DE809490C - Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen

Info

Publication number
DE809490C
DE809490C DESCH227A DESC000227A DE809490C DE 809490 C DE809490 C DE 809490C DE SCH227 A DESCH227 A DE SCH227A DE SC000227 A DESC000227 A DE SC000227A DE 809490 C DE809490 C DE 809490C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damper
control
pendulum
locking device
imprints
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH227A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1610780U (de
Inventor
Karl Dr-Ing Jolas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DESCH227A priority Critical patent/DE809490C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809490C publication Critical patent/DE809490C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die falsche Gewichtsabdrucke beim Bedienen des Druckapparates an Zeigerwaagen vor dem Einspielen verhindert. Da jede Zeigerwaage unendlich viele Einspiellagen aufweist, muß eine Vorrichtung, die die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe löst, so eingerichtet sein, daß die Sperrung des Abdruckes unabhängig von der Einspiellage ist.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Steuerung eines Sperrorgans gegen die Betätigung des Abdruckes durch einen zweckmäßig gesondert angeordneten, mit der Waage verbundenen Dämpfer erfolgt (nachstehend als Steuerdämpfer bezeichnet).
Der Anschluß der erfindungsgemäßen Steuerung an die Bewegung der Auswiegevorrichtung erfolgt vorteilhaft deshalb über eine gesondert angeordnete Dämpfungseinrichtung (Steuerdämpfer), weil der an der Waage üblicherweise vorhandene Dämpfer bedeutend größere Kräfte zu verrichten hat gegenüber dem Steuerdämpfer nach der Erfindung, der nur mit kleinen Kräften arbeitet, weil'das durch diesen zusätzlichen Dämpfer zu bedienende Steuerpendel leicht sein muß, um auch bei kleinen Ausschlägen der Waage schon anzusprechen. Infolge der nur kleinen Kräfte am Steuerpendel wird eine Rückwirkung auf die eigentliche Äuswiegevorrichtung vermieden.
Es ist an sich möglich, die zur Dämpfung der Schwingungen der Waage vorhandene Dämpfungseinrichtung für die Steuerung gemäß der Erfindung
zu verwenden. Der beispielsweise in der Zeichnung dargestellte getrennte Dämpfer für den Antrieb des Steuerpendels bietet jedoch den Vorteil, daß dieses getrennt von dem Dämpfer der Waage eingestellt werden kann. Während des Einschwingens der Waage dient der Steuerdämpfer nach der Erfindung nur zum Übertragen der Kräfte auf das Steuerpendel, wogegen er nach dem Einspielen der Waage auf das Steuerpendel selbst als Dämpfer wirkt, wobei dieser etwas später einspielt.
An Hand zweier Ausführungsbeispiele seien der allgemeine Erfindungsgedanke und weitere Erfindungsmerkmale des näheren erläutert.
Abb. ι zeigt schematisch die Gesamtanordnung des zusätzlichen Dämpfers und des dämpfungsgesteuerten Pendels nach der Erfindung;
Abb. 2 zeigt das dämpfungsgesteuerte Pendel mit der Sperrvorrichtung in vergrößertem Maßstab in Seitenansicht und die
Abb. 3 die gleiche Vorrichtung im Grundriß;
Abb. 4 zeigt die Ausführung des dämpfungsgesteuerten Pendels mit Magnetdämpfer;
Abb. 5 zeigt die Vorrichtung nach Abb. 4 im Seitenriß.
In den Abb. 1 bis 3 ist mit 1 ein an dem Zwischenhebel 2 zwischen der Stützschneide 3 und dem Angriffspunkt 4 der Zugstange 5 angelenkter Dämpfungszylinder bezeichnet. Der in dem Zylinder bewegliche Dämpfungskolben 6 wirkt auf ein Pendel 7 mit den Stützschneiden 10 und dem Tariergewicht 9. Gegenüber dem in Abb. 1 links an dem Zwischenhebel 2 gezeichneten üblichen Dämpfer stellt also der erfindungsgemäße Dämpfer eine Umkehrung der bekannten Anordnung eines feststehenden Dämpfungszylinders und eines am Zwischenhebel angelenkten Dämpfungskolbens dar. Würde der Dämpfungskolben für die erfindungsgemäße Steuerung an dem Zwischenhebel 2 angelenkt sein, so würde eine Veränderung der ölfüllung die Einspiellage des Steuerpendels verändern. Bei der umgekehrten Ausführung kann die ölfüllung mit der Tariervorrichtung der Waage selbst austariert werden. Infolge der geringen Ausschläge des Steuerpendels 7 kann der Dämpfungskolben 6 fest mit dem Pendel verbunden sein. Der Dämpfungskolben selbst liegt in einer Horizontalebene mit den Stützschneiden 10 (Abb. 2). Das Ende der in einem Lager 11 geführten Kolbenstange 12 des Steuerkolbens 6 trägt eine Sperrplatte 13 mit einem Schlitz 14, der im Abstand des Hebelarmes ο parallel zur Kolbenstange 12 verläuft und in der Vertikalebene der Stützschneiden 10 des Pendels 7 liegt. Ein von dem Druckknopf 15 des Druckers zu bedienender Sperrhebel 16 rastet mit seinem Fühlorgan 17 in der Ruhestellung des Steuerpendels in den Schlitz 14 ein, wenn der Druckknopf 15 zur Bedienung des Abdruckes eingedrückt wird. Durch die Feder 18 wird der Sperrhebel 16 in Ruhestellung außer Eingriff mit dem Steuerpendel gehalten. Wird der Druckknopf 15 zu früh, d. h. vor Erreichen der Einspiellage der Waage bedient, so trifft das Fühlorgan 17 nicht auf den Schlitz 14 der Platte 13; dadurch wird ein Einschalten des Druckwerks durch Arretierung des Druckknopfes 15 verhindert, da das Steuerpendel 7 mit der Sperrplatte 13 noch nach rechts oder links ausgeschlagen ist und erst nach Einspielen der Waage in der Mittelstellung zur Ruhe kommt. Bei zu frühem Einschalten des Druckapparates geht der vom Fühlorgan 17 auf die Sperrplatte 13 ausgeübte Druck durch die Stützschneiden 10 (Abb. 2), so daß das Steuerpendel dadurch keinen zusätzlichen Impuls erhält
Eine am Steuerpendel 7 angeordnete Anzeigevorrichtung 19, die mit ihre Ausschläge begrenzenden Anschlägen 20, 21 und dem Gegenzeiger 22 zusammenwirkt, ermöglicht die Beobachtung der Einspiellage, so daß unnötiges Schalten des Druckknopfes 15 vor Erreichen der Einspiellage vermieden wird. Die am Steuerpendel 7 angeordnete Tariervorrichtung 9 gestattet, Änderungen der Einspiellage mit Hilfe der Anzeigevorrichtung 19, 22 zu beseitigen.
In den Abb. 4 und 5 ist die Ausführung des erfindungsgemäßen Steuerdämpfers als Magnetdämpfer dargestellt. Ein Permanentmagnet 23 mit den dicht nebeneinanderliegenden Polen 25, zweckmäßig auf metallkeramischem Weg aus einer bekannten Eisen - Aluminium - Kobalt - Nickel - Legierung hergestellt, bildet mit dem am Neigungspendel befestigten Kupferblech 24 eine Dämpfungseinrichtung dadurch, daß das Kupferblech mit dem Neigungspendel zwischen den Polen 25 (Abb. 5) hin und her schwingt. Der Permanentmagnet 23 ist in ' seiner remanenzfreien neutralen Zone mit Schneiden 26 in Pfannen 27 pendelnd gelagert und erhält durch die Dämpfung während des Einspielens eine Pendelbewegung mit der angelenkten Sperrplatte 13. Ein zwischengeschaltetes, verschiebbares Gewicht 28 gestattet die notwendige Einstellung des Schwerpunktes des Steuerpendels. Seitliche Arme 29 und Anschläge 30 bewirken eine Begrenzung der Schwingungsausschläge des Steuerpendels. Auch hier kann der Druckknopf 15 zum Einschalten des Druckwerks erst bedient werden, wenn die Sperrplatte 13 zur Ruhe gekommen ist und damit das Fühlorgan 17 am Hebel 16 in den Schlitz 14 einrasten kann.
Der Ausschlag des Steuerpendels nach der Erfindung kann auch in anderer Weise zur Verhinderung des Gewichtsabdruckes benutzt werden, beispielsweise über eine fotoelektrische Abtastung oder über elektrische Grenzkontakte o. dgl.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sperrvorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke bei Zeigerwaagen mit Registriervorrichtung, gekennzeichnet durch die Steuerung eines Sperrorgans (13) gegen die Betätigung des Abdruckes durch einen zweckmäßig gesondert angeordneten, mit der Waage verbundenen Dämpfer (Steuerdämpfer 1, 6 bzw. 23).
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Flüssigkeitsdämpfers als Steuerdämpfer
sein Dämpfungszylinder (ι) triit dem Hebelwerk (2) der Zeigerwaage und der zugehörige Dämpfungskolben (6) mit einem Pendel (7 bis 10) gekuppelt ist, welches das Sperrorgan (13) trägt, j
3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, da- j durch gekennzeichnet, daß der Steuerdämpfer als magnetischer Dämpfer (23) ausgebildet ist. ■
4. Sperrvorrichtung nach Anspruch 3, da- j durch gekennzeichnet, daß der magnetische Steuerdämpfer als aus den bekannten Eisen-Aluminium-Nickel-Legierungen hergestellter Permanentmagnet (Sintermagnet) ausgebildet ist.
5. Sperrvorrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetdämpfer (23) mit Schneiden (26) in Pfannen (27) ruht und mit dem Sperrorgan (13) als dampfungsgesteuertes Pendel ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 884 7.
DESCH227A 1949-10-28 1949-10-28 Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen Expired DE809490C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH227A DE809490C (de) 1949-10-28 1949-10-28 Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH227A DE809490C (de) 1949-10-28 1949-10-28 Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809490C true DE809490C (de) 1951-07-30

Family

ID=7422284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH227A Expired DE809490C (de) 1949-10-28 1949-10-28 Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE809490C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931914C (de) * 1951-12-06 1955-08-18 Bellka Waagenfabrik Laufgewichtswaage
DE958777C (de) * 1952-03-13 1957-02-21 Butz & Leitz G M B H Maschinen Einrichtung fuer Neigungswaagen zur Beschleunigung und anschliessenden Daempfung derPendelschwingungen
DE1042253B (de) * 1952-12-08 1958-10-30 Ici Ltd Waegevorrichtung mit elektrischer Steuerung fuer die selbsttaetige Zufuehrung von Stoffen bestimmter Nettogewichte
DE1052126B (de) * 1952-02-18 1959-03-05 Ici Ltd Waage
DE1053801B (de) * 1957-04-04 1959-03-26 Vogel & Halke Sperreinrichtung fuer Druckwerke an Waagen
DE1177838B (de) * 1957-07-19 1964-09-10 Avery Ltd W & T Anzeige- und/oder Registriervorrichtung fuer eine Waage mit einer sich selbsttaetig abgleichenden Messbrueckenschaltung

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931914C (de) * 1951-12-06 1955-08-18 Bellka Waagenfabrik Laufgewichtswaage
DE1052126B (de) * 1952-02-18 1959-03-05 Ici Ltd Waage
DE958777C (de) * 1952-03-13 1957-02-21 Butz & Leitz G M B H Maschinen Einrichtung fuer Neigungswaagen zur Beschleunigung und anschliessenden Daempfung derPendelschwingungen
DE1042253B (de) * 1952-12-08 1958-10-30 Ici Ltd Waegevorrichtung mit elektrischer Steuerung fuer die selbsttaetige Zufuehrung von Stoffen bestimmter Nettogewichte
DE1053801B (de) * 1957-04-04 1959-03-26 Vogel & Halke Sperreinrichtung fuer Druckwerke an Waagen
DE1177838B (de) * 1957-07-19 1964-09-10 Avery Ltd W & T Anzeige- und/oder Registriervorrichtung fuer eine Waage mit einer sich selbsttaetig abgleichenden Messbrueckenschaltung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2637539A1 (de) Praezisionswaage
DE809490C (de) Vorrichtung zur Verhinderung falscher Gewichtsabdrucke an Druckapparaten fuer Zeigerwaagen
DE7724343U1 (de) Waage
DE2609560A1 (de) Waage
DE551722C (de) Waage mit Kartenlochvorrichtung
DE571753C (de) Zeigermessinstrument mit wenigstens einer als Gegenkraft dienenden Feder und einer Kontaktvorrichtung
DE595692C (de) Vorrichtung zur Verhinderung eines falschen Gewichtsabdruckes an Zeigerwaagen
DE490927C (de) Anzeigevorrichtung fuer Stroemungsmesser mit Drosselstelle
DE749520C (de) Anzeige- oder Druckwerk fuer Waagen
AT127334B (de) Vorrichtung zur Verhinderung der Betätigung des Druckwerkes einer Waage, solange die Waage nicht im Gleichgewicht steht.
DE186549C (de)
DE749517C (de) Waage
CH591684A5 (en) Wide range top pan electromagnetic weigher - has variable ratio lever in parallel guide which permits range alteration
DE732071C (de) Federpruefvorrichtung
DE7607012U1 (de) Waage
DE943382C (de) Waage mit mehreren Waegebereichen
DE839871C (de) Feinwaage mit mechanischer Gewichtsauflegung
DE672262C (de) Neigungshebelbriefwaage
DE2365335C3 (de) Oberschalige Neigungshebelwaage, insbesondere Tischwaage
DE582413C (de) Druckwerk fuer Waagen mit Vorrichtung zur Verhinderung des Druckes, sofern nicht die Waage im Gleichgewicht steht
DE309760C (de)
DE585546C (de) Raddruckwaage
DE560563C (de) Druckvorrichtung an Neigungswaagen mit Erweiterung des Waegebereiches
DE671482C (de) Pendelapparat fuer Schweremessungen, dessen Pendel von einer Blattfeder getragen wird
DE878118C (de) Stempelapparat, insbesondere fuer Arbeitszeitkontrollkarten