DE813477C - Hobelmaschine o. dgl. Werkzeugmaschinen und ihre Anwendung zum Hobeln beliebig geneigter Schraegflaechen - Google Patents

Hobelmaschine o. dgl. Werkzeugmaschinen und ihre Anwendung zum Hobeln beliebig geneigter Schraegflaechen

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DE813477C
DE813477C DEP48950A DEP0048950A DE813477C DE 813477 C DE813477 C DE 813477C DE P48950 A DEP48950 A DE P48950A DE P0048950 A DEP0048950 A DE P0048950A DE 813477 C DE813477 C DE 813477C
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DE
Germany
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planing
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inclined surfaces
machine
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Expired
Application number
DEP48950A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Presber
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Kreuser Adolf GmbH
Original Assignee
Kreuser Adolf GmbH
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Publication date
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Publication of DE813477C publication Critical patent/DE813477C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D1/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Hobelmaschine o. dgl. Werkzeugmaschinen und ihre Anwendung zum Hobeln beliebig geneigter Schrägflächen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beliebig geneigte Flächen auf Hobelmaschinen zu bearbeiten. Bislang waren zweigrundsätzlich voneinander unterschiedliche Hilfsmittel zur Bearbeitung von zur Hauptvorschubrichtung geneigten Flächen auf Nobelmaschinen bekannt, und zwar Einstellung des Werkzeuges schräg zur Hauptvorschubrichtung und Hobeln mittels Leitlineals. Durch Schrägstellung des Werkzeuges können nur große Neigungswinkel im günstigsten Falle bis 45° erfaßt «erden. MittelsLeitlinealsteuerung kann man zwar Winkel unterhalb 45° erfassen, doch ist diese Art der Führung des Werkzeuges ebenfalls unbefriedigend, insbesondere wegen der Schwierigkeiten in konstruktiver Hinsicht. Um nun die geschilderten Schwierigkeiten zu umgehen und mit verhältnismäßig einfachen Mitteln jede beliebige Schräge erzeugen zu können, schlägt die Erfindung vor, den Senkrechtvorschub geneigt zum Quervorschub einstellbar vorzusehen und ihn zugleich über ein für wahlweise veränderlicheÜbersetzungen auswechselbares Getriebe mit dem Quervorschub zu kuppeln. Nach der Erfindung wird in der Weise gearbeitet, daß durch wenige bereit gehaltene Wechselradsätze mit einfachen Übersetzungen, wie z. B. i : i, i : 2, 1 : 3, 1 : 4 bestimmte Schrägflächennei:gungen von 45°; 26° 30'; 18° 30'; 14° eingestellt werden und diesen Neigungen durch die Schrägstellung des Senkrechtvorschubes zum Quervorschub in wenige feste Einstellungen beiderseits der senkrechten Mittelstellung Winkelbereiche überlagert werden.
  • Der Erfindungsgedanke sei nachstehend an Hand der schematischen Darstellungen, Abb. i bis 13, bei einer Hobelmaschine näher erläutert.
  • Abb. i ist eine Teilansicht des Supports i, auf welchem die Lyra 2 schwenkbar gelagert ist. Die Hauptvorschubrichtung, dem Quervorschub entsprechend, ist durch den Doppelpfeil a angezeigt. Die Vorschubrichtung des Senkrechtvorschubes b kann aus ihrer zum Quervorschub senkrechtenMittellage durch Schwenken der Lyra 2 nach beiden Seiten zum Quervorschub geneigt eingestellt werden.
  • Zwei Einstellungen, um den Winkel a im bzw. entgegen dem Uhrzeigersin n verschwenkt, sind gestrichelt bzw.stnichpunktiert in derAbb. i eingetragen. Es können selbstverständlich weite, durch Anschläge, Rasten o. dgl. festgelegte Schwenkstellungen für die Lyra vorgesehen sein. 3 sind die in einer Schaltgabel 4 gelagerten Wechselräder, durch deren Auswechselung .das gegenseitige Verhältnis der Vorschubgrößen a : b von Quer- urnd Senkrechtvorschub geändert werden kann. Diese Wechselräder werden gemäß der Erfindung in mehreren Sätzen, mit einfachen, insbesondere ganzzahligen Übersetzungsverhältnissen angewendet.
  • Durch Kombination eines geeigneten Wechselradsatzes und einer geeigneten Lyraverschwenkung kann man eine beliebig geneigte Fläche hobeln. Durch die verschiedenen Weclbselradsätze mit den einfachen Übersetzungen von z. B. i : I, I : 2, 1 : 3, 1 :4 werden bereits bei nicht verschwenkter Lyra (a = o°) die Flächenneigungswinkel gegen die Horizontale von ß = 45°, 26° 30', 18° 30', 14° erfaßt. Diesen Neigungen werden durch Verschwenken der Lyra Neigungsbereiche überlagert, so daß jede beliebige Neigung gehobelt werden kann.
  • In den Abb. 2 bis 13 sind die Neigungen graphisch dargestellt, die durch Anwendung der beiden Wechselradsätze i : i und I : 2 in Kombination mit einer beiderseitigen Verschwenkung der Lyra um einen Winkel a = 3o° erzielbar sind.
  • Bei den Abb. 2 bis 5 ist die Lyra nicht verschwenkt, der Winkel a also = o°. Bei einem Wechselradsatz i : i (Abb. 2, 3, 6, 7, 1o und i i) ist dann das Verhältnis von Quer- zu Senkrechtvorschub a : b = i : i. Die Schneide des Hobelstahles bewegt sich daher auf der Resultierenden R unter dem Winkel ß = 45° zur Horizontalen. Die Resultierende R der Stahlbewegung gibt zugleich die Flächenneigung ß an, die, je nachdem ob der Quervorschub a nach links bzw. rechts gerichtet ist, entsprechend nach links (Abb. 2) bzw. rechts (Abb.3) abfallend ist. Für den Wechselradsatz I : 2 ergibt sich bei a = o° ein Verhältnis der Vorschubgrößen a : b = 2 : 1 und eine Neigung ß = 26° 30' (Abb. 4 und 5).
  • Für die Verschwenkung der Lyra um einen Winkel a ergeben sich zwei Möglichkeiten, und zwar um einen Winkel -1- a (Abb.6, 7, 8, 9) bzw. -a (Abb. i o, I I, 12, 13), d. h. die Verschwenkung erfolgt in bzw. gegen die Vorschubrichtung a. Bei Einstellung der Lyra unter einem Winkel a = -h- 30° wird bei einem Wechselradsatz i : i die resultierende Neigung ß = 30° (Abb. 6 und 7) und bei einem Wechselradsatz I :2 ß = i9° iö (Abb. 8 und 9).
  • Bei einem Winkel a = - 30° werden die Neigungen ß = 6o° (Abb. io und i i) und ß = 30° (Abb. 12 und 13) erzielt.
  • Werden weitere Übersetzungsverhältnisse : b und weitere Lyraneigungen eingestellt, so kann jede beliebige Flächenneigung ß gehobelt werden. Die einzelnen überlagerten Neigungsbereiche sind aus Abb. 14 für die Wechselradsätze i : i und i : 2 bei a = o°, -f- 30° und - 3o° ersichtlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hobelmaschine o. dgl. mit Senkrecht- und Quervorschub, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkrechtvorschub aus seiner zum Quervorschub senkrechten Mittelstellung heraus in der Querebene nach beiden Seiten 'hin zum Quervorschub geneigt einstellbar ist und Senkrecht- und Quervorschub durch ein für wahlweise veränderliche Übersetzungen auswechselbares Getriebe verbunden sind.
  2. 2. Anwendung einer Hobelmaschine nach Artspruch i zum Hobeln von beliebig geneigten Schrägflächen in der Weise, daß mittels weniger fester Wechselradsätze mit einfachen, insbesondere ganzzahligen Übersetzungsverhältnissen, z. B. i : i, i : 2, 1 : 3, 1 : 4 . . ., bestimmte Schrägflächenneigungen (45°; 26° 30'; 18° 30'; i4°) eingestellt werden und diesen Neigungen durch Verschwenkung des Senkrechtvorschubes in wenige feste Einstellungen beiderseits der Mittelstellung Neigungsbereiche zur Erfassung der Zwischenneigungen überlagert werden.
DEP48950A 1949-07-15 1949-07-15 Hobelmaschine o. dgl. Werkzeugmaschinen und ihre Anwendung zum Hobeln beliebig geneigter Schraegflaechen Expired DE813477C (de)

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