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Absauggebläse In Patent 807 297 wird ein mit einer Vorkammer
ausgestattetes Absauggebläse beschrieben, an welchem matt sich die Vorkammer zweckmäßig
in der Weise entstanden vorstellt, daß das Gehäuse des Gebläses um einen gewissen
Betrag, im Höchstfall um etwa 4o% der ursprünglichen Breite, verbreitert wird, daß
an der Stelle der vorherigen Lage der seitlich verschobenen Stirnwand eine Trennwand
eingesetzt wird, die eine bezüglich Lage, Größe und Form der bisher üblichen Lufteinlaßöffnung
entsprechende Aussparung besitzt, daß die bisherige Lufteinlaßöffnung nun wegfällt,
da die Luftzuführungen jetzt an oder in der Nähe der Peripherie an die so entstandene
Vorkammer angeschlossen werden, was in verschiedener Weise geschehen kann. Es ist
ferner unter anderem in dem genannten Patent darauf hingewiesen, daß eine solche
Vorkammer auch auf der dem Antriebsmittel zugekehrten Stirnseite des Gebläses angeordnet
sein kann, so daß Luftzuführungen auch an dieser Seite einmünden können, was bisher
nicht möglich war, und schließlich ist eine unter Verwertung der erfinderischen
Merkmale vorteilhaft gestaltete Kombination von Gebläse, Motor und Betreibungsmittel,
beispielsweise einer Bearbeitungsmaschine, gezeigt.
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Es wurde nun gefunden, daß die Breite einer Vorkammer, die im Patent
807 297 mit etwa 40 0.4 der Schaufelradraumbreite im Höchstfall, im Durchschnitt
ist sie 25 bis 33%, angegeben ist, weiter herabgesetzt werden und gegebenenfalls
unterhalb des Durchmessers einer etwa kreisrunden Luftzuleitung liegen kann, wenn
der Anschluß der Luftzuleitung
an die Vorkammer in der Weise vorgenommen
wird, wie es in Fig. i unter a bis c beispielsweise und schematisch dargestellt
ist.
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In den Darstellungen Fig. i bezeichnet i das Gebläsegehäuse, 2 das
Schaufelrad, 3 die Welle und 4 die Trennwand zwischen Schaufelrad- und Vorkammerraum.
Im Fall a ist das beispielsweise kreisrunde und zur Radialstellung etwas geneigte
Luftzuleitungsrohr an eine Vorkammer etwas geringeren Durchmessers als der des Schaufelradraumes
derart angeschlossen, daß der einseitig spitz trichterförmig erweiterte Teil 6 der
Rohrwandung 5 ganz oder nahezu bis an die Wellendichtung 7 oder eine etwa dort befindliche
Verstärkung der Vorkammerstirnseite bzw. ziemlich nahe an den Mittelpunkt dieser
Stirnseite hingezogen bzw. verlängert ist. Im Fall b ist das Endstück der hier axial
liegenden Luftzuleitung 8, die beispielsweise die in Fig. 2 des Patentes
807 297 unter 7 bezeichnete Form haben kann, einseitig und in diesem Fall
schnabel- oder ausgußförmig erweitert, welche Erweiterung 9 ihrerseits an/oder in
der Nähe der Wellendichtung anschließt. In dem in Fig. i durch c, beispielsweise
Ansicht von oben, und d, beispielsweise Seitenansicht, erläuterten Fall ist der
Querschnittkreis eines radial geführten Zuleitungsrohres vor demAnschluß zu dem
kreisumschreibenden Viereck io erweitert, welche Form in der durch i i bezeichneten
Weise günstig weitergeführt wird. Die Formgestaltung wird in allen diesen und analogen
Fällen zweckmäßig so gehalten sein, daß die Flächeninhalte an beliebigen Stellen
genommener Querschnitte der Luftzuleitungen den Flächeninhalt der zentrischenTrennwandaussparung
nicht oder nur wenig unterschreiten, was sich erforderlichenfalls durch die verschiedensten
Varianten der gezeigten Beispiele erreichen läßt.
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Wenn die beiden zur Welle zentrisch liegenden Kreisbögen der in Fig.
2 des Patentes 807 297 unter 7 gezeigten Lufteintrittsöffnung einer Vorkammerstirnwand
zu zwei geschlossenen Kreisen ausgebildet werden, resultiert an dieser Stirnseite
die hier in Fig: 2 (Querschnitt) mit dem Doppelpfeil 12 bezeichnete ringförmige,
wellenkonzentrische Lufteinlaßöffnung mit dem äußeren Begrenzungskreis 13 und dem
inneren Begrenzungskreis 14. An die Vorkammerstirnwand können nun diesen Begrenzungskreisen
entsprechende Zylindermäntel oder Mantelstücke angesetzt werden, zwischen denen
der Luftstrom sich bewegt, und im Inneren des so gebildeten doppelmanteligen Zylinders
kann einerseits der Motor, gegebenenfalls durch eine weitere Stirnseitenverkleidung
völlig von der Außenluft abgeschlossen, untergebracht werden, wobei die den Mantelring
durchströmendeAnsaugluft die notwendige Motorenkühlung bewirkt. Andererseits kann
der Saugring durch Anschluß entsprechend geformter Zuleitungsorgane in beliebiger
Weise umgeformt und/oder umgeleitet sowie sein Durchmesser oder Querschnitt verändert
werden, womit die äußerst günstige Ringsaugwirkung z. B. Gas, Rauch oder Staub entwickelnden
Stellen oder Vorrichtungen zugeleitet werden kann. Ferner ist es aber auch möglich,
den Saugring bzw. die Ummantelung nach Einschluß des Motors unter Beendigung der
inneren Ummantelung zu einem Rohr oder sonstwie zusammenzufassen. Bei Einführung
in die Vorkammer kann der innere Mantel der Doppelführung in ähnlicher Weise zum
Mittelpunkt (Dichtung) der Vorkammer hingezogen, z. B. umgebördelt, werden, wie
dies in Fig. i unter b angegeben ist.
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Unter Bezugnahme auf das in Patent 807 297 an Hand von Fig.
3 und Fig. 4 erläuterte Ausführungsbeispiel einer auf gemeinsamer Welle befindlichen,
unmittelbar aufschließenden Vereinigung eines Gebläses, eines treibenden Mittels,
hier eines Elektromotors, und eines gleichzeitig angetriebenen, von einer Staubsammelkammer
umkleideten Betreibungsmittels einer stauberzeugenden Bearbeitungsmaschine, hier
einer Band- oder Riemenscheibe, in der genannten Reihenfolge aneinander anschließend,
wird hier ein solches Ausführungsbeispiel unter Einbeziehung der oben geschilderten
erfinderischen Maßnahmen in Fig.3 (Querschnitt) und Fig.4 (Längsschnitt) gezeigt.
An Stelle des bisherigen Luftführungskanals, Position 15 in Fig. 3 und Fig. 4 des
Patentes 807 297, tritt hier ein wellenkonzentrischer Zylinderdoppelmantel
oder der einer ähnlichen Form, dessen hier besonders praktische Querschnittsform,
geschlossene U-Form, in Fig.3 stark hervorgehoben und mit dem Doppelpfeil 12 bezeichnet
ist und dessen sonstige Führung aus Fig. 4 ersichtlich ist, aus welcher hervorgeht,
daß der den Motor umschließende Saugring (Doppelmantel) in seiner vorliegenden Form
in die Umkleidung (Staubkammer) der Bandscheibe einmündet, so daß eine allseitig
umkleidete, somit geschützte und unfallsichere Kombination der drei Einzelelemente
in gedrungener Bauart und zweckmäßiger Formgebung vorliegt. Die Befestigungsmittel
für den Motor werden durch den an dessen Stand- oder Anschlußstelle plan gehaltenen
Doppelmantelteil hindurchgeführt. Durch in dem Doppelmantel 13, 14 vorgesehene verschließbare
Öffnungen oder durch leichte Abnahmegestaltung eines Doppelmantelteiles kann der
Motorenraum zugänglich gehalten werden.
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Eine für viele Einsätze und Einbauzwecke, z. B. an Bearbeitungsmaschinen,
zweckmäßige Gestaltung der eben beschriebenen Kombination wird in Fig. 5 im Querschnitt
gezeigt. Hier ist der Doppelmantel 15, 16, zwischen dessen Wandungen die Absaugluft
strömt, nicht in seinem zylindrischen oder säulenartigen Querschnitt geschlossen,
sondern beispielsweise U-förmig oder sonstwie offen, in welcher z. B. offenen U-Form
er in der Regel auch an die Gebläsevorkammer und den Staubsammelkasten o. dgl. angeschlossen
wird. Die Öffnung der U- oder sonstigen Form ist hier durch eine Platte bedeckt
(geschlossen), auf welcher der Motor befestigt ist. Es können nach Lösen der Verbindungsmittel
dann entweder der Motor samt Platte oder nach weiterem Lösen des Bandes oder Riemens
und der Verbindung am Ausstoßstutzen des Gebläses die ganze Ummantelung samt Gebläse
und Riemenscheibe leicht abgehoben werden. Da man die freien Stirnseiten des Gebläses
und der Staubkammer der Bandscheibe ebenfalls leicht abnehmbar halten wird, sind
alle
Einzelelemente der völlig geschlossenen Vorrichtung äußerst
bequem zu erreichen.
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Weitere Offenbarungen des Patentes 807 297 können sinngemäß bei den
hier gezeigten Vorrichtungen und Anordnungen Anwendung finden.