DE812366C - Verfahren zur Herstellung von Decken, insbesondere Hohlkoerperdecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Decken, insbesondere Hohlkoerperdecken

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Publication number
DE812366C
DE812366C DEP13368D DEP0013368D DE812366C DE 812366 C DE812366 C DE 812366C DE P13368 D DEP13368 D DE P13368D DE P0013368 D DEP0013368 D DE P0013368D DE 812366 C DE812366 C DE 812366C
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DE
Germany
Prior art keywords
ceilings
tensioning
suspension devices
core
production
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Expired
Application number
DEP13368D
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English (en)
Inventor
Franz Josef Dipl-Ing Vietoris
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/16Members, e.g. consoles, for attachment to the wall to support girders, beams, or the like carrying forms or moulds for floors, lintels, or transoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Schalungslose Hohlkörperdecken in Verbindung mit Stahlbetonfertigbalken oder Zwischenstahlträgern sind bekannt.
  • In Fortentwicklung solcher Decken wird mit der Erfindung eine Decke erstellt, welche die Vorteile einer Hohlkörperdecke (Schall- und Wärmeisolierung, ebene Untersicht, geringes Eigengewicht) mit den statischen Vorzügen einer Stahlsteindecke verbindet, ohne daß Holz für Schalung oder Rüstung gebraucht wird. Außer bei Neubauten ist die Decke geeignet, die durch Brand zerstörten Holzbalkendecken zu ersetzen. Das Mauerwerk erhält eine einwandfreie Aussteifung, da die eigentliche, tragende Decke in einem Guß betoniert wird. Da ausschließlich die vorhandenen Balkenlöcher benutzt «erden, erübrigt sich jede Stemmarbeit, was .bei dem mehr oder minder beschädigten Mauerwerk sehr erwünscht ist.
  • Zur Herstellung solcher Hohlkörperdecken wird nach der Erfindung so verfahren, daß Spannwerke als abnehmbare Rüstung mittels Aufhängevorrichtungen in die Balkenlöcher der Mauer eingehängt und darauf als Gewölbehohlkörper ausgebildete Steine verlegt werden. Eine .statisch erforderliche Bewehrung kann zwischen den Steinen vorgesehen werden. Die Spannwerke sind zweckmäßig entsprechend den Stützweiten längeneinstellbar. Sie tragen an ihren. Enden in Tragzapfen auslaufende Aufhängevorrichtungen, die in Aufnahmen der Wand, z. B. in auf Druckversteifungsplatten oder Betonformsteinen mit entsprechenden Aussparungen einfügbar sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Hohlkörperdecke mit den für den Aufbau benötigten Vorrichtungen dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Decke mit Spannwerk im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt, Fig. 3 einen Schnitt durch die fertige Hohlsteindecke bei abgenommenem Spannwerk, Fig. 4 einen Hohlkörperstein für sich in. schaubildlicher Darstellung, Fig. 5 das Spannwerksende mit Aufhängevorrichtung, Fig. 6 die Auflagerung für das Spannwerk in der Mauerwand, Fig. 7 als Einzelheit ein Keilpaar zur Verbindung des Spannwerks mit der Aufhängevorrichtung, Fig. 8 schaubildlich einen Auflagerstein für das Einschieben des Spannwerks mit der Aufhängevorrichtung.
  • Zur Herstellung der in Fig. i mit dem Schalungsspannwerk dargestellten Decke werden in die Balkenlöcher i Spannwerke 2 aus Stahlprofilen eingehängt. Die Spannwerke tragen an den Enden Aufhängevorrichtungen 3. Diese umfassen schieberartig die Enden der Spannwerke und lassen sich durch Einsteckkeile 4 fest mit den Enden der Spannwerke verbinden. Die Aufhängevorrichtungen laufen in Zapfen 3° aus, die sich in auf einer Druckversteifungsplatte aufgeschweißten Rohren 5 oder in finit entsprechenden Aussparungen versehenen Auflagersteinen 6 (Fig. 8) einschieben lassen. Nach Verlegung des Spannwerks werden die Hohlsteine (Fig. 4) verlegt, eine Bewehrung eingelegt und der Aufbeton 9 aufgebracht.
  • Nach dem Abbinden der Decke können durch Herausnehmen der Keile 7 die Spannwerke abgenommen und die Aufhängevorrichtungen aus den Wandaufnahmen herausgezogen werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Decken, insbesondere Hohlkörperdecken für Neubauten oder als Ersatz für Holzbalkendecken in durch Brand zerstörten Häusern, dadurch gekennzeichnet, daß Spannwerke aus Stahlprofilen mittels Aufhängevorrichtungen in Balkenlöcher der Mauer eingehängt und darauf als Gewölbehohlkörper ausgebildete Steine verlegt werden, auf die dann der Aufbeton, aufgebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung von Decken im Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannwerke zur Anpassung an verschiedene Stützweiten längeneinstellbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannwerke an ihren Enden in Tragzapfen auslaufende Aufhängevorrichtungen tragen und die Tragzapfen in entsprechende Aufnahmen der Wand einfügbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtungen aus zwischen die Enden der Spannwerksträger greifenden oder die Enden umfassenden schieberartigen Haltestücken bestehen, in denen die Spannwerksenden durch Keile gestützt werden.
DEP13368D 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Decken, insbesondere Hohlkoerperdecken Expired DE812366C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937438C (de) * 1952-12-12 1956-01-05 Hans Georg Von Henn Schoenhoff Endabstuetzung fuer Schalungstraeger und Auflager fuer diese
DE947023C (de) * 1952-10-29 1956-08-09 Karl Heilwagen Baugeraete Imp Konsole zum Tragen einer Deckenschalung

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DE947023C (de) * 1952-10-29 1956-08-09 Karl Heilwagen Baugeraete Imp Konsole zum Tragen einer Deckenschalung
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