DE81016C - - Google Patents

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DE81016C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof
    • B60B1/06Wheels with compression spokes
    • B60B1/12Wheels with compression spokes with tubular spokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Aus Blech geprefste Radtheile, aus welchen durch geeignete Zusammensetzung ein Rad hergestellt werden kann, sind bekannt. Die Räder älterer Construction eignen sich für manche Zwecke auch sehr wohl, namentlich für Transportgeräthe für schwere Lasten. Es ist bis jetzt aber noch nicht gelungen, ein schmiedeisernes Rad herzustellen, das bei Vereinigung aller guten Eigenschaften dieser älteren Räder auch die der Leichtigkeit und des leichteren Aussehens hätte, so dafs es für Transportgeräthe anderer Art als die genannten,. wie z. B. leichte Lieferwagen und Luxuswagen, geeignet wäre.
Diese Aufgabe soll durch vorliegende Erfindung praktisch brauchbar gelöst werden. Auf der beiliegenden Zeichnung ist das neue schmiedeiserne Rad in verschiedenen Ansichten und Ausführungsarten dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht desselben.
Die Fig. 2 a und 2 b sind radiale Schnitte, in Richtung der Speichen nach Linie I-I,
Fig. 3 a und 3 b desgleichen in Richtung der Linie II -II der Fig. 1;
Fig. 4 zeigt Speiche und Felgenkranz in gröfserem Mafsstabe;
Fig. 5 ist ein Deckfelgenkranz;
Fig. 6 a und 6 b zeigen eine andere Ausführungsform der Verbindung des getrennten Speichenkreuzes mit dem besonders, hergestellten Felgenkranz;
Fig. 7 zeigt die lose Nabenrosette.
Die Fig. 8 und 9 fa, b, c) zeigen Abänderungen in der Herstellung des Rades mit rohrförmigen Speichen;
Fig. 10 und 11 (a, b, c) zeigen zwei andere Abänderungen mit geflanschten Rohrspeichen.
Bei Herstellung des in Fig. 1 bis 7 dargestellten Rades wird wie folgt verfahren:
Aus einer Blechtafel von geeigneter Dicke und in Längen- und Breitenausdehnung mindestens gleich dem Durchmesser des herzustellenden Rades wird eine kreisrunde Scheibe ausgestanzt mit Sectorausschnitten A, so dafs die radialen flachen Arme c stehen bleiben (strichpunktirt in Fig. 1 angedeutet). Man durchschneidet ferner bei D und E die Arme am ringförmigen äufseren Theil und an der mittleren Scheibe bis auf die Breite der zu bildenden Speiche C, gleichzeitig wird der verbleibende ringförmige Theil B in "L-Form geprefst, und zwar durch Niederdrücken des inneren Randes b am ausgeschnittenen Theil bis auf halbe Tiefe der Radfelgendicke, die das Rad erhalten soll.
In ähnlicher Weise wird der mittlere Theil C, der die Nabenrosette bildet, am äufseren Rand c' zwischen den Speichen auf die halbe Radbezw. Nabendicke abwärts geprefst. Die flachen radialen Arme c werden nun zur ovalen oder kreisrunden Speiche C geprefst und event, die stumpf auf einander . stofsenden Kanten zusammengelöthet. Auf den so weit gebildeten Radkern steckt man durch das centrale Nabenloch die Nabe F und verbindet die Nabe und das Nabenblech f unter Benutzung einer centralen Halteplatte G auf jeder Seite durch die Bolzen H. Am Felgenrande, sowie in der Mitte entstehen für jede Speiche Ausschnitte L und L', welche zur vollständigen Speichenbildung gedeckt bezw. ausgefüllt werden müssen. Hierzu dient einerseits der ringförmige Felgenrand J, der die andere Seite der Felge bilden mufs, und die besondere Nabenrosette K. Esterer erhält durch Pressung symmetrische Gestalt zum Hauptfelgenrande B mit kurzen halbrohrförmigen Ansätzen M, welche genau in
die Ausschnitte L passen, und "L-förmige Gestalt im Ringquerschnitt auf halbe Felgendicke.
Die besondere Nabenrosette K wird dem mittleren Theil des Hauptradkörpers entsprechend geprägt, so dafs die Ausschnitte L' beim Auflegen der Rosette genau ausgefüllt werden, während die zwischen den Speichen liegenden Theile auf halbe Nabendicke niedergedrückt werden. Der Felgenrand J wird dann auf den Felgenkranz B des Hauptkörpers gelegt, beide mit den niedergedrückten Stegen sich berührend und auf einander liegend, wobei die Stücke M die Lücken L ausfüllen, während die sich berührenden Flanschen zusammengenietet werden, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist.
Die besondere Nabenrosette wird auf die Nabe gesteckt, mit den Theilen K' in die Ausschnitte L' passend, während die niedergedrückten Theile N auf die entsprechenden Theile des Hauptkörpers passen und mit diesen zusammengenietet werden. Die Rosette wird durch eine Deckplatte G und die Bolzen H mit dem Ganzen fest vereinigt und verschraubt.
Der bei dem so weit fertigen Radkörper entstandene ringkanalförmige Raum zwischen beiden Felgenkränzen kann nun mit Felgenhölzern Q ausgefüllt werden, oder diese können auch entbehrt werden, und um das Ganze wird der Radreifen P gelegt, um das Rad fertig zu stellen.
Die Fig. 6 deuten eine Aenderung in der Herstellung schmiedeiserner Räder aus Blech mit rohrförmigen Speichen an.
Aus einer Blechtafel werden die Nabenrosette mit dem Armkreuz für sich und die Ringe, die den Felgenkranz bilden, ebenfalls für sich ausgestanzt, am äufseren Ende der Arme läfst man links und rechts ein breites Laschenstück stehen. Die Arme werden rohrförmig, cylindrisch oder oval wie zuvor geformt, aber das Laschenstück und ein Theil des Armes wird am äufseren Ende auf eine gewisse radiale Tiefe gehalten, dann wendet man eine Hälfte nach oben, die andere nach unten, wie aus Fig. 6 b zu ersehen, und benutzt die um Felgendicke von einander abstehenden, so gebildeten Armlaschen zum Zusammennieten derselben mit dem Felgenkranz. Die zweite Nabenrosette wird wie im ersten Falle angefertigt und mit dem Rade vereinigt.
Bei Herstellung der Räder nach der durch die Fig. 8 fa, b, c) veranschaulichten Weise werden, aus je zwei Hälften bestehend, Nabenrosette, Speichen und Felgenkranz geprefst und die Speichen, wie aus Fig. 8c zu ersehen ist, geprägt, so dafs sie in einander gefügt und zusammengenietet werden können.
Auf ganz ähnliche Weise ist das Rad nach Fig. 9 fa, b, c) hergestellt, der Unterschied gegen das vorige besteht nur darin, dafs die eine Speichenhälfte zwischen die andere pafst, wie Fig. gc veranschaulicht.
Nach der Darstellung Fig. io, fa, b und c) werden neben jede Speichenrohrhälfte gerade flanschenartige Lappen angep'rägt, die der einen Hälfte breiter als die der anderen, so dafs die breitere dann um die schmalen Flanschen umgebörtelt werden können, zum Zweck absoluter Unverschiebbarkeit der einen Speichenhälfte gegen die andere.
Die durch die Fig. 11, fa, b und c) dargestellte Abänderung ist eine Vereinfachung von Fig. io, indem hier beide Radhälften genau gleich sind und durch Vernietung, wie angedeutet, vereinigt werden.
Die beiden letzten Constructionen eignen sich für schwere Räder.
Alle drei zuletzt beschriebenen Ausführungsarten könnten auch nach Art der Ausführung Fig. 6 b hergestellt werden, indem die zwei Naben und Speichenhälften und die beiden halben Felgenkränze für sich geprefst werden und man alle vier Theile durch Vernietung vereinigt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein aus Blech geprefstes Rad mit ■ rohrförmigen Speichen, gekennzeichnet durch einen aus einem Stück geprefsfen Hauptkörper mit L - förmigem Radkranz, L - föririiger Nabenrosette und diese beiden Theile verbindenden rohrförmigen Speichen, wobei der Radkranz und die Nabe durch Verbindung mit je einem ~l_-förmig gestalteten, geprefsten Ring vervollständigt sind, zu dem Zweck, ein leichtes, aber widerstandsfähiges Rad zu erhalten.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Rades, bei welcher der Hauptkörper des Rades aus L-förmiger Nabenrosette und rohrförmigen Speichen besteht und zwei "L-förmige Felgenkranzringe mit dem Hauptkörper vereinigt sind, wobei die Rohrspeichen am Ende gespleifst und laschenartig die Felgenkranzringe umfassen
    (Fig. 6). ;;
  3. 3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Rades, bei welcher zwei Hauptkörper, aus Nabenrosette, halbkreisförmigen Speichen und L-förmigem Radkranz bestehend, mit einander vereinigt sind, wobei die halbkreisförmigen Speichen in einander gesteckt (Fig. 8 und 9), oder mittelstFlanschen mit einander verbunden sind (Fig. iound 11).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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