DE811005C - Elektrische Entladungsroehre - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre

Info

Publication number
DE811005C
DE811005C DEP26506D DEP0026506D DE811005C DE 811005 C DE811005 C DE 811005C DE P26506 D DEP26506 D DE P26506D DE P0026506 D DEP0026506 D DE P0026506D DE 811005 C DE811005 C DE 811005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
temperature
tube
heat
thermal resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP26506D
Other languages
English (en)
Inventor
Pieter Geert Van Zanten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE811005C publication Critical patent/DE811005C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • H01J19/50Spacing members extending to the envelope
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0002Construction arrangements of electrode systems
    • H01J2893/0005Fixing of electrodes
    • H01J2893/0008Supply leads; Electrode supports via rigid connection to vessel

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Entladungsröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, von dem eine oder mehrere Elektroden mittels eines Leiters mit einem in den Röhrenboden eingeschmolzenen Kontaktstift verbunden sind.
  • In Entladungsröhren stößt man immer auf die Schwierigkeit, daß die Elektroden, außer der Kathode, zu stark erhitzt werden können. Man hat daher bereits auf verschiedene Weise versucht, diese Elektroden zu kühlen. Zu diesem Zweck werden vielfach die Außenelektroden des Systems, z. B. die Anoden, geschwärzt, während die inneren Elektroden des Systems mit die Wärme gut leitenden Halterungsstäben versehen werden, wodurch die Wärme nach außerhalb des Systems angeordneten Kühlteilen abgeführt wird. Obgleich hiermit vorzügliche Ergebnisse erzielbar sind, stößt man auf die Schwierigkeit, daß die Kühlteile Raum beanspruchen, wodurch der Röhrenkolben in vielen Fällen beträchtlich größer bemessen sein muß, als wenn keine Kühlteile erforderlich wären. Außerdem wird die Konstruktion des Elektrodensystems verwickelt, wenn mehrere innere Elektroden, wie z. B. Gitter, gekühlt werden müssen. Insbesondere machen sich diese Nachteile bei sehr klein bemessenen Röhren geltend, da bei diesen die Kühlteile im Verhältnis zu den übrigen Abmessungen der Röhre verhältnismäßig groß sind. Außerdem führen Kühlteile zu einer Vergrößerung der Elektrodenkapazität, was in vielen Fällen, namentlich bei kleinen Röhren und Hochfrequenzröhren, unzulässig ist. Nach der Erfindung. lassen sich die erwähnten Schwierigkeiten auf sehr einfache Weise beseitigen, wenn in einer klein bemessenen elektrischen Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, von dem eine oder mehrere Elektroden durch Leiter mit in den Röhrenboden eingeschmolzenen Kontaktstiften verbunden sind, wenigstens einer der Verbindungsleiter aus einem die Wärme gut leitenden Material besteht und einen derartigen Querschnitt hat, daß der Quotient des Unterschiedes der zulässigen Elektrodentemperatur und der Temperatur des Kontaktstiftes einerseits und des Wärmewiderstandes des Verbindungsleiters andererseits etwa der der Elektrode zugeführten Wärmeenergie entspricht. Entsprechend dem Ohmschen Gesetz für elektrische Größen E =1 - R kann man für Wärmegrößen eine ähnliche Formel anwenden, bei der E = Temperaturunterschied am Beginn und am Ende eines Wärmeleiters, R - Wärmewiderstand dieses Leiters und 1 den längs des Leiters abgeführten Wärmestrom darstellen. Aus dem oben Geschilderten geht also hervor, daß der Verbindungsleiter nach der Erfindung derart bemessen und aus einem solchen Material hergestellt sein muß, daß der Anforderung entsprochen ist, wobei TB und TP die zulässige Temperatur der Elektrode bzw. des Stiftes, R" = Wärmewiderstand des Verbindungsleiters und 1e die der Elektrode zugeführte Wärmeenergie darstellen. Die Temperatur des Kontaktstiftes soll dabei einen zulässigen Wert nicht überschreiten, was bei kleinen Röhren im allgemeinen ohne weiteres zutrifft, da hei diesen die Wärmeableitung der Kontaktstifte verhältnismäßig gut ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß der Wärmewiderstand der üblichen aus Nickel bestehenden Verbindungsleiter mit einem Durchmesser von ö,2 mm vielfach etwa 24 000 Wärmewiderstandseinheiten beträgt, während der Wärmewiderstand eines eingeschmolzenen Chromeisenkontaktstiftes mit einem Durchmesser von i,o mm und einer Länge von etwa i,6 ein insgesamt meist etwa 25oo Wärmewiderstandseinheiten beträgt. Da aber, namentlich bei kleinen Röhren, der Röhrenboden im Verhältnis zum Durchmesser eine große Stärke hat, weil zur Erzielung einer luftdichten Einschmelzung die eingeschmolzene Länge der Stifte ein bestimmtes Minimum nicht unterschreiten darf; wird in diesem Fall die von den Stiften auf das Glas übertragene Wärme in beträchtlichem Maße unmittelbar zum Chassis abgeführt werden können, soweit durch die Strahlung des Glases nicht bereits ein Teil der Wärme abgeleitet wird. Der eigentliche Wärmewiderstand solcher eingeschmolzener Chromeisenstifte, der im vorliegenden Fall wichtig ist, beträgt also etwa die Hälfte, d. h. 1250 Wärmewiderstandseinheiten für den in der Röhre vorstehenden Stiftteil. Es zeigt sich also, daß im allgemeinen der Widerstand für die Wärmeleitung zwischen Elektrode und Stift im wesentlichen im Verbindungsleiter konzentriert ist. Die Abmessungen und das Material der Verbindungsleiter werden im allgemeinen mit Rücksicht auf die Biegsamkeit, das Schweißen und die elektrische Leitfähigkeit gewählt; eine schlechte Wärmeleitung galt als gÜnstig. Daher wurde allgemein ein Nickelband verwendet.
  • Gemäß der Erfindung wird ein solcher Verbindungsleiter aus einem Kupfer- oder Silberkern hergestellt, auf dem eine Schicht eines Metalls der Eisengruppe angeordnet ist, um das Schweißen zu erleichtern. Dabei soll dieser Leiter aber einen hinreichend großen Querschnitt haben, um der vorerwähnten Anforderung entsprechen zu können. In der Praxis zeigt es sich, daß bei Verwendung der vorerwähnten Werkstoffe ein Durchmesser von 0,5 mm bereits hinreichend ist, um den Wärmewiderstand des Verbindungsleiters bis auf 25oo Wärmewiderstandseinheiten herabzusetzen; in vielen Fällen können die gleichen Abmessungen wie bei den bekannten Nickelverbindungsleitern beibehalten werden. Dieses Mittel kann vereinzelt oder in Verbindung mit Kühlteilen Anwendung finden. Im letztgenannten Fall können diese Kühlteile kleiner sein. Außerdem bestehen keine Bedenken dagegen, mehrere Elektroden auf die erfindungsgemäß vorgeschlagene Art und Weise zu kühlen; in bezug auf die Montage erfährt man keine Schwierigkeiten, da hierbei keine abweichenden Handlungen verrichtet zu werden brauchen. Namentlich bei kleinen Röhren ist die Erfindung sehr wirksam, da die insgesamt abzuführende Wärmemenge bei diesen im allgemeinen gering ist und die Abmessungen der Kontaktstifte und die Stärke des Röhrenbodens verhältnismäßig groß sind. Außer durch das Glas des Röhrenbodens kann die Wärme aus den Stiften auch über die Kontaktteile in der Fassung zum Chassis abgeführt werden; ein großer Teil wird durch Strahlung des Glases des Röhrenbodens abgeführt. Bisher wurde es im allgemeinen als vorteilhaft betrachtet, wenn die Wärmeabfuhr von dem System zu den Stiften möglichst gering war, um Oxydation der Stifte und infolgedessen einen schlechten Kontakt mit den Kontaktfedern der Fassung zu verhüten. Namentlich bei kleinen Senderöhren mit eingeschmolzenen Kontaktstiften stieß man häufig auf diese Schwierigkeit, so daß bereits Konstruktionen vorgeschlagen worden sind, um die Wärmeabfuhr zu den Kontaktstiften soviel wie möglich herabzusetzen. Hierbei war das Kühlproblem der Gitter aber von viel geringerer Bedeutung, da die Gitter in Senderröhren viel höhere Betriebstemperaturen haben dürfen; denn eine Unterdrückung von Sekundäremission ist bei diesen nicht so wichtig. Infolge der größeren Kolbenbemessung ist dabei außerdem das Anordnen von Kühlrippen nicht schwierig, zumal diese verhältnismäßig kleiner sein können, als wenn die Gitter stark gekühlt werden müssen, denn die Strahlung infolge der hohen Temperaturen ist viel stärker als bei niedrigerer Temperatur. Die Wärmeableitung von den Stiften zum Chassis ist hingegen verhältnismäßig gering, so daß die Sifte dann eine iu, hohe Temperatur erreichen können. Es hat sich gezeigt, daß durch Verwendung eines Verbindungsleiters gemäß der Erfindung, der übrigens entsprechend dem üblichen, aus Nickel bestehenden Verbindungsleiter bemessen war, bei einer allgemein üblichen Triode-Hexode-Röhre bereits eine Temperaturverringerung des Steuergitters der Triode von 35o bis auf 200° C erzielt wurde, was zur Verhütung von Gitteremission hinreichend ist. Es zeigte sich dabei, daß in einem bestimmten Fall die Temperatur des als Kühlteil wirkenden Kontaktstiftes etwa 8o° C betrug, jedoch von der Wärmeabfuhr von dem Stift zum Chassis abhängig ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel einer Röhre nach der Erfindung darstellt.
  • In dem Kolben i der Röhre ist ein Elektroden-System 2, im vorliegenden Fall ein Pentodensystem mit einer Anode, drei Gittern und einer Kathode 3, untergebracht. Die Gitter besitzen Halterungsstäbe 5, 6 und 7 aus die Wärme gut leitendem Material, z. B. Kupfer, das mit einer Eisenschicht überzogen ist, um das Schweißen zu erleichtern. Im oberen Teil der Röhre ist im kleinen Raum zwischen Kolben und System der Fangstoff 14 angeordnet. Die Kühlung der Anode kann durch Schwärzung der Außenoberfläche erfolgen und teilweise auch dadurch, daß die Anode am durchlaufenden Halterungspol 13 befestigt ist, der außerdem das System trägt. Die Gitterhalterungen 5, 6 und 7 des Steuergitters, des Schirmgitters bzw. des Fanggitters sind mittels aus die Wärme gut leitendem Material hergestellter Leiter 8, 9 und io mit den entsprechenden Kontaktstiften 12 verbunden, die in den Röhrenboden i i eingeschmolzen sind. Durch das Glas des Röhrenbodens und die Kontaktteile in der Fassung wird die Wärme dem Chassis übertragen. Es hat sich erwiesen, daß ein Temperaturfall des Steuergitters von 35o bis auf 200° C bei Verwendung eines Verbindungsleiters nach der Erfindung erzielbar ist, wobei die Temperatur des als Kühlteil dienenden Kontaktstiftes etwa 8o° C nicht überstieg, was noch keine Schwierigkeiten bereitet. Eine noch stärkere Kühlung der Elektrode wäre dadurch erzielbar, daß dem Verbindungsteil ein größerer Querschnitt gegeben wird, sofern die Wärmeableitung des Kontaktstiftes selbst zulänglich ist. Gegebenenfalls können zwei oder mehrere Verbindungsleiter parallel angeordnet sein, statt eines einzigen mit doppeltem Querschnitt, was mit Rücksicht auf die Biegsamkeit häufig zweckmäßig ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klein bemessene elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, von dem eine oder mehrere Elektroden durch Leiter mit in den Röhrenboden eingeschmolzenen Kontaktstiften verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Verbindungsleiter im wesentlichen aus einem die Wärme gut leitenden Metall besteht und einen solchen Querschnitt hat, daß der Quotient des Unterschiedes der zulässigen Elektrodentemperatur und der Temperatur des Kontaktstiftes einerseits und des Wärmewiderstandes des Verbindungsleiters andererseits etwa der der Elektrode zugeführten Wärmeenergie entspricht.
  2. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsleiter aus einem Kupferkern besteht, auf dem ein dünner Mantel aus einem Metall der Eisengruppe angeordnet ist.
DEP26506D 1947-09-09 1948-12-24 Elektrische Entladungsroehre Expired DE811005C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL811005X 1947-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE811005C true DE811005C (de) 1951-08-16

Family

ID=19838679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP26506D Expired DE811005C (de) 1947-09-09 1948-12-24 Elektrische Entladungsroehre

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE811005C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE811005C (de) Elektrische Entladungsroehre
DE1541003B1 (de) Magnetron
DE2160145C3 (de) Direktheizkathode für Elektronenröhren
DE1890292U (de) Getter fuer elektronen-roehren.
DE1564397C3 (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode, deren Oberfläche Teile mit höherer und Teile mit niedriger Elektronenemission hat
CH269934A (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE611242C (de) Gluehkathode mit indirekter Heizung fuer gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehren
DE2117956A1 (en) Rotating anode X-ray tube - with tungsten ring soldered to grain-oriented fibre-reinforced graphite disc
DE2215784C3 (de) Direkt geheizte Kathode für Elektronenröhren
DE680610C (de) Elektronenroehre mit indirekt durch Waermestrahlung geheizter Kathode
DE1146985B (de) Halbindirekt geheizte Kathode fuer Elektronenroehren
DE717643C (de) Mittelbar geheizte, an der Kathodenhuelse gehalterte Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE515600C (de) Quecksilberdampfgleichrichter, dessen Anoden je von einem siebartigen, innerhalb desHittorfschen Dunkelraumes liegenden Gitter allseitig umgeben sind
AT143752B (de) Entladungsröhre mit einer Oxydkathode.
AT253077B (de) Nichlinearer dielektrischer Kreis, der einen Kondensator mit einem ferroelektrischen Körper enthält
DE645829C (de) Gluehkathodenroehre, bei der die Erhitzung der Kathode mit Hilfe einer aeusseren Waermequelle durch die Gefaesswand hindurch erfolgt
AT138883B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE625602C (de) Mittelbar geheizte Kathode fuer elektrische Entladungsroehren
DE721970C (de) Elektrodenzufuehrung bzw. -halterung fuer gas- oder dampfgefuellte Entladungsgefaesse
DE882732C (de) Caesiumdampfgefuelltes Entladungsgefaess und Verfahren zu dessen Herstellung
DE639117C (de) Gasgefuellte elektrische Entladungsroehre, insbesondere zum Aussenden von Lichtstrahlen mit durch die Entladung geheizter, drahtfoermiger Gluehkathode
AT136497B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE765667C (de) Roentgenroehre
DE4119027A1 (de) Fluidgekuehltes laserrohr fuer einen gaslaser
AT138499B (de) Elektrische Entladungsröhre.