DE812295C - Verfahren zur Herstellung von Tischplatten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TischplattenInfo
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- DE812295C DE812295C DEP51242A DEP0051242A DE812295C DE 812295 C DE812295 C DE 812295C DE P51242 A DEP51242 A DE P51242A DE P0051242 A DEP0051242 A DE P0051242A DE 812295 C DE812295 C DE 812295C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B13/00—Details of tables or desks
- A47B13/08—Table tops; Rims therefor
-
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B2200/00—General construction of tables or desks
- A47B2200/0001—Tops
- A47B2200/001—Manufacture of table tops
Description
- Die bisher in den Nahrungs- und Genußmittelbetrieben verwendeten Tischplatten, auf welchen insbesondere Teigwaren verarbeitet werden, bestehen aus Holz. Diese Holzplatten haben den Nachteil, daß sich mit der Zeit, selbst bei sorgfältigster Behandlung, durch natürliche Abnutzung Vertiefungen und Rillen bilden, in welchen sich Reste festsetzen, die bei der Reinigung nicht erfaßt werden und sich zu gefährlichen Bakterienherden für Leben und Gesundheit der Verbraucher auswachsen können.
- Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Tischplatte zu schaffen, weldhe diese Nachteile nicht mehr aufweist. Das neue Verfahren zur Herstellung von Tischplatten besteht im wesentlichen darin, daß in Ausschnitte der Grundfläche einer der Tischplatte angepaßten Holzform Steinholz in grober Zusammensetzung eingestampft und nach dem Abbinden auf der so entstandenen Platte eine zweite Schicht Steinholz in feiner Zusammensetzung als Nutzschicht aufgebracht und geglättet wird, wobei die Holzform aus einer ungehobelten Holzplatte oder einem Holzrahmen mit vorzugsweise schwalbenschwanzförmigen Fensterausschnitten und aus an den Seiten angebrachten, der Dicke der Tischplatte entsprechenden Randleisten gebildet wird.
- In der Zeichnung ist die Tischplatte veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht auf die Grundplatte, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Grundplatte, Abb. 3 einen Längsschnitt durch die fertige Tischplatte, Abb. 4 eine Draufsicht auf die fertige Tischplatte.
- Die Tischplatte besteht aus einer ungehobelten Holzplatte oder Holzrahmen a mit Fensterausschnitten b, welche sich vorzugsweise schwalbenschwanzförmignach unten erweitern, und aus einer Randleiste c, deren Höhe der Dicke der Grundplatte a und vorgesehenen Nutzschicht d entspricht.
- Das Verfahren zur Herstellung ist folgendes: In der ungehobelten Holzplatte bzw. dem Holzrahmen a werden zunächst die Fensterausschnitte b mit grober Steinholzmasse e ausgefüllt und festgestampft. Nachdem 'die Steinholzmasse e in Grun.dplatte a völlig abgebunden hat und dieselbe ringsherum eine in der Höhe der Dicke der TischplatteentsprechendeRandleiste cerhalten hat, wird auf die Grundplatte a die Nutzschicht d, d. h. Steinholzmasse in feiner Zusammensetzung aufgebracht, plan in Höhe der Randleisten c sorgfältig ausgestrichen und geglättet. Diese Nutzschichtd verbindet sich beim Abbinden nicht nur mit dem rauhen Holz der Grundfläche, sondern besonders innig mit der in die Fensterausschnitte b eingestampften Steinholzmasse e, wodurch die fertige Tischplatte eine große Stabilität erhält, und eine Verwerfung der Nutzschicht d verhindert wird.
- Auf diese Weise erhält man eine fugenlose, ganz glatte und steinharte, keiner Abnutzung unterliegende Tischplatte, in welcher sich nichts festsetzen kann, daher leichter zu reinigen ist und im Bedarfsfalle mit Schabern, ohne Rillen und Kratzer zu hinterlassen, bearbeitet werden kann.
Claims (2)
- PATATANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Tischplatten für Nahrungs- und Genußmittel verarbeitende Betriebe, insbesondere für Bäcktreien, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausschnitte (b) der Grundfläche einer der Tischplatte angepaßten Holzform (a) Steinholz (e) in grober Zusammensetzung eingestampft und nach dem Abbinden auf der so entstandenen Platte eine zweite Schicht Steinholz in feiner Zusammensetzung als Nutzschicht (d) aufgebracht und geglättet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung einer ungehobelten Holzplatte (a) mit vorzugsweise schwalbenschwanzförmigen Fcnsterausschnitten (b) und mit an den Seiten angebrachten, in der Höhe der Dicke der Tischplatte entsprechenden Randleisten (c).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51242A DE812295C (de) | 1949-08-06 | 1949-08-06 | Verfahren zur Herstellung von Tischplatten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE812295C true DE812295C (de) | 1951-08-27 |
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|---|---|---|---|
| DEP51242A Expired DE812295C (de) | 1949-08-06 | 1949-08-06 | Verfahren zur Herstellung von Tischplatten |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE812295C (de) |
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1949
- 1949-08-06 DE DEP51242A patent/DE812295C/de not_active Expired
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