DE2058624C3 - Zuführvorrichtung an einer Verpackungsanlage für stangenförmiges Gut - Google Patents

Zuführvorrichtung an einer Verpackungsanlage für stangenförmiges Gut

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DE2058624C3
DE2058624C3 DE19702058624 DE2058624A DE2058624C3 DE 2058624 C3 DE2058624 C3 DE 2058624C3 DE 19702058624 DE19702058624 DE 19702058624 DE 2058624 A DE2058624 A DE 2058624A DE 2058624 C3 DE2058624 C3 DE 2058624C3
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Eberhard 7000 Stuttgart Bluthardt
Werner 7056 Beutelsbach Hoeschele
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/34Packaging other rod-shaped articles, e.g. sausages, macaroni, spaghetti, drinking straws, welding electrodes

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführvorrichtung an einer Verpackungsanlage für stangenförmiges Gut, wie z. B. durch Sägen abgelängte Spaghetti oder dgl., durch welche die Spaghetti mn im wesentlichen horizontaler Längsachse quer zu ihrer Längserstrek· kung gefördert werden, mit einer durch Stapelschächtt; gebildeten im wesentlichen vertikalen Förderstrecke, deren oberer, den Einlauf enthaltender Schachtteil gegenüber dem unteren, den Auslauf enthaltenden Schachtteil, um eine vertikale Achse derart verdreht ist, daß die horizontal verlaufenden Stapelschachtzuführ- und abführstrecken einen Winkel von vorzugsweise einschließen.
Bei der Herstellung von Spaghetti, Makkaroni oder dgl. wird in bekannter Weise im allgemeinen so verfahren, daß die Spaghetti oder dgl. sowohl zum Trocknen als auch gegebenenfalls zur Bevorratung in hängendem Zustand den Trockner und den sich anschließenden Silo durchlaufen.
Bei beiden Vorrichtungen sind hierzu umlaufende Stangen oder dgl. vorgesehen, über denen die Spaghetti hängen. Dem Silo schließt sich dann eine .Sägeeinrichtung an. die on.· Spaghett' oder dgl. sowohl in der Mitte teilt als auch die oberen runden Bereiche νοη den Spaghetti abirennt. Dieser Sägeeinrichtung können sich dann eine oder mehrere Verpackungsmaschinen anschließen. Der Wunsch der Teigwarenfabriken geht nun dahin, daß diese Verpackungsmaschinen in Verlängerung des Trockners und des Silos oder oberhalb dieser Aggregate in einem darüberliegenden Stockwerk aufgestellt werden. Im ersten Fall muß der Spaghettistrom quer zum Durchlauf des Stromes durch die Sägeeinrichtung vorwärts-, im zweiten Fall rückwärtsbewegt werden. Bei beiden Möglichkeiten muß dies mit Hilfe von Fördervorrichtungen erfolgen, die den Spaghettisirom in entsprechender Weise weiterleiten, gegebenenfalls eine Richtungsänderung des Spaghettistromes durchführen und die Spaghetti im richtigen Mengenvtrhältnis den einzelnen Verpackungsmaschi-
Hi nen zuführen. In jedem Fall muß der Spaghextistrom aber, nachdem er die Säge durchlaufen hat, um 90^ von seiner Bewegungsrichtung abgelenkt werden, da infolge der Nebeneinanderanordnung mehrerer Trockner. Silos und Sägen ein Aufstellen der Verpackungsmaschinen in
ii Verlängerung der die Spaghetti durch die Säge fördernden Transportorgane nicht möglich ist Bei einer bekannten Zuführvorrichtung für Makkaroni, Spaghetti oder dgl. (DE-GM 18 39 863) erfolgt dies durch einen Wendeschacht. Bei der Verwendung eines derartigen Schachtes besteht jedoch die Gefahr, daß häufig Störungen durch sich querstellende Spaghetti auftreten.
Ferner müssen die sich durch das Teilen der Spaghetti
ergebenden zwei parallel nebeneinander vorbewegten Spaghettiströme vor der Zufuhrung zu den Verpak-
2'. kungsmaschinen zusammengeführt werden. Dieses Zusammenführen der beiden Spaghettiströme wird vor allem aus Gründen des Mischens der Spaghetti vorgenommen, da ^e Spaghetti beider Ströme nicht gleichmäßig gerade sind. Diese Ungleichmäßigkeiten
in ergeben sich dadurch, daß beim Trocknen der Spaghetti die oberen Bereiche durch das Eigengewicht verhältnismäßig gerade bleiben, während sich die unteren Bereiche mehr oder weniger krümmen.
Das Mischen beider Ströme kann nun z. B. durch das
Ji Zusammenführen zweier Förderrinnen erfolgen, deren Führungsbahnen mit entsprechenden, sogenannten Schikanen versehen sind, die verhindern sollen, daß sich die Spaghetti be m Zusammenführen verkanten, drehen usw.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß mit einer derartigen Arbeitsweise keine völlig zufriedenstellenden Ergebnisse erreichbar sind, da trotz des Einbaues der verschiedensten Schikanen oder dgl. auch hierbei immer wieder Störungen durch sich querstellende Spaghetti
4ϊ auftreten.
Der Erfindung !>cgt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Wendevorrichtungen so zu verbessern, daß Störungen durch sich querstellende Spaghetti oder dgl. vermieden werden und ein sicheres und störungsfreies
ίο Mischen von zwei nebeneinander vorbewegten Spaghettiströmen gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nun erfindungsgemäß eine Zuführvorrichtung an einer Verpackungsanlage für stangenförmiges Gut, wie z. B. durch Sägen
M abgelängte Spaghetti oder dgl., vorgeschlagen, bei der die durch Stapelschächti: gebildete, im wesentlichen vertikale Förderstrecke /wischen einem doppelbahnigen oberen Förderschacht und einem al- die Ströme zusammenführenden Mischer ausgebildeten unteren
M) Förderschacht zwei mit Öffnungsklappen versehene Füllgutschalen aufweist, die gemeinsam aus einer gegenüber dem oberen Förderschacht ausgerichteten Füllstellung in eine gegenüber dem unteren Förderschacht ausgerichtete Entleerungsstellung schwenkbar
h1» sind.
Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß sowohl am unteren Ende der beiden Bahnen des oberhalb der Fiillgulschalen angeordneten Stapelschachfs als auch
am unteren Ende des unterhalb der Fullgutschalen angeordneten Stapelschachtes an sich bekannte Abteil- und Öffnungsschieber vorgesehen sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtungsbeispiels näher erläutert. Es «igt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Zuführ-, Speicher- und Wendeeinrichtung.
F i g. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1.
Wie die Figu-cn zeigen, besteht die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung im wesentlichen aus den Stapelschächten 1 und 2, den Wendeschalen 3 und 4, dem Stapelschacht 5 und dem Becherwerk 6. Zur Zuführung der Teigwaren, beispielsweise Spaghetti, sind Zuführorgane 7, 8 vorgesehen, die entweder als Vibrationsfordernnnen oder als Förderbänder ausgebildet sind und die von einer nicht dargestellten Säge unterteilten Spaghetti 5 den Stapelschächten 1 und 2 zuführen. Im unteren Bereich der Stapelschächte 1 und 2 sind Abteilschieber 9,9' und Öffnungsschieber tO, 10' vorgesehen. Ebenfalls ist der Stapelschacht 5 in seinem unteren Bereich, wie vor allem F i g. 2 zeigt, auch mit einem Abteils- hieber 11 und einem Öffnungsschieber 12 ausgerüstet. Das Becherwerk besteht, wie vor allem in F i g. 2 /u erkennen ist. aus zwei parallel nebeneinander verlaufenden Ketten 13. die durch Umlenkrader 14, 15, 16 und weitere nicht dargestellte Umlenkräder in gewünschter Weise so geführt werden, daß die zwischen den beiden Ketten 13 angeordneten Becher 17 oberhalb der ebenfalls nicht dargestellten Verpackungsmaschinen bzw. deren Einfülltrichter oder dgl. vorbeilaufen.
Wie ferner in den Figuren angedeutet i*t. sind sowohl die Stapelschächte 1 und 2 als auch der Stapelschacht 5 mit sogenannten Maximal- bzw. Minimalkontakten 18, 18', 19, 19', 20, 21 versehen, die aus bekannten elektrischen, elektronischen oder mechanischen Elementen bestehen können.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die von der nicht dargestellten Sägeeinrichtung unterteilten Spaghetti .** werden durch die Zuführorgane 7, 8 hintereinanderliegend den Stapelschächten 1 und 2 zugeführt. Dabei können beispielsweise in den Stapelschacht 1 die geraden und in den Stapelschacht 2 die gekrümmten Spaghetti gelangen. Um nun die Spaghetti in gewünschter Weise um 90° wenden zu können. i>t zunächst -in Abteilen der Spaghetti zu Portionen bestimmter Größe erforderlich. Dieses Abteilen erfolgt mit Hilfe der Öffnungsschieber 9, 9' und der Abteilschieber 10, 10' in der Weise, daß bei geschlossenen Schiebern 10, 10' tei den Stapelschachifii 1 ;ind 2 die Abteilschieber 9, 9' zwischen den gestapelt«.n Spaghetti geschoben werden. Anschließend werden die Öffnungsschieber 10, 10' herausbewegt, so daß die sei abgeteilten Spaghetti-Pornunen in die die Wendesiu tion darstellenden Füllgutschalen 3 und 4 fallen können Diese beiden Füllgutschalen 3 und 4 haben /u diesem Zeitpunkt dit in F ι g. 2 dargestellte Stellung eingenom men. Nach Aufnahme der Spaghetti-Portionen «,erden die Füllgutschalen 3 und 4 um 40 geschwenkt, so daß sie dann die in Fig. 2 strichpunktiert dargestellte Stellung einnehmen. Nach Erreichen dieser Stellung werden die Klappen 22, 23 und 24, 25 geöffnet, so daß nunmehr die Spaghetti-Portionen von den Schalen 3 und 4 über trichterförmige Schächte 26, 27 in den Stapelschachi 5 gelangen können, wobei ein Mischen der Spaghetti, die aus der Schale 3 kommen, mit denen, die durch die Schale 4 zugeführt werden, erfolgt
Um zu verhindern, daß sich die Spaghetti innerhalb der Schächte verkanten bzw. drehen können, sind alle Schächte mn sogenannten Schikane- 28 ausgestattet, !m unteren Bereich des Stapelschacfves 5 erfolg! nun ein erneutes Abteilen der Spaghetti mit Hilfe der Öffnungs- b/w. Abteilschieber Il und IZ die in gleicner Weise arbeiten wie die Abteil- bzw. öffnungsschieoer 9, 9' und 10, 10' der Stapelschächte 1 und 2. Die so abgeteilten Ponionsgrößen gelangen mit jedesmaligem öffnen in die kontinuierlich vorbeigeführten Becher 17. die die Spaghetti den nicht dargestellten Verpackungs maschinen zuführen. Im Bereich der Übergabe der Spaghetti an die Becher 17 ist durch bekannte nicht dargestellte Mittel gewährleistet, daß der Öffnungsschieber 12 immer nur dann geöffnet wird, wenn sich ein Becher 17 in Füllgi.taufnahmebereitschaft. d. h, unmiitelbar unterhalb der Öffnung des Schachtes 5 befindet. Die Schieber 9, J', 10, IC, 11 und 12 können durch mechanische, pneumatische oder elektromagnetische Mittel beaufschlagt werden. Weiterhin sind Vorkehrungen dafür getroffen, daß der Öffnungsschieber 12 nicht geöffnet wird, wenn ein voller Behälter 17 sich unter der Öffnung des Schachtes 5 befindet. Dieser Fall kann dann einfeten. wenn die den Verpackungsmaschinen zugeordneten Füllgutzuführeinrichtungen gefüllt sind und einem oder mehreren Bechern das FüMgut nicht ι entnommen wird, weil beispielsweise die εηι$μΓεΰΙιεηαε Verpackungsmaschine infolge einer Stc-ung od-;r dgl. kein Füllgut verarbeitet. Auch diese Sicherheitveinrich tung kann aus bekannten mechanischen, optischen oder elektronischen Mitteln bestehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

ZEICHNUNGEN BUTT 1 Nummer: 2OSiBM Int, «Λ B BS B 35/30 Bekanntmachungstag: 26. Juni 1980 18.18' 19.19 3.4 27 111210.10'22.23.24.25 Fig. 20 -21 ü—-j176 Patentansprüche:
1. Zuführvorrichtung an einer Verpackungsanlage für stangenförmiges Gut, wie z. B. durch Sägen abgelängte Spaghetti oder dgl, durch welche die Spaghetti mit im wesentlichen horizontaler Längsachse quer zu ihrer Längserstreckung gefördert werden, mit einer durch Stapelschächte gebildeten im wesentlichen vertikalen Förderstrecke, deren oberer, den Einlauf enthaltender Schachtteil gegenüber dem unteren, den Auslauf enthaltenden Schachtteil, um eine vertikale Achse derart verdreht ist. daß die horizontal verlaufenden Stapelschachtzuführ- und -abführstrecken einen Winkel von vorzugsweise 90° einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Stapelschächte gebildete, im wesentlichen vertikale Förderstrecke zwischen einem doppelbahnigen oberen Förderschacht (1, 2) und einem als die Ströme zusammenführenden Mischer ausgebildeten unteren Förderschacht (26 27; 5) zwei mit Öffnungsklappen (22, 23 und 24, 25) versehene Füllgutschalen (3, 4) aufweist, die gemeinsam aus einer gegenüber dem oberen Förderschacht ausgerichteten Füllstellung in eine gegenüber dem unteren Förderschacht ausgerichtete Entleerungsstellung schwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am unteren Ende der beiden Bahnen des oberhalb der Füllgutschalen (3, 4) angeordneten Stapelschachtes (1, 2) als auch am unteren Ende des unterhalb der Füllgutschalen (3,4) angeordneten Stapelschachtes (5) an sich bekannte Abieil- und öffnungsschieber (9, 9' und 10, 10', 11, 12) vorgesehen sind.
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