AT94695B - Verfahren zur Herstellung von isoliertem Draht. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von isoliertem Draht.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von isoliertem Draht.
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bei dangedeutetim Rahmen B. Die Spule 1 bedarf keines besonderen Antriebes fürihre Abwickelbewegung. Die Spule 11 muss dagegen zwecks Aufwicklung des Drahtes in Umdrehung versetzt werden. Diese Aufwickeldrehbewegung der Spule 11 kann unabhängig von dem Antrieb erfolgen, der für die Rotationsbewegung der Spulen senkrecht zur Vorbewegungsrichtung des Drahtes vorgesehen ist. Man kann aber auch die Aufwickelbewegung der Spule von diesem Antrieb ableiten bzw. abhängig machen. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Drehbewegung der Spule 11 um ihre Längsachse b herbeigeführt durch das Abrollen von Zahngetrieben aufeinander. So kann ein Zahnrad Z1 vorgesehen sein.
Auf diesem rollt ein Zahnrad 7"ab, wenn sich der Rahmen B um seine Achse o2 dreht. Das Rad wird durch diese Abrollbewegung um seine Achse gedreht und dreht ein Rad à, welches mittels eines Zahnrades Z4 die Drehbewegung auf die Spule 11 überträgt. Die Anordnung der Bewegungübertragungsorgane kann auch
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ist in der Zeichnung angedeutet. Es ist eine Kreisnutführung n, in welcher Zapfen, beispielsweise Kugel- zapfen, die in den Enden des Rahmens vorgesehen-sind, laufen.
Dadurch, dass der Draht vorgezogen, aufgewunden und gleichzeitig um seine Längsachse gedreht wird, kann man ihn ununterb-'ochen mit einer Überzugshülle versehen, die sich selbsttätig schraubengangförmig um den Draht herumwickelt. Ob nun diese Halle als Textilfäden oder als Massefäden bzw.
Massestreifen aufgebracht wird, ist es zweckmässig, den Draht, bevor er umhüllt wird bzw. umwickelt wird, mit einer blanken Oberfläche zu versehen, indem man ihn von Rost, Fett und sonstigen Unreinigkeiten befreit und es lauft daher gemäss der Erfindung der Rohdraht von der Vorratsspule I durch Reinigungsvorriehtungen T ! hindurch, bevor er zur Umhüllungsvorrichtng gelangt, wobeilbetztere von der Art der Umhüllung abhängt, die nach dem vorliegenden Arbeitsverfahren aufgebracht werden soll. Wird ein Textilfaden oder auch ein mit Kumtmasse imprägnierter Faden um den Draht herumgewickelt, so braucht dieser Draht lediglich von einer Vorratsspule S abzulaufen und wird selbsttätig durch Drehung des Drahtes auf letzteren aufgewickelt.
Soll der Draht mitirgend einer Masse, sei es eine Gummilösung oder irgendeine Kunstmasse, umhüllt werden, so ist ein entsprechender Behälter N vorgesehen, aus welchem das Massematerial heraustritt, um dann auch infolge Drehung des Drahtes sich um denselben herzumzuwiekeln. Die Masse wird aus dem Behälter zweckmässig herausgepresst beispielsweise mit einen durch Druckluft oder Flüssigkeit vorbewegten Kolben. Um den ständig fortschreitenden und sich drehenden Faden im richtigen Abstand von den Austrittsdüsen der Masse zu halten, können entsprechende Führungen f vorgesehen sein.
Natürlich ist es auch möglich, den Draht mit einem Textilmaterial zu umhüllen und ausserdem eine Kunstmasseumhüllung aufzutragen, wobei je nach Wahl die eine oder die andere Arbeit früher vor sich geht, oder das Auftragen beider Materialien gleichzeitig erfolgt. Man kann also auch den Draht mit einem Kmstmasseüberzug versehen und zur Bandagierung bzw. zur Versteifung dieses Überzuges einen Textilfaden umwickeln.
Die weitere Behandlung des mit der Hülle versehenen Fadens hängt von der Beschaffenheit dieser Hülle ab. Manchmal genügt es, wenn der Faden dann gleich in eine Trockenkammer T kommt bzw. eine Trockenvorrichtung durchauft. Manchmal ist es vorteilhaft, den von der Umhüllungsvorrichtung H weiterlaufenden Draht, der nun mit einer Hülle von Schraubenförmig aneinanderliegenden Texteilfäden oder Kunstmassefäden umgeben ist, die noch nicht gleichmässig zusammenhängen, dadurch mit einem
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oder Sprüheinrichtung P oder durch ein Wasserbad der Einwirkung des Wassers ausgesetzt, wodurch das Lösungsmittel vollständig gefällt wird und der überzug stabilisiert wird.
Letzteres gilt auch bei Gummi- überzügen. Es ist hiedurch jede Gefahr vermieden, dass der isolierte Draht, wenn er auf die Trommel 11 aufgewickelt wird, zusammenpickt.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von isoliertem Draht unter Verwendung von plastischer Kunstmasseoder mit solcher imprägnierten Textilmaterials, oder beider Materialien als Isolationsüberzug für den drehend vorbewegten Draht, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtumhüllung bzw. der aufgebrachte <Desc/Clms Page number 3> Überzug, vor Durchgang des Werkstückes durch eine Trockenkammer (T) unter Einwirkung der Dämpfe eines Lösungsmittels der Kunstmasse auf die Drahtumhüllung gleichmässig zusammenhängend gemacht wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Trockenkammer oder aus der Dampfkammer kommende überzogene Draht durch Benetzung bzw. durch Besprühung mit Wasser stabilisiert wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach Aufwickeln des Kunst- EMI3.1 des Überzuges aufgewickelt wird.4. Einrichtung zur Herstellung von isoliertem Draht, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für den Rohdraht (z. B. Spule oder Haspel) und der Träger für den isolierten Draht um ihre Achsen (a-b) drehbar sind und ausserdem um die Längsachse des Drahtes rotieren.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtspule (1 bzw. 77J in einem lahmenförmigen Träger (A B) gelagert ist, der die eine in der Achse der Drahtvorbewegung liegende Führung (c, d) für den Draht aufweist und gegebenenfalls selbst in einer Führung (n) läuft.6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickeldrehbewegung der Aufwickelspule für den Fertigdraht abhängig ist von der in einer senkrecht zur Vorbewegungsrichtung des Drahtes liegenden Ebene erfolgenden Umlaufbewegung der Spule.7. Einrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwickelspule ihre ¯\11fwiekeldrehbewegung erteilt wird durch das Abrollen von Transmissionsorganen, welches veranlasst ist durch die Einrichtungen zur Erzielung der Rotationsbewegung des Drahtes um seine Längsachse.8. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der vor dem Trockenraum angeordneten Kunstmassefadenauftrag - oder Pressvorrichtung eine Führung für den rotierenden Faden vorgesehen ist.
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| AT94695T | 1920-12-09 |
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