AT215498B - Breitbandtransistorverstärker - Google Patents

Breitbandtransistorverstärker

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AT215498B
AT215498B AT416860A AT416860A AT215498B AT 215498 B AT215498 B AT 215498B AT 416860 A AT416860 A AT 416860A AT 416860 A AT416860 A AT 416860A AT 215498 B AT215498 B AT 215498B
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Philips Nv
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  Breitbandtransistorverstärker 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Transistorverstärker für elektrische Signale, insbesondere auf einen Verstärker mit breitem Frequenzbereich, z. B. für Videosignale, in dem der Kollektor eines ersten Transistors über die Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Selbstinduktion mit der Speisequelle verbunden ist und die über diese Reihenschaltung erzeugten Signale der Basis eines zweiten Transistors zugeführt werden. Durch die Selbstinduktion werden die Signale im oberen Bereich des Frequenzbandes bevorzugt, so dass der Einfluss innerer Querkapazitäten, wie z. B. Bedrahtungskapazitäten bzw. Transistoreigenkapazitäten, ausgeglichen werden kann. 



   Die Erfindung hat zum Ziel, einen Verstärker anzugeben, mit dem in einem möglichst breiten Frequenzbereich eine vorgegebene Frequenzkennlinie erzielt werden kann. Sie bezweckt insbesondere eine einfache Nachregelmöglichkeit zum Ausgleich des Einflusses der inneren Kapazität eines in der Signalquelle enthaltenen Schaltelementes, z. B. einer Bildaufnahmeröhre, anzugeben. Der Verstärker nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand einen Teil eines in Reihe mit der Selbstinduktion zwischen Speisequelle und Basis des zweiten Transistors geschalteten Potentiometers bildet und der Kollektor des ersten Transistors an einer einstellbaren Anzapfung dieses Potentiometers gelegt ist. 



   Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. 



   Die Zeichnung zeigt eine Signalquelle   1,   die z. B. von einer Bildaufnahmeröhre (Vidikon) mit nachgeschaltetem Verstärker gebildet sein kann und die von einem Transistorverstärker 2 gefolgt wird. Die Quelle 1 weist eine Frequenzkennlinie auf, die bei verhältnismässig niedrigen Frequenzen einen reellen negativen Pol zeigt. Die Bildaufnahmeröhre wird zur Erhaltung eines möglichst hohen Signalrauschverhältnisses mit einer möglichst grossen Ausgangsimpedanz versehen, die mit den Innenkapazitäten diesen Pol bildet. 



   Erfindungsgemäss ist der Kollektor des Transistors 2 an einer einstellbaren Anzapfung 3 eines Spannungsteilers 4 angeschlossen, der in Reihe mit einer Selbstinduktion 5 zwischen Speisequelle und Basis eines zweiten Transistorverstärkers 6 geschaltet ist. Der Kondensator 7 funktioniert lediglich als Trennkondensator und der Widerstand 8 dient zur Einstellung des Basisvorstromes des Transistors 6. Die verstärkten Signale werden dem Ausgangswiderstand 9 entnommen. 



   Die Reihenschaltung 4, 5 ermöglicht zusammen mit der Eingangsinnenimpedanz des Transistors 6 die Erreichung einer Breitband-Frequenzkennlinie, deren beide konjugiert komplexen Pole praktisch unabhängig von der Lage der regelbaren Anzapfung 3 sind. Durch Verlagerung dieser Anzapfung 3 wird somit der diesen Polen entsprechende Teil der Frequenzkennlinie nicht beeinflusst. Der obere Teil 4 a des Spannungsteilers 4 ergibt aber in Verbindung mit der Selbstinduktion 5 einen reellen negativen Nullpunkt, mittels dessen der Pol der Signalquelle 1 ausgeglichen werden kann. Durch günstige Wahl der genannten komplexen Pole ist somit eine flache Gesamtfrequenzkennlinie in einem breiten Frequenzbereich zu erzielen, die bei Austausch der Bildaufnahmeröhre auf einfache Weise durch Einstellung der Anzapfung 3 nachzuregeln ist.

   Wenn durch Auswechslung der Bildaufnahmeröhre in der Quelle 1 eine Änderung der Lage des Poles der Quelle 1 auftritt, wird durch Nachregelung der Anzapfung 3 des Potentiometers 4 eine entsprechende Änderung des Nullpunktes der Reihenschaltung 4 a, 5 ermöglicht, ohne die flache Frequenzkennlinie, die durch günstige Bemessung der Reihenschaltung des Potentiometers 4 und der Selbstinduktion 5 in Verbindung mit der Eingangsimpedanz des Transistors 6 erhalten wird, zu beeinflussen. 



   In einem praktischen Ausführungsbeispiel wurden die nachfolgenden Schaltelemente angewendet : 
 EMI1.1 
 : OC171,Widerstandsteil 4 a ungefähr   60 Q,  
Selbstinduktion 5 von   4,5 pH,  
Kondensatoren 7 und   j ! je von 50 ; j. F,  
Speisespannung von 10 V. 



   Der zu kompensierende Pol der Quelle 1 lag ungefähr bei 2 MHz, die Bandbreite des gesamten Verstärkers betrug 10   MHz.'  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Transistorverstärker für elektrische Signale, insbesondere Verstärker mit breitem Frequenzbereich, z. B. für Videosignale, in dem der Kollektor eines ersten Transistors über die Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Selbstinduktion mit der Speisequelle verbunden ist und die über diese Reihenschaltung erzeugten Signale der Basis eines zweiten Transistors zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand einen Teil eines in Reihe mit der Selbstinduktion zwischen Speisequelle und Basis des zweiten Transistors geschalteten Potentiometers bildet und der Kollektor des ersten Transistors an einer einstellbaren Anzapfung dieses Potentiometers gelegt ist.
AT416860A 1959-06-04 1960-06-01 Breitbandtransistorverstärker AT215498B (de)

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AT416860A AT215498B (de) 1959-06-04 1960-06-01 Breitbandtransistorverstärker

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