AT166953B - Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Lichtbogenschweißung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Lichtbogenschweißung

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AT166953B
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Austria
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electrode
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Inventor
Alois Illemann
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Elin Ag Elek Ind Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Lichtbogenschweissung 
Bei der automatischen Verschweissung   U'1l-   mantelter Elektroden ist der Umstand sehr nachteilig, dass die Ummantelung zwecks Ermöglichung der Stromzufuhr teilweise entfernt werden muss. Es ist deshalb u. a. schon vorgeschlagen worden, auf eine blanke Elektrode erst im Schweisskopf unterhalb der Stelle, wo die Stromzufuhr erfolgt, eine Umhüllungsmasse in flüssigem oder dickflüssigem Zustande selbsttätig aufzubringen. Dieses Verfahren hat aber noch den Nachteil, dass die Umhüllungsmasse an der Elektrodenoberfläche nicht genügend bzw. nicht rasch genug haften bleibt, so dass damit insbesondere stärkere Umhüllungen nur schwer hergestellt werden können. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil durch Verwendung eines um die erst im Schweisskopf zu umhüllende Elektrode mit passender Steigung herumgewundenen, die flüssige bzw. dickflüssige
Umhüllungsmasse aufstauenden schnur-, draht- oder   bandförmigen   Körpers beseitigt. Die Um- hüllungsmasse füllt dabei ähnlich wie bei jenen
Elektroden, bei denen eine Schnurumwicklung ein nachträgliches Abbröckeln der fertigen Um- hüllung verhindern soll, die Zwischenräume zwischen den Windungen aus und bleibt eventuell auch darüber hinaus haften. 



   Für die Bewicklung der Elektrode kann metal- lisches, z. B. mit dem Elektrodenmaterial überein- stimmendes, vor allem aber nichtmetallisches, vorzugsweise faserige bzw. tränkbares Material verwendet werden, wie z. B. ein Baumwollfaden oder auch gewöhnlicher Bindfaden (Spagat). Auch Litzen-, Klöppel-oder Dochtfäden können wegen ihrer grossen Saugfähigkeit mit Vorteil benützt werden. Der Faden kann der damit zu umwickelnden Elektrode im Schweisskopf etwa an derselben Stelle wie die Umhüllungsmasse selbst oder auch oberhalb dieser zugeführt werden. 



   Zur näheren Erläuterung der Erfindung diene das in der Zeichnung schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel. 



   Die blanke, gegebenenfalls endlose Elektrode 6 wird über eine Geradricht-bzw. Transportvorrichtung 1 in an sich bekannter Weise durch einen die Umhullungsmasse enthaltenden Behälter 2 geschoben. Dieser ist nun zweckmässig zugleich als Wickelvorrichtung für den Faden ausgebildet. Er ist zu diesem Behufe mit einer z. B. aus Rollen bestehenden   Fadenführung   versehen und drehbar gelagert. Die Steigung, mit der sich der Faden auf die den Behälter axial durchdringende, nicht rotierende Elektrode aufwickelt, hängt von der Wahl des gegebenenfalls einstellbaren Übersetzungsverhältnisses zwischen Elektrodenvorschub und Behälterdrehung ab. 



  Letztere wird durch einen nicht dargestellten regelbaren Antrieb des Behälters 2 bewirkt. 



  Der von dem rotierenden Behälter mitzuführende Vorrat an Wickelmaterial kann in einem relativ zum Behälter 2 drehbaren Spulenkörper 4 unter- gebracht sein, der über die Mantelfläche des vorzugsweise zylindrischen Behälters 2 schiebbar bzw. abnehmbar und zwecks Erzielung leichter
Drehbarkeit auf Rollen 8 gelagert ist. 



   Zur Aufbringung der Umhüllungsmasse auf die Elektrode dient vorteilhaft ein die erstere hochwirbelnder, mit entsprechender Drehzahl relativ zum Vorratsbehälter 2 rotierender Flügel 7, der in nicht näher dargestellter Weise in entgegen- gesetzter Richtung wie der Behälter angetrieben sein oder auch im Raume stillstehen kann, und eine die Elektrode umschliessende Düse   3,   die mit ihrem oberen etwas konisch erweiterten
Ende im Betrieb ständig Umhüllungsmasse auf- fängt. Die Masse trocknet an der Elektroden- oberfläche in kürzester Zeit ein, wobei ein An- kleben an der Düse dadurch verhindert wird, dass diese mit dem Behälter 2 fest verbunden ist und sich daher um die Elektrode dreht. Dadurch wird auch eine sonst erforderliche Lagerdichtung entbehrlich und ein Ausrinnen von Umhüllungs- masse im Stillstand mit Sicherheit vermieden. 



  Durch ein zu unterst angeordnetes zweckmässig feststehendes Führungsrohr 9 wird der fertig ummantelte Stab dem zwischen seinem Ende und dem Werkstück brennenden Schweisslichtbogen zugeführt. 



   Die Führung des Fadens durch den Behälter 2 bzw. die Umhüllungsmasse erfolgt so mittels Umlenkrollen 10, dass die Drehung des oben gelagerten und nahezu bis zum Behälterboden reichenden Flügels 7 nicht behindert ist, wobei dieser etwa die Form eines nirgends bis zur Achse reichenden Teiles einer   Wendelfläche   hat. 



   Zur Erleichterung der Reinigung und Neufüllung der Ummantelungsvorrichtung ist die 

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 ganze Anordnung an einer um einen feststehenden Arm ausschwenkbaren Haltevorrichtung 5 angebracht. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Verfahren zur automatischen Lichtbogenschweissung, bei dem eine blanke Elektrode im Schweisskopf nach Passieren der Stromzuführungsvorrichtung selbsttätig mit einer Umhüllung versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode vor oder während der Aufbringung der Umhüllungsmasse mit einem das Haften der Umhüllungsmasse an der Elektrode bewirkenden biegsamen Körper aus Metall, vorzugsweise aber aus nichtmetallischen Stoffen in Schnur-, 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. gekennzeichnet, dass zur Umwicklung der Elektrode ein saugfähiges bzw. tränkbares, z. B. aus Baumwolle oder Hanf bestehendes Wickelmaterial, wie z. B. Bindfaden oder auch Klöppel-, Dochtoder Litzenfäden verwendet werden.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Umhüllungmasse in einem die Elektrode allseits umgebenden Vorratsbehälter untergebracht ist, durch den die Elektrode nach Passieren der Vorschub-und gegebenenfalls auch Geradrichtvorrichtung hindurchgeschoben wird dadurch gekennzeichnet, dass dieser Behälter (2) gleichzeitig als Wickelvorrichtung ausgebildet und zu diesem Zwecke drehbar gelagert sowie mit einer Führung (10) für den Faden oder das Band versehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein regelbarer Antrieb für den Massebehälter (2) vorgesehen ist, der die EMI2.2 dadurch gekennzeichnet, dass der von dem rotierenden Behälter (2) mitzuführende Vorrat an Wickelmaterial auf einer zum Behälter konzentrischen, relativ zu ihm drehbaren, vorzugweise abnehmbaren Spule (4) untergebracht ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Behältel (2) ein relativ zu diesem drehbarer, entgegengesetzt angetriebener oder auch feststehender Flügel (7) od. dgl. angeordnet ist, der durch seine Relativbewegung die U mhüllungsJ1lasse der Elektrode zuführt, u. zw. vorzugsweise im Zusammenwirken mit einer die letztere umgebenden, am oberen Ende trichterförmig aufgeweiteten Führungshülse (3).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelmaterial im Behälter (2) mittels Umlenkrollen (10) aus dem Bereich des etwa wendelförmigen, vorzugsweise fast bis zum Behälterboden reichenden Flügels (7) herausgehalten ist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung des Ankleben der Elektrodenum- mantelung an der Führungshülse (3) wenigstens ein Teil der letzteren gegenüber der Elektrode drehbar ist, indem er z. B. mit dem rotierenden Behälter (2) in fester Verbindung steht.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwecks Reinigung und Neufüllung um eine vorzugsweise vertikale Achse ausschwenkbar ist.
AT166953D 1946-10-04 1946-10-04 Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Lichtbogenschweißung AT166953B (de)

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