DE697197C - on waermeformbaren Massen - Google Patents

on waermeformbaren Massen

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DE697197C
DE697197C DE1936H0149436 DEH0149436D DE697197C DE 697197 C DE697197 C DE 697197C DE 1936H0149436 DE1936H0149436 DE 1936H0149436 DE H0149436 D DEH0149436 D DE H0149436D DE 697197 C DE697197 C DE 697197C
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DE
Germany
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piston
injection molding
injection
cylinder
molding machines
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Expired
Application number
DE1936H0149436
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English (en)
Inventor
Emil Hempel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • B29C45/12Injection moulding apparatus using two or more fixed moulds, e.g. in tandem

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Antrieb für Spritzgußmaschinen zum Verarbeiteri von wärmeformbaren Massen Es sind schon Spritzgußmaschinen zum Verarbeiten von wärmeformbaren Massen bekannt, bei denen der Antrieb durch einen in einem Zylinder bewegten Arbeitskolben erfolgt. Bei diesen bekannten Spritzgußmaschinen hat es sich als nachteilig erwiesen, daß der Leerhub etwa die gleiche Druckmittelmenge benötigt wie der Krafthub.
  • Man hiat schon zur Vermeidung dieses Nachteils, also zur Vermeidung der vollen Zylinderfitilung beim Leerhub, die hochgespanjnte Preßluft aus dem Druckraum für denKrafthub in den Raum für den Leerhub u..bergeleitet. Hierdurch ist es jedoch nicht gelungen, die erwähnten Nachteile in befriedigendem Maße zu beseitigen. Weiterhin werden die erwalmten Maschinen in ihrem Auf bau verwickelt.
  • An Maschinen zur Herstellung von Kautschukartikeln ist ies bereits bekannt, mit einer einzigen Antriebskurbel zwei Maschinen anzutreiben; abgesehen von einer Vereinfachung im Fundament und sonstigem Aufbau bekommt man jedoch keineswegs eine Ersparnis im Kraftbedarf. Der Kraftbedarf derDoppelmaschinen entspricht nämlich demjenigen von zwei ,einfiachen- Maschinen. Von besonderer Wichtigkeit ist jedoch, daß Antriebskurbeln bei Spritzgußmaschinen für thermoplastische Massen nicht verwendbar sind, da mit ,dem Kurbelgetriebe kein Nachdruck auf die gefüllte Form ausgeübt und kein Stillstand für die Kühlung der Form eingeschaltet werden kann, weil auf den Kolbenhingang ununmittelbar der Kolbenrückgang zwangsläufig folgt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die vorstehend erwähnten bekannten Spritzgußmaschinen zum Verarbeiten von wärmeformbaren Massen, bei denen in einem Zylinder ein Arbeitskolben bewegt wird. Erfindungsgemäß treibt der Arbeitskolben zwei abwechselnd arbeitende Spritzgußmaschinen derart an, daß jede Zylinderfüllung einen Arbeitshub der einen Maschine und leinen Leerhub der ,anderen Maschine gleichzeitig bewirkt. Man erhält Hierdurch nicht nur die verdoppelte Arbeitsleistung, sondern vor allen Dingen eine Verminderung des Drutckmittelbledarfs für den einze]nen Spritzling um beinahe die Hälfte des üblichen Bedarfs.
  • Abgesehen von den zu erwartenden baulichen Vereinfachungen ergibt sich nach der ErStfindung eine Druckmittelersparnis bei v,eit doppelter Leistung in der Zeiteinheit.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung geht aus den Zeichnungen hervor.
  • Es zeigen: Fig. 1 teilweise im Schnitt, teilweise in Seitenansicht die Gesamtanordnung der Maschine, Fig. 2 den Antriebszylinder und die Preßzylinder beider Maschinen in axialem Schnitt, Fig. 3 schematisch eine besonders einfache Form des Doppelantriebes.
  • Fig. 4 stellt den Antrieb zweier Spritzmaschinen durch einen Kolben in Verbindung mit einem dreiarmigen Schwinghebel dar.
  • Am Maschinengestell ist auf jeder Seite ein Spritzkolben 2 in einer Führung 3 lotrecht beweglich. Unterhalb der Spritzkolben liegt je eine zweiteilige Form 4. Zum Antrieb der Spritzkolben dient ein Kolben 6 im Zylinder 5, z. B. einem Preßluftzylinder. Der Kolben 6 ist durch je eine Stange 7 mit dem Gelenk 8 je eines Kniehebels verbunden, der aus einem Führungshebel g und einem Preßhebel ro besteht. Der Preßhebel I0 ist durch ein Gelenk 1 1 mit dem Spritzkolben 2 verbunden, während der FührungshebSel 9 im Gelenk 12 am Maschinengestell gelagert ist.
  • Unterhalb des Spritzkolbens 2 befindet sich in bekannter Weise ein Behälter 13 zur Aufnahme des Spritzgutes I4, in den das untere Ende des Spritzkolbens hineinragt. Der Behälter I3 hat einen Auslauf I5, der, wie Fig. I zeigt, unmittelbar auf der Spritzform aufsteht und dessen Bohrung in die Bohrung der Spritzform übergeht.
  • Seitlich neben dem Behälter 13 befindet sich eine Einfüllvorrichtung I6 für das Spritzgut, aus der dieses durch eine Meßvalze I7 dem Füllzylinder 13 zugeführt wird.
  • Die Form 4 ruht auf einem Untersatz 18, der mit Hilfe einer Schraubenspindel 19, einer Mutter 20 muf einer Räderübersetzung 21 durch einen kleinen Elektromotor 22 heb- und senkbar ist, der durch von der Maschine gesteuerte KontaLte selbsttätig geschaltet wird.
  • Auf diese Weise kann der Motor die Form schließen und öffnen.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Maschine läßt sich audi so ausbilden, daß die in der Zeichnung -entgegengesetzt angeordneten Bedienungszeiten durch Drehung der Einzelmaschinen um go oder I8oO beide nach einer Seite oder einander gegenüber zu liegen kommein, wodurch unter Umständen die Bedienung der Maschinen erleichtert wird.
  • Der Spritzkolben 2 ist, wie Fig. 2 erkennen läßt, zweiteilig ausgebildet. Er besteht aus einer Hülse 23 und einem eigentlichen Spritz--lben 24, der in dieser Hülse axial ver-- - hiebbar ist. Der Kolben 24 ist bei 25 und 026 gegen die Hülse 23 abgedichtet, und der HXoAllraum 27 über dem Kolben 24 ist mit Öl gefüllt, und von dem Hohlraum 27 führt eine biegsame Leitung 28 zu einer Vorrichtung zum Einstellen der Kolbengeschwindigkeit und des Spritzdruckes.
  • Während der eine Spritzkolben vorgeht, z. B. der linke, wie auf der Zeichnung dargestellt, wird der rechte Spritzkolben zurückgezogen und mit Spritzgut beschickt. Wird nun die Maschine umgesteuert, was selbsttätig oder mit der 1-land erfolgen kann, so geht jetzt der andere, z. B. der rechte Spritzkolben, vor, und es wiederholen.sich die geschilderten Arbeitsvorgänge in der rechten Spritzgußmaschine.
  • Es erfolgen also immer gleichzeitig der Arbeitshub der einen Spritzgußmaschine und der Rückhub der anderen Spritzgußmaschine.
  • In Fig. 3 der Zeichnung ist eine -einfachere Ausführungsform einer Maschine nach der Erfindung dargestellt, bei der ebenfalls zwei Pressen mit einem gemeinsamen Antriebszylinder versehen sind. Ein Kolben 48 ist einem Zylinder 49 hin und her beweglich. Seine beiderseits aus dem Zylinder herausgeführte Kolbenstange 50 und 51 bilder unmittelbar den Preßkolben zweier Zylinder 52 und 53, die in nicht dargestellter Weise mit plastischer Masse gefüllt werden können und unmittelbar in die Spritzform münden.
  • Eine derartige Maschine kann selbstverständlich in beliebiger Weise ausgestaltet werden.
  • In Fig. 4 ist die Zwischenschaltung eines dreiarmigen Hebels zwischen einem Antriebs -kolben und zwei Spritzmaschinen dargestellt.
  • Ein Kolben 54 ist in einem Zylinder 55 hin und her beweglich. Die Kolbenstange 56 greift an den einen Arm 57 des dreiarmigen Hebels 58 an. Die Gelenkhebel 59 und 6c sind mit den beiden Spritzkolben 61 und 62 verbunden. Die beiden Zylinder 63 und 64, deren Düsen 65 und 66 in die Spritzform münden; werden mit plastischer Masse gefüllt. Die Ausführungsform dies er Maschinen ist auf verschiedene Weise möglich.
  • Die Ausbildungen der Spritzmaschine selbst bilden keinen Teil der Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Antrieb für Spritzgußmaschinen zum Verarbeiten von wärmeformbaren Massen mit in einem Zylinder bewegtem Arbeitskolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (6) zwei abwechselnd arbeiwende Spritzmaschinen derart antreibt, daß jede Zylinderfüllung einen Arbeitshub der einen Maschine und einen Leerhub der anderen Maschine gleichzeitig bewirkt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppelt wirkender Zylinder (55) eine einseitig herausgeführte Kolbenstange (56) hat, an die ein zu den beiden Spritzgußmaschinen föhrendes D oppelgestänge angeschlossen ist, z. B. in Gestalt eines dreiarmigen Schwingheldels (57, 58), dessen einer Arm (57) vom Kolben (6) angetrieben wird und dessen beide andere Arme (58) mit den Spritzkolben der beiden Spritzmaschinen verbunden sind.
DE1936H0149436 1936-11-05 1936-11-05 on waermeformbaren Massen Expired DE697197C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904463C (de) * 1949-04-13 1954-02-18 Rudolf Raetzer Spritzgussvorrichtung fuer warmformbare Kunststoffe
DE973314C (de) * 1949-12-13 1960-01-21 Rudolf Raetzer Spritzgussmaschine mit einer um eine waagerechte Achse kippbaren Formschliesseinheit
DE1103012B (de) * 1957-11-14 1961-03-23 Fritz Albert Riegler Zweifach arbeitende, hydraulisch angetriebene Spritzgussmaschine fuer warmformbare Kunststoffe
DE1142231B (de) * 1954-11-22 1963-01-10 Rudolf Raetzer Spritzgussmaschine
AT380826B (de) * 1982-01-28 1986-07-10 Mathes Guenther Ing Angussvorrichtung fuer spritzgussmaschinen

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DE904463C (de) * 1949-04-13 1954-02-18 Rudolf Raetzer Spritzgussvorrichtung fuer warmformbare Kunststoffe
DE973314C (de) * 1949-12-13 1960-01-21 Rudolf Raetzer Spritzgussmaschine mit einer um eine waagerechte Achse kippbaren Formschliesseinheit
DE1142231B (de) * 1954-11-22 1963-01-10 Rudolf Raetzer Spritzgussmaschine
DE1103012B (de) * 1957-11-14 1961-03-23 Fritz Albert Riegler Zweifach arbeitende, hydraulisch angetriebene Spritzgussmaschine fuer warmformbare Kunststoffe
AT380826B (de) * 1982-01-28 1986-07-10 Mathes Guenther Ing Angussvorrichtung fuer spritzgussmaschinen

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