DE21457C - Arretir-Vorrichtung für Fenstervorhänge und dergl - Google Patents

Arretir-Vorrichtung für Fenstervorhänge und dergl

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DE21457C
DE21457C DENDAT21457D DE21457DA DE21457C DE 21457 C DE21457 C DE 21457C DE NDAT21457 D DENDAT21457 D DE NDAT21457D DE 21457D A DE21457D A DE 21457DA DE 21457 C DE21457 C DE 21457C
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DE
Germany
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cord
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DENDAT21457D
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Original Assignee
RUD. SCHLOER in Mörs
Publication of DE21457C publication Critical patent/DE21457C/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/90Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic for immobilising the closure member in various chosen positions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/78Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor for direct manual operation, e.g. by tassels, by handles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Stellvorrichtung für Vorhänge aller Art, insbesondere für Rouleaux, Marquisen und dergleichen mehr, und bezweckt dieselbe ein bequemes und sicheres Festhalten des auf- oder niederzulassenden Vorhanges in jeder gewünschten Höhe.
Das dieser Stellvorrichtung zu Grunde liegende' Princip ist, durch Ausüben des aufrollenden Zuges Heben der Vorhangstange mitsammt ihrem Drehlager in eine freie und gesicherte Drehposition, in welcher sie sich auf Grund des dauernden Zuges erhält, Zurückgehen der Stange sammt Drehlager in die Bremsposition durch plötzliches Aufhören dieses Zuges.
Die Verwirklichung des eben gekennzeichneten Princips ist auf beiliegender Zeichnung in der Anwendung auf ein Zimmerrouleau dargestellt: in Fig. ι (Ansicht von der Zimmerseite aus in verticalem Längsschnitt) und Fig. 2 (zugehörige äufsere Seitenansicht) in der Bremslage, in Fig. 3 (Vorderansicht) und Fig. 4 (zugehörige Seitenansicht) in der freien Drehlage.-
Es bezeichnen A die Rouleaustange mit daran befestigtem Rouleautuch B, Schnurrolle C und Zugschnur Ό, und zwar ist angenommen, dafs die Stellvorrichtung an der rechten Fensterwand angebracht sei, das Rouleautuch an der Fensterseite auf- und abwärts passire, die Zugschnur also auf der vorderen, d. i. dem Zimmer zugekehrten Seite der Rolle nach unten laufe.
Die Rouleaustange A ruht an der linken Fensterseite mittelst eines Drehstiftes in einem Rouleaueisen mit geschlossenem Auge (beide' gewöhnlicher Art), auf der rechten Seite dagegen mit dem später zu beschreibenden eingeschlagenen oder eingeschraubten Stifte E in der zugleich als rechtsseitiges Rouleaueisen dienenden neuen Stellvorrichtung.
Die Stellvorrichtung setzt sich in ihrer Gesammtheit aus drei Theilen zusammen: dem fixirten Eisen F (später Vierkanteisen genannt), dem Hebeleisen G und dem Drehstift E. Das Eisen F ist zur Aufnahme des Stiftes E mit einem rechteckigen, in senkrechter Richtung geführten Schlitz f (Bremslager) versehen, welcher auf einer Seite (in· Fig. 2 rechts) eine halbkreisförmige Erweiterung f1 mit Nase /2 bildet. An der hinteren Kante /3 dieses Eisens befindet sich ein Anschlag H zu dem weiter unten dargelegten Zweck. Durch einen Drehbolzen J ist an das Vierkanteisen F ein Hebeleisen G drehbar angeschlossen, welches zur Aufnahme des Stiftes E einen Ausschnitt g (Drehlager) und einen nach unten abgebogenen Hebel g1 besitzt; g* ist ein Loch im unteren Theile desselben.
Der Drehstift E besteht aus dem zur Einführung in die Rouleaustange dienenden Körper e2, welcher da, wo er aus der Stange heraustritt, zu einem dünneren Halszapfen e1, sodann zu einem dickeren Vierkant e (Bremskopf ausgearbeitet ist. Die Diagonale der Durchschnittsfläche dieses Vierkantes mufs kleiner sein als der Durchmesser der oben erwähnten Erweiterung f1 des Bremslagers /, damit es sich nicht einklemmt. Mit el ruht E in g, mit e pafst es willig in f.
Unter Anwendung der eben beschriebenen Mittel ist das eingangs aufgestellte Princip der neuen Stellvorrichtung in der Weise zur Ausführung gebracht, dafs beim Montiren des Vor-
hanges dessen Stange linker Hand in dem geschlossenen Auge eines gewöhnlichen Rouleaueisens, rechter Hand jedoch, wo sie mit dem Stifte E ausgerüstet ist, nachdem die Schlitze / und g parallel gestellt worden, so in diese gelagert wird, dafs der Halszapfen <?' in g, das Vierkant e in / ruht. Die auf der Vorderseite, d. i. der. Zimmerseite der Rolle C herablaufende "SchnurD wird durch das Loch^2 des Hebels^1 geführt. Es ist klar, dafs bei dieser Lagerung der Stange, Fig. ι und 2, eine Drehung derselben nicht stattfinden kann, indem die Weite des Schlitzes f die Seitenlänge des Vierkantes nur um so viel übertrifft, als das bequeme Einfallen dieses in jenen bedingt. Wird dagegen die Rollenschnur D straff nach unten und etwas nach dem Ziehenden hin gezogen, so wird infolge des Druckes, welchen D bei g* auf den Hebel ausübt, dieser nach der gleichen Richtung hin bewegt, somit das Hebeleisen mit seinem Schlitz (Drehlager) g so weit in entgegengesetzter 'Richtung gedreht, bis es mit seiner Kante gs an den Anschlag H trifft. Das Vierkant e gelangt damit aus dem Bremslager / in dessen Erweiterung/1, Fig. 4 und 3, wo es genügend Raum zur Drehung findet. Hört jetzt der Zug mit gewisser Plötzlichkeit auf, so fällt der Hebel zurück, ebenso das Hebeleisen, und Vierkant ε sinkt wieder in den Schlitz /, d.. h. die Bewegung der Stange ist gebremst, und das Rouleau bleibt in der betreffenden Höhe stehen, bis ein neuer Zug die Bremsung löst.
Beim Niederlassen des Rouleaus ist die Schnur zunächst straff anzuziehen und dann, fest an den Rand des Loches g2 gedrückt, infolge der Gewichtswirkung des Rouleaus und event, des unteren Rouleaustabes nach aufwärts passiren zu lassen.
Die Function des Anschlages H besteht in der Verhinderung einer zu weit gehenden Drehung des Hebeleisens, welche nur ein neues Bremsen herbeiführen würde. Gleichzeitig sichert auch die Nase /2 am oberen äufseren Ende der Erweiterung /j des Bremslagers die Stange am Ausspringen des Stiftes E. Die Di'ehlage ist also auch nach dieser Richtung hin eine vollkommen sichere.
Selbstredend könnten ohne jede Beeinträchtigung der Wirkung auch Vierkanteisen und Hebeleisen räumlich ihre Stellung gegen einander austauschen, nur müfste dann auch Vierkant e gegen Halszapfen ex vertauscht werden.
Aus praktischen Gründen wird das Vierkant so lang zu machen sein, dafs es etwas über den Schlitz / hinausragt, damit eine beim Einschlagen des Stiftes E etwa entstehende Verdickung an der Stirnseite des Vierkantes dessen Einfallen in den Schlitz / nicht beeinträchtige.
Der Stiel /4 des Vierkanteisens mag je nach den Bedürfnissen der Befestigung nach oben oder unten oder nach der Seite hin gekröpft oder auch zum Einschrauben etc. eingerichtet werden.
Soll die Stellvorrichtung an der linksseitigen Fensterwand Verwendung finden, so ist natürlich die Anordnung ihrer Elemente entgegengesetzt der durch Zeichnung veranschaulichten zu treffen.
, Aufser der exacten Arretirung bei bequemer Handhabung bietet die beschriebene Stellvorrichtung noch den Vortheil, dafs die beiden Lagerpunkte der Aufrollstange nicht mehr in der gleichen Horizontal- und Verticalebene zu liegen brauchen, sofern nur der zweite Drehstift lang genug ist, um nicht aus seinem Auge schlüpfen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der in einen Halszapfen εΛ und ein Vierkant e endigende eine Aufrollzapfen E, sowie das mit dem stationären Rouleaueisen F drehbar verbundene Hebeleisen G, in dessen Schlitzen der Halszapfen e1 gelagert ist und durch das bei g2 die Zugschnur hindurchgeht, während das Vierkant e bei angezogener Schnur frei in dem Halbkreisschlitz f' des Rouleaueisens sich drehen kann, dagegen bei freigelassener Schnur in dem Bremsschlitz f arretirt wird.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT21457D Arretir-Vorrichtung für Fenstervorhänge und dergl Active DE21457C (de)

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DE (1) DE21457C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1770241A3 (de) * 2005-09-29 2012-08-01 HAPPICH GmbH Rolloeinrichtung
CN102767329A (zh) * 2012-07-23 2012-11-07 李七妹 一种窗帘用单拉绳驱动装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1770241A3 (de) * 2005-09-29 2012-08-01 HAPPICH GmbH Rolloeinrichtung
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