AT206939B - Schaltung zur Gegentaktfrequenzdemodulation bzw. zum Phasenvergleich - Google Patents

Schaltung zur Gegentaktfrequenzdemodulation bzw. zum Phasenvergleich

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AT206939B AT323158A AT323158A AT206939B AT 206939 B AT206939 B AT 206939B AT 323158 A AT323158 A AT 323158A AT 323158 A AT323158 A AT 323158A AT 206939 B AT206939 B AT 206939B
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


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  Schaltung zur Gegentaktfrequenzdemodulation bzw. zum
Phasenvergleich 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur   Gegentak, frequeizdemodulation   bzw. zum Pha- senvergleich mit einem   Diskrimiratornetzwerk, welchem   die zu demodulierenden oder zu vergleichen- den Signalschwingungen aus einer Quelle zugeführt werden, welche Signalschwingungen durch zwei mit diesem Netzwerk gekoppelte Gleichrichter in Gegentakt demoduliert werden, wobei ein erster dem
Diskriminatornetzwerk entnommener Signalstrom gleichphasig und ein zweiter, ebenfalls dem Diskrimi- natornetzwerk   entnommenerSignalstrom   gegenphasig die Gleichrichter durchläuft und die beiden Signal- ströme eine gegenseitige Phasenverschiebung, insbesondere eine von der Frequenz der Signalschwingun- gen abhängige Phasenverschiebung mit im Mittelwert 900 aufweisen.

   



   Ein bekannter mit   Röhren besttickter Frequenzdemodulator   besitzt zwei auf dieselbe Frequenz   ab-   gestimmte Resonanzkreis, welche so angeordnet sind. dass die an diesen Kreisen erzeugten   Schwingun-   gen bei ihrer Mittelfrequenz um 900 Phase verschoben sind und die durch Zweipolgleichrichter erzeug- ten gleichgerichteten Signale gleich gross und einander entgegengesetzt sind, weshalb das demodulierte
Signal dann gerade Null ist. Will man in dieser bekannten Schaltung Transistoren verwenden, so muss man die Kreise auf   niedrigen Impedanzwerten anzapfen,   was Schwierigkeiten in bezug auf die Bemessung und die Empfindlichkeit mit sich bringen kann. 



   Die Erfindung gibt eine geeignete Lösung dieses Problems an und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichrichter durch die durch   Überbrückung   mit für die zu demodulierenden Schwingungen wirksame Drosseln als Spitzengleichrichter geschalteten Emitter-Basisstrecken zweier Transistoren gebildet werden, der erste Signalstrom diese   Emitter-Basisstrecker   gleichphasig durchläuft und der zweite Signalstrom in einem geschlossenen, die Emitter-Basisstrecken hintereinandergeschaltet enthaltenden ReihenResonanzkreis gewonnen wird, wobei das Ausgangssignal, insbesondere das demodulierte Signal durch Differenzbildung der durch die Transistoren gewonnenen gleichgerichteten Signale erzeugt wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung veranschaulichten Schaltscnemen näher erörtert. 



  Fig. 1 erläutert das Prinzip vorliegender Erfindung und Fig. 2 ein praktisches Ausführungsbeispiel. 



   Die Schaltung nach Fig. 1 enthält einen ersten Transistor   1,   der z. B. in der letzten ZF-Verstärkerstufe eines   UKW- (Frequenzmodulations)-empfängers eingeschaltet   ist. Im Ausgangskreis   diesesTransi -   stors 1 liegt ein Resonanzkreis 2, bestehend aus einem Kondensator 3 und einer Selbstinduktionsspule 4. Dieser Kreis ist auf die Mittelfrequenz der zu demodulierenden Schwingungen abgestimmt und induktiv mit einem Resonanzkreis b gekoppelt. 



   Dieser Kreis 5 wird durch eine mittelangezapfte Spule 6 und Kondensatoren 7 und 8 gebildet und schliesst sich über als Spitzenstrom-Gleichrichter geschaltete Transistoren 9 und 10. Die Emitter und Basen der Transistoren 9 bzw. 10 sind zu diesem Zweck über ZF-Drosselspulen 11 bzw. 12 miteinander verbunden und der demodulierte Strom fliesst über diese Transistoren 9 bzw. 10 und diese Drosseln 11 bzw. 12 gegenphasig zu einer Ausgangsklemme 13, die mittels eines Kondensators 14 für die Frequenz der zu demodulierenden Schwingungen mit Masse verbunden ist. 



   Die Emitter-Basisstrecke eines Transistors arbeitet als Spitzenstromgleichrichter und bleibt während der ganzen Schwingperiode leitfähig. Diese Emitter-Basisstrecken können in Reihe im geschlossenen Reihenresonanzkreis 6-7-8 aufgenommen werden, ohne dass eine zu grosse Bedämpfung dieses Reihenresonanzkreises zu befürchten ist. Durch diese Reihenanordnung durchläuft der in diesem Reihenresonanz- 

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 kreis gewonnene Signalstrom die Gleichrichter automatisch gegenphasig. 



   Die Kondensatoren 7 und 8 sind vorzugsweise gleich gross und ihre Reihenschaltung mit der ganzen
Spule 6 ist auf der Mittelfrequenz der zu demodulierenden Schwingungen abgestimmt. Somit wird im
Kreis 5 ein zweiter Signalstrom erzeugt, der für die Mittelfrequenz gegenüber dem über den Kondensator
15 der Mittelanzapfung der Spule 6 zugeführten ersten Signalstrom um 900 phasenverschoben ist ; die
Transistoren 9 bzw. 10 werden vom letztgenannten Signalstrom gleichphasig und vom erstgenannten Si- gnalstrom gegenphasig durchflossen. In dieser Weise wird eine ausreichende Empfindlichkeit der Schal- tung bei guter Anpassung erhalten. 



   Der Transistor 1 wird vorzugsweise durch genügend grosse Aussteuerung als Kollektorbegrenzer der
Spannung über dem Kreis   3-4   geschaltet. Mittels des Kondensators 15 kann dann die Empfindlichkeit des Detektors in bezug auf eine Amplitudenmodulation des Eingangssignals weitgehend unterdrückt wer- den. Die begrenzende Wirkung kann nötigenfalls noch verbessert werden durch Anwendung. eines Gleichrichters 16, der den Kollektor des   Transistors l mit einer geeigneten Schwellenwertspannung (z. B.   das doppelte der Speisespannung) verbindet. 



   Eine praktische Ausführung dieses Prinzips veranschaulicht Fig. 2, wo in Reihe mit dem Gleichrichter 16 noch eine Drosselspule geschaltet wird, um Stromstösse auf die Speisequelle zu vermeiden. 



   Meistens erübrigt sich jedoch der Gleichrichter 16 und auch die Kondensatoren 15 und 3 können sogar weggelassen werden. Die Kondensatoren 7 und 8 sind nämlich über die Spule 6 parallel zur Spule 4 wirksam und durch geeignete Bemessung der Spulen 4 und 6 wird schon ohne den Kondensator 3 die für eine gute Begrenzerwirkung erforderliche Resonanz des Kreises 3 erhalten. Meistens jedoch wird für 3 ein kleiner Trimmerkondensator angewendet um eine Nachregelung zu ermöglichen. Aus gleichem Grunde ist parallel zur Spule 6 ein Trimmerkondensator 17 angeordnet. Die parallel zur Spule 4   wirksame Kapa-   zität wird jedoch zum grösseren Teil von den Kondensatoren 7 und 8 gebildet. 



   In einem praktischen Ausführungsbeispiel wurden Schaltelemente folgender Typen und Werte verwendet. 



   Transistoren 1, 9 und 10 des Typs OC44, Spule 4 = 630   pH,   Spule 6 =   550 pH   mit Mittelanzapfung, Kondensatoren. 7 und 8 = 230 pF, Drosseln 11 und 12 = 3 mH, Trimmerkondensatoren 3 und   17-62   pF, Kondensator 15 = 100 pF, Kopplung   4 - 6   gleich 0,02. 



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden die im Kollektorresonanzkreis 19-20-21-22 des Transistors 1 erzeugten Signalschwingungen über einen Kondensator 20 und über annähernd gleich grosse Kondensatoren 21 und 22 den Emittern der Transistoren 9 und 10   zugeführt.   Durch Anordnung der Zwischen-   frequenzdrosselspulen   11 bzw. 12 zwischen den Emittern und Basiselektroden'der Transistoren 9 und 10 sind diese Transistoren wiederum als   Spitzenstromgleichrichter   geschaltet. Der über den Kondensator 21 bzw. 



  22 den Transistoren 9 bzw. 10 zugeführte erste Signalstrom durchfliesst diese Transistoren somit wiederum in gleicher Phase. 



   Der zweite den Transistoren 9 und 10 zugeführte Signalstrom wird über einen Trennkondensator 23 und einerseits über einen kleinen Kondensator 24 dem Emitter des Transistors 9 und anderseits über eine Spule 25 dem Emitter des Transistors 10 zugeführt. Der Kondensator 24 und die Spule 25 bilden mit den   Emitterbasisstrecken   der Transistoren 9 und 10 einen geschlossenen Reihenresonanzkreis und der diesen Reihenresonanzkreis durchfliessende zweite Signalstrom weist somit im Mittelwert 900 Phasenverschiebung gegenüber dem ersten Signalstrom auf und durchfliesst die Transistoren 9 und 10 in entgegen-   gesetzter   Phase. Von den   Widerstandskapazitätsgliedem26und   27 wird die Differenz der demodulierten Ströme abgenommen und das so erhaltene demodulierte Signal wird in Niederfrequenzstufe 28 weiter verstärkt. 



   In einem praktischen Ausführungsbeispiel war der Kondensator 20 von etwa 800 pF, die Kondensatoren 21 und 22 je von 727 pF, der Kondensator 23 von etwa 450 pF, der Kondensator 24 und 25 pF und die Spule 25 von 236   p : H.   Die Drosselspulen 11 und 12 waren je von 470   pH,   die Filter 26 und 27 waren je mit einem Widerstand von 470 Ohm und mit einem Kondensator von 33000 pF versehen. 



   Die veranschaulichte Abänderung der Differenzbildung der demodulierten Ströme mittels der Filter 26 und 27, die auchim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 angewendet werden kann, ermöglicht einerseits eine einfache Gegentaktaussteuerung der Niederfrequenzstufe 28, anderseits, dass an einem gemeinsamen Kollektorwiderstand 29 der Transistoren 9 und 10, eine Regelspannung abgenommen werden kann, die für Schwundregelung bzw. für Stummabstimmung ausgenutzt werden kann. An der Klemme A des Widerstandes 29 gleichen sich nämlich die demodulierten Schwingungen der Transistoren 9 und 10 praktisch aus und wird eine der Trägerwellenamplitude proportionale Gleichspannung erzeugt, die zur   selbsttätigen   Verstärkungsregelung dienen kann.

   Beim Wegfall des Eingangssignals wird am Punkt A eine Rausch- 

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   weehselspannupg   erzeugt, die nach dem   Ausfilhrungsbeispiel   nach Fig. 2 der Stufe 30 zugeführt wird. in der die Wechselspannuug eine   Verstärkerstufe   31, eine weitere Verstärkerstufe 32 mit Schwellwertmittel   33 und Integrationsnetzwerke34und 35 durchläuft und schliessUch eine Triggerstufe 36 steuert, so dass an der   
Ausgangsklemme B eine Regelspannung erzeugt wird, die bei ungenügend starkem Signal die erste Veri   st11rkerstufe   des   Niederirequenzverstarkers   28 blockiert. 



   Selbstverständlich könnten die in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Schaltungen   auch   zum Phasenver- gleich zweier Signalschwingungen angewendet werden. Zu diesem Zweck wäre z. B. in Fig. 1 die gegen- seitige induktive Kopplung zwischen den Spulen 4 und 6 zu vermeiden, und die zweite   Signalschwingnng   einer mit der Spule 6 gekoppelten Wicklung 38 zuzuführen. Auf   ähnliche Welse könnte   man in Fig. 2 die   I zweite Signalschw1ngung über   den Trennkondensator 23 den Transistoren 9 und 10 zuführen und die Ver- bindung dieses Kondensators 23 mit dem Kollektor des Transistors 1 unterbrechen. 



   Falls erwünscht kann man statt der induktiven Kopplung zwischen den Kreisen 2 und 5 bzw. ausser dieser Kopplung eine kapazitive Kopplung herbeiführen, z. B. wem. die Kondensatoren 7 und 8 verschie- den gross gewählt werden. Auch kann man den Kondensator 15 mit einer in bezug auf die Mitte versetz-   I ten   Anzapfung der Spule 6 verbinden. Dadurch wird aber die Linearität der Demodulationskennlinie be- einträchtigt. Weiter könnte man anstatt des einzelnen Kondensators 15 den Kreis 2 über je einen Konden- sator mit einem Ende der Spule 6 verbinden, was aber einen grösseren Aufwand an Schaltelementen be- deutet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltung zur   GegentakJrequenzdemodulation   bzw. zum Phasenvergleich mit einem   Diskrimina-   tornetzwerk, welchem die zu demodulierenden oder zu vergleichenden Signalschwingungen aus einer
Quelle zugeführt werden, welche Signalschwingungen durch zwei mit diesem Netzwerk gekoppelte
Gleichrichter in Gegentakt demoduliert werden, wobei ein erster dem Diskriminatornetzwerk entnom- mener Signalstrom gleichphasig und ein zweiter ebenfalls dem Diskriminatometzwerk entnommener Si- gnalstrom   gegenDhasigdie Gleichrichte durchläuft   und die   beiden Signalströme   eine gegenseitige Pha- senverschiebung, insbesondere eine von der Frequenz der Signalschwingungen abhängige Phasenverschie- bung mit im Mittelwert 900 1ufweisen, dadurch gekennzeichnet,

   dass die Gleichrichter durch die durch Überbrückung mit für die zudemodulierenden Schwingungen wirksame Drosseln (11,12) als Spitzengleich- richter geschalteten Emitter-Basisstrecken zweier Transistoren (9,10) gebildet werden, dass der erste Si- gnalstrom diese   Emitter-Basisstrecken   gleichphasig durchläuft und der zweite Signalstrom in einem ge- schlossenen, die Emitter-Basisstrecken hintereinandergeschaltet enthaltenden Reihen-Resonanzkreis (6,
7,9, 10,8) gewonnen wird, wobei das Ausgangssignal, insbesondere das demodulierte Signal durch Dif- ferenzbildung (13, 14) der durch die Transistoren gewonnenen gleichgerichteten Signale erzeugt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Diskriminatornetzwerk einen Par- allel-Reonanzkreis (3-4), der den ersten Signalstrom liefert, sowie einen mit diesem gekoppelten Rei- hen-Resonanzkreis (6, 7, 9, 10, 8), der den zweiten Signalstrom liefert, enthält. und dass der letztgenann- te Kreis die geschlossene abgestimmte Reihenschaltung einer Selbstinduktionsspule (6), eines ersten Kon- densators (7), der erwähnten Emitter-Basisscrecken beider Transistoren (9, 10) und eines zweiten Konden- sators (8) in dieser Reihenfolge enthält.
    3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kondensatoren (7, 8) des Reihen-Resonanzkreises zum grösseren Teil eine Abstimmkapazität für den ersten Kreis (3 - 4) bilden.
    4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Parallel-Resonanzkreis (3-4) unmittelbar mit einer Mittenanzapfung der Selbstinduktionsspule (6) des Reihen-Resonanzkreises verbunden ist.
    5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 Dis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreise (3-4 und 6, 7, 9, 10, 8) induktiv gekoppelt sind und die beiden Kondensatoren (7, 8) gleich gross sind.
    6. Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Signalstrom über Impedanzen, vorzugsweise annähernd gleich grosse Kondensatoren (21, 22) den beiden Transistoren, und dass der zweite Signalstrom über einen Kondensator (24) dem einen Transistor (9) und über einer Spule (25) dem andern Transistor (10). zugeführt werden, welcher Kondensator (24) und welche Spule (25) mit den Emitter-Basis- streel, en der Transistoren (9, 10) den erwähnten geschlossenen Reihen-Resonanzkreis bilden.
    7. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Quelle des ersten Signalstromes im Ausgang eines vorangehenden Begrenzern (1) gebildet wird und über einen Koppelkondensator (15) mit dem Reihen-Resonanzkreis verbunden ist. <Desc/Clms Page number 4>
    8. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsschwingung über einem zwischen den Emitter-Basiskreisen der beiden Transistoren geschalteten Widerstandskapazitätsglied (26,27) erzeugt wird, und dass über einem gemeinsamen Kollektorwiderstand (29) der beiden Transistoren eine Regelspannung z. B. zur Schwundregelung bzw. zur Stummabstimmung erzeugt wird.
AT323158A 1957-05-07 1958-05-05 Schaltung zur Gegentaktfrequenzdemodulation bzw. zum Phasenvergleich AT206939B (de)

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