DE810002C - Ventilschleif-Vorrichtung - Google Patents

Ventilschleif-Vorrichtung

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DE810002C
DE810002C DEP52955A DEP0052955A DE810002C DE 810002 C DE810002 C DE 810002C DE P52955 A DEP52955 A DE P52955A DE P0052955 A DEP0052955 A DE P0052955A DE 810002 C DE810002 C DE 810002C
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DE
Germany
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valve
base plate
guide
plate
grinding
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Expired
Application number
DEP52955A
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English (en)
Inventor
Max Kroener
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B15/00Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor
    • B24B15/04Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor on valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Ventilschleif-Vorrichtung Zum Schleifen der Sitzflächen von Ventilen von Brennkraftmaschinen, insbesondere solchen zum Antrieb von Kraftfahrzeugen, verwendet man üblicherweise Spezialschleifmaschinen.
  • Die Anschaffung einer solchen Schleifmaschine ist mit erheblichen Kosten verbunden, so daß es nur für größere Instandsetzungswerkstätten von Motoren bisher wirtschaftlich vertretbar war, derartige Einrichtungskosten für diesen Arbeitsgang aufzuwenden.
  • Trotzdem erscheint es wünschenswert, den Arbeitsgang des Schleifens der Sitzflächen der Ventile maschinell und genau zu ermöglichen, da bekanntlich der sonst insbesondere von kleineren Werkstätten beschrittene Weg, die Ventile, um wieder einen dichten Sitz zu erreichen, nur mittels Schleifpaste von Hand einzuschleifen, lediglich eine Behelfslösung darstellt und in den meisten Fällen nicht zu einem befriedigenden Enderfolg führt, dies besonders bei stark eingebrannten Ventilen, wie sie heute bei den meist überbelasteten Motoren, die bereits eine Reihe von Jahren ihren Dienst getan haben, fast die Regel sind.
  • Die Aufgabe, die sich deshalb die vorliegende Erfindung gestellt hat, ist die, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Ventilsitzfläche mit Hilfe dieser Vorrichtung unter Einsatz vorhandener, und zwar auch in den kleinsten Werkstätten zur Verfügung stehender Einrichtungen mit ausreichender Genauigkeit zu schleifen. Diese Vorrichtung soll billig sein, um die Einrichtungskosten und damit den Unkostenfaktor nicht nennenswert zu belasten. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung davon aus, daß in jeder einschlägigen Werkstatt ein normaler Schleifbock vorhanden ist und schlägt deshalb eine Zusatzeinrichtung zum Schleifen der Ventilsitzflächen vor, die auf einfache Weise an diesem Schleifbock anbringbar ist. .
  • Diese Vorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus einer Grundplatte, die zur Befestigung der Vorrichtung am Schleifbock dient, in der oder auf der die eigentliche Bodenplatte der Vorrichtung verdreh- und feststellbar angeordnet ist. Diese zum Einstellen des Ventilsitzwinkels (30' oder 45') verschwenkbare Bodenplatte trägt eine Aufnahme für das zu schleifende Ventil an seinem Schaft, die das Ventil achsrecht zum Einstellen der Schleiftiefe längs verschieblich und drehbar führt.
  • Durch Federdruck wird hierbei das Ventil gleichachsig zwischen einem nachstellbaren Widerlager an seinem Schaftende und einer durch eine Handkurbel zu betätigenden Drehspindel eingespannt. Die Drehspindel, die durch eine Feder gegen den Ventilteller gedrückt wird, trägt an ihrem dem Ventilteller zugekehrten Ende eine Platte, die derart gestaltet ist, daß die Spindel beim Drehen durch die Handkurbel das Ventil mitnimmt. Dies kann beispielsweise durch Zwischenschaltung einer Gummischeibe zwischen dem Ventil-. teller und der Gegenplatte au der Drehspindel geschehen.
  • Die Drehspindel selbst wird durch einen auf der Bodenplatte der Vorrichtung befestigten Bügel achsgleich mit dem Ventil geführt.
  • Diese Vorrichtung kann nun auf einfache Weise durch eine Halterung, die von Fall zu Fall, je nach der Bauart des Schleifbocks, anders gestaltet werden kann, beispielsweise an dem Stahlhalter des Schleifbocks oder aber auch auf andere Weise, gegebenenfalls versenkbar an dem vorhandenen Schleifbock befestigt werden. Es gehört zweifelsohne zum normalen Rüstzeug eines jeden Mechanikers, sobald er im Besitze der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, auf einfachem und billigem Wege sich eine der jeweiligen Bauart seines Schleifbocks angepaßte Halterung zu schaffen, die einmal vorhanden, zum immer wieder verwendbaren Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird.
  • Es erübrigt sich deshalb wohl, für diese Halterung besondere Bauanweisungen zu geben, zumal diese auch nicht in den Rahmen der Erfindung selbst fällt. Zu beachten ist für diese Halterung nur, daß sie nach Möglichkeit so stark gehalten wird, daß Schwingungen der Vorrichtung vermieden werden. Ferner muß sie selbstverständlich so gestaltet werden, daß die Achse des eingespannten Ventils bei Stellung der Bodenplatte der Vorrichtung auf Null senkrecht zur Drehachse der Schleifscheibe steht. - Sobald die erfindungsgemäße Vorrichtung derart am Schleifbock befestigt ist, wird die Bodenplatte je nach Art des Ventils auf die Winkelmarke 30 oder 45 . verschwenkt und festgeklemmt. Nach Anlaufen der Schleifscheibe des Schleifbocks wird hernach das Ventil durch Verstellung des Widerlagers am Ventilschaft zum Schleifen angestellt und die Ventilsitzfläche durch Betätigung der Handkurbel, mittels derer das Ventil in «Drehbewegung versetzt wird, abgeschliffen. Selbstverständlich ist für genauen Schliff die vorherige ordnungsgemäße Zurichtung der Schleifscheibe so, daß deren Schleiffläche genau achsparallel zur Drehachse der Scheibe ist.
  • In den Abb. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei Abb. i die Vorrichtung im Aufriß und Abb. 2 die Vorrichtung im Grundriß darstellt.
  • In der zur Befestigung der Vorrichtung dienenden Grundplatte i ist die Bodenplatte 2 eingelassen. Die Bodenplatte 2 ist mittels Klemmschrauben 3 feststellbar. Die Klemmschrauben 3 dienen gleichzeitig innerhalb konzentrisch zur Bodenplatte 2 vorgesehener Langlöcher 4 zur Führung der Bodenplatte 2 beim Verschwenken. Auf der Bodenplatte 2 ist ein Führungsprisma 5 zur Aufnahme des Schafts des zu schleifenden Ventils 6 befestigt. Der Ventilschaft wird durch eine Platte 7, die durch eine Rändelmutter 8 höhenverstellbar ist, in der Prismenführung 5 längs verschieblich und drehbar gehalten.
  • Die Platte 7 wird durch eine Feder 9 im Sinne des Abhebens vom Ventilschaft gegen die Rändelmutter 8 gedrückt und durch einen auf der Bodenplatte 2 befestigten Führungsstift io parallel geführt.
  • An der Prismenführung 5 ist ein Gewindebolzen ii befestigt, auf dem mittels Rändelmutter 12 ein Widerlager 13 für den Ventilschaft längs verstellbar, aber gegen Verdrehung gesichert angeordnet ist. Gegenüber ist auf der Bodenplatte 2 ein Bügel 14 befestigt, der zur achsgleichen Führung einer Drehspindel 15 mit dem Ventilschaft dient. Die Drehspindel 15 kann durch eine Handkurbel 16 in .Drehung versetzt werden.
  • Das zu schleifende Ventil wird mittels einer auf der Drehspindel 15 zwischen der Gegenplatte 17 für den Ventilteller und den Bügel 14 angeordneten Feder 18 zwischen dem verstellbaren Widerlager 13 und der Drehspindel 15 eingespannt. Sein Schaft ruht dabei, durch die Gegenplatte 7 festgehalten, in der Prismenführung 5.
  • Zum Schleifen der Ventilsitzfläche wird die erfindungsgemäße Vorrichtung mittels einer geeigneten Halterung an dem üblichen, in jeder Werkstatt vorhandenen Schleifbock zunächst derart befestigt, daß die Ventilachse bei völliger Verdrehung der Bodenplatte entgegen dem Uhrzeigersinn innerhalb der Langlöcher 4, der Nullstellung, in gleicher Höhe mit der Achse der Schleifscheibe i9 des Schleifbocks und senkrecht zu dieser steht.
  • Hierauf wird nach Lösen der Klemmschrauben 3 die Vorrichtung auf den Neigungswinkel der Ventilsitzfläche verstellt und durch Anziehen der Schrauben 3 festgestellt.
  • Nach Anlaufen der Schleifscheibe i9 wird die Ventilsitzfläche unter allmählichem Nachstellen des Widerlagers 13 mittels der Rändelmutter 12 und Drehen des Ventils mit Hilfe der Handkurbel 16. geschliffen.
  • Die Mitnähme des Ventils erfolgt dabei durch eine auf der Gegenplatte 17 der Drehspindel 15 befestigte Gummischeibe 20.
  • Der Erfindungsgedanke beschränkt sich nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel, sondern umfaßt im Rahmen der Ansprüche alle Lösungsformen einer Zusatzvorrichtung für übliche Schleifböcke, die durch eine geeignete Halterung an diesen befestigt wird, zum Schleifen der Ventilsitzfläche, die je nach Ventilsitzflächenwinkel verschwenkbar und feststellbar das zu schleifende Ventil längs verschieblich nachstellbar und drehbar festhält und führt, wobei das Ventil unabhängig von der Schleifscheibe des Schleifbocks durch Handbetätigung, beispielsweise mittels einer Handkurbel, oder mit Hilfe einer Handbohrmaschine, oder einer ähnlichen Vorrichtung gedreht wird.
  • In letzterem Falle könnte der Bügel 8 einschließlich der Handkurbel 16 in Wegfall kommen. Es müßte dann eine Feder zwischen dem Prisma 5 und dem Ventilteller im Sinne des Abhebens des Ventiltellers von der Schleifscheibe i9 angeordnet werden. Das Andrükken des Ventiltellers an die Schleifscheibe i9, ebenso wie das Drehen des Ventils würde dann mittels einer gegen den Ventilteller angesetzten Handbohrmaschine unter Verwendung einer geeigneten Mitnahme, gegebenenfalls einer ventilähnlichen Gegenplatte, deren Schaft im Bohrkopf eingespannt ist und die ebenfalls eine Gummischeibe trägt, erfolgen. Ebenso wie die vorstehend beschriebene, sind noch andere Anwendungsformen des Grundgedankens der Erfindung denkbar.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schleifen der Sitzflächen von Ventilen, insbesondere solchen von Brennkraftmaschinen, gekennzeichnet durch eine Zusatzvorrichtung, die an dem üblichen Schleifbock befestigt wird und zur Anpassung an den Ventilsitzflächenwinkel schwenk- und feststellbar ist und durch die das zu schleifende Ventil an seinem Schaft in Längsrichtung verstellbar und von Hand verdrehbar geführt und gehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer zur Befestigung der Vorrichtung dienenden Grundplatte (i) eine durch Führungsbolzen in konzentrischen Langlöchern (4) verschwenkbar geführte Bodenplatte (2) angeordnet ist, die durch Rändelmuttern (3) auf den Führungsbolzen in bestimmten Winkelstellungen feststellbar eine Haltevorrichtung trägt, durch die das Ventil in Längsrichtung verstellbar und drehbar gehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für das Ventil durch ein auf der Bodenplatte (2) befestigtes, eine Prismenführung tragendes Lineal (5) gebildet ist, in dessen Schrägflächen der Ventilschaft mittels einer höhenverstellbaren, parallel geführten Druckplatte (7) gehalten wird, und daß an dieser Führung ein durch Nachstellmutter (12) längs verstellbares Widerlager (13) für den Ventilschaft angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das durch entsprechende Führungsflächen gegen Verdrehung gesicherte Widerlager (13) für den Ventilschaft auf einem Gewindebolzen (ii) mittels einer Rändelmutter (12) verschiebbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zu schleifende Ventil je nach Art des Drehens von Hand während des Schleifvorgangs unter Federdruck im oder entgegen dem Sinne des Abhebens des Ventiltellers von der Schleifscheibe steht.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (2) eine zur gleichachsigen Führung mit dem Ventilschaft dienende Halterung (14) für eine durch Handkurbel (16) zu betätigende Drehspindel (15) trägt, zwischen deren zur Anlage des Ventiltellers dienenden Gegenplatte (17) und dem Widerlager (13) das zu schleifende Ventil abgefedert eingespannt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenplatte (17) zur Mitnahme des Ventiltellers eine Gummischeibe (20) trägt.
DEP52955A 1949-08-26 1949-08-26 Ventilschleif-Vorrichtung Expired DE810002C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3118260A (en) * 1964-01-21 Work holder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3118260A (en) * 1964-01-21 Work holder

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