DE809581C - Spuelvorrichtung fuer enghalsige Gefaesse, Ampullen, Tropfglaeser u. dgl. - Google Patents

Spuelvorrichtung fuer enghalsige Gefaesse, Ampullen, Tropfglaeser u. dgl.

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Publication number
DE809581C
DE809581C DEP8123A DEP0008123A DE809581C DE 809581 C DE809581 C DE 809581C DE P8123 A DEP8123 A DE P8123A DE P0008123 A DEP0008123 A DE P0008123A DE 809581 C DE809581 C DE 809581C
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DE
Germany
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rinsing
pipe
vessels
valve
ampoules
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Expired
Application number
DEP8123A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Raebiger
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking
    • B08B9/34Arrangements of conduits or nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Die in der pharmazeutischen Industrie verwendeten Ampullen, Flaschen mit kleiner Halsöffnung usw. bedürfen vor ihrer Füllung einer gründlichen Spülung, um Verunreinigungen, wie Staub, Glassplitter usw., aus dem Innern zu entfernen.
  • Die bekannten Spülvorrichtungen sind gewöhnlich mit zwei Ausspritzventilen, die durch Herunterdrücken bei aufgesetzter Ampulle usw. betätigt werden, und zwei Entleerungsdüsen versehen. Letztere, an eine Druckluftleitung angeschlossen, sind dazu bestimmt, das in der Ampulle verbliebene Spülwasser, das nicht von selbst ablaufen kann, herauszudrücken. Bei der Bedienung derartiger Spülapparate müssen die Ampullen o. dgl. nach dem Spülen vom Ausspritzventil abgenommen und auf die getrennt angebrachten Entleerungsdüsen aufgesteckt werden. Dieser Arbeitsgang ist mit Zeitverlust und Bruchausfall. verbunden, der sich bei den engen und dünnwandigen Ampullenhälsen nicht vermeiden läßt.
  • Gemäß der Erfindung wird daher vorgeschlagen, daß für die Einführung der Spülflüssigkeit und der Luft in das zu reinigende Gefäß ein gemeinsames Rohr vorgesehen ist, das durch Verschieben in der einen Richtung, z. B. durch Aufsetzen des Gefäßes, mit der Spülflüssigkeit und durch Verschieben in der anderen Richtung, z. B. in seine Ruhestellung, mit der Druck-oder Saugluft verbunden wird. Dadurch wird erreicht, daß unmittelbar nach beendeter Spülung die Verbindung mit der Druck- oder Saugluftleitung hergestellt und das in der Ampulle o. dgl. verbliebene Spülwasser rasch entfernt werden kann. So wird das Umstecken auf besondere Entleerungsdüsen vermieden und eine wesentliche Arbeitsersparnis sowie eine Verringerung des Bruchausfalles gewährleistet. Damit hat die Spülvorrichtung auch eine Vereinfachung erfahren und bedarf zu ihrer Herstellung weit weniger Material als bisher. -.
  • An Hand er Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der er beschrieben.
  • Fig: i zeigt die gemeinsame Spül- und Ausblaseeinrichtung der Spülvorrichtung gemäß der Erfindung im Ruhezustande; Fig. 2 zeigt die gemeinsame Spül- und Ausblaseeinriclitung nach Fig. i in heruntergedrücktem Zustande; Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs Linie A-B von Fig. i ; Fig. 4 zeigt die gesamte Spülvorrichtung mit zwei Rohren für gemeinsames Spülen und Ausblasen; Fig.5 ist eine Seitenansicht der Spülvorrichtung' gemäß Fig. 4; , Fig. 6 ist eine Draufsicht .von Fig. 4.
  • In den Fig. i und 2 ist ein Rohr a vorgesehen, das an seinem unteren Ende durch eine Schlitzschraube b und eine Dichtungsscheibe c abgeschlossen ist. Das Rohr a ist gleitbar in einem Metallkörper f gelagert und wird durch eine Feder i nach oben gedrückt, so daß es in seiner Ruhestellung die Lage nach Fig. i einnimmt. Das Rohr a ist mit einer seitlichen Bohrung d für den Wassereintritt und einer weiteren Bohrung mit umlaufender Nut e für die Druckluftzufuhr versehen. Der rohrförmige. - Metallkörper f besitzt' ein waagerechtes Anschlußstück g mit eingebautem Rückschlagventil h für die Druckluftzufuhr.
  • Das Rohr a ist nach oben durch ein dünneres, nicht näher bezeichnetes Rohr verlängert, das von einem Abflußrohr von größerem Durchmesser umgeben ist. Das Abflußrohr ist unten trichterförmig erweitert und mit einem sternförmigen Einsatz versehen (Fig. 3), damit die mit dem Spülwasser mitgeführten Verunreinigungen, Glassplitter u. dgl. leichter abfließen können.
  • Zum Reinigen wird die Ampulle auf das nach oben stehende Rohr gesteckt, so daß sie auf dem Abflußrohr aufsitzt. Beim Herunterdrücken des Rohres strömt das Wasser über die Bohrung d ein und'bewirkt die Spülung. Das Rückschlagventil h verhindert, daß beim Spülen Wasser in die Druckluftleitung eindringt. Beim Loslassen wird durch den Wasserdruck und eine zusätzlich angebrachte Feder i das Ventil wieder verschlossen. In dieser Stellung steht die Bohrung über die umlaufende Nut e mit der Druckluftzufuhr in Verbindung. Die einströmende Druckluft bewirkt, daß das in der enghalsigen Ampulle befindliche Spülwasser herausgedrückt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ,. i. Spülvorrichtung für enghalsige Gefäße, Ampullen, Tropfgläser o. dgl. mit Rohreinrichtungen, die beim Aufsetzen der Gefäße betätigt werden, zum Ausspülen der Gefäße durch eine Druckflüssigkeit, wie Wasser, sowie Rohreinrichtungen zum Ausblasen der restlichen, nicht abgelaufenen Spülflüssigkeit oder sonstiger Verunreinigungen durch Druck- oder Saugluft, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einführung der Spülflüssigkeit und der Luft in das zu reinigende Gefäß ein gemeinsames- Rohr (a) vorgesehen ist, das durch Verschieben in der einen Richtung, z. B. durch Aufsetzen des Gefäßes, mit der Spülflüssigkeit und durch Verschieben in der anderen Richtung, z. B. in seine Ruhestellung, mit der Druck- oder Saugluft verbunden wird.
  2. 2. Spülvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Rohr (a) mit einem Ventil (d, c, i) für die Flüssigkeitszufuhr, das in der Arbeitsstellung des Rohres geöffnet ist, und mit einem Ventil (e, g) für die Luftzufuhr versehen ist, das in der Ruhestellung des Rohres geöffnet ist.
  3. 3. Spülvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil für die Luftzufuhr als Rückschlagventil (h) ausgebildet ist, das ein Einströmen von Flüssigkeit in die Drucklvftleitung verhindert.
  4. 4. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein das gemeinsame Rohr (a) umgebendes Abflußrohr vorgesehen ist, das am Auslaufende trichterförmig erweitert und mit einem sternförmigen Einsatz versehen ist.
DEP8123A 1948-10-02 1948-10-02 Spuelvorrichtung fuer enghalsige Gefaesse, Ampullen, Tropfglaeser u. dgl. Expired DE809581C (de)

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DE (1) DE809581C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2154421A1 (de) * 1971-11-02 1973-05-03 Rota Kg Verfahren und vorrichtung zur weiterverarbeitung von zunaechst verschlossenen leerampullen aus glas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2154421A1 (de) * 1971-11-02 1973-05-03 Rota Kg Verfahren und vorrichtung zur weiterverarbeitung von zunaechst verschlossenen leerampullen aus glas

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