DE809375C - Sitzpolsterabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge - Google Patents

Sitzpolsterabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge

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DE809375C
DE809375C DE1948P0021836 DEP0021836D DE809375C DE 809375 C DE809375 C DE 809375C DE 1948P0021836 DE1948P0021836 DE 1948P0021836 DE P0021836 D DEP0021836 D DE P0021836D DE 809375 C DE809375 C DE 809375C
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DE
Germany
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springs
seat
spring
cushioning
softer
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Expired
Application number
DE1948P0021836
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Eggli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koenig and Co KG
Original Assignee
Heinrich Koenig and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koenig and Co KG filed Critical Heinrich Koenig and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/70Upholstery springs ; Upholstery
    • B60N2/7023Coach-like constructions
    • B60N2/7035Cushions
    • B60N2/7047Springs
    • B60N2/7058Metallic springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Sitzpolsterabfederung, insbesondere für Fahrzeuge Bekannte Sitzpolsterabfederungen, insbesondere für Fahrzeuge, besitzen eine Anzahl unter dem Sitzpolster verteilter gleicher Federn. Dabei wird die Federstärke den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt. So wählt man für eine weiche Polsterung eines Sitzes entsprechend nachgiebige weiche Federn. Soll die Polsterung einen härteren Charakter haben, so werden entsprechend härtere Federn verwendet, welche weniger nachgiebig sind. Bei Fahrzeugen werden weiche Polsterungen bevorzugt. Diese haben aber den Nachteil, daß, wenn beim Fahren Stöße auftreten, wie solche beim Überfahren von Schwellen, Steinen und dergleichen Unebenheiten vorkommen, weiche Federn durch den dabei erzeugten Stoß von unten so stark zusammengedrückt werden, daß sie nicht selten brechen oder auch nach Überfahren der Unebenheit den Fahrenden so stark in die Höhe schnellen, daß die Annehmlichkeit eines bequemen Fahrens verlorengeht. Werden, um dieseNachteile zuverhindern, harte Federn verwendet, so verschwindet damit wiederum das Gefühl eines weichen Sitzens.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile durch Schaffung einer Sitzpolsterabfederung, welche ein weiches Sitzen gewährleistet, gleichzeitig aber eine anomale Beanspruchung der Federn und ein unangenehmes Hochwerfen des Fahrgastes verhindert. Gemäß der Erfindung sind abwechslungsweise nebeneinander weichere und härtere Federn angeordnet, wobei die weicheren Federn das Polster im Ruhezustand stützen und die härteren Federn im Abstand unter dem Polster ansetzen, um nur beim Auffangen von Stößen zur Wirkung zu gelangen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei zeigt Fig. i einen Querschnitt durch die Abfederung nach der Linie A-A in Fig. 2 und Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie B-B in Fig. i.
  • Ein Rahmen, bestehend aus einer vorderen Traverse i, einer hinteren Traverse 2 Sowie zwei diese miteinander verbindenden Seitenstreben 3, dient zur Aufnahme von in der Längsrichtung des Sitzes verlaufenden, Z-förmigen Schienen 4 und 5, welche an den Traversen i und 2 befestigt sind. An diesen Schienen sind unten Traversen 6 mit winkelförmigem Profil, im vorliegenden Fall deren drei, angebracht, welche zusammen mit den Schienen 4 und g einen Tragrost für zwei Lamellen 7 bilden, welche quer zu diesen Traversen an denselben befestigt sind und daher nicht allzu stark nachgeben. Auf diesen Lamellen sind abwechslungsweise nebeneinander je eine weichere und eine härtere Feder aufmontiert. Die weicheren Federn weisen ein halbkreisförmig gebogenes vorderes Federstahlband 8 und ein ebenfalls halbkreisförmig gebogenes hinteres Federstahlband 9 auf. Die Federstahlbänder können je nach den aufzunehmenden Beanspruchungen verschieden stark ausgebildet sein. Diese wechselnde Stärke kann durch verschiedene Profilierung des Federstahls oder auch dadurch erreicht werden, daß zwei oder mehr Federbögen 8 ineinandergelegt werden, wie in Fig. 2 an der Vorderseite des Sitzes erkennbar ist. Die unteren Enden dieser Federbänder sind an den Lamellen 7 beispielsweise durch Niete io .befestigt. Die oberen Enden der beiden Federbänder sind durch ein gerades Federstahlband ii miteinander verbunden.
  • Zu dieser Verbindung sind wiederum. zweckmäßigerweise Niete 12 verwendet. Diese Federbänder ii liegen der Unterseite des Polsters an, welches zweckmäßigerweise aus einer unteren Schicht 13 aus Waldwolle (Kiefernnadeln) und einer oberen Schicht 14 aus Haar mit einem Gewebe- oder Lederüberzug 15 besteht. Die Federbänder ii enden vorn und hinten am Garniturdraht des Polsters. Die zwischen den vorbeschriebenen weicheren Federn angeordneten härteren Federn weisen ihrerseits ein vorderes Federstahlband 16 und ein hinteres Federstahlband 17 auf, welche beide ebenfalls halbkreisförmig gebogen sind, wobei die oberen Enden dieser Federbänder wiederum durch ein gerades Federband 18 verbunden sind, welches sich aber im Abstand unter dem Polster befindet, während deren untere Enden ebenfalls an den Lamellen 7 durch Vernietung befestigt sind. Die halbkreisförmig gebogenen Federbänder jeder Feder sind mit ihren konkaven Seiten gegeneinander gerichtet.
  • Tritt beim Fahren ein Stoß von unten auf, so bewegt sich das Sitzpolster relativ zum Rahmen nach unten und drückt die weicheren Federstahlbänder 8 und 9 zusammen, bis die Unterseite des Sitzpolsters mit den die härteren Federstahlbänder 16 und 17 verbindenden Federbändern .i8 in Berührung kommt. Dabei liegt dann die ganze Stoßlast auf den weicheren und den härteren Federn auf. Da die Nachgiebigkeit der letzteren bedeutend geringer ist als die der ersteren,, tritt nur noch eine geringe senkrechte Sitzbewegung auf. Dabei wird die Stoßbeanspruchung vornehmlich von den härteren Federn aufgenommen. Durch das Einbuchten der Bänder 18 bei der Belastung von der Sitzmitte aus werden die oberen Enden der Bänder 16 und 17 gegeneinander gezogen, wie die gestrichelten Linien in Fig. 2 veranschaulichen.
  • Aus der daraus sich ergebenden geringeren spezifischen Beanspruchung jeder Feder folgt, daß Ermüdungserscheinungen im Federmaterial später eintreten und dadurch eine längere Lebensdauer gewährleistet wird als bisher.
  • Es sei noch erwähnt, daß die Erfindung sich nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführung beschränkt. Insbesondere ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Zusatzfederung 16, 17, 18 härter ist als die übliche Federung 8, 9, 11. Wesentlich ist vielmehr, daß die letztere durch die Hilfsfederung 16, 17, 18 vor Überbeanspruchung, also vor einer bleibenden Verformung oder Zerstörung, geschützt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sitzpolsterabfederung, insbesondere für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch nebeneinander angeordnete, abwechselnd weichere und härtere Federn (8, 9, 11 bzw. 16, 17, 18), wobei die weicheren Federn (8, 9, 11) das Polster (13 bis. 15) ini Ruhezustand stützen und die härteren Federn (16, 17, 18) im Abstand unter dem Polster (13 bis 15) ansetzen.
  2. 2. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Feder (8, 9, 11 bzw. 16, 17, 18) aus zwei halbkreisförmig gebogenen, mit den konkaven Seiten gegeneinander gerichteten Federbändern (8, 9 bzw. 16, 17) und einem deren obere Enden verbindenden geraden Federband (ii bzw. 18) besteht.
  3. 3. Abfederung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der gebogenen Federbänder (8, 9 bzw. 16, 17) auf zum Sitz quer verlaufenden Lamellen (7) befestigt sind, welche durch längs verlaufende Traversen (6) mit winkelförmigem Profil gehalten sind.
  4. 4. Abfederung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (6) durch einen in bezug auf den Sitz hinten und vorn angeordneten Z-förmigen Bügel (4,5) mit dem Sitzrahmen (i bis 3) verbunden sind.
  5. 5. Abfederung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Federbänder (ii) der weicheren Federn vorn und hinten am Garniturdraht des Polsters enden.
DE1948P0021836 1946-01-13 1948-11-16 Sitzpolsterabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge Expired DE809375C (de)

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