DE815016C - Maschine zum Abfuellen plastischer Massen - Google Patents

Maschine zum Abfuellen plastischer Massen

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DE815016C
DE815016C DEP52327A DEP0052327A DE815016C DE 815016 C DE815016 C DE 815016C DE P52327 A DEP52327 A DE P52327A DE P0052327 A DEP0052327 A DE P0052327A DE 815016 C DE815016 C DE 815016C
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
lever
cylinder
oil pump
pedal
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Expired
Application number
DEP52327A
Other languages
English (en)
Inventor
Nanno Collmann
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HOLSATIA FLEISCHEREIMASCHINEN
Original Assignee
HOLSATIA FLEISCHEREIMASCHINEN
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/06Sausage filling or stuffing machines with piston operated by liquid or gaseous means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Maschine zum Abfüllen plastischer Massen Ntaschinen,zum Abfüllen von plastischen Massen sind bekannt. Solche Maschinen, die z. B. zum Füllen von Wurstdärmen dienen, arbeiten im allgemeinen so, daß in einem aufrecht stehenden Zylinder ein Hubkolben arbeitet, der von unten nach oben hochgedrückt wird und die in den Zylinder eingefüllte plastische Masse durch eine obere seitliche Entnahmeöffnung in einen Stutzen drückt, über den ein natürlicher oder künstlicher Darm gezogen wird. Für den Antrieb des Hubkolbens ist es bekannt, eine kleine Olpumpe zu verwenden, die das 01 in einen Zylinder preßt, in dem dle Kolbenstange des Hubkolbens gelagert und geführt ist. Der Antrieb der Ölpumpe erfolgt bei den bekannten Maschinen im allgemeinen durch einen kleinen Elektromotor, der mit einer entsprechenden Steuerung versehen werden muß. Solche z. B. als Wurstfüller dienende Maschinen müssen stufenweise arbeiten, d. h. der Hubkolben darf jeweils nur so weit hochgedrückt werden, daß die aus der Tülle austretende Wurstmasse gerade zum Füllen des über die Tülle gezogenen Darmes ausreicht. Es ist verständlich, daß bei einem derartigen Betrieb ein dauerndes Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors der Ölpumpe erforderlich ist, so daß der Motor durch das ständige Anfahren übermäßig belastet wird, wobei weiter zu berücksichtigen ist, daß der Hubkolben zum Hochdrücken der Wurstmasse auch dann noch weiterläuft, wenn die Ölpumpe durch Abschalten des Motors außer Betrieb gesetzt ist, so daß es erforderlich ist, den genauen Abschaltzeitpunkt innezuhalten, um ein Austreten überschüssiger Wurstmasse aus der Tülle zu vermeiden. Es ist auch schon bekannt, die vorerwähnten Maschinen durch eine Ölpumpe zu betreiben, die durch eine von Hand zu betätigende Kurbel angetrieben wird. Bei einem solchen Handkurbelantrieb besteht jedoch der Nachteil, daß der Bedienungsmann der Maschine nur eine Hand für die Bedienung bzw. zum Aufziehen des Darmes auf die Austrittstülle zur Verfügung hat, so daß diese durch Handkurbel angetriebenen Maschinen zwei Bedienungsleute erfordern.
  • Um nun einmal Elektromotoren zum Antrieb der Ölpumpe zu vermeiden und zum anderen zu erreichen, daß der Bedienungsmann beide Hände zum Arbeiten frei hat, wird nach der Erfindung eine Maschine zum Abfüllen von plastischen Massen, insbesondere Nahrungsmitteln, vorgeschlagen, bei der als Antrieb der Ölpumpe zum Heben des Hubkolbens ein über ein Hebelgestängf arbeitendes, abgefedertes Pedal vorgesehen ist. Durch die Verwendung eines Hebelgestänges ist es möglich, infolge der Verschiebung dieses Gestänges den Hebelangriffspunkt an der Kolbenstange der Ölpumpe zu ändern, womit der Pumpenkolbenhub einstellbar ist. Erfindungsgemäß wird weiter im Zylinder, in dem die Kolbenstange des Hubkolbens läuft, ein Entlüftungsventil angeordnet, das ebenfalls durch den Fuß betätigt werden kann, womit ein Nachschieben des Hubkolbens nach Außerbetriebsetzung der Ölkolbenbetätigung vermieden wird. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung kann die Maschine, die z. B. als Wurstfüller arbeitet, nur von einem Mann bedient werden, ohne daß Ermüdungserscheinungen durch den Antrieb der Ölpumpe mittels des Pedals auftreten. Es ist verständlich, daß die Hebellänge des Pedals beliebig groß gehalten werden kann, so daß schon geringe Kräfte des Bedienungsmannes für die Betätigung der Ölpumpe und damit zum Heben des Hubkolbens ausreichen. Durch die Anpassung an verschiedene plastische Massen infolge Änderung des Pumpenkolbenhubes wird ein weiterer Vorteil durch die Ausführung gemäß der Erfindung erreicht.
  • In der Zeichnung ist die z. B. als Wurstfüller arbeitende Maschine in senkrechtem Schnitt als Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Der Wurstfüller besteht aus einem geschlossenen Gehäuse i mit einem oberen Zylinder 2, in dem ein Kolben 3 geführt ist. Die Wurstmasse wird oberhalb des Hubkolbens 3 in den Raum 4 nach Lösen des Deckels 5 eingefüllt und darauf der Deckel durch entsprechende Knebelschrauben 6 o. dgl. fest angezogen. Der Hubkolben 3 ist mit einer Kolbenstange 7 verbunden, deren unteres Ende in einen Zylinder. 8 hineinragt. Dieser Zylinder 8 steht unterhalb der Kolbenstange 7 über eine Zuleitung 9 mit einer Ölpumpe io in Verbindung, die mit einem Ansaug- und Druckventil versehen ist. Der 4ntrieb des Ölpumpenkolbens i i erfolgt durch ein Pedal 12, das mittels Drehachse 13 drehbar gelagert ist. An der Drehachse 13 ist ein Hebel 14 starr angelenkt, der über eine Gelenkstange 15 mit einem Hebel 16 verbunden ist. Der Hebel 16 ist gelenkig mit einer Hebelstange, 17 verbunden, die mittels einer Drehachse 18 gelnkig im Gehäuse i gelagert ist. Das freie Ende des Hebers 17 trägt einen Kopf 19 mit Innengewinde, in das das Außengewinde einer durch ein Handrad 20 verschraubbaren Spindel 21 faßt.
  • Der Kolbenstangenzylinder 8 ist am unteren Ende mit einem Entlüftungsventil 22 versehen, welches außerhalb des Gehäuses einen Betätigungsknopf 23 oder andere beliebige Vorrichtungen aufweist. Das Entlüftungsventil 22 mit seinem Betätigungsknopf 23 liegt, im Gegensatz zur Zeichnung, in der Praxis auf derselben Seite wie das Pedal, so daß der Knopf 23 unmittelbar von dem Bedienungsmann mit dem Fuß betätigt werden kann.
  • Die Wirkungsweise des Wurstfüllers ist folgende. Durch das abgefederte Pedal 12 und dessen Aufundabbe,wegung mittels des Fußes des Bedienungsmannes fördert die Ölpumpe io Öl, welches in den unteren Raum des Gehäuses i eingefüllt ist, in den Zylinder 8 und drückt damit die Kolbenstange 7 mit dem Hubkolben 3 nach oben. Die in den Zylinderraum 4 eingefüllte Wurstmasse tritt durch die obere Öffnung 4a und eine angeschlossene Tülle (nicht dargestellt) in den über die Tülle gespannten Wurstdarm aus. Sobald der Darm gefüllt ist, wird die Betätigung der Ölpumpe io mittels des Pedals 12 abgestoppt, und der Bedienungsmann betätigt das Entlüftungsventil 22, 23, womit der Hubkolben 3 um ein geringes Maß nach unten zurücksinkt. Damit wird vermieden, daß nach Füllung des Wurstdarmes weitere Wurstmasse aus der Tülle austritt. je nach dem Weichheitsgrad der Wurst= masse wird der Kolbenhub der Ölpumpe i i eins gestellt. Beim Linksschwenken der Hebelstange 17 durch Drehen der Handhabe 20 wird der Kolbenhub der Ölpumpe io verkleinert. Wird dagegen eine weichere Wurstmasse verarbeitet, so schwenkt man den Hebel 12 durch Verdrehung der Handhabe 20 nach rechts und vergrößert damit den Hub des ÜI-pumpenkolbens i i.
  • Der Hubkolben 3 kann bis unmittelbar unter den Deckel 5 nach oben gepreßt werden, und er ist mit einer quer über den Kolben laufenden Rille 3a versehen, die so tief liegt, daß Wurstmasse auch in der höchsten Stellung des Hubkolbens 3 aus der Entnatxineöffnung 4a nach außen abfließen kann. Die rückläufige Bewegung des Hubkolbens 3 wird dadurch ermöglicht, daß das Innere des Zylinders 8 entlüftet wird, und zwar durch ein entsprechendes einstellbares Entlüftungsventil 24. Durch dieses Ventil kann Öl aus dem Zylinder 8 in den unteren Teil des Gehäuses i zurückfließen, wenn der Hubkolben 3 mit seiner Kolbenstange 7 nach unten gedrückt wird. Daraus ergibt sich, daß die Kolbenstange 7 nicht dicht an der Zylinderwandung anliegt, sondern nur durch eine obere Abschlußplatte 80 des Zylinders 8 geführt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Abfüllen plastischer Massen, bei der der die Masse in einem Zylinder zu einer Entnahmeöffnung vorschiebende Hubkolben durch eine Ölpumpe angetrieben wird, deren Druck auf die in einem Zylinder geführte Kolbenstange des Hubkolbens wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb der Ölpumpe (io) ein über ein Hebelgestänge (14, 15, 16, 17) arbeitendes, abgefedertes Pedal (12) vorgesehen ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das obere Kolbenstangenende des Olpumpenkolbens (ii) einwirkende Hebelarm (16) des Gestänges mit seinem Angriffspunkt an der Kolbenstange zur Änderung der Hebellänge und des Pumpenkolbenhubes verstellbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Pumpenkolben (i i) wirkende Hebel (16) einseitig gelenkig mit einem durch eine Spindel (21) o. dgl. verschwenkbaren Hebel (17) und andererseits gelenkig mit einer direkt oder indirekt am Pedal (12) angreifenden Stange (15) 'verbunden ist.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Nähe des Pedals (12) ein durch den Fuß zu betätigender Hebel oder Druckknopf (23) eines den Öldruck im Zylinder (8) der Kolbenstange (7) des Hubkolbens (3) herabsetzenden Ventils (22) vorgesehen ist.
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