DE814130C - Verfahren zur Einstellung der Kettenfadenspannung mittels Kettenbaumbremse - Google Patents

Verfahren zur Einstellung der Kettenfadenspannung mittels Kettenbaumbremse

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DE814130C
DE814130C DEV44A DEV0000044A DE814130C DE 814130 C DE814130 C DE 814130C DE V44 A DEV44 A DE V44A DE V0000044 A DEV0000044 A DE V0000044A DE 814130 C DE814130 C DE 814130C
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DE
Germany
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chain
roller
rollers
brake
warp
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DEV44A
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DE1609207U (de
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Karl Dipl-Ing Mueller
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VER JUTE SPINNEREIEN
Webereien A G
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VER JUTE SPINNEREIEN
Webereien A G
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms
    • D03D49/08Warp beam brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einstellung der Kettenfadenspannung mittels Kettenbaumbremse Gute Gewebe und eine geringe Anzahl von Kettenfadenbrüchen im Webstuhl verlangen eine während des ganzen Webvorganges gleichbleibende Kettenfadenspannung optimaler Größe. Bekannt ist eine große Anzahl von Vorrichtungen zur Lösung dieser Aufgabe. Sie bereitet Schwierigkeiten, weil der Durchmesser des Kettenbaumes während des Webens ständig abnimmt und sich daher die Kräfte zum Aufrechterhalten einer gleichmäßigen Spannung mit dem Durchmesser des Kettenbaumes verändern müssen, wenn diese Kräfte am Kettenbaum selbst angreifen. Bei den bekannten Lösungen trifft das zu. Sie erfordern darum entweder ein wiederholtes Nachstellen von Bremsen o. dgl. Vorrichtungen während des Ablaufs der Kette oder eine umständliche mechanische Regelung.
  • Die vorliegende I?rhiidung ermöglicht es, die durchschnittliche Fadenspannung vom Anfang bis zum Ende einer Kette in gleichbleibender Höhe aufrechtzuerhalten, ohne daß hierfür eine komplizierte Vorrichtung oder dauernde Aufmerksamkeit und gute Ausbildung des Webers notwendig ist. Zu diesem Zweck wird die Regelkraft nicht über den Kettenbaum in die Fäden eingeleitet, sondern über eine Bremswalze, mit der die Fäden durch Reibung verbunden sind. Die Anordnung dieser Bremswalze kann auch so getroffen werden, daß sie gleichzeitig als Tragwalze für den Kettenbaum dient.
  • Ein Beispiel für die Anordnung und Ausführung einer Bremswalze ist in den Abbildungen dargestellt. Fig. i zeigt die Anordnung einer Bremswalze in der Seitenansicht; Fig. 2 zeigt die Ansicht entsprechend Fig. i von rechts, jedoch nur den rechts liegenden Teil der Vorrichtung.
  • Eine Brems- und Tragwalze a, die mittelbar oder unmittelbar mit dem Webstuhl verbunden ist, läßt sich mit Bremsbacken b auf ein beliebiges konstantes Drehmoment abbremsen.
  • Statt der Bremsbacken können auch unter Federdruck stehende Bremsbänder mit veränderlicher Bremskraft oder ähnliche Mittel benutzt werden.
  • Auf der Walze a ruht der Kettenbaum c, der sich mit den Zapfen d gegen die Baumhalter e abstützt. Eine parallel zum Kettenbaum c angeordnete Walze f dient als Umlenkwalze für die Kettenfäden g, die von hier über den Streichbaum hin den Webstuhl einlaufen.
  • Die Walze a ist kürzer als die geringste Kettenbreite (Abb. 2). Dadurch wird es möglich, daß die Kettenbaumscheiben i beim Abarbeiten der Kette g über die Stirnflächen und die Lager k der Bremswalze absinken.
  • Zur Übertragung der Bremskraft auf die Kettenfäden schlingt man diese um die ,Tragwalze a herum, die mit einem rauhen Stoff belegt sein kann, falls eine Erhöhung des Reibungsfaktors zwischen Fäden und Walze a erforderlich ist. Außerdem läßt sich die Reibung der Kettenfäden an der Bremswalze a noch durch die Anordnung der Stützen e und eine daraus folgende Keilwirkung der Kette gegenüber der Bremswalze a erhöhen.
  • Würden sämtliche Kettenfäden nach diesem Verfahren eingezogen, sö wäre es unvermeidlich, daß sich die Randfäden zwischen Kettenbaumscheibe i und Stirnfläche der Tragwalzen a um die Walzenzapfen herumschlingen, sich dabei klemmen und verschmutzen. Um das zu vermeiden, kann man nach der Erfindung die Randfäden in einer Breite, die größer ist als der Abstand Kettenbaumscheibe i/ Bremswalzenstirnfläche, von der Kette nicht über die Walze a, sondern unmittelbar. über die Umlenkwalze f und erst von da an ebenso wie die Nachbarfäden über den Streichbaum h führen.
  • Eine nicht dargestellte Auslöseklinke für die Backenbremse b und eine der üblichen Kegelradrückdrehvorrichtungen ermöglicht es dem Weber, von seinem Stand aus den Kettenbaum nach Belieben vorwärts oder rückwärts zu drehen, wenn ein Fadenbruch diese Arbeit notwendig macht.
  • Das erläuterte Ausführungsbeispiel zeigt die Anordnung einer einzigen Walze a, die gleichzeitig als Brems- und Tragwalze dient. Es können jedoch auch mehrere Walzen vorgesehen werden, die die gleiche Aufgabe erfüllen. In diesem Fall ist es auch möglich, einzelnen Walzen die Funktion des Tragens und Bremsens getrennt zuzuweisen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren'zur Einstellung der, Kettenfadenspannung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil, jedoch vorzugsweise der größere Teil der auf einem Kettenbaum aufgewickelten Kettengarne über eine oder mehrere beliebig bremsbare Walzen geführt wird, bevor er in den Webstuhl einläuft.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der restliche an den beiden Rändern des Kettenbaumes aufgewickelte Teil der Kettengarne, ohne die Bremswalze zu umlaufen, zum Streichbaum des Webstuhles geführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Bremswalzen (a).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremswalze (a) gleichzeitig Tragwalze für den höhenverschieblich gelagerten Ketienbaum (c) ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Walzen (a) zum Tragen des Kettenbaumes (c) und zum Abbremsen der Kettengarne angeordnet sind, und daß diese Walzen (a) wahlweise beiden Aufgaben gleichzeitig dienen oder die Funktion des Tragens und Bremsens getrennt voneinander erfüllen.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (a) einschließlich Lagerung (k) kürzer als die4leinste Kettenbreite sind.
DEV44A 1949-10-20 1949-10-20 Verfahren zur Einstellung der Kettenfadenspannung mittels Kettenbaumbremse Expired DE814130C (de)

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