DE812759C - Zerlegbares Rad fuer druckbereifte Fahrzeuge - Google Patents

Zerlegbares Rad fuer druckbereifte Fahrzeuge

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DE812759C
DE812759C DEP22639A DEP0022639A DE812759C DE 812759 C DE812759 C DE 812759C DE P22639 A DEP22639 A DE P22639A DE P0022639 A DEP0022639 A DE P0022639A DE 812759 C DE812759 C DE 812759C
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DE
Germany
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wheel
dismountable
rim
wheel according
cap
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Expired
Application number
DEP22639A
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English (en)
Inventor
Rudolf Falk
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/08Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with disc body formed by two or more axially spaced discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zerlegbares Rad für druckbereifte Fahrzeuge Das Wechseln der Räder und Bereifung an Kraftfahrzeugen ist zeitraubend und nur mit Werkzeugen und manchmal nur mit erheblichem Kraftaufwand möglich. Letzterer kann bei festgeklemmten oder infolge ihrer ungeschützten Lage leicht einrostenden Schraubenbolzen so erheblich sein, daß der Wechsel nur mit Gewaltanwendung (Hammerschlägen u. dgl.) vorgenommen werden kann. Das gleiche gilt beim Gebrauch des Reifenhebels, wobei noch leicht Verletzungen des Luftschlauches auftreten. :'achteilig ist auch, daß bei Reifenwechsel <las Rad flach auf den Boden gelegt werden muß und verschmutzt, daß man sogar mit Füßen oder Pfählen auf den Reifen stampft, wenn der Reifenhebel nicht genügt. Reifen- und Radwechsel zählen deshalb zu den zwar unvermeidlichen, aber unbeliebtesten Verrichtungen jedes Kraftfahrers. Besonders schwierig und hinderlich sind diese Handlungen bei Riesenluftreifen, die stets mehrere Personen erfordern. Auch die meist nur durch Federklemmen gehaltenen Radkappen gehen während der Fahrt leicht verloren.
  • Es sind.Vorschläge zur Milderung oder Beseitigung einzelner der angeführten Mißstände gemacht und ausgeführt, haben aber keine Verbreitung gefunden. Dasselbe gilt auch von geteilten, zerlegbaren Felgen und Rädern bisheriger Bauarten.
  • Die nachstehend beschriebene und in der Zeichnung schematisch dargestellte Erfindung eines zerlegbaren Rades löst betriebssicher alle Probleme und bedeutet einen großen Fortschritt im Kraftfahrzeugbetrieb, da sie noch weitere wichtige Vorteile erzielt.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen aus eineu; mühelos ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges und ohne Hinlegen auf den Boden von einer einzigen Person in wenigen Minuten auf- und abzumontierenden, zu zerlegenden oder zusammenzusetzenden Zweischeiben- (bzw. -speichen-) Rad, das keine Bewegung von Schraubenmuttern erfordert.
  • Fig. i und io zeigen die Anbringung des aus den Scheiben a und b bestehenden Rades bei angetriebenen (meist Hinter-) Radachsen k, eingebauter üblicher Bremstrommel c und nicht drehbarer Schmutzscheibe g, und zwar Fig: i im Schnitt und Außenansicht; Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. i bei nicht angetriebenen (meist Vorder-) Achsen k im Schnitt und Außenansicht; Fig. 3 und i i zeigen die Anbringung bei angetriebenen Achsen k, angebauter Bremstrommel c und nicht drehbarer Schmutzscheibe g, und zwar Fig. 3 im Schnitt, Fig. i i im Schnitt und Außenansicht; Fig. 4 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 3 bei nicht angetriebener Achse k im Schnitt und Außenansicht; Fig. 13 und 14 zeigen die Anordnung bei Doppelrädern, Fig. 15 an einem Drahtspeichenrad; Fig. 9 zeigt die Zusammenhaltung durch Keile 1 unter Sicherung durch den Ring n in Außenansicht; außerdem in Seitenansicht die Verkeilung (durch Keil 11 und Gegenkeil 1.); Fig. 12 zeigt einen Ausschnittdes Radkranzes in Außenansicht; Fig. 5, 6, 7, 8 zeigen im Schnitt und Äußenansicht einzelne Radteile der Fig. i in vergrößerter Darstellung.
  • Die Anordnung nach Fig. i, 2, io entspricht der üblichen Personenwagenbauart, diejenige der Fig.3, 4, i i derjenigen von Lastwagen. Die Anbringung der Wagenfederklauen an Schmutzscheibe g bzw. Achsenrohr i ist als für die Erfindung gleichgültig fortgelassen.
  • Nach Fig. i sitzt das aus a und b bestehende Rad mit schmalen Kränzen (Fig. 7, 8), die je zwei gegenüberliegende Ausschnitte (Fig.7) aufweisen, lose auf der Bremstrommel c, welche am vorderen Rand gleich große Ausschnitte besitzt. Ebenso weist die Achse k eine solche Bohrung zur Durchführung der äußeren Radbefestigung durch Keile 1 auf. Diese bestehen aus einem breiten, fast flachen Keil (oben) mit gleichem Gegenkeil (unten), die von Hand einfach ein- und zusammengeschoben werden (kein Einschlagen!) und in der Anordnung nach Fig. 9 festgehalten werden. Dieses bewirkt der Sicherungsring n, der aus je einem an jedem Keil 1 befestigten Halbring aus starkem Draht besteht, der an einem Ende eine Kugel trägt, während das andere Ende durch einen, kurzen Längsspalt so aufgeschlitzt und gebogen ist, daß die beiden Schlitzenden federnde Bügel bilden. Die Einschiebung der Keile 1 geschieht, bis die Federbügel becherartig die Kugel des anderen Halbringes umfassen (Fig.9). Auf diese Weise wird erreicht, daß die Verkeilung 1 während des Fahrbetriebes weder locker werden noch klappern kann. Ermöglicht wird aber durch diese eigenartige Ringausbildung ein ebenso einfaches wie müheloses Lösen der Keile 1 durch Herausziehen der Halbringe nach oben und unten. Ein selbsttätiges Lösen des Ringes n und damit der Verkeilurig 1 im Fahrbetrieb wird zudem durch den Innenrand der auf der Achse k bzw. Steckachsenhülse s bolzenlos verschraubten Radkappe n sicher verhindert. Der hintere Rand der Bremstrommel c besitzt zwei Zapfen oder Nasen, die als Klauenkupplung in die Ausschnitte des Kranzes b eingreifen, wie Fig. io erkennen läßt. Durch die Verkeilurig 1 und die Einzapfungen der Bremstrommel c bilden Rad a, b, Achse k bzw. Stedkachsenhülse s und Bremstrommel c einen einheitlichen, fest zusammenhaltenden Drehkörper trotz der an sich völlig losen Zusammenfügung der einzelnen Teile.
  • Die Radscheiben a und b sind an der Felge durch ein kurzes grobes Gewinde so miteinander verschraubt, daß a über b greift, damit das Ventil q des Schlauches p durch einen Ausschnitt in a nach außen geleitet werden kann (Fig. i, 6). Durch ihre Lage ist die rechtsgängige Verschraubung völlig gegen Beschädigung und Verschmutzung gesichert, durch Einfetten auch gegen Nässe und Einrosten. Eigenmächtiges Lösen wird durch die Verkeilung 1 des Rades verhindert bzw. durch die Einzapfungen von a und b sowie durch das Reibungsverhältnis zwischen Bereifung und Felge. Als Felge dienen die im Schnitt viertelkreisförmig oder nach besonderem Profilmuster gebogenen äußeren Ränder von a und b, die eine Tiefbettfelge bilden, d. h. die Bereifung o seitlich so weit schützend umfassen, daß nur wenig mehr als die Lauffläche außen sichtbar ist (Fig. i, i2). Diese Ausbildung bewirkt eine festere und bessere Reifenlage und eine solche seitliche A'bsteifung, daß der Reifendruck höher sein kann.
  • Ein Reifenwechsel nach der Erfindung wird sich folgendermaßen abspielen: Zunächst wird bei feststehendem Rade die Radkappe m. abgeschraubt, dann erst die Achse bzw. das Rad gehoben, der Sicherungsring n mit den anhängenden Keilen 1 nach oben und unten auseinandergezogen, das nunmehr lose Rad abgenommen, bei senkrecht gehaltenem Rad die Scheibe b linksdrehend abgeschraubt, die Bereifung o herausgenommen und ersetzt, b wieder eingeschraubt, das Rad aufgesetzt, durch das Zusammenschieben von n und 1 wieder festgekeilt und m beri gesenktem oderfestgehaltenem Rade aufgedreht. Die neu einzubringende Bereifung kann luftleer oder bereits aufgepumpt oder Vollreifen sein. Zum Los- und Festdrehen von b dienen bei Vollscheiben in die Außenwände von a und b eingepreßte Rippen. Vorteilhafter ist aber, Fenster nach Fig. i, 2, 3, 4, 12 auszustanzen. Die Fenster in b sind im Umfang etwas größer wie in a gehalten, damit bei geringer Abweichung in den Maßen beider sich deckender Fenster das Profil in a gewahrt bleibt. Fig. 12 zeigt in dicken Linien zwei Fenster in a von außen gesehen, in dünnen Linien und gestrichelt den Umfang der dahinterliegenden Fenster in b. Beide Fenster haben gegeneinander versetzte Querstege x und y. Der im a-Fenster sichtbare Steg v von h ist urgestrichelt gezeichnet. Innerhalb der Bremstrommel c sind Bremsbacken mit Bremsbelag d, Bremsstange c und Rückholfeder f eingezeichnet.
  • Für das gut eingefettete Radkappeninnengewfinde einschließlich (las zugehörige Achs- bzw. Steckachshiilsengewinde ist die Vorwärtsfahrtdrehrichtung des Rades maßgebend. Die rechts befindlichen Radkappen in usw. erhalten also Rechts-, die übrigen Linksgewinde; sie drehen sich während der Fahrt durch die F1iellkraft fest und können nicht in Verlust geraten. Die sich mit dem Rade drehende Radkappe in schließt dicht an und verhindert Verstaubung und Verschmutzung der Achslager, Radbefestigung und der Bremseinrichtungen. Besteht die Kappe in, die außen über der Kuppenmitte einen versenkt angebrachten Griff zum Drehen aufweist, aus durchsichtigem Material (am besten Kunstglas) oder besitzt ein solches Fenster in Größe der Brems, trommel c, so kann der Fahrer vor Fahrtantritt oder zu jeder anderen Zeit sich mit einem Blick vom betriebssicheren Zustand des Rades und der Bremseinrichtungen, besonders des Bremsbelages und der Sauberkeit aller Teile vergewissern, ohne Kappe m und Rad, abnehmen zu müssen.
  • Die Einrichtung in Fig. 2 ist in Grundanordnung und Einzelbezeichnung dieselbe wie in Fig. i. Verschieden ist nur die Verbindung der Schmutzscheibe" finit der hier nicht drehbaren Achse k durch Schraubenbolzen unter Einschaltung von Walzlagern, welche die Drehung des Räderblockes mit Hilfe der Steckachsenhülse s ermöglichen. In den Zeichnungen ist jeweils nur ein Wälzlager (Kugellager) eingezeichnet. Die Verkeilung geht hierbei durch s anstatt durch die verkürzte Achse k. Die Radkappe in ist ebenfalls auf der Steckachsenhülse s verschraubt.
  • In Fig. 3 sitzen a und b mit dem Kranz auf der Achse 1z. Der Radkranz von b findet sein Widerlager an dein mit der Achse k durch Splint oder Verschraubung fest verbundenen Stellring u. Außerdem besitzt der Teil b zwei oder mehr in gleichmäßigem Abstand angebrachte Einfräsungen, in welche die Nasen des Trommelkranzes c als Klauenkupplung eingreifen. Die Nasen sind bei angebauter Bremstrommel c am vorderen äußeren Trommelkranz angebracht. Auch in diesem Falle sind Rad, Bremstrommel c, Achse k und Radkappe m ohne Verschraubung gebräuchlicher Art zu einem einzigen Drehkörper in einfachster Weise vereinigt. Die Schmutzscheibe g ist mit oder ohne Wälzlager wie in Fig. i mit dem Achsenrohr i verbunden.
  • Fig.:I ist sinngemäß dieselbe Anordnung wie in Fig. 2.
  • Fig. i i zeigt ebenso wie Fig. io die Anordnung der Verkeilung L und n sowie den Bremstrommeleingriff c von oben gesehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zerlegbares Rad für druckbereifte Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinander gelagerte Scheiben oder Speichenscheiben (a und b) benutzt werden, die eine Trennung des Felgenkranzes in der Radlängsrichtung sowie einen Rad- und Reifenwechsel ohne Werkzeuggebrauch ermöglichen.
  2. 2. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelscheiben (a und b) an der Felgentrennlinie wasser-, staub- und schmutzdicht, rostsicher, bolzen- und mutterlos in sich verschraubt sind.
  3. 3. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschraubten Felgenteile die Bereifung seitlich umfassen. q.
  4. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geteilte Felge und Steckachse bei Drahtspeichenrädern eine Speichenanordnung, Felgenspannung und Felgenunterstützung in vier Reihen ermöglicht.
  5. 5. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Rad und Bremstrommel (c) durch loses Ineinandergreifen von Ausschnitten und Nasen oder Zapfen fest aneinander gefügt werden.
  6. 6. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile (a und b) des Rades mit der Bremstrommel (c) und der Achse (k) bzw. 'der Steckachsenhülse (s) durch Keil und Gegenkeil (t) vereinigt werden, die einen Drahtring (n) tragen, durch ihn in ihrer Festlage gehalten und gesichert werden und welcher aus zwei Halbringen besteht, deren Enden je eine Kugel und einen federnden Kugelbecher bilden, die ineinandergreifen und Einsetzen und Ausziehen der Keile (l) ohne Werkzeughilfe gestatten.
  7. 7. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zugehörige Radkappe (yn) auf der Achse (k) bzw. der Steckachsenhülse (s) in der Vorwärtsfahrtdrehrichtung des Rades verschraubt ist. B. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Radkappe (m) ganz aus durchsichtigem Werkstoff besteht oder ein solches Kontrollfenster besitzt. g. Zerlegbares Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Radkappenkuppe (m) einen versenkten Handgriff zur Kappendrehung besitzt.
DEP22639A 1948-11-25 1948-11-25 Zerlegbares Rad fuer druckbereifte Fahrzeuge Expired DE812759C (de)

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