Die Bedämpfung. hat eine Verschlechterung der Trennschärfe zur Folge und erfordert einen erheblichen Aufwand zur Anpassung an die verschiedenen Verstärkungsgrade der Röhre, wenn man eine Selbsterregung beim Auswechseln von Röhren vermeiden will. Die Neutralisation in der üblichen Schaltung macht insofern Schwierigkeiten, als die Neutralisationszone zu schmal ist, was eine zu empfindliche Einstellung mit sich bringt und eine entsprechende Neueinstellung bei Röhrenwechsel notwendig macht.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden .diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Zuführung der Anodenspannung für die Zwischenfrequenzverstärkerstufe über eine Mittenanzapfung der Anodenkreisspule erfolgt und der Neutralisationskondensator zwischen das der Anode abgewendete Ende der Spule und das Steuergitter gelegt wird. Dadurch wird eine einwandfreie Neutralisation herbeigeführt. Die Hochfrequenz liegt nämlich jetzt am freien Kreisende in reiner Gegenphase und ergibt somit eine hohe phasenreine Neutralisationsspannung. Die hohe Spannung ihrerseits hat zur Folge, daß die Neutralisationskapazität sehr klein gehalten werden kann, wodurch die Bandfilter im Eingang und Ausgang der Röhre nur sehr schwach gekoppelt sind, so daß keine Resonanzverwerfung zu befürchten ist.
  • Es treten hierbei noch weitere Vorteile auf. Da die Hochfrequenzspannung in der Mitte des Kreises Null ist, kann die sonst erforderliche Hochfrequenzsiebung fortfallen, wodurch ein Kondensator und ein Widerstand als Siebmittel eingespart werden. Infolge der Verwendung einer Tetrode zur Zwischenfrequenzverstärkung ist der Innenwiderstand der Röhre im Verhältnis zum Resonanzwiderstand des Bandfilterkreises zu klein. Dies verringert in der üblichen Schaltung die Kreisgüte und verschlechtert damit die Trennschärfe. Durch die Mittenanzapfung ist eine gute Widerstandsanpassung erreicht worden.
  • Die Breite der Neutralisationszone kann dadurch vergrößert werden, daß die Schirmgitter der Mischröhre und der Zwischenfrequenzverstärkerröhre unmittelbar miteinander leitend verbunden werden. Infolge der entgegengesetzten Phasenlage der an beiden Schirmgittern liegenden Zwischenf requenzspannungen löschen sich diese weitgehend aus. Durch die Zusammenschaltung der beiden Schirmgitter werden weiterhin Schaltmittel eingespart.
  • Zur Demodulation der Zwischenfrequenz dient ein besonderer Gleichrichter, zweckmäßig ein Trockengleichrichter, dessen Spannungen dem Gitter der Endstufe zugeführt werden. Durch die Verstärkung der Zwischenfrequenz steht am Gleichrichter eine so hohe Hochfrequenzspannung zur Verfügung, daß eine lineare Gleichrichtung erzielt wird, wodurch der Klang des Gerätes beträchtlich verbessert wird. Da der Gleichrichter ein von der Endstufe getrenntes Einbauelement ist, kann er so gepolt werden, daß die Krümmung seiner Kennlinie der Krümmung der Kennlinie der Anodenstromcharakteristik der Endstufe entgegengesetzt verläuft. Dadurch werden die nichtlinearen niederfrequenten Verzerrungen weiterhin herabgesetzt, was wiederum zur Verbesserung des Klanges beiträgt. Bei der bekannten Schaltung kann eine solche Polung nicht vorgenommen werden, da das Potential der für die Endstufe und den Anodengleichrichter gemeinsamen Kathode festliegt.
  • Der Demodulationsgleichrichter kann auch zur Lieferung der Regelspannung für die Schwundregelung mit herangezogen werden. Auch hierbei wirkt sich die durch die verstärkte Zwischenfrequenz bedingte hohe Hochfrequenzspannung günstig aus, und zwar insofern, als die dem Gitter der Regelröhre zugeführte Regelspannung verhältnismäßig hohe Werte annimmt.
  • Die Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schaltung gemäß der Erfindung, während die Abb.2 die Wirkung einer Maßnahme zur Verbesserung der Trennschärfe veranschaulicht.
  • Die von der beispielsweise als Triodehexode ausgebildeten Mischröhre i erzeugte Zwischenfrequenz wird über die Bandfilter 2 und 3 dem Gitter 3° der Entladungsstrecke 4 zugeführt, die gemeinsam mit der Entladungsstrecke 5 der Endstufe in der Röhre io eingebaut ist. Die verstärkten Zwischenfrequenzspannungen werden über die Bandfilter 6 und 7 an den Trockengleichrichter 8 gelegt, dessen gleichgerichtete Spannungen dem Gitter 9 der Endstufe 5 zugeführt werden. Der Gleichrichter 8 ist so gepolt, daß die Krümmung seiner Kennlinie der Krümmung der Anodenstromcharakteristik der Endstufe entgegengesetzt ist, so daß sich etwaige niederfrequente nichtlineare Verzerrungen aufheben.
  • Im Anodenkreis der Zwischenfrequenzverstärkerstufe 4 liegt das Bandfilter 6. Die Anodenkreisspule io des Bandfilters 6 ist in der Mitte zur Zuführung der Anodenspannung angezapft. Der Neutralisationskondensator i i ist zwischen das der Anode abgewandte Ende 12 der Anodenkreisspule io und das Gitter 3° geschaltet. Die Schirmgitter 13, 14 der Mischröhre und 15 der Tetrode 4 sind durch die Leitung 17 unmittelbar miteinander leitend verbunden.
  • Die Spule 18 des mit dem Bandfilter 6 gekoppelten Bandfilters 7 ist ebenfalls in der Mitte angezapft, um die Dämpfung durch den nachgeschalteten Verbraucher, z. B. denTrockengleichrichter 8; so klein wie möglich zu halten.
  • Die Abb.2 veranschaulicht den durch die Zusammenlegung der beiden Schirmgitter erreichten Fortschritt. Die auszgezogene Kurve zeigt die

Claims (7)

  1. Abhängigkeit der Schwingneigung von dem Neutralisationskondensator CN unter der Voraussetzung, daß die Schirmgitter miteinander unmittelbar verbunden sind, während die gestrichelte Kurve die Abhängigkeit der Schwingneigung zeigt, wenn die Schaltung anders ausgeführt ist. PATENTANSPRÜCHE: i. Klein-Überlagerungsempfänger mit einer zwei Entladungsstrecken aufweisenden Endröhre, dadurch gekennzeichnet, daß das vor der Endstufe liegende System der Endröhre als Zwischenfrequenzverstärker dient.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenfrequenzverstärkerstufe ein Tetrodensystem ist.
  3. 3. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Zuführung der Anodenspannung für .die Zwischenfrequenzverstärkerstufe über eine Mittenanzapfung der Anodenkreisspule erfolgt und daB der Neutralisationskondensator zwischen das der Anode abgewandte Ende der Anodenkreisspule und das Steuergitter geschaltet ist.
  4. 4. Empfänger nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daB das Schirmgitter der neutralisierten Stufe mit dem Schirmgitter der vorangehenden Stufe unter Vermeidung der Zwischenschaltung jeglicher Schaltelemente leitend verbunden ist.
  5. 5. Empfänger nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daB auch. die Spule des mit dem im Anodenkreis der Zwischenfrequenzverstärkerstufe liegenden Bandfilter gekoppelten Bandfilters in der Mitte angezapft ist.
  6. 6. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB dem Zwischenfrequenzverstärker ein selbständiger Gleichrichter, insbesondere Trockengleichrichter, nachgeschaltet ist, dessen gleichgerichtete Spannungen dem Gitter der Endstufe zugeführt werden.
  7. 7. Empfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB der Gleichrichter so gepolt ist, daB die Krümmung seiner Kennlinie der Krümmung der Kennlinie der Anodenstromcharakteristik der Endstufe entgegengesetzt ist. B. Empfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB der Gleichrichter auch zur Lieferung der Regelspannung dient.
DEP14354A 1948-10-02 1948-10-02 Klein-UEberlagerungsempfaenger Expired DE815203C (de)

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