DE80965C - - Google Patents
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- DE80965C DE80965C DENDAT80965D DE80965DA DE80965C DE 80965 C DE80965 C DE 80965C DE NDAT80965 D DENDAT80965 D DE NDAT80965D DE 80965D A DE80965D A DE 80965DA DE 80965 C DE80965 C DE 80965C
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- DE
- Germany
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- roller
- rollers
- door
- braking device
- rail
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- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F3/00—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
- E05F3/16—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with friction brakes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei. ,
in CHEMNITZ.
Zusatz zum Patente JVi 78891 vom 28. September 1893.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1894 ab. Längste Dauer: 27. September 1908.
Bei der in der Patentschrift Nr. 78891 dargestellten
Thürbremse hat sich der Uebelstand herausgestellt, dafs bei sehr starkem Druck
gegen die Thür die Bremsrollen versagen, also nicht genügend bremsen, so dafs trotzdem ein
Zuschlagen erfolgte, bei schwachem Druck jedoch ein vollständiges Festklemmen eintrat und die
Thür offen stehen blieb.
Der erste Uebelstand hat seinen Grund darin, dafs zwei Rollen, zu beiden Seiten der Leitschiene
angeordnet, sich nicht so fest gegen die Schiene klemmen, dafs sie bei sehr starkem
Druck einer schnellen Vorwärtsbewegung Einhalt zu thun im Stande wären.
Der zweite Uebelstand liegt darin, dafs man eine nicht zu kräftige Feder, welche die Rollen
stets in die gleiche Lage zu einander bringen soll, verwenden darf, welche die Rollen stets
nach der Thür zieht, und dafs eine zu schwache Feder, wenn die Thür sich mit starkem Druck
gegen die eine Rolle legt, nicht im Stande ist, die Rollen in die rechtwinklige Lage zur
Schiene zurückzuziehen, also mitanderenWorten, nicht im Stande ist, die geklemmten und anliegenden
Rollen zu lüften.
Den Uebelständen wird dadurch abgeholfen, dafs zunächst die die Bremsrollen ziehende
Feder vollständig in Wegfall gebracht ist und das Auslösen sowie festere Klemmen durch zwei
an einem Winkelhebel w befestigte Rollen T1 r2
bewirkt wird. Hierbei ist r, unmittelbar am einen Schenkel des Winkels, r2 dagegen am
einen Ende einer Schiene gelagert, die mit dem anderen Schenkel des Winkels gelenkig verbunden
ist.
Die Wirkung ist folgende: Schlägt die Thür mit dem mit einer Rolle r3 versehenen Anschlag
k gegen die eine bis auf den Zapfen aus Leder bestehende Rolle g1, so kommen
die Gleitrollen gx g2 einander schräg gegenüber
zu stehen, wodurch sie und auch die beiden Rollen T1 r2 gegen die Schiene α gedrängt
werden. Die Rolle r2 kommt dabei mit der Rolle g2 in so innige Berührung, dafs beide
Rollen, da sie von der Schiene a in gleichem Sinne gedreht werden, sich an ihrem gemeinsamen
Berührungspunkte χ bremsen und die Weiterbewegung der gesammten Rollen um
so mehr hemmen, je gröfser die Geschwindigkeit ist, mit welcher die Rolle r3 gegen gt trifft.
Bei sehr starkem Druck werden die Rollen gl g.2
an ihrem Berührungspunkte mit der Schiene etwas abgeflacht, welche Abflachung aber infolge
der Elasticität der Lederwalzen beim Nachlassen des Druckes sofort wieder aufgehoben
wird, wodurch sich der Mittelpunkt der Rolle g2 und auch die Mittelpunkte der
Rollen T1 r2 von der Schiene α um die Abflachung
entfernen und die Lüftung der Bremsvorrichtung bewirkt wird. Ist der Druck, welcher
die ThUr bewegt, und die Geschwindigkeit sehr gering, so werden die Rollen gl g^ nicht
Claims (1)
- sehr schräg zu stehen kommen und dadurch auch die Rolle r2 nicht zwischen die Rolle g2 und Schiene α gezogen. Es wird also der Bewegung der Thür fast gar kein Wiederstand entgegengesetzt, so dafs sie von dem geringen Druck ruhig geschlossen wird.Patenτ-Ansρrüch:Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 78891 geschützten Thürbremse, dadurch gekennzeichnet, dafs am Anschlag eine Rolle (r3) und an der mit Rollen versehenen Bremsvorrichtung ein Winkelhebel (w) angebracht ist, welcher am einen Schenkel eine Rolle (rj. und am andern Schenkel ein mit einer Rolle (rj versehenes Gelenkstück (s) trägt, derart, dafs die letztere Rolle (r%) bei der durch starken Druck der Anschlagrolle gegen die mit Rollen versehene Bremsvorrichtung verursachten Schrägstellung der letzteren den Winkelhebel (w) verstellt und dadurch die Rolle (rj in den Winkel zwischen der Gleitschiene α und der einen Rolle der Bremsvorrichtung gedrängt wird und dadurch den Bewegungswiderstand erhöht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80965C true DE80965C (de) |
Family
ID=353480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80965D Active DE80965C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80965C (de) |
-
0
- DE DENDAT80965D patent/DE80965C/de active Active
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