DE809455C - Vorrichtung zum Umspinnen von Draehten oder Faeden mit waermeplastischen Isolierstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Umspinnen von Draehten oder Faeden mit waermeplastischen Isolierstoffen

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Publication number
DE809455C
DE809455C DEP25761D DEP0025761D DE809455C DE 809455 C DE809455 C DE 809455C DE P25761 D DEP25761 D DE P25761D DE P0025761 D DEP0025761 D DE P0025761D DE 809455 C DE809455 C DE 809455C
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DE
Germany
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heat
spinning
rollers
threads
insulating materials
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Expired
Application number
DEP25761D
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English (en)
Inventor
Walter Klang
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • D02G3/362Cored or coated yarns or threads using hollow spindles
    • D02G3/365Cored or coated yarns or threads using hollow spindles around which a reel supporting feeding spool rotates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Wärmeplastische Stoffe, z. B. Styroflex, sind bei normaler Raumtemperatur. zu, spröde, um sie um einen Dorn von kleinem Durchmesser wickeln zu können. Man ist daher gezwungen, ein derartiges Spinngut vor dem Umspinnen zu erwärmen. Bisher erfolgte eine Erwärmung durch Einkapselung der Spinner und damit des Spinngutes in einem Wärmetopf, oder es wurde ein Anblasen des Spinnpunktes mit Warmluft vorgenommen. Derartige Einrichtungen sind unwirtschaftlich und erfordern einen verhältnismäßig hohen' Aufwand. Auch ist die Erwärrriung des Spinngutes auf eine bestimmte Temperatur sehr schwierig, da die das Spinngut umgebende Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. Ferner war es sehr nachteilig, daß bei den bekannten Einrichtungen nach Aufstecken einer neuen Spule das Spinngut längere Zeit benötigte, um die erforderliche Temperatur anzunehmen. Hierbei war es außerdem leicht möglich, daB der Grad der Erwärmung überschritten wurde und das Spinngut zusammenklebte.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile in einfachster Weise dadurch, daß auf dem Spinner ein oder mehrere beheizte Rollen vorgesehen sind, über welche das Spinngut in mehreren Windungen läuft. Die Heizrollen sind in unmittelbarer Nähe des Spinnpunktes angeordnet und zweckmäßig drehbar auf fest stehenden elektrischen Heizpatronen gelagert. Die Stromzuführung kann durch die durchbohrte Achse über einen Schleifring vorgenommen werden. Da das Spinngut in mehreren Windungen die Rollen umläuft, erwärmt es sich sofort nach dem Aufsetzen einer neuen Spule, so daß sogleich wieder angefahren werden kann und kein Zeitverlust eintritt. Durch Zwischenschaltung eines Regelwiderstandes und eines Stromanzeigers läßt sich der erforderliche Wärmegrad genauestens regulieren und damit auch Temperaturschwankungen des Raumes weitgehendst ausgleichen. Ferner besteht durch Wahl der Umschiingungszahi des Spinngutes auf den Heizrollen eine weitere Möglichkeit, Wärmeabstufungen vorzunehmen. Das Spinngut hat infolge seiner großen die Wärmerollen umschlingenden Länge genügend Zeit, Wärme aufzunehmen. Durch die Anordnung der Heizrollen unmittelbar an dem Spinnpunkt findet das Spinngut keine Zeit, sich durch die umgebende Luft, insbesondere den bei umlaufendem Spinner entstehenden Luftzug, abzukühlen, Die Heizrollen können als Rillenrollen ausgebildet sein, oder es kann zunächst eine Rillenrolle und daran anschließend eine glatte Rolle verwendet werden. Die Rillenrolle verhindert ein Übereinanderlaufen des Spinngutes.
  • In der Figur ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Auf dem Spinnteller i ist die Spule 2 mit dem Spinngut angeordnet, welches aus einem wärmeplastischen Isolierstoff, z. B. Styroflexfäden, besteht. Von. dort wird das Spinngut über die Heizrollen 6 und 5 zu dem Spinnpunkt 13 geleitet. Der zu bespinnende Draht 9 wird von unten durch die hohl ausgebildete Achse 14 des Spinners dem Spinnpunkt zugeführt. Die Heizrollen 5 und 6 sind auf elektrisch beheizte Patronen 15 und 16 drehbar aufgesetzt. Die Stromzuführung für diese Patronen erfolgt über den Schleifring 7 und die Bürste 8 durch die hohle Achse 14. Hierbei ist zur Regulierung der, Erwärmung ein Regelwiderstand i i eingeschaltet und ein Stromanzeiger 12 vorgesehen, so daß jeweils der erforderliche Wärmegrad genauestens eingestellt werden kann. Der Antrieb des Spinners erfolgt bei io. Die Wärmerolle 6 ist als Rillen. rolle ausgebildet, um ein Übereinanderlaufen. des Spinngutes zu vermeiden. Die Rolle 5 hat eine glatte zylindrische Fläche. Das Spinngut umläuft in mehreren Windungen die Wärmerollen 5 und 6 und hat somit genügend Zeit, die erforderliche Wärme aufzunehmen. Beide Wärmerollen 5 und 6 sind in unmittelbarer Nähe des Spinnpunktes 13 angeordnet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Umspinnen von Drähten oder Fäden mit wärmeplastischen Isolierstoffen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Spinner ein oder mehrere beheizte Rollen vorgesehen sind, über welche das Spinngut in mehreren Windungen läuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrollen in unmittelbarer Nähe des Spinnpunktes angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrollen drehbar auf £est stehenden, elektrisch beheizten Patronen gelagert sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrollen als Rillenrollen ausgebildet sind.
DEP25761D 1948-12-21 1948-12-21 Vorrichtung zum Umspinnen von Draehten oder Faeden mit waermeplastischen Isolierstoffen Expired DE809455C (de)

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