DE814580C - Fuellvorrichtung - Google Patents
FuellvorrichtungInfo
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- DE814580C DE814580C DER633A DER0000633A DE814580C DE 814580 C DE814580 C DE 814580C DE R633 A DER633 A DE R633A DE R0000633 A DER0000633 A DE R0000633A DE 814580 C DE814580 C DE 814580C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
- B65G47/04—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
- B65G47/12—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
- B65G47/14—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
- B65G47/1407—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl
- B65G47/1478—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl by means of pick-up devices, the container remaining immobile
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Füllvorrichtung Durch die Füllvorrichtung für Massenartikel nach der Erfindung wird die Aufgabe gelöst, selbsttätig und sicher auf maschinellem Wege eine ungeordnete hlenge einander gleicher länglicher, vorzugsweise walzenförmiger oder zylindrischer Füllkörper zu ordnen als Vorstufe für ihre weitere Behandlung, z. B. zum Abfüllen oder zur Zuführung und Weiterverarbeitung auf Automaten. is sind Vorrichtungen bekannt zum Sortieren länglicher, auch zylindrischer Gegenstände unterschie (llicller Gestalt durch Schütteln, Rütteln oder Fördereinrichtungen oder ähnliches, die auf die räumliche Gestalt der auszuwählenden Gegenstände ausprechen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen kann das Füllgut auch ungeordnet vorliegen, jedoch wird aus diesem eine Auswahl getroffen. Anderseits sind auch Fiillvorrichtungen für Zigaretten und ähnliches bekannt, 1 ei denen das Gut aber bereits geordnet oder gestapelt vorliegt bzw. dadurch, daß die Länge der Gegenstände, die das Füllgut bilden, das Vielfache ihres Durchmessers beträgt, nebenher und ohne die Notwendigkeit besonderer Maßnahmen geordnet wird.
- Im vorliegenden Falle jedoch besteht die Aufgabe darin, walzenförmige oder zylindrische Füllkörper gedrungener Gestalt, die also keine sehr ausgeprägte Ausdehnung in einer Achse haben, aus einer ungeordneten Menge auf eine Fördervorrichtung, z. B. ein Transportband, oder in ein Leitrohr zur Weiterführung für die Verarbeitung in Automaten abzufüllen.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Füllvorrichtung nach der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigt Abb. I einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung in der Ebene 4-B, Abb. 3 wieder einen Längsschnitt durch die Vorrichtung mit dem Füllschieber in Füllstellung.
- Der Behälter I der Füllvorrichtung ist von trogförmiger Gestalt; die Seitenwände 2 gehen ohne scharfe Kanten in den muldenartig vertieften Boden 3 über, Durch einen Spalt im Grunde des Bodens bewegt sich der Füllschieber 4, der über das Gestänge 5 und die Augen 6 im Punkt 7 drehbar am Behälter gelagert ist, in dessen Innenraum hinein. Der Schieber füllt die ganze Länge des Bodens und d also des Behälters aus. In seiner unteren Endstellung (Abb. I) bildet seine obere Fläche 8 mit dem Schlitz im Behälterboden eine Vertiefung von solcher Art, daß eine Anzahl der Körper des Füllgutes beim Nachrutschen auf ihr zu liegen kommt. Diese Fläche 8 nun bildet eine Rinne, deren Breite etwa gleich dem mittleren Durchmesser der Füllkörper, z. B. Körper für elektrische Widerstände, Röhrchen für Kondensatoren oder Sicherungen o. dgl., ist, in der eine Anzahl Füllkörper sicher liegen und gleitern können. Stirnwand g und IO des Behälters sind so geformt, daß der Füllschieber bei seiner um Punkt 7 kreisförmigen Bewegung mit ihnen dicht abschließt. Hierdurch in Verbindung mit der vorher beschriebenen trogförmigen Gestalt des Behälters wird sichergestellt, daß sich durch die teilweise Verdrängung des Füllgutes während der Aufwärtsbewegung des Füllschiebers keine Füllkörper durch Stauung verklemmen oder zwischen Schieber und Wandung setzen und so die Bewegung des Schiebers behindern oder selbst zertrümmert oder beschädigt werden können. In der Stirnwand 10 befindet sich die Füllöffnung I I, durch die das Füllgut austritt, um in die Fördereinrichtung, beispielsweise ein nur in Abb. 3 dargestelltes Leitrohr 12, zu gelangen.
- Abb. I zeigt den. Füllschieber in der unteren Endstellung. Wird er durch eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung in Pfeilrichtung 14 durch das Füllgut hindurch aufwärts bewegt, so entnimmt die Rinne 8 aus diesem eine Anzahl Körper und hebt sie über das Füllgut heraus. In der oberen Endlage (Abb. 3) bildet die Rinne erfindungsgemäß mit der Waagerechten den Winkel a, der größer als der Reibungswinkel der Füllkörper in der Rinne ist, so daß diese durch ihr Eigengewicht ins Gleiten kommen und durch die Füllöffnung II, vor der sich in der Endlage (Füllstellung) des Schiebers der tiefste Punkt der Rinne 8 befindet, aus dem Behälter I heraus- und in das Leitrohr 12 geordnet hineingelangen. Danach bewegt sich der Füllschieber wieder abwärts bis in die untere Endlage (Abb. I), und das Spiel wiederholt sich beliebig oft.
- Die Sicherheit desAbfüllvorganges wird dadurch erhöht, daß die Füllöffnung in einem Mundstück 13 etwas in das Innere des Behälters hineinragt, derart, daß das Mundstück eine kurze feste Fortsetzung der Rinne des Füllschiebers in seiner Füllstellung bildet.
- Es fällt in den Rahmen der Erfindung, wenn der Schieber statt einer drehenden Bewegung um den Punkt 7 eine reine Vertikalbewegung in Pfeilrichtung 14 macht, derart, daß der Winkel a in jeder Stellung besteht und der Behälter I so ausgebildet ist, daß der Schieber in seiner unteren Endstellung wieder gleichmäßig in seinem Boden 3 verschwindet. Ebenso fällt es in den Rahmen der Erfindung, wenn durch Rüttelschwingungen die Reibung der Körper des Füllgutes untereinander und in der Rinne des Füllschiebers verkleinert wird. Ferner kann die Vorrichtung nach der Erfindung auch für eine Trennung verschiedener Körper im Füllgut Verwendung finden, sofern die abzutrennenden Körper von dem auszuwählenden nach Gestalt oder mittlerem Durchmesser hinreichend verschieden sind, so daß sie in der dem auszuwählenden 3 Körper angepaßten Rinne keinen Halt finden.
- PATENTANSPRCHE: I. Füllvorrichtung für Massenartikel zur Weiterverarbeitung auf Automaten o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in einem Behälter (i) ein Schlitz angeordnet ist, durch den sich ein Füllschieber (4) bewegt, dessen obere Fläche (8) rinnenförmig ausgebildet ist.
Claims (1)
- 2. Füllvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne des Füllschiebers in ihrer oberen Endlage (Füllstellung) einen Winkel (a) mit der Waagerechten bildet', der je nach dem Füllgut so groß bemessen ist, daß der Füllkörper durch sein Eigengewicht ins Gleiten kommt.3. Füllvorrichtung n, ach Anspruch I und2,, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllschieberrinne in der unteren Endlage des Schiebers mit dem Bthälterboden eine Vertiefung bildet.4. Füllvorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (10) eine Öffnung (II) besitzt, durch welche die von der Rinne in der oberen Endstellung des Füllschiebers abgleitenden Füllkörper in eine Zuführungsvorrichtung, Rohr (12) oder Band, gelangen.5. Ausführungsform nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von der Offnung (II) in das Innere des Behälters (1) ein Mundstück (I3) hineinragt, das nach Form und Neigung eine feste Fortsetzung der Rinne (8) in der oberen Endstellung des Schiebers bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER633A DE814580C (de) | 1949-12-24 | 1949-12-24 | Fuellvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER633A DE814580C (de) | 1949-12-24 | 1949-12-24 | Fuellvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814580C true DE814580C (de) | 1951-09-24 |
Family
ID=7395194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER633A Expired DE814580C (de) | 1949-12-24 | 1949-12-24 | Fuellvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814580C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1209102A1 (de) * | 2000-11-21 | 2002-05-29 | Agathon AG Maschinenfabrik | Vereinzelungsvorrichtung für Stangen |
-
1949
- 1949-12-24 DE DER633A patent/DE814580C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1209102A1 (de) * | 2000-11-21 | 2002-05-29 | Agathon AG Maschinenfabrik | Vereinzelungsvorrichtung für Stangen |
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