DE810646C - Schienenstossverbindung - Google Patents

Schienenstossverbindung

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DE810646C
DE810646C DES40A DES0000040A DE810646C DE 810646 C DE810646 C DE 810646C DE S40 A DES40 A DE S40A DE S0000040 A DES0000040 A DE S0000040A DE 810646 C DE810646 C DE 810646C
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DE
Germany
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rail
joint connection
rail joint
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wedges
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Expired
Application number
DES40A
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English (en)
Inventor
Heinrich Sablotnie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/547Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/553Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07F9/572Five-membered rings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M5/00Arrangements along running rails or at joints thereof for current conduction or insulation, e.g. safety devices for reducing earth currents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schienenstoßverbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenstoßverbindung für elektrisch betriebene Bahnen, insbesondere für Förderbahnen in Bergbaubetrieben. Bei diesen elektrischen Bahnen steht mit an erster Stelle die Forderung nach einer einwandfreien metallischen Verbindung zwischen den Enden der als Rückleiter dienenden Schienen. Man hat versucht, dieser grundlegenden Forderung dadurch gerecht zu werden, daß man die Schienenenden durch zwei Laschen mittels Schrauben untereinander verband und auf einer Unterlegplatte verschweißte, gegebenenfalls auch noch die Schienenenden miteinander verschweißte. Diese Verbindungen haben jedoch den Nachteil, daß die Schweißnaht starken Beanspruchungen nicht Stand hält und bricht und daß außerdem die Schienenköpfe, durch die Schweißhitze ausgeglüht, weich werden und sich infolge der dadurch hervorgerufenen stärkeren Abnutzung an diesen Stellen Schlaglöcher bilden. Bei der Herstellung derartiger Verbindungen im Grubenbetrieb fällt besonders schwerwiegend der Umstand ins Gewicht, daß durch das Schweißen die Gefahr von Schlagwetterexplosionen heraufbeschworen wird.
  • Gemäß der Erfindung ist nun eine Schienenstoßverbindung entwickelt worden, welche alle diese Nachteile vermeidet. Sie besteht aus einem Schuh von etwa 30 cm Länge, der eine dem Schienenfuß und -steg entsprechende Aussparung besitzt, so daß die Schienenenden von beiden Stirnseiten bis zur Berührung in der Mitte des Schuhes eingewhoben werden können. Um einen festen Sitz der Schienenenden in dem Schuh zu gewährleisten, ist er am Übergang vom Schienenfuß zum Schienensteg beidseitig mit je einer weiteren Aussparung zur Aufnahme von Keilen versehen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die zu beiden Seiten des Schienensteges sich anlegenden Keile und dementsprechend auch deren Führungen entgegengesetzt konisch verlaufen, so daß der eine Keil von der vorderen und der andere von der hinteren Stirnseite eingetrieben werden kann. Es ist offensichtlich, daß durch die Länge der Keile, .welche derjenigen der Schuhe entspricht, ein ungewolltes Lösen praktisch ausgeschlossen ist. Um den Stromübergang noch besonders zu sichern, können die Keile auf ihrer an der Schiene anliegenden Fläche mit einer Längsnut zur Aufnahme eines elektrisch gut leitenden Drahtes, z. B. eines Kupferdrahtes, versehen sein. Dieser Draht kann an den Enden abgebogen und mit den abgebogenen Enden in entsprechende Bohrungen eingelegt werden, welche an den beiden Enden der Nut vorgesehen sind. Beim Eintreiben der Keile pressen sich dann die Drähte unter einer gewissen Verformung fest an den Schienensteg an. Um diesen Vorgang zu unterstützen, können die Keile und ihre Führungen an der senkrechten Längsseite ebenfalls konisch ausgebildet sein.
  • Abgesehen davon, daß durch diese Neuerung die einleitend geschilderten Nachteile vermieden werden, ergeben sich noch weitere Vorteile gegenüber dem bekannten Stand der Technik. So liegt z. B. das Widerstandsmoment der neuen Stoßverbindung erheblich höher als dasjenige der Schiene selbst, so daß sie als frei schwebende Stoßverbindung ohne Schwelle durchaus betriebssicher ist. Sie besitzt ferner nur wenige Einzelteile, so daß ihr Ein- und Ausbau schnell bewerkstelligt werden kann, was sich besonders vorteilhaft bei Schienenbrüchen auswirkt. Sodann ist die Überbrückungsleitung völlig eingekapselt und dadurch vor Zerstörungen mechanischer Art bewahrt.
  • Um zu vermeiden, daß größere Strecken der Schienen durch irgendwelche äußeren Einflüsse, z. B. nicht rechtzeitig erkannte Schienenbrüche, stromlos werden, können die Schuhe noch eine Sonderausführung erhalten, welche es ermöglicht, eine stromführende Verbindung von einem Schienenstrang zum anderen herzustellen. Zu diesem Zwecke können die Schuhe an der unteren Auflagefläche, zweckmäßig in der Mitte, mit einem Quersteg versehen werden, welcher ehre rechtwinklig zur Längsachse verlaufende Aussparung zur Aufnahme eines die beiden Schienenstränge verbindenden flachen Stabes aus elektrisch gut leitendem Werkstoff und eine weitere gleichlaufende, jedoch konisch ausgebildete Aussparung zum Eintreiben eines Befestigungs keiles aufweist. Auch diese Keile können gegebenenfalls mit Längsnuten zum Einlegen von Kupferdrähten in der vorbeschriebenen Art versehen sein. Diese Schuhe können in gewissen Abständen, z. B. alle 5o m, im Geleise vorgesehen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Stoßverbindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch die Schiene vor der Stoßverbindung, Fig.2 einen Querschnitt durch die Schiene mit Quersteg vor der Stoßverbindung, Fig.3 einen Mittellängsschnitt durch die Stoßverbindung, Fig..I eine Seitenansicht des Keiles, Fig. 5 eine Stirnansicht des Keiles, Fig.6 einen Mittellängsschnitt durch die Stoßverbindung mit Quersteg.
  • Die Stoßverbindung a ist aus einem Werkstoff mit guten Festigkeits- und elektrischen Eigenschaften hergestellt und weist eine Aussparung auf, welche dem Fuß und Steg der Schiene b angepaßt ist, zusätzlich aber noch die Aussparungen c, c' besitzt, die entgegengesetzt konisch verlaufen und zur Aufnahme entsprechend ausgebildeter Keile d dienen. Diese Keile weisen auf der am Steg der Schienen anliegenden Seite eine Nut e auf, welche an .den Enden in Bohrungen f ausläuft und in welche ein Draht aus elektrisch gut leitendem Werkstoff eingelegt wird; dieser Draht legt sich beim Eintreiben der Keile fest an den Steg der Schienenstöße an und sichert auf diese Weise einen guten Stromübergang. Die in Fig. 2 und 6 dargestellte Stoßverbindung besitzt an der Auflagefläche noch einen Quersteg g mit einer rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Aussparung lz für einen Verbindungsstab i, welcher die elektrische Überbrückung von einem Schienenstrang zum anderen herstellt, und einer zusätzlichen konisch verlaufenden Aussparung k, welche zur Führung eines Keiles l dient. Zwecks Werkstoffersparnis kann die Stoßverbindung ein Außenprovil mit einer Einschnürung entsprechend der gestrichelten Linie aufweisen und nur mit wenigen Rippen entsprechend der ausgezogenen Linie versehen werden (Fig. i).

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenstoßverbindung für elektrisch betriebene Bahnen, insbesondere für Grubenbahnen, gekennzeichnet durch einen länglichen Schuh, welcher eine dem Schienenfuß und Schienensteg entsprechende Aussparung aufweist, in welche die zu verbindenden Schienenenden von den Stirnseiten jeweils bis zur Mitte eingeschoben werden, und durch zusätzliche Aussparungen beidseitig des Steges, welche derartig entgegengesetzt konisch ausgebildet sind, daß je ein entsprechend geformter Keil von der vorderen bzw. von der hinteren Stirnseite eingetrieben werden kann.
  2. 2. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile auf ihrer an der Schiene anliegenden Fläche längs verlaufende Nuten zur Aufnahme von elektrisch gut leitenden Drähten, insbesondere Kupferdrähten, aufweisen.
  3. 3. Schienenstoßverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile an den Enden der Längsnut je eine senkrechte Bohrung zur Aufnahme der entsprechei}d abgebogenen Enden der Drähte aufweisen.
  4. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schlitz der Schienenstoßverbindung derart ausgebildet ist, daß die Schienenköpfe auf seiner oberen Fläche satt zur Auflage kommen.
  5. 5. Schienenstoßverbindung nach Anspruch..i, 2, 3 oder .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen für die Keile sowohl oben als auch an dir Seite konisch verlaufen.
  6. 6. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Schuhes Verstärkungsrippen vorgesehen sind.
  7. 7. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, 2, 3, .4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schuhes ein Quersteg vorgesehen ist, welcher eine rechtwinklig zur Längsachse verlaufende Aussparung zur Aufnahme eines Flachstabes aus elektrisch gut leitendem Material und zusätzlich eine gleichlaufende, jedoch konisch ausgebildete Aussparung zur Aufnahme eines Keiles aufweist. B. Schienenstoßverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil zum Verspannen des Flachstabes an einer Keilfläche eine Längsnut, gegebenenfalls mit Bohrungen an ihren Enden, zur Aufnahme eines Kupferdrahtes aufweist.
DES40A 1949-10-08 1949-10-08 Schienenstossverbindung Expired DE810646C (de)

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