DE8089C - Abspreng- und Abschleif-Maschine für Lampenglascylinder - Google Patents

Abspreng- und Abschleif-Maschine für Lampenglascylinder

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DE8089C
DE8089C DENDAT8089D DE8089DA DE8089C DE 8089 C DE8089 C DE 8089C DE NDAT8089 D DENDAT8089 D DE NDAT8089D DE 8089D A DE8089D A DE 8089DA DE 8089 C DE8089 C DE 8089C
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Germany
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demolition
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DENDAT8089D
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E. JAHDE in Liebau i./Schlesien
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/09Severing cooled glass by thermal shock
    • C03B33/095Tubes, rods or hollow products

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

1879.
Klasse 32.
ERNST JÄHDE in LIEBAU (Schlesien). Abspreng- und Abschleif-Maschine für Lampenglascylinder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Mai 1879 ab.
Diese Maschine hat den Zweck, die Enden der Lampencylinder abzusprengen, wobei es nicht mehr nöthig ist, den Cylinder mit der Hand an grofse Sandsteinschleif- oder Spfengscheiben zu halten.
Fig. ι zeigt eine vordere Ansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Grundrifs,
Fig. 4 und 5 die Cylindereinspannvorrichtung in gröfserem Maafsstabe.
Fig. 6 Die Anordnung der Auslösung der Bewegung für die Cylinderhülse.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem Gestell A, welches den Fufstritt F und die Kurbelaxe K mit den Betriebsscheiben S und S1 zwischen Körnerspitzen trägt.
Auf diesem Gestell ist der eigentliche Sprengapparat montirt.
Derselbe besteht aus der rotirenden Befestigungsvorrichtung des Lamp encylinders, welche in dem Gestell B gelagert ist, und aus der doppelten Hebel- und Betriebsvorrichtung für die Sprengscheiben.
Die Befestigungsvorrichtung für den Lampencylinder ζ ist folgendermaafsen eingerichtet.
Die Riemscheibe r mit langer, nach beiden Seiten symmetrischer, hohler Nabe ist in dem Lagerbock B und dem Lagerdeckel B1 hakenförmig gelagert. In der hohlen Nabe wird der Cylinder ν durch die Schraubenvorrichtung ίίίΐ und die in dem Innern der Nabe von r angegossenen Muttern, sowie durch die Lünet- ten 1111 gehalten. Die mit Gummi oder Filz gefütterten Lünetten Uli sind auf den Schrauben jiJi sowohl in axialer Richtung als auch mittelst Schlitze in centraler Richtung stellbar, um kürzere und längere, dickere und dünnere Cylinder aufnehmen zu können. Der Deckel des Lagerbocks B' ist um Scharnier C aufklappbar und durch Schlinge d verschliefsbar. Beim Oeffnen des Lagerdeckels bleibt die obere Hälfte der Riemscheibenhülse durch die Uebergriffe b hängen, bezw. öffnet sich das Ganze, wenn die Theillinien ineinanderfallen, leicht durch Lösen der Schlinge d und Aufklappen des Lagerdeckels B1, zum Zweck der Entfernung oder des Einbringens eines Cylinders.
Die Riemscheibe r sowie die Cylinderhülse wird von Riemscheibe rx durch Friction getrieben, und r1 durch die Scheibe S auf der Kurbelaxe K.
Die Schleifscheiben S2 aus bestem Naxosschmirgel sind in den Hebeln H gelagert, welche um die gemeinschaftliche, in B gelagerte Axe C schwingen.
H1 ist ein Handhebel, welcher dazu dient, durch Aufheben die Schleifscheiben dem Glascylinder zu nähern.
Die Schleifscheiben werden mittelst Schnüre angetrieben und zwar die eine derselben (auf Zeichnung links) über die Leitscheibe sm von der grofsen, auf der Kurbelaxe sitzenden Schnurscheibe S', während die zweite direct von sIV betrieben wird, welche letztere mit sm auf gemeinschaftlicher Axe e1 sitzt.
Die Riemenrolle r ist in dem Doppelwinkelhebel h, der seinen Drehpunkt auf dem Bocke B hat, gelagert und wird durch das Gewicht G oder durch eine Feder gegen die Cylinderhülse bezw. gegen die damit verbundene Riemscheibe r angedrückt und wird infolge dessen die letztere in Rotation versetzt.
Auf der Axe e sitzt ein einfacher Hebel 2, welcher durch Bolzen und Schlinge Z mit dem Auge des Winkelhebels h in Verbindung steht. Wird nun der Hebel H1 gehoben, d. h. kommt die Schleifscheibe mit dem Cylinder in Berührung, so gleitet der Bolzen des Hebels in der Schlinge frei und die Rolle rl wird mittelst Gewicht G oder Feder r angedrückt und Cylinder und Scheibe drehen sich in angemessener gegenseitiger Geschwindigkeit. Ist der Cylinder durchschliffen oder gesprengt, so wirdHebelZT1 zurückgelegt bezw. nach unten gedrückt. Hierdurch fafst der Bolzen des Hebels h~ die Schlinge J, zieht die Rolle rl von r ab, so dafs die letztere zum Zweck des Entfernens und Frischeinlegens des Cylinders still steht und die Befestigungsvorrichtung mittelst des Lagerdeckels B1 auf-
geklappt werden kann, während die Schleifscheiben und die Scheibe r in Bewegung bleiben.
Sollen kürzere Cylinder abgesprengt werden, so werden die Hebel HH, welche die Schleifscheiben tragen, entsprechend zusammengerückt und durch Stellschrauben befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch vorstehende Beschreibung erläuterte und durch Zeichnung dargestellte Absprengmaschine für Lampen-Glascylinder in ihrer ganzen Zusammensetzung, gleichfalls verwendbar zur Bearbeitung aller Arten anderer runder Hohlglasgegenstände.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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